Beiträge von Manius Tiberius Durus

    [Blockierte Grafik: http://img175.imageshack.us/img175/9239/liktoruo4.jpg| schwarzer Liktor
    Erneut besuchte einer der schwarz gekleideten Liktoren das Forum, um Neuigkeiten zu verkünden, die von größerer Tragweite waren als das letzte Mal.


    "Ihr Söhne des Mars, Quiriten! Hört meine Worte: Servilius Caepio, Augur Publicus Populi Romani Quiritium, ist verstorben! Trauert, ihr Römer!"


    "Schon bald werdet ihr hier Abschied nehmen können von diesem großen Römer!"


    Für unbedarfte Zuschauer war diese Nachricht völlig belanglos - immer, wenn ein halbwegs wichtiger Mann verstarb, wurde dies durch schwarze Liktoren auf dem Forum und an anderen öffentlichen Plätzen ausgerufen. Doch diesmal handelte es sich um einen Angehörigen der Priestercollegien. Diese hatten eine begrenzte Zahl und jedesmal, wenn ein Mitglied verstarb, wurde ein Platz frei.
    Interessierte Männer würden sich nun auf die verbliebenen Auguren stürzen und versuchen, deren Wohlwollen zu erhalten, sodass diese jene bei der nächsten contio der Auguren vorschlugen. Nur wer den Kaiser oder die Mehrheit im Collegium für sich gewinnen konnte, hatte die Chance, in einer Senatsabstimmung gewählt zu werden.





    LIKTOR – DOMINUS FUNEBRIS

    Der herumlaufende Mann war Tiberius Durus, der neueste Augur im Collegium. Da das Schriftstück an das Collegium addressiert war, öffnete er es und las. Servilius Caepio...der hatte sich bereits für seine cena aditialis entschuldigen lassen, da er offensichtlich sehr krank war - nunja, die Auguren waren eben nicht gerade das jüngste und spritzigste Priestercollegium...
    Trotzdem etwas erschrocken blickte er auf und eilte dann hinfort, um den Magister Augures zu sprechen - es galt, eine contio einzuberufen!

    Da man nun lange genug herumgestanden war, wies Durus die Männer endlich zu den Liegen. Da ein beträchtlicher Teil der Gäste doch nicht erschienen war - oder zumindest noch nicht - und die Klinen der Tiberier breit gebaut waren, wurden die Gäste an das große Triclinium geführt.
    Durus nahm am Platz des Gastgebers Platz, Vitamalacus erhielt den Platz an seiner Seite, danach die übrigen Tiberier. Auf der Liege der Ehrengäste wurde natürlich Hungaricus und die beiden Prätoren und Macer als gewesener Aedil untergebracht.
    Die übrigen Gäste wurden nach ihrem Rang geordnet auf der Kline gegenüber der Familia geführt, sodass jeder einen Platz hatte - zwar nicht ganz so viel, wie es bei den tiberischen Gästmählern üblich war, jedoch noch immer so viel, wie es in einem gewöhnlichen Haushalt für jede Person gab - oder auch, wenn einer der Gäste Freunde mitbrachte.

    Ad
    Tiberius Annaeus Sophus
    Castra Praetoria, Corduba
    Hispania Baetica, HIS



    M' Tiberius Durus Augur Publicus T Annaeo Sopho Auguro Publico s.p.d.


    Anlässlich meiner Wahl zum Auguren als Ersatz für den ehrenwerten Fabius Acer bitte ich Dich zu meiner Cena Aditialis in der Villa Tiberia in Roma an den Iden des Mai ein.


    Möge Dein Auftrag bis dahin beendet sein


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    Sim-Off:

    Gebühr zahlt Wertkarte Tiberia

    Zitat

    Direkt neben dem eigentlichen Auguraculum - der Hütte, von der aus die Auguren innerhalb des Pomeriums ihre Auspizien durchführten - lag das Archiv der Auguren. In diesem befanden sich mehrere Officia, in denen die Auguren sich zurückziehen konnten.
    Durus erhielt vom Magister Augures eines von ihnen zugewiesen hatte. Im Innneren des eher kahlen Raums befand sich ein Tisch und ein Stuhl, sowie ein Regal, in dem man die Bescheide aufbewahren konnte, die man zu lesen vorhatte.
    Nebenan lag ein Raum für die Viatores des Augurs.


