Beiträge von Manius Tiberius Durus


    MAIORDOMUS
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    Der Maiordomus der Tiberier hatte wieder einmal den Sklavenmarkt aufgesucht, um einen neuen Sklaven für die Tiberier anzuschaffen. Ein Küchenjunge war nicht schlecht und als er das günstige Angebot sah, konnte er nicht anders, als zuzuschlagen.


    "Zweihundertfünfzig!"


    edit: nur verschönert, nicht den Preis gedrückt!





    MAIORDOMUS – GENS TIBERIA

    Ein Bote hatte Durus informiert, sodass er noch am selben Tage, als er den Brief erhalten hatte, sich aufmachte - zum ersten Male zu Fuß, denn den Sänftenträgern hatte er frei gegeben. Da er leider keine einfache schwarze Kleidung besaß, trug er trotz des Saturnalien die tiefschwarze, an den Ärmeln mit einem feinen, goldenen Musterband bestickte Tunika. Da der Pileus dazu irgendwie nicht gepasst hätte, hatte er auch darauf verzichtet und war nun gemeinsam mit vier Klienten an der Porta erschienen.


    *KLOPF KLOPF*


    Er klopfte selbst an, während seine Gedanken um Tiberia Livia kreisten. Sie hatte Hungaricus eine Tochter geschenkt (die er noch nie gesehen hatte, wie ihm auffiel) und nun war sie gestorben. Die Geburt war wohl doch nicht so günstig gewesen, wie Hungaricus gesagt hatte.


    Wenn er sich das Haus so ansah, schien es seltsamerweise trotz einer gewissen Gleichförmigkeit mit der Nachbarschaft traurig, während die anderen wie immer bei den Saturnalien fröhlich wirkten.




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    Durus überlegte einen Augenblick. Er kannte sich selbst nicht so richtig aus, da er praktisch immer in der großen Haupthalle auf seiner Sella Curulis saß. Aber es gab ja genügend Menschen dort, die sich auskannten...also zuckte er mit den Schultern


    "Sicher. Das Scriptorium befindet sich in der Basilica Ulpia - komm einfach in die Haupthalle, dann werde ich für ein Scriptorium sorgen...wenn du nicht direkt an meiner Seite bleibst."

    Durus war etwas verwundert, aus dem Munde des alten Mannes so ein neumodisches Wort zu hören...naja, vielleicht war die Arbeit mit dem ganzen Plebs und den Freigelassenen, die in der kaiserlichen Kanzlei beschäftigt waren, doch nicht so gut... ;)


    "Fein. Ich werde auch eher etwas die Ruhe genießen."


    Dann erschien auch schon ein weiteres Familienmitglied, das es freundlich zu begrüßen galt.


    "Bona Saturnalia, Lupus! Nimm Platz!"


    Dann registrierte er die Sklavin, die sich in ihrer Nähe niedergelassen hatte. Sie kam ihm sonderbarerweise überhaupt nicht bekannt vor...und weil er so guter Laune war, sprach er sie an.


    "Wer bist du denn eigentlich?"




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    Sim-Off:

    [SIZE=7]ich bin durch eine Tür gekommen ;)[/SIZE]


    Durus lächelte sein Politikerlächeln. Wieder einmal stand er im Schatten seines Vetters Vitamalacus, obschon dieser gar nicht mehr in Rom lebte. Aber bis das zu Gratianus durchdrang... Tatsächlich kannte er den Alten kaum, hatte ihn wohl irgendwann einmal besucht...


    "Tatsächlich muss ich zugeben, dass ich mich nur dunkel an Dich erinnere. Dafür sind mir Deine Geschwister ein Begriff..."


    ...oder waren es besser. Antoninus war ein etwas seltsamer Zeitgenosse gewesen, aber dafür war Calvina eine recht anständige junge Dame gewesen. Beide ja leider nicht mehr hier...


    "Tiberius Vitamalacus weilt in Parthia bei seiner Legion. Daher leite ich zur Zeit die Geschicke der Familia hier. Dann willst Du also Dein tirocinium fori* beginnen. Sehr löblich."


