Beiträge von Quintus Germanicus Sedulus

    Ah, salve Aulus Germanicus Umbricius. Schön dass du es einrichten konntest.


    Begrüßte Sedulus den Zuwachs.


    Darf ich dir unseren Gast den Senator Marcus Vinicius Lucianus meinen langjährigen Freund Titus Decimus Verus, er wohnt derzeit auch im Hause und meine liebreizende Ehefrau Iunia Serrana vorstellen.


    Dabei deutete Sedulus auf die jeweilig gemeinten Personen.


    Dies ist Aulus Germanicus Umbricius, er ist vor kurzem aus Ostia zu uns gekommen. Er möchte wenn es geht in Rom Fuß fassen und sucht nun eine Arbeitsstelle.

    Sehr schön Germanicus Umbricius. Dann wirst du auch gleich eine erste Aufgabe von mir erhalten.


    Grinste Sedulus breit.


    Die halbe Familie wird sehr bald nach Mogontiacum aufbrechen.So bitte ich dich, hab ein Auge auf das Haus ja.


    Sedulus kannte den jungen Mann zwar nicht sehr gut, aber dies würde für ihn eine Bewährungsprobe sein.

    Sedulus ging zu seinem Schreibtisch und setzte sich locker drauf und bat im selben Moment Serrana einen Platz an.


    So weit ich weiß ja. Nun, vielleicht... Allerdings haben wir zur Zeit keinen Krieg und von daher würde ich sagen, ist es nicht so schlimm. Wenn es zum Äußersten käme, hmm, kann sein dass ich da Ursus auch für zu jung halten würde. Ich weiß es nicht. Auf alle Fälle kennt er die I.. Er hat dort so weit ich weiß, zwei Jahre lang sein Tribunat abgeleistet und die Legion sogar einstweilen in Vertretung kommandiert. Also er kennt die Truppe und von daher würde ich schon sagen, er wird das Kind schon schaukeln.


    Grinste Sedulus.

    Der Sklave welcher von Sedulus kam, klopfte an die Türe. Und da es eilte, wartete er erst gar nicht lange ob ein Herein zu hören war, sondern öffnete sofort die Türe.


    Salve Herr! Senator Germanicus Sedulus schickt mich, du möchtest doch bitte am Essen teilnehmen.


    Kaum ausgesprochen, verschwand der Sklave auch schon wieder.




    ______
    Sklave

    Sim-Off:

    Du wirst es brauchen, sonst kann der Sklave dich nicht zum Essen holen kommen... ;)


    Sedulus nickte zufrieden. So war dann wenigstens noch ein Germanicus im Hause wenn der Rest sich schon nach Mogontiacum aufmachte um Rom zu entfliehen... 8)


    Gut, dann freue ich mich darauf, hin und wieder deine Gesellschaft geniesen zu können. Auf alle Fälle sei dir gesagt, bleibe solange du willst und du es für nötig erachtest. Fühl dich ganz wie Zuhause.


    Wobei, es war ja nun mehr oder weniger sein Zuhause... 8)

    Nun, vor mir war mein Vater hier drinnen. Von ihm könnte man sagen er war wichtig ja. Provinzlegat und Kommandant der Legio II Germanica. das dürfte wichtig genug gewesen sein denke ich. Und wenn du jetzt Besucher meinst, mein Onkel, Ursus der nun das Kommando der I. inne hat. Kann auch sein, dass der ein oder andere Senator mal hier war, so genau kann ich dass jetzt gar nicht sagen.


    Berichtete Sedulus doch recht nachdenklich. Gab es denn sonst wen wichtiges den man hätte aufzählen müssen? Hmm...

    Sedulus grinste.


    Natürlich kannst du hier wohnen bleiben. Ich werde Anweisungen geben, dass man dir ein Gästezimmer zurecht machen läßt. Ich nehme an, dass du dann für eine Weile hier wohnen wirst oder?


    Wollte Sedulus wissen. Schließlich wußte er gerne wo er dran war. 8)


    Sim-Off:

    Am besten bastelst du dir selbst dein Cubiculum. :)

    Da fiel Sedulus noch etwas ein, vielmehr wen ein, Germanicus Umbricius. Wie hatte er ihn nur vergessen können... Er winkte einen Sklaven zu sich und flüsterte diesem etwas ins Ohr. Der Sklave nickte nur und verschwand dann recht flott. Er würde zum anderen Gästezimmer eilen um einen weiteren Germanicus zu Tische zu holen. Wenn Germanicus Umbricius Glück hatte, so kam er hier auch gleich mit unter.