    Durus bezog sein neues Officium und ließ seine Schreibsachen in den Regalen verstauen. Dann sprach er einen Moment mit dem diensthabenden Viator, um direkt im Anschluss mit dem Magister Augures zu sprechen.
    Das Gespräch dauerte sehr lange, doch im Anschluss wusste Durus das wichtigste über das Einholen von Zeichen, das ein Augur zu wissen hatte.

    Zitat

    Original von Lucius Flavius Furianus
    "Ich muss meinen Vater entschuldigen, Durus, er konnte es leider nicht einrichten zu kommen. Er entsendet jedoch mit mir seine besten und herzlichsten Glückwünsche zu deiner Aufnahme in den Senat."


    Das war Durus gegenüber angemessen, wie Furianus im Nachhinein befand, auch wenn er selbst nicht wusste wo sein Vater sich derzeit aufhielt, noch ob er kommen würde.
    In Beschlag wollte er Durus nicht nehmen und trank einen Schluck des verdünnten Weines.


    "Oh, nunja, dann kann man wohl nichts ändern. Richte ihm meine Grüße aus."


    antwortete er und fragte sich einen Augenblick, ob Felix keine Zeit oder keine Lust hatte. Aber dann beschloss er, diese Frage nicht weiter zu erörtern, da sie ohnehin nicht zu klären war ohne die Flavier vor den Kopf zu stoßen.
    Er gab ein Zeichen an einen der Sklaven und wies dann mit einem Lächeln zu den Klinen.


    Zitat

    Original von Marcus Aelius Callidus
    Ein freundliches Lächeln huschte über sein Gesicht. Dann wandte er sich wieder Durus zu, der nach seinem Verwandten fragte.


    > Ich bin mir nicht sicher, ob der Senator sich die Zeit nehmen konnte, denn er ist in letzter Zeit sehr eingespannt. Ich fürchte, dass er abwesend bleiben wird. Doch lass dir gesagt sein, dass ich dir mindestens seinen Gruß ausrichten soll, kommt doch das Geschenk auch aus seinen Ländereien. Ich habe dir eine ganze Ladung aelianischen Olivenöls bringen lassen. Es ist eines der besten aus Kampanien. <


    "Vielen Dank! Richte ihm meinen außerordentlichen Dank aus!"


    Durus strahlte - er hatte gar nicht mit einem Geschenk gerechnet!


    "Haben sich bereits viele für Deinen Kurs angemeldet, Aelius?"


    fragte er weiter und blickte zu Jakobus, der einen Überblick über Gäste und entschuldigte Gäste haben sollte. Dieser zuckte mit den Schultern - also waren noch nicht alle da. Also musste das Essen weiter warten.

    Zitat

    Original von Herius Claudius Vesuvianus
    "Das Aedilat kommt nach den Neuregulungen im Cursus Honorum sicherlich nicht in Frage. Es wäre früher folgerichtig gewesen, das stimmt. Letztlich ist es mir aber gleichgültig, in welchem Amt ich gebraucht werde. Noch steht aber nichts fest."


    Im Anschluss an seine Erklärung durchdachte Claudius den Hinweis auf das Amt des besagten Fabius. Augur also, das war kein für jedermann zugängliches und geeignetes Amt.


    "Um Augur zu werden, muss man eine Berufung verspüren. Und man muss diese Berufung und Befähigung meines Wissens nachweisen. Das interessiert mich jetzt: Wie hat sich dein Wunsch entwickelt? Woran hast du erkannt, dass es dein Weg sein wird?"


    "Oh, natürlich."