    Durus ging bei Verwandten nämlich immer automatisch davon aus, dass sie wie er zur Politik strebten.


    "Du kannst selbstverständlich hier wohnen."


    Sim-Off:

    * = Ausbildung für eine politische Laufbahn: Man begleitet einen Verwandten in der Öffentlichkeit, um zu lernen, wie alles so vor sich geht.

    Während er ein Stück auf Macer zu ging (wobei der Rattenschwanz an Sklaven und Klienten, der ihm folgte, diesmal sehr kurz war - das saturnalische Selbstbewusstsein, zu entscheiden, wo man stand!). Im Vorbeigehen steckte er einem der Diener eine ansehliche Münze in den Kasten, von dem ein einfacher Proletarier wohl eine Woche gelebt hätte. Ebenso abwesend grüßte er Decima Lucilla, die er allerdings nicht erkannte. Sein getreuer Nomenclator war ihm glücklicherweise trotz der heutigen Freiheit gefolgt und hatte ihm zugeraunt, wer das war. Das machte das Grüßen schwieriger, aber schließlich waren Saturnalia...


    Er blieb endlich stehen und verfolgte die Zeremonie. Das Figürchen, das man ihm in die Hand drückte, würde er heute Nachmittag dem kleinen Jungen schenken, der immer die Hausthermen putzte, weil er besser unter die Steinbänke kam...


    Schließlich rief er gemeinsam mit den anderen


    "Io Saturnalia Io Saturnalia! Io Saturnalia!"


    allerdings wesentlich leiser als er manchmal im Senat zu schreien pflegte - schließlich war Saturn wohl trotz seines Alters kaum schwerhörig!




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    Durus kam bei den 'Männern, die Rom repräsentieren' zuerst seine Amtskollegen und er - die Magistrate Roms - in den Sinn. Aber da es sich um zehn Rinder handelte, konnte das wohl kaum stimmen...daher schloss er sich gedanklich der Senatoren-Fraktion an. Das 'divine Heim' wiederum war erneut eine fragliche Angelegenheit...das Lupercal? Wie sollte man etwas um eine Höhle herumtragen?


    "Das Lupercal ist wohl kaum der heilige Bezirk. Höchstens das Opfer könnte dort vollstreckt werden. Aber sehr viel wahrscheinlicher wäre die Stadt Alba Longa. Immerhin wurden Romulus und Remus dort geboren, nicht hier im Lupercal. Wobei man dies wieder beliebig weiterführen könnte bis hin zu Venus und Mars. Und wo die geboren wurden?"


    Nein, nein - das divine Heim war wohl oder übel das Pomerium. Oder doch das Capitol?

    Ad
    Administratio Imperatoris
    Palatium Augusti
    Roma



    Pontifex M' Tiberius Durus s.d.


    Ich bin im Namen des Collegium Pontificium befugt, zu verkünden, dass der Kultverein der Germanitas Quadrivii vom Collegium Pontificium gestattet wird.


    Anbei sende ich das Decretum Pontificum zu dieser Angelegenheit.


    Pro Collegio
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    ANTE DIEM XVII KAL IAN DCCCLVIII A.U.C. (16.12.2007/104 n.Chr.)*


    DECRETVM PONTIFICVM


    Die Germanitas Quadrivii wird für rechtens erklärt.


    Der Verein Germanitas Quadrivii widmet sich dem Bau und dem Erhalt von Schreinen für die Lares Compitales an den Kreuzungen Roms.


    Neue Mitglieder werden vom Magister oder in seiner Abwesenheit vom Pro Magister ernannt. Einen Ausschluss kann nur der Magister nur durch eine mehrheitliche Abstimmung erwirken.