    Da kam Sedulus eine Idee. Lucianus würde eh zu Gast hier sein, also warum nicht auch Germanicus Umbricius mit zum Essen laden?


    Ich habe eine Idee. Der Senator Vinicius Lucianus kommt die Tage zum Essen zu uns, was hälst du davon, wenn du dich einfach zu uns gesellst? Den weg hast du dir dann schon einmal gespart.

    Da sich Calvena ja nicht mehr zu Worte meldete, ging Sedulus davon aus, dass auch sie kein Interesse mehr hatte.


    So nickte er dem Wagenlenker noch einmal zu und wandte sich dann an die beiden Frauen.


    Also dann wollen wir. Wohin gehn wir jetzt? 8)


    Die Frage war mehr rethorischer Natur, von daher hoffte er auch auf keine Antwort... 8)

    Die Meisten ja.


    Antwortete Sedulus mit einem Kopfnicken.


    Ja, eines meiner Lieblingswerke. Er schreibt zwar nicht sehr gut, aber dafür doch recht ausführlich wie ich finde. Wobei da auch die Meinungen weit auseinander gehen. Anderseits, er war der Erste so weit ich weiß, der einen solchen Kriegsbericht verfasst hat.


    Ja stimmt. Jetzt wo du es sagst, kann ich mich wieder daran erinnern.


    Dann mußte Sedulus erst einmal überlegen wen sie wohl mit wichtig meinte.


    Was oder wen meinst du denn nun genau mit wichtig?


    Fragte er von daher nach, um nicht eine falsche Auskunft zu geben. Es kam ja immer darauf an.

    So gingen sie den Gang hinaus und die Treppe hinab. Sie kamen am Hortus vorbei welchen Serrana ja schon kannte. Dan kam das Officium des Onkels und als nächstes war dann Sedulus` dran.


    So da wären wir also, mein Officium.


    Er zauderte einen Moment und überlegte ob es denn halbwegs aufgeräumt war. Nicht dass am Ende, sein Arbeitstisch mit Akten und weiß der Geier was vollgetürmt war. Aber eignetlich war es ja egal, denn Serrana stand ja auf solches Zeug. So öffnete er die Türe mit den Worten.


    Dann bitte ich dich einzutreten.

    Sedulus erkannte sofort, dass sich Serrana doch recht viele vielleicht auch mitunter recht unnütze Gedanken machen und vor Sachen angst hatte, welche eigentlich das Normalste der Welt waren, zumindest für ihn. Aber wie er ja wußte, war sie lernfähig und dass nicht zu knapp. 8)


    Ja, davon gehe ich aus.


    Dabei lächelte er ihr aufmunternd zu.


    Na, dass weißt du doch genau was ich damit meine. Nein, dass kann ich mir jetzt allerdings so auch nicht wirklich vorstellen und zu Leavina möchte ich auch nicht. Selbst wenn sie nicht da sein sollte, ihre Spionin ähm Sklavin Quadrata wuselt bestimmt in der Nähe ihres Zimmer herum.
    Natürlich habe ich eines, was glaubst du denn?


    Meinte Sedulus empört und gab Serrana einen leichten Klaps auf ihren Hintern und grinste dabei frech. Dann ging er hin zur Türe der Blbliothek und hielt sie Serrana auf.


    Nach dir Liebes!

    Naja, dass der Hund so ohne Aufsicht im Garten umhertollte war Sedulus zwar nicht wirklich recht und er hoffte er war auch stubenrein, aber davon wollte er hier und jetzt nicht anfangen. So meinte er nur.


    Ich glaube wir sollten den Hund dort lassen wo er ist, schon alleine des Essens wegen.


    Er lächelte kurz und wandte sich auch sogleich an Lucianus.


    Du hörst Senator Lucianus, Decimus Verus hier scheint einiges an Wissen vorweisen zu können. Sag, du hättest nicht zufällig Verwendung für ihn in deinem Stab oder?


    Grinste Sedulus. Er kam sich hier schon fast vor, wie ein altes Marktweib welches ihre Waren anpries. Aber er tat es ja für einen guten Zweck... 8)

    Gavius Quinctianus machte weiterhin seine Notizen.


    Na, dass ist doch schon wenigstens etwas. Dann müssen wir sie schon nicht davon jagen wenn wir hier renovieren wollen. Außerdem hätten sie uns ja auch bestimmt nicht hereingelassen.