    Diese Gesetzesänderung, die Durus eigentlich sehr begrüßte, konnte nicht nur die homines novi behindern, sondern auch Männer wie Vesuvianus, dem nun eine weitere Quaestur oder aber ein Vigintivirat zwischen die Füße geworfen wurde.
    Das nächste Thema belustigte ihn ein wenig. Berufung? Jeder Mensch war zum Staatsdienst berufen und es hatte seines Wissens noch nie bes
    onders herausragender Religiosität bedurft, um ein solches Amt zu besetzen. Genaugenommen bedurfte es natürlich schon einer gewissen Religiosität, denn wer nicht an Iuppiter glaubte, konnte seinen Willen auch nicht interpretieren, aber letztendlich war es eine Frage von Einfluss und Macht - deswegen hatte Durus sich dafür entschieden. Eine derartige Antwort wäre jedoch kaum angebracht gewesen, weshalb er das sagte, was man erwartete


    "Ich habe seit frühester Jugend den Wunsch, dem Staat nach besten Fähigkeiten zu dienen. Das Augurat als eine der ältesten und ehrwürdigsten Priestercollegien erschien mir angemessen - zumal ich zur Zeit kein anderes Staatsamt bekleide.
    Daher habe ich mit den Auguren gesprochen. Das hat mich bestätigt und offensichtlich auch sie überzeugt, denn sie haben mich dem Senat vorgeschlagen und dieser stimmt dann eben ab."


    Dass sein Patron auch noch seine Hände im Spiel gehabt hatte und es noch ein paar Versprechen hier und ein Geschenk da gekostet hatte, war eigentlich nicht der Rede wert...


    Zitat

    Original von Lucius Flavius Furianus


    Die Bemerkung über Claudias Tod überging Durus vorerst - das war kein Thema für eine solche Feier, auch wenn Furianus sicher noch immer tief beeindruckt war von den Dingen, die geschehen waren.


    "Ich danke dir!"

    Durus war natürlich auch erschienen und saß in der zweiten Reihe - zumindest saß er und musste nicht wie die jüngsten Senatoren ganz hinten stehen. Als der Imperator eintrat, stellte auch er sein Gespräch mit dem Nachbarsenator ein, um diese überraschende und irgendwie auch beängstigende Rede zu hören. Gespannt verfolgte er jedes Wort und fragte sich, was all das für ihn bedeuten würde. Auspizien würden eingeholt werden müssen - würde man vielleicht sogar ihn schicken, um dem Kaiser unterstützend beizustehen? Wahrscheinlich nicht - schließlich war er die dienstjüngste unter den Auguren.
    In solchen Gedanken stimmte der Tiberier in den obligatorischen Beifall ein.


    Die Diskussion, die anschließend angestoßen wurde, verwunderte Durus allerdings etwas. Er erhob sich


    "Ich denke nicht, dass die Abwesenheit des Kaisers viel in Rom verändern würde. Der Praefectus Urbi wird ihn vertreten, persönlichen Kontakt mit ihm haben allenfalls die einflussreichsten Bürger.
    Es wird wohl eher ein Problem der Verwaltung werden."


    Jedenfalls konnte sich Durus nicht vorstellen, dass irgendein Proletarier aus der Subura die Abwesenheit Julians nutzen würde, um einen Aufstand loszutreten. Im Gegenteil!

    "Man lernt immer dazu."


    antwortete Durus freundlich. Natürlich hatte er in seiner Jugend eine rhetorische Ausbildung genossen - immerhin war er Advocatus gewesen! Aber vielleicht gab es ja neue Strömungen und Mittel, mit denen man sich vertraut machen musste, bevor der Prozessgegner sie einsetzte.

    Zitat

    Original von Herius Claudius Vesuvianus
    Claudius musste über die Formulierung "kandidieren als Kandidat" schmunzeln. Die Gesellschaft erheiterte ihn, er fühlte sich wohl.


    "Mein Weg wird beides vorsehen, sofern mir die Götter gnädig sind: Den Cursus Honorum und einen hochrangigen Posten beim Militär. Die Voraussetzungen dafür habe ich bereits, aber warum ausruhen, wenn es noch weitergehen kann. Ich sehe, du ruhst dich auch nicht gerne aus. Fabius Acer? Hm, ist mir jetzt erst einmal nicht bekannt. Möchtest du mir davon berichten?"