    Der unterste Rang innerhalb des Vereins ist der eines Sodalis Minor. Jedes neue Mitglied beginnt als Sodalis Minor. Drei Monate nach dem Eintritt wird durch eine Abstimmung der Sodalis Maior entschieden ob er in ihre Reihen aufgenommen wird. Sklaven bleibt dieser Aufstieg allerdings verwehrt. Geleitet wird der Verein von einem Magister und dessen Stellvertreter einem Pro Magister, die alle drei Monate durch eine Wahl bestimmt werden. Kandidaten für diese beiden Ämter müssen Sodalis Maior sein. Bei der Wahl des Vorstands und auch bei anderen Wahlen haben alle Sodalis, außer Sklaven, das Stimmrecht. Falls es notwendig sein sollte, kann der Magister einen Sodalis zum Scriba ernennen.


    Möge dieser Verein Sorge tragen für die Verehrung der Lares Compitales


    - DCCCLVII AB URBE CONDITA -


    [/ALIGN][/FONT][/brief]


    Sim-Off:

    * Post während der Saturnalia ist ja gänzlich unzulässig ;)

    | Stesichoros


    Sein Auge begann zu tränen, während Stesichoros sich die Erklärung der Sklavin anhörte. Dann sah er noch einmal den Herrn an, der der Sänfte entstiegen war. Er kam ihm spontan nicht bekannt vor, aber da er ein 'Tiberius' als nomen gentile führte, würde er passieren können.


    "Gug. Folgg mir."


    meinte er und nahm sich vor, auf dem Rückweg die gewaschenen Schnupftücher abzuholen. Vielleicht sollte er es mit Salzlösung probieren...irgendjemand hatte doch da mal irgendetwas gemeint...





    IANITOR – GENS TIBERIA

    Der Ianitor führte Lupus direkt ins Atrium. Gerade als sie die weitläufige Halle durchquert hatten, öffnete sich eine Tür und ein Mann im beinahe noch besten Alter betrat den Raum ebenfalls. Er trug eine Toga mit breitem roten Streifen und als er erschien, erhoben sich zwei Liktoren aus der Sitzgruppe in einer Ecke.


    Stesichoros blieb stehen und deutete dann auf den Magistraten.


    "Das ist Giberius Durus, der Hausherr. Aber scheinbar...naja."


    Er ging auf Durus zu und sprach kurz mit ihm. Kaum war der Ianitor verschwunden, gab Durus seinen Liktoren ein Zeichen, woraufhin diese sich wieder setzten, während ihr Herr auf Lupus zukam.


    "Salve, Tiberius Lupus! Was führt Dich hier her?"


    fragte er, als er angekommen war.

    Nachdem alle Tiberier erschienen waren, trat ein Sklave herbei (der heute allerdings den Pileus trug) und reichte Durus einen Lorbeerkranz, den der Senator gegen seinen eigenen Pileus tauschte. Dann lächelte er seine Familiares an.


    "Bona Saturnalia! Beginnen wir mit dem Opfer."


    Er drehte sich zum Lararium um, auf dem alle Kerzen brannten. Dann führte er das Voropfer durch. Er opferte den Laren und Penaten, dann Ianus und schließlich Saturn etwas Weihrauch, Wein und Opferkekse. Schließlich kam das Ferkel an die Reihe, das heute dran glauben musste.


    Der Opferherr berührte das Lararium und begann.


    "Saturnus beatus, quod tibi fieri oportet in domo familia mea culignam vini dapi, eius rei ergo macte hac illace dape pollucenda esto.*"


    Dann ließ er das Lararium los und trat zu dem Ferkelchen, das vergnügt grunzte - was wusste es schon von den Dingen, die in Kürze mit ihm geschehen würden?


    Durus nahm sein reich geschmücktes culter und der Sklave entfernte die Wolldecke, die bei jedem blutigen Hausopfer verwendet wurde. Dann fuhr der Tiberier dem Tierchen über den Rücken (wozu er sich bücken musste). Damit war das Tier symbolisch entkleidet.


    Dann trat ein Sklave hervor, der im Hause Tiberia stets als Opferhelfer fungierte. Gewöhnlich arbeitete er in der Küche, daher war er sehr geschickt mit dem Messer. Er kniete nieder und packte das Ferkel. Anschließend blickte er fragend auf.


    "Agone?"


    Durus sah mit finsterem Blick hinab.


