Beiträge von Quintus Germanicus Sedulus

    Zitat

    Original von Potitus Vescularius Salinator


    Potitus machte durch seine Mimik deutlich, dass er Avarus als Architekten deutlich allen anderen vorziehen würde. "Ich würde Dir meinen persönlichen Scriba, Magius Catienus, mitgeben. Außerdem einen meiner Männer, Percennius Stellio, er ist schon häufiger mit Bauprojekten befasst gewesen. Lass meinen Scriba den Besichtigungstermin wissen, er wird es einzurichten wissen."



    Gut, dann machen wir es so. Wenn es so weit ist, dann lass ich es deinen Scriba wissen.


    So weit so gut. Mehr war eigentlich nicht mehr zu besprechen. Von daher verabschiedete sich Sedulus.


    Dann wünsche ich dir noch einen angenhemen Tag Senator Vescularius Salinator.


    Sedulus erhob sich von seinem Platz, nickte dem PU noch einmal kurz zu und verschwand dann aus dessen Officium.

    Noch bevor er dem Priester antwortete meinte Sedulus zu Aculeo.


    Ein Vergnügen wird es bestimmt. Ich frage mich nur gerade für wen. Also wenn ich dabei bin, dann auf alle Fälle für mich.


    Scherzte er und wandt sich noch lachend an den Priester.


    Sei gegrüßt. Mein junger Freund hier, meinte es würde Schäden an dem Tempel geben. Ist dir davon etwas bekannt?


    Zumindest vermutete Sedulus dies, denn sonst hätten sie den Weg hier her nicht machen brauchen. Und um ein Opfer zu bringen, wollte Aculeo bestimmt nicht her. 8)

    Sedulus hatte gerade einige Meter geschwommen als er einen Sklaven auf das Becken zukommen sah. Ob er wohl etwas von ihm wollte? Er schwamm zum Becken hin. Allerdings war sein Senatskollege Livianus gemeint, welcher sich auch prompt nach dem doch recht kurzen Gespräch verabschiedete.


    Ich danke dir Senator Livianus, und ein gutes Gelingen bei der Arbeit. Vale dann.


    Sedulus hob zum Abschied einen Arm.


    Tja, so schnell kann es gehen wenn man Senator ist. Eben schwimmt man nach gemütlich im Becken und im anderen Moment muß man auch schon wieder los wenn man gerufen wird.


    Meinte er mit neutraler Gerstik zu Ceslus.
    Ihm könnte so etwas auch jederzeit passieren... 8)

    Auch Sedulus war von dem Auftritt des PU nicht wirklich begeistert gewesen und schon gar nicht, als dieser so in Serranas und sein Opfer hineinpolterte als wäre es ein Wagenrennen. Allerdings konnte er sich jetzt auch nicht groß seine Verägerung anmerken lassen und so nickte er Salinator nur zu als dieser ihn grüßte.
    Als sich dann Valerian zu der Anmache Salinators äußerte grinste Sedulus innerlich hatte aber immer noch das Opfer im Auge.
    Er würde sich wohl wenn denn etwas Zeit war, mit seinem Senatskollegen kurz unterhalten müssen. Allerdings waren seine Gedanken auch gleich wieder beim Opfer und hoffte, dass es trotz dieser Unterbrechung angenommen wurde.

    Nun war Sedulus und Serranas Opfer an der Reihe. Der Priester sprach wieder die Worte um die Göttin anzurufen. Sedulus war mit einmal wie versteinert. Sein Blick war starr auf das Opfer gerichtet sein Atem ging flach. Wie würde es wohl ausfallen? Er hoffte, dass auch dieses Opfer angenommen werden würde so wie schon das von Calvena und Valerian. Er schloss die Augen und murmelte einige Worte die nur er verstand und auch nur er verstehen sollte. Außer vielleicht noch Iuno.


    [SIZE=7]"Iuno Pronuba, bitte nimm dies Opfer an..."[/SIZE]

    Sedulus sah Serrana wie schon beim Minervatempel interresiert bei ihrer "Arbeit" zu, wie sie alles so in aller Ruhe vorbereitete und auch die Opfegaben ausrichtete. Sie hatte da wirklich Gespür und auch ein wenig Talent für diese Aufgabe.
    Als sie die Gaben dann ausgerichtet hatte, folgte auch gleich darauf das Gebet und Sedulus murmelte ebenso etwas vor sich hin.


    Göttin der Liebe höre mich an, der nicht der Frömmste unter den Gläubigen ist. Ich möchte dich um deinen Segen für diese Verbindung bitten auf das sie ewig halten möge.


    Sicherlich war das Gebet Serranas schöner als seines, aber sie war ja auch ier der Profi. :)
    Als sie sich dann neben Sedulus stellte, nahm er ihre Hand und drückte sie fest, sah Serrana an und lächelte ihr zu.