    Durus war es ein wenig peinlich, dass er sich so seltsam versprochen hatte - nunja, das waren wohl die Probleme des Redens in langen Satzperioden - man vergaß einfach den Anfang! Er überspielte das ganze mit einem zaghaften Lächeln.


    "Oh, entschuldige - ich habe sein Amt ganz vergessen - ich möchte gern dem Collegium Augurum beitreten. Ansonsten weißt er zugegebenermaßen ein wenig bemerkenswertes Leben auf. Das heißt, ich kann Dir nichts weiteres sagen."


    Er ordnete rasch eine Falte seiner synthesis.


    "Wirst Du gleich nächstes Jahr zum Aedilat kandidieren?"


    Selbstverständlich hatte Durus sich im Vorfeld auf seine Gäste vorbereitet und dabei auch deren Vitae betrachtet - schließlich wollte er keine peinlichen Fehleinschätzungen von Würden und bekleideten Ämtern von sich geben!


    Zitat

    Original von Lucius Flavius Furianus


    Natürlich entdeckte der Hausherr auch Furianus, seinen alten Freund und Kampfgefährten auf den Rostra-Brettern, die die Welt bedeuteten. Außerdem waren sie vor kurzem ja noch zusammen an Claudias Sarg gestanden...


    "Salve, Furianus! Wie geht es Dir?"


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    Original von Marcus Aelius Callidus


    Schließlich tauchte auch Callidus an der Porta auf, sodass Durus ihn ebenfalls rasch begrüßen konnte.


    "Salve, Aelius. Diesmal ist es nicht so lange her, dass wir uns trafen, wie mir scheint."


    Er winkte Antoninus herbei, damit dieser gleich die richtigen Leute kennen lernen konnte.


    "Das ist Tiberius Antoninus, ein weiterer Verwandter von mir.
    Antoninus, das ist Aelius Callidus, der Magister Officiorum."


    Dann sprach er wieder zu Callidus.


    "Wird Aelius Quarto mich ebenfalls beehren?"

    "Bist du eher ein Freund des Asianismus oder bevorzugst Du den Attizimus?"


    fragte er rein interessehalber, schließlich konnte man nicht oft mit einem Redner reden - besonders in diesen Zeiten, in denen die Redekunst langsam zu verblassen schien...

    Zitat

    Original von Marcus Vinicius Hungaricus
    Hungi hatte es gewußt, daß diese Frage kommen würde. Und da er es gewußt hat, war er nicht sonderlich schlecht aufgelegt.


    Ja, ihnen geht es gut. Sie lässt sich aber entschuldigen, sie ist wohl in eine Phase der Schwangerschaft eingetreten, wo sie nicht mehr so wirklich außer Haus gehen möchte. Aber ich soll dir Glückwünsche ausrichten und du sollst dich beizeiten bei ihr melden und sie besuchen kommen. Hm, das war wohl etwas zuviel des Guten, denn das hatte sie eigentlich nicht gesagt. Egal, jetzt hatte er es ausgesprochen. Und gut machte es sich allemal. Nachdem du ja das letzte Mal Pech gehabt hast.


    Durus nickte freundlich. Bald würde es also einen consularischen Knaben geben - denn Durus war davon überzeugt, dass es ein Junge werden würde. Was sollte Hungaricus auch mit einem Mädchen?


    "Gut, ich werde beizeiten darauf zurückkommen, Vinicius."

    Zitat

    Original von Herius Claudius Vesuvianus
    "Du hast viele Gäste geladen, das wird bestimmt ein interessanter Abend werden. Gelegenheit für Kontakte, Gelegenheit für das Schmieden von Plänen zukünftiger Karrieren … Strebst du neben dem Senat denn noch ein weiteres Amt an?"