    "Age!"


    Sofort stieß der Opferhelfer das Messer tief in den Hals des Ferkels, das im letzten Moment den Tod erkannte und laut aufquiekte. Doch es war zu spät, denn schon schoss Blut aus dem Hals des Tieres und es sackte in den Armen des Sklaven zusammen. Fast mitleidig verfolgte Durus all das und beendete das Opfer dann mit dem obligatorischen Gebet.


    "Saturnus beatus, macte istace dape pollucenda esto, macte vino inferio esto.*"


    Dann wartete er ab, bis der Opferhelfer es geschafft hatte, die Innereien des Ferkels herauszuschneiden und in einer Schüssel zu Durus zu geben. Die Tiberier besaßen keinen eigenen Haruspex, daher musste Durus selbst die Innereien untersuchen. Dennoch war auch Durus nicht besonders bewandert in die Disciplina Etrusca und konnte nur feststellen, dass alle Organe vorhanden waren. Ansonsten waren sie blutig wie immer, also ging er von einer Litatio aus. Er nickte einem weiteren Sklaven zu, der eine Kanne mit Öl reichte, das er nun in die Innereien-Schale goss. Das Schüsselchen wurde aufs Lararium gestellt und entzündet. Damit hatte Saturn seinen Teil des Opfers erhalten. Durus wandte sich nach rechts und lächelte noch einmal seine Verwandten an.


    "Jetzt sind Saturnalia! Setzen wir uns!"


    Er ergriff Iuvenalis mit dem einen, Albina mit dem anderen Arm und führte sie zu einem der Tische, wo er Platz nahm. Währenddessen machte sich der "Opferhelfersklave" gemeinsam mit ein paar anderen Helfern daran, die Sauerei vor dem Lararium aufzuwischen und das Fleisch zuzubereiten. Dafür hatte Durus einen begabten Koch aus Kampanien gemietet.


    "Habt ihr irgendwelche Pläne für die Feiertage?"


    Sim-Off:

    * Glücklicher Saturn, weil es recht ist, im Haus meiner Familiefür dieses Fest geopfert zu werden, um dieser Sache willen mögest du geehrt werden durch dieses Festopfer.
    **Glücklicher Saturn, mögest du durch dieses Festopfer geehrt werden, mögest du geehrt werden durch den vorherigen Wein.




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    Nachdem Durus ein entspanntes Bad genommen hatte, erschien er selbst im Atrium, wo bereits einige Klienten erschienen waren. Durus grüßte alle freundlich mit einem


    "Bona Saturnalia!"


    verzichtete jedoch auf die Verteilung der Sportula - das würde erst später kommen. Zuerst stand ein kleines Opfer an Saturn an. Dies wollte er jedoch lieber gemeinsam mit der Familie begehen.





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    Auch Durus erschien wie jedes Jahr zu den Saturnalien. Er hatte heute eine leuchtend-gelbe Tunika gewählt, über die er ob der Kälte einen leuchtend-grünen Mantel gelegt hatte. Zusammen mit dem Pileus auf dem Kopf gab er so ein durchaus passendes Saturnalien-Bild ab und so fiel er tatsächlich bestenfalls über seine aristokratische Haltung zwischen seinen Sklaven und Klienten auf, die ihn hierher begleitet hatten.


    Als er Macer entdeckte, hob er zum Gruß den Zeigefinger und rief ihm lächelnd ein


    "Io Saturnalia!"


    zu. Er hätte auch die übrigen Menschen hier gegrüßt, aber leider kannte er praktisch nur ihre Herren, die heute gar keine Herren waren...




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    | Stesichoros


    Stesichoros wäre am liebsten wieder eingeschlafen, doch seine konsequent verschlossene Nase verhinderte leider jedes gemütliche Nickerchen. Stattdessen hatte er sich ständig schneuzen müssen und als es klopfte, dauerte es tatsächlich einen Augenblick, ehe er an der Tür war und öffnete. Wieder einmal stand eine Sänfte vor der Tür.


