Beiträge von Quintus Germanicus Sedulus

    Genau, Aculeo.


    Bestätigte Sedulus der Kleinen mit einem Nicken.


    Ähm ja, dass ist eine gute Frage. Vielleicht gibst du den Brief doch lieber einem der Sklaven. Das dürfte dann doch um einiges einfacher sein denke ich. Allerdings wenn du dein Glück selbst versuchen möchtest. Vielleicht läuft er dir ja sogar über den Weg.


    Tja, bei Aculeo wußte man eben nicht so genau ob er sich nun hier in der Casa aufhielt oder sonst wo...


    Gern geschehen kleine Marei.


    Lächelte Sedulus dem Sklavenmädchen zu.

    Dann verstehe ich schon gleich gar nicht warum man dem Kaiser dies nicht anvertraut. So schwer kann dies doch gar nicht sein. Allerdings muß ich gestehen, würde ich nicht so weit gehen und Salinator so etwas zuzutrauen. Zumindest nicht, solange der Imperator noch am Leben ist. Und seien wir doch ehrlich. Lieber eine feste Hand an der Spitze unseres Staates als einer der nicht weiß was hinten und vorne ist. Was jetzt nicht bedeutet, dass ich mit all dem einverstanden wäre, was sich Salinator erlaubt, im Gegenteil.


    Dann grübelte Sedulus einen Moment lang.


    Ist es wirklich schon wieder zwei Jahre her? Wie die Zeit vergeht? Aber ich wüßte jetzt auch nicht, was man gegen solche Mißstände unternehmen sollte. Ob ich ihn einmal darauf anspreche?

    Dann kam Sedulus noch eine Idee. Aculeo.


    Sag mal, du kennst doch bestimmt auch Germanicus Aculeo oder? Du kannst ihm ja deinen Brief mitgeben, denn er arbeitet auf dem Postamt. Sag ihm, ich hätte gesagt er solle doch deinen Brief an sich nehmen.


    Als Marei ihn fragte ob sie denn auch etwas für ihn tun könnte, lächelte Sedulus.


    Das ist lieb von dir gemeinte Marei, aber zur Zeit bin ich denke ich, wunschlos glücklich. Aber ich danke dir.

    Sedulus blickte erstaunt sein Töchterchen an. Und was war mit Victorius?


    Na Sohnemann, und was ist mit dir? Kannst du auch schon laufen?


    Wollte er von dem Kleinen wissen. Doch der sah seinen Vater nur mit verständnislosen Augen an so nach dem Motto: "Was will den der jetzt. Und. Ach lass mich doch in ruhe."
    Dann krabellte der Junior davon und spielte mit kleinen Bauklötzern.
    Sedulus robbte über den Fußboden hin zu seinem Töchterchen. Und mit stolz drückte er Vina einen Kuß auf ihr Bäckchen.


    Das hast du aber fein gemacht Vinchen.


    Es war schon komisch. Das Mädel hieß zwar Laevina aber Sedulus und Serrana vermieden es sie mit dem vollen Namen zu rufen, es sei den old Laevina war zugegen. 8)
    Über den Plan für Sabina war Sedulus doch recht überrascht. Er hätte nicht gedacht, dass sein großer Wirbelwind damit einverstanden wäre.


    Hoffentlich stellen sie nicht wieder halb Rom auf den Kopf.


    Grinste Sedulus breit. Er kannte ja in der Zwischenzeit die Truppe und Sabina herum. Die meiste Zeit hatten sie nur Unfug im Kopf.


    Ja, da hast du wohl recht. Vor einiger Zeit war das noch nicht der Fall gewesen, sondern eher das Gegenteil.

    Zitat

    Original von Aulus Tiberius Ahala Tiberianus
    Ahala ließ sich auf dem angebotenen Stuhl nieder und nickte. "Ja, ich denke, das kommt hin. Ist schon verdammt lange her, damals hatte ich noch meinen ursprünglichen Namen." fügte er mit leichter Wehmut in der Stimme hinzu, denn ein wenig jammerte Ahala dem guten alten Celsus seiner Jugendtage noch immer hinterher. "Und danke für deine Glückwünsche, ich hoffe, dir ist es seit unserem letzten Zusammentreffen auch gut ergangen." Beiläufig ließ er den Blick über die gutbestückten Regale der Bibliothek gleiten, sah dann jedoch wieder den Germanicus an. "Nun, der Grund meines Kommens in ein ganz simpler. Man hat mir gesagt, dass du der Stellvertreter des Princeps Factionis der Veneta bist, und ich würde gern beitreten."