    "Du hast den Militärdienst quittiert? Interessant. Das heißt, es überrascht mich etwas - aber andererseits...durchaus verständlich."


    kommentierte Durus die Entscheidung des Claudiers. Eigentlich allerdings wieder seltsam, woher der plötzliche Sinneswandel kam...aber das war wohl eine Frage, die auf einem anderen Blatt stand und gerade unangebracht war - besonders, da auch Durus ein eigentlich ritterliches Amt bekleidet hatte...wobei...naja, Durus ging lieber auf die nächste Frage ein.


    "Nunja, das ist eine Frage, die wohl nur die Götter beantworten werden...zumindest auf dem politischen Sektor. Vielleicht werde ich den Willen Iuppiters aber auch bald selbst interpretieren können - ich kandidiere als Kandidat für den ehrenwerten, aber leider verstorbenen Fabius Acer.


    Aber was wirst Du tun? Wirst Du nun ein senatorischen Tribunat anstreben, wie es mein Großvetter getan hat? Oder weiter den Weg in Richtung Senat beschreiten?"

    Zitat

    Original von Marcus Tiberius Antoninus
    Aber zuerst wollte ich noch eine wichtige Frage stellen...
    "Zu dem Thema Beruf, Position etc. zu was würdest Du mir raten, Durus ?"


    "Nunja, ich weiß nicht...wir können morgen darüber reden - ich muss noch ein paar Gäste begrüßen!"


    beendete Durus vorerst das Gespräch - nicht, weil es ihm unangenehm war, sondern weil der Vesuvianus entdeckte, der ebenfalls erschienen war.
    Dann ging er auf den Claudier zu und begrüßte ihn freundlich


    "Claudius, welch eine Freude, dass Du erschienen bist! Du warst doch nicht schon auf dem Rückweg nach Mantua, als meine Nachricht Dich erreichte, oder?"


    fragte er, da er nicht wusste, dass der Tribun seinen Dienst quittiert hatte.

    Zitat

    Original von Spurius Purgitius Macer
    "Nun, das Haus der Gens Tiberia betritt man gerne." Dank der Informationen, die ihm sein Sklave beim betreten des Hauses zugesteckt hatte, konnte Macer rasch noch einige positive Erinnerungen anfügen, um seine Aussage zu betonen.


    "Danke der Nachfrage", ging er dann auf das zweite Thema ein. "Ich konnte mich in der Tat inzwischen sehr gut einarbeiten. Es gibt viele Routinearbeiten, abseits der öffentlichen Aufmerksamkeit. Meistens bekommt man die Cura Aquarum ja nur zu Gesicht, wenn sie vor der Haustür ein Wasserrohr reparieren oder das Wassergeld eintreiben."


    "Ach ja, der Maiordomus erwähnte neulich, dass einer Deiner Aquarii hier vorbeigesehen hat..."


    Ja, scheinbar wurde das Wasser auch immer teurer - aber der Luxus hatte seinen Preis, so war das nunmal...
    Während er mit Macer sprach, nahm er auch Quintus wahr, der sich nun auch zu der Gesellschaft gesellt hatte. Mit ihm brauchte Durus kaum groß sprechen - er hatte es bereits dieser Tage getan.


    Zitat

    Original von Marcus Tiberius Antoninus
    Bevor der Mut nun gänzlich verschwand, beantwortete ich die Frage des Senators :


    "Ja, ich hörte von einer Position am Kaiserhof, -Administratio Imperatoris-, Sonderbotschafter also ! Dass würde mich zukünftig interessieren !


    "Die Administratio also...nunja, da wird sich sicher etwas tun lassen. Ich habe auch Aelius Quarto eingeladen - er ist der Magister Domus Augusti...vielleicht kann ich ja mit ihm über Dich reden...oder aber du sprichst mit Appius - der arbeitet ebenfalls dort."


    Ein wenig schade fand es Durus zwar, dass Antoninus nicht die Politik der abhängigen Arbeit am Kaiserhof vorzog - wenn auch dies Abhängigkeit vom höchsten der hohen bedeutete - aber was sollte man machen? Ein Landei in die große Politik zu stürzen war sicher auch nicht ungefährlich...