    Zitat

    Original von Titus Decimus Verus
    Verus seufzte laut. Das war wohl die klassische Abfuhr. Er hatte damit gerechnet, dass man ihn sehen wollen würde. Dennoch wollte er es später noch einmal probieren. Er stand auf, in der Hoffnung später angehört zu werden, was aber wahrscheinlich nicht der Fall war.
    "Vielen Dank," sprach er leicht angeschlagen von der Tatsache, nicht erwünscht zu sein. "Ich komme dann später wieder." Verus entfernte sich missmutig.


    Irgendwie konnte Pausanias den Decimer verstehen, allerdings konnte er auch schlecht in das Zimmer des jungen Brautpaares stürzen wenn die gerade was auch immer taten. So rief er dem Freund des Senators Sedulus noch hinter her.


    Ich werde auf alle Fälle dem Dominus Sedulus wissen lassen, dass du hier gewesen bist Herr.





    __________
    Pausanias

    Sedulus war ein klein wenig verwirrt vielleicht auch klein wenig verwundert ob dieser doch so feierlichen und traditionsbewußten ähm ja Eheschließung. Ohne vorher ein Opfer dagebracht zu haben, ohne Eingeweideschau quasi ohne alles. Vielleicht hatten die Beiden ja sogar den Sieg des blauen Gespannes auf dem Gewissen weil sie diesen eventuell sogar den Göttern geopfert hatten - wie auch immer. Sedulus wußte nun nicht so genau, ob er dieses Spektakel gutheißen sollte oder nicht. So hielt er sich erst einmal mit den Glückwünschen zurück und ließ erst einmal die Anderen machen bis er mit sich einig war, wie er dies hier zu bewerten hatte.
    Auf alle Fälle würde dies ein lecker Fresschen für die Acta werden. Ob man so etwas wohl für viel Geld würde verkaufen können? 8)

    So da wären wir. Der Stolz Ostias. Ein weiter Klient von mir, Octavius Macer er war gerade Dummvir der Stadt hat ihn vor einem Jahr errichten lassen. Stifter und Erbauer war unter anderem Medicus Germanicus Avarus, mein werter Onkel. Du kennst ihn doch oder?


    Fragte er Aculeo als sich dem Tempel näherten. Von weitem erkannte er einen der Tempeldiener. Ob es nun ein Priester oder aber ein einfacher Gehilfe war, vermochte Sedulus nicht zu deuten.
    Mitten in der Bewegung hielt er auf einmal inne um sich den Bau genauer zu betrachten.


    Hier und da konnte man kleine Ungereimtheiten feststellen was normal war da sich ja bekanntlicherweise Bauwerke noch ein wenig setzten nach dem sie errichtet worden waren....


    Schließlich ging Sedulus weiter auf den Priester zu wie er nun erkannte.


    Salve!


    Grüßte er den Mann der noch jung war.

    Zitat

    Original von Titus Decimus Verus
    Verus schritt mit seinem Wanderstock in das Atrium. Er hatte lange nicht mehr ein entsprechendes Atrium gesehen. Er war fast erschlagen vom römischen Luxus. "Gerne," sagte er und nahm auf der edlen Sitzgruppe platz. Er stellte seinen Wanderstock neben sich ab und blickte sich um. Er fühlte sich unwohl. War er überhaupt noch ein Römer? Er fühlte sich nicht mehr so. Verus sah sich viel mehr als Weltbürger und als Mensch. Die römische Politik wollte ihm einfach nicht mehr passen. Nun wartete er auf seinen alten Freund. Er war es ihm schuldig.



    Pausanias kam mit einem verschmitzten Lächeln wieder ins Atrium wo der Decimer wartete. Er räusperte sich.


    Nun Decimus Verus, mein Herr scheint zur Zeit andersweitig beschäftigt.
    Der gestrige Abend war auch recht anstrengend. Wie du vielleicht weißt, hat er und die Herrin Germanica Calvena gestern geheiratet. Von daher war hier recht viel los und es ging bis spät in die Nacht... Wenn du vielleicht heute so gegen Abend noch einmal vorbeischauen könntest. Bis dahin sollte er wieder halbwegs "ausgeruht" sein. 8)





    __________
    Pausanias

    Auch als Pausanias etwas fester an die Türe klopfte, zuckte sich nichts.
    Das jung Glück schien noch feste zu schlafen. Scheinbar ging es in der Nacht hier noch schwer rund... 8)


    So zuckte er nur mit den Schultern und grinste sich eins. Er würde den Decimer wohl auf den Abend vertrösten müssen. So war das eben... :D






    __________
    Pausanias

    Ja, Sedulus war schon ein wenig fix und foxi, mußte wohl das Alter sein... 8)
    Aber da ja quasi von ihm die Idee stammte, auch der Göttin der Liebe zu opfern, mußte er sich eben zusammenreißen.