    Ah stimmt. Da warst du gerade erst in Rom angekommen, soweit ich mich erinnern kann.


    Erinnerte sich Sedulus zurück. Es war zu der Zeit als er entweder mal wieder mit Durus oder Livianus Knatsch gehabt hatte.


    Nichts zu danken. Oh ja doch, ich kann nicht klagen. Ich bin Vater geworden! Und dann noch gleich zweifach.


    Grinste Sedulus spitzbübich.


    Ja, dem ist so. Ah, dass freut mich zu hören. Ich hoffe doch aber nicht, dass du nur wegen deinem Vater zur Veneta kommst.


    Grinste Sedulus erneut.

    Sei mir willkommen Titus Iunius Priscus. Es tut mir leid wegen dem Verlust deiner Schwester.


    Es war zwar jetzt schon einige Jahre her aber egal.


    Sicher kann ich mich noch an besagte Ludi erinnern. An diesem Tag habe ich dich zum ersten mal gesehen und auch prompt mich in dich verliebt.


    Lächelte Sedulus und wandte sich an den Verwandten seiner Frau.


    Und du Iunius Priscus, bist du nur zu besuch in Rom oder willst du hier sesshaft werden?


    Fragte Sedulus neugierig.

    Zitat

    Original von Potitus Vescularius Salinator


    Potitus sah Sedulus überrascht an. War er etwa hier her gekommen, um die Standeserhebung seines Klienten zu verhindern? Wahrscheinlich hatte er sich da verhört! Nein, er hatte ihn missverstanden! "Ich meinte, ob du die Bitte deines Klienten unterstützen kannst." Dass diese Träume völliger Blödsinn waren, war wahrscheinlich klar!


    Sedulus nickte zustimmend.


    Ja, dass mache ich.


    Dies war ja einer der Gründe warum Sedulus hier war, um als Fürsprecher für Aculeo zu fungieren.

    Sedulus überflog die Tafel und lächelte als er die Schreibfehler erblickte. Ob er sie darauf aufmerksam machen sollte? Er beschloss es nicht zu tun, da er sich hier nicht als Lehrer aufspielen wollte.


    Du mußt noch noch einen Briefkopf hinzufügen, also wohin der Brief geschickt werden soll. Also quasi nach Mantua und die betreffende Person, welche das Schreiben erhalten soll. Und am Ende kannst du noch den Absender angeben. Also Roma und wenn du magst das Datum an dem der Brief geschrieben worden ist. Wobei, es ist ja eigentlich kein offizielles Schreiben. Also kannst du es eigentlich auch so lassen. Aber den Briefkopf mußt du noch hinzufügen.


    Sedulus schob die Wachstafel wieder Marei hin.


    Wenn du dann fertig bist, kommt die Tafel auf`s Postamt. Dies kann dann wenn du magst einer der älteren Sklaven aus dem Haushalt machen. Vielleicht kanst du ja sogar mit ihm gehen.

    Zitat

    Original von Potitus Vescularius Salinator


    Potitus lehnte sich wieder zurück. Das war doch ziemlich allgemein! Vielleicht war es das beste, ihn erstmal ein bisschen ins Militär zu stecken, damit er lernte, seine Prioritäten zu ordnen! "Hm, das klingt nett. Und was hältst du davon, Germanicus Sedulus?" fragte er dann und wandte sich an den Senator.


    Sedulus verzog ein wenig sein Gesicht. Was er denn davon hielt? Was sollte er denn dem PU auf diese Frage antworten?


    Träume...


    Sedulus hätte sich gewünscht, dass sein Klient diesen Part einfach nur hinabgeschluckt hätte.


    Ich bin mir noch nicht ganz so sicher, was ich davon halten soll. Ich finde man sollte schon Realist bleiben.


    Dabei blickte er Aculeo an. Zumal Sedulus nicht einmal bekannt war, dass Aculeo auch zum Militär wollte. Dann blickte er ein wenig ratlos wieder zum Praefectus.

    Hoffentlich lehnte sich Aculeo nicht zu weit aus dem Fenster. Außedem schien er nicht zu wissen, dass sich die Gens Germanica auch schon in Aegyptus einen Namen gemacht hatten und dort auch schon den Praefectus Aegypti gestellt hatten. Aber gut, der junge Germanicus konnte ja auch nicht alles wissen. So verhielt sich Sedulus also weiterhin relativ ruhig und wartete ab wie dieses Gespräch noch so verlaufen würde.
    Sein "großer" Auftritt, kam später noch.