    "Was wollg ihr?"


    fragte er die Sklaven, die an der Tür standen, wobei er dank seiner Erkältung stark näselte.





    IANITOR – GENS TIBERIA

    Auch in diesem Jahr hatte der Maiordomus am Vortag von den Saturnalien das Atrium entsprechend vorbereitet. Wieder waren große Holzbänke und -tische aufgestellt worden, sodass pünktlich zum Morgengrauen Stesichoros die Pforte öffnen konnte und dann endlich seinen freien Tag genoss. Eigentlich wäre er am liebsten zum Arzt gegangen, aber leider hatte dieser während der Feiertage geschlossen.


    Wie im letzten, erschienen auch in diesem Jahr einige stattliche Kerle, die zum Klientel der Tiberier gehörten und sich unauffällig in der Nähe des Tablinium postierten, um allzu neugierige Gäste davon abzuhalten, in die Privaträume der Familie einzudringen.


    Davor jedoch standen weitere Klienten bereit, die Durus extra bezahlt hatte, um alle Gäste, die erschienen, mit allem zu versorgen, was der Keller bereit hielt.

    Am Morgen der Saturnalien erwachte Durus spät. Dies lag vor allem daran, dass sein getreuer Leibsklave ihn nicht geweckt hatte. Doch dies war dem Tiberier nicht bewusst, als er sich verwirrt erhob und sein Glöckchen leutete. Erwartungsvoll lag er im Bett und wollte gerade rufen, als es ihm kam. Richtig, heute waren Saturnalien! Sämtliche Sklaven hatten für heute frei bekommen, selbst das Feuer, das die Wärme zwischen den Hypokausten erzeugte, war heruntergebrannt.


    Seufzend erhob sich Durus schließlich und nahm die gelbe Tunika, die man ihm freundlicherweise bereits gestern zurechtgelegt hatte. Auch den Pileus drückte er sich schließlich aufs Haupt und kämpfte sich dann in die Schuhe. Es war doch immer wieder völlig ungewohnt, für die Zeit der Feiertage auf die Halbmonde zu verzichten...




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    Durus lächelte.


    "Selbstverständlich! Der a libellis wird dir Bescheid geben!"


    erklärte er, dann stellte er fest, dass ein Großteil der Brüder eingetroffen war.


    "Verehrte Fratres, ich begrüße Euch zu heutigen Sitzung, erneut muss ich Tiberius Vitamalacus vertreten, da dieser mit dem Kaiser im Felde steht.


    Diesmal geht es um die Angeronalia, die in Kürze stattfinden werden. Hierfür ist es erneut notwendig, ein Opfer abzuhalten. Ich bitte daher um Unterstützung: Wir benötigen das Opfer selbst, die Gestaltung, natürlich einen Opferherren."


    Durus hatte diesmal nicht schon wieder Lust, das Opfer zu leiten. Er war zwar ein Arvalbruder und nahm seine Pflicht ernst, aber seit geraumer Zeit war er besonders häufig für die Opferungen des Collegiums zuständig gewesen. Nun sollte wieder Platz für jemand anderen sein.


    Sim-Off:

    Ich bitte um Freiwillige(n) ;)

    Nachdem die Sitzung über die unheilvollen Zeichen beendet worden war, sorgte Durus dafür, dass das Collegium zu einer zweiten Notstandssitzung einberufen wurde und meldete dem Rex Sacrorum den Entschluss (obwohl er als Inhaber eines Ehrenplatzes im Senat ohnehin schon bescheid wissen hätte müssen). Daher wurde es auch gleich dem Tiberier übertragen, Meldung zu erstatten.


    "Verehrte Pontifices und Flamines!


    Der Senat hat beschlossen, dass Sühnemaßnahmen für den Mord an der Virgo Vestalis Maxima eingeleitet werden sollen. Die Ermittlung des Maßes wird dabei unserem Collegium zu beschließen sein. Unter Befragung der Sybillinischen Bücher!


    Aus diesem Grund beantrage ich, die Quindecemviri Sacris Faciundis zu diesem Falle hinzuzuziehen!"


    erklärte er.