    Er ging zu dem Becken und nahm wie auch schon Serrana die rituelle Reinigung vor indem er sich seine Hände und Arme wusch.
    Als er damit fertig war, sprach er die Worte welche Serrana schon ausgesprochen hatte leise nach.


    Auf dass dieses Wasser die Unreinheiten von meinem Körper nehme. Reinige das Fleisch, reinige den Geist. So sei es!


    Es war schon von Vorteil wenn die Freundin, Verlobte und zukünftige Frau eine Priesterin ist.
    Dann holte er die Früchte von den Sklaven, welche er dann weiter an Serrana reichte. Quasi wie ein Tempeldiener.

    Sedulus bewunderte Serrana mit welchem Elan sie von einem Tempel zum anderern marschierte. Ihm selbst kam es schon so vor, als hätte er lauter Blasen an den Füßen. Auf alle Fälle war er schon ein klein wenig geschafft.
    Das nächste mal würde er für so eine Tour die Sänfte nehmen, dass war klar.


    Ich dachte schon wir würden nie mehr ankommen.


    Meinte er knapp und wußte nicht so genau wo Serrana diese Begeisterung für all dass hier her nahm.


    Hmm, ich würde wahrscheinlich von einer Taverne in die nächste ziehen und diesen Zustand betrinken.


    Gestand Sedulus seiner Verlobten.


    Aber du hast recht, es ist schön, dass wir dieses Problem nicht haben.


    Und Sedulus bedauerte jede und jeden wo sich damit herumschlagen mußten. Es gibt nichts schlimmers wenn man eine Person liebt, aber weiß dass die Liebe nicht und wahrscheinlich auch nie erwiedert wird.

    Pausanias öffnete die Türe des Zimmers einen Schlitz weit und steckte dann den Kopf hindurch, dann öffnete er sie ganz.


    Salve Dominus. Ein gewisser Iunius Merula wartet im Atrium. Er sagt er wolle zu dir und er hätte wohl so etwas wie einen Termin.


    Der Sklave wartete gedulig auf die Antwort seines Herrn.






    __________
    Pausanias

    Diese Jugend von heute... :D


    Was hat denn das damit zu tun? Die Zeit muß man sich einmal nehmen. Dass wirst du wohl noch lernen müssen wenn du in der Politik Erfolg haben willst. Da wirst in fast allem Zeit benötigen. Zeit deinen Klienten zuzuhören. Zeit um wichtige Entscheidungen zu treffen. Und ach noch Zeit dein Amt ordnungsgemäß auszuführen.


    Endlich waren sie am Tempel angekommen...


    So, da wären wir.


    Er machte eine Geste und deutete auf den Tempel.

    Sedulus nahm die Hand seiner Verlobten und lächelte dieser zu.


    Ich werde mich hüten dir zu widersprechen. Aber du hast ja recht, es war von uns Beiden.


    Nickte er bekräftigend.


    Gut, lass uns gehen.


    Die Sklaven machten auch schon einen erleichterten Eindruck, hatten sie doch ein Gutteil ihrer Last welche sie zu tragen hatten eben abgegeben.

    Sedulus sah entnervt dem verlauf des Rennens zu. Es hatte fast den Anschein als würde der Fahrer der Blauen den letzten Platz belegen, zumindest seh es noch in der 6 Runde danach aus. Dann schob er sich allerdings wieder an dem Auratafahrer vorbei und vergrößerte sogar noch seinen Vorsprung vor diesem. Hätter er den Start nicht so dermaßen verpennt, hätte auch noch mehr bei dem Rennen herausspringen können. Aber zumindest war er schon ein mal nicht Letzter, sonst hätte ihm Sedulus womöglich noch den Kopf abgerissen und den Löwen im Circus zum Fraß vergeworfen.


    Dass er von seiner Verlobten in die Seite gestuppst wurde bekam Sedulus nur am Rande mit so vertieft war in das Renngeschehen gewesen, wenn er schon einmal hier war.


    Hmm...? Wenn man so ein Rennen sieht, da kann einem auch angst und bang werden...


    Antwortete er Serrana und verzog dabei den linken Mundwinkel nach unten.
    Dann blickte er kurz zu diesem Archias. Für wen hielt der jetzt eigentlich, für die Venate oder die Aurata. So ganz genau wußte man es nicht. Anstatt sich zu freuen das Tolimedes doch noch Dritter geworden war, putzte er den Fahrer der Aurata herunter. Sehr merkwürdig...


    Dann erbat auch noch das Wort... Was würde dass denn nun werden? Sedulus wußte nicht genau wie er schauen sollte, eher gelangweilt oder neugierig oder gar interessiert? So beschloss er einen halbwegs neutralen Geischtausdruck, eben den eines Senators aufzusetzen. 8)