    Grinste Sedulus breit.


    Ich glaube ich habe auch genug sehen Messius. Die anderen Räumlichkeiten, werden mit Sicherheit nicht viel besser, denn eher schlechter aussehen nehme ich an. Ich möchte dich auch nicht weiter von deinen Pflichten abhalten, du hast uns schon genug geholfen. Von daher bleibt mir nur, dir für deine Mitarbeit zu danken.


    Sedulus streckte Messius die Hand entgegen und nickte anerkennend.


    Rom bräuchte mehr von deiner Sorte!

    Also wenn ich jetzt endlich ne Ahnung habe, wer alles kommt oder auch nicht, dann würde ich bei diesen Herbergen mal anrufen und fragen was da noch Sache ist. Allerdings bräuchte ich da in etwa mal eine Zahl, wieviel Leut`s wir denn am Ende sind...

    Sedulus hob beschwichtigend die Hände.


    Da hast du ja auch gut daran getan Germanicus Umbricius. Nun hast du jeweils zwei Vorschläge gehört. Zum einen meinen mit zwei Ämtern welche du anstreben könntest, und zum anderen den von Germanicus Avarus, dass du es einmal bei Senator Vinicius Lucianus versuchst. Nun liegt es an die wie du dich entscheidest.

    Nun gut, dann lasst uns doch hinsetzen. Also die, die es noch nicht tun.


    Meinte Sedulus kurz und deutete auf die Sitzgelegenheiten.


    So macht es sie, reifer...? Na wie du meinst.


    Grinste er Verus dann Serrana zu. Vorallem als dieser Spruch von wegen dem Edelstein kam. Ja, so war er eben, der Verus. Schon alleine deshalb verstand Sedulus nicht, was Verus`Problem mit den Frauen war... Sie mußten ihm doch eigentlich und förmlich auch aus der Hand essen. 8)


    Was auch für Sedulus der Startschuss war. Er gab den Sklaven ein Zeichen, dass sie die Vorspeise bringen sollten welche aus Oliven, Gurken, Mangold, Grünkohl und Melonen bestand. Dazu gab es natürlich den allseits beliebten Muslum.


    Aber laßt uns doch erst einmal die Vorspeise genießen.


    Dann wandte sich Sedulus an seinen Senatskollegen.


    Senator Vinicius Lucianus, wie schaut es denn derzeit in den Gemeinden Italias aus?


    Fragte Sedulus neugierig und hoffte somit das Gespäch in die richtigen Bahnen zu lenken.

    Du machst dir darüber viel zu viele Gedanken. Denk einfach gar nicht daran, dass du nun die Frau eines Politikers, eines Senators bist. Das ist das Nebensächlichste der Welt, glaube mir.


    Versuchte Sedulus seine Frau zu beruhigen. Gut, es gab auch Frauen die regelrecht geil auf so etwas waren, allerdings zählte er seine Serrana nicht dazu.


    Sie kann sich ja eigentlich nur für dich freuen, schätze ich mal. Dass ist doch eh das, was sie immer für dich wollte. Und dass es dann noch ein Senator aus ihrer Familie ist...


    Als der Kommentar von wegen der Schriftrollen kam mußte Sedi laut lachen.


    Du bist mir ja Eine. Allerhöchstens den ganz Büroräume hier im Haus, welche sich alle unten befinden, so wie das Zimmer von Avarus und deiner liebreizenden Großmutter. Wie du willst mein Herz!

    Du wirst dich schneller daran gewöhnen als die lieb ist, glaube mir.


    Lächete Sedulus auf die Aussage Serranas hin. So schnell würde sie nicht schauen, da hatte sie sich daran gewöhnt.


    Ähm naja, so hab ich dass jetzt nicht gemeint, es war nur ein ähm Beispiel...


    Sein Kuss kam devinitiv nicht zu früh, sonst hätte Serrana wohl sämtliche Götter des Olymps aufgezählt. Allerdings konnten sie wirklich Iuno einen Besuch abstatten um ihr zu danken.
    Dann löste sich Sedulus nur widerwillig von Serrana aber das Haus war groß und sie wollten hier ja keine Wurzeln schlagen. Zumal man die gegenseitigen Zuneigungne auch noch in den anderen Räumen fortführen konnte. 8)


    So, wo willst du jetzt hin?


    Fragte er also leicht außer atem.