    Es dauerte wirklich nur ein paar Minuten, dann stand Sedulus ein wenig herausgeputzt wie es sich für einen Senator gehörte im Atrium.


    Salve zusammen.


    Grüßte er allgemein gehalten und ging auf seine Frau und den Gast zu den er noch nicht kannte. Serrana bekam ein kleines Küsschen auf die Wange, dem Gast nickte Sedulus freundlich zu.


    Adula meinte du wolltest mir jemanden vorstellen.


    Erwartungsvoll blickte Sedulus seine Frau an. Wer war wohl Serranas männlicher Gast? Irgendein Verwandter? Oder ein alter Freund aus der ehemaligen Nachbarschaft? Wohl kaum...

    In diesem Moment kam Sedulus in das Zimmer.


    Wie groß die Beiden schon geworden sind. Gestern waren sie noch zwei kleine Würmchen und morgen gehen sie schon ihre eigenen Wege. Wie schnell die Zeit doch vergeht. Man sieht es am besten an den Kindern wie schnell sie doch wachsen.


    Sedulus gesellte sich zu seinem Sohn um mit ihm und den Tieren zu spielen.


    Was macht eigentlich Sabina?


    Fragte er dann Serrana. Er hoffte nicht, dass sich die ältere Schwester der Zwillinge nun vernachlässigt fühlte.


    Was meinst du, kommt Sabina in letzter Zeit ein wenig zu kurz?


    Wollte er dann doch ein wenig nachdenklich von seiner Frau wissen.

    Zitat

    Original von Aulus Tiberius Ahala Tiberianus
    Ahala dankte dem davon eilenden Sklaven mit einem Nicken und betrat dann die Bibliotheca Germanica. Ob der Senator wohl ein bildungseifriger Bücherwurm war? Nach ihrem gemeinsamen Bad und Ausflug in die Sportecke der Thermen hatte Ahala den Germanicus eher etwas praktischer eingeschätzt, aber man wusste ja schließlich nie, welche Interessen noch so in den Menschen schlummerten.


    "Salve, Germanicus. Ich danke dir, dass du dir die Zeit nimmst, mich zu empfangen."


    Ah salve Tiberius Ahala Tiberianus. Setz dich doch bitte.


    Sedulus deutete auf einen freien Stuhl und schickte einen Sklaven aus, um etwas Trinkbares zu bringen.


    Wir haben uns lange nicht mehr gesehen. Das letzte mal in der Therme nicht wahr? Meinen Glückwunsch zu deiner Wahl! Doch sag, wie kann ich dir behilflich sein?


    Ob sein Vater wußte wo sich Ahala herumtrieb? Wahrscheinlich eher nicht. 8)

    Zitat

    Original von Iunia Serrana
    [Blockierte Grafik: http://img503.imageshack.us/img503/1383/adula.jpg]
    _______
    Adula


    Adula brauchte ganze vier Worte, um dem Mann ihrer Herrin mitzuteilen, dass diese sich mit einem Verwandten im Atrium des Hauses aufhielt und ihren Gatten bat, ihnen Gesellschaft zu leisten. Danach zog sie Tür seines Officiums wieder hinter sich zu und ging zurück zu den beiden Iuniern.


    Sedulus sah die Sklavin seiner Frau an und meinte.


    Sag meiner Frau deiner Herrin, ich werde in einigen Minuten kommen. Ich habe hier noch etwas zu erledingen.


    Und außerdem wollte sich Sedulus noch ein wenig herrichten.

    Zitat

    Original von Marei
    "Kann man denn Wachstafeln verschicken?" fragte Marei zurück und schämte sich, dass sie diese Frage gestellt hatte, denn der Hausherr hatte doch soeben gesagt, dass dies möglich war. "Wo darf ich eine Wachstafel wegnehmen und zum Brief schreiben benutzen?? Papa Baldemar sagt immer, daß ich bei fremden Dingen um Erlaubnis fragen muß. Ja genau, Cimon ist bei Aurelii Ursus." bestätigte Marei zum Schluß. "Ich möchte ihm schreiben.. nur woher die Zutaten nehmen und nicht stehlen.?" Sklavin sein konnte ganz schön kompliziert sein, weil so viele Regeln zu beachten galt. "Ich möchte ihn schreibend fragen, ob es ihm und den Katern geht. Ob sie alleine raus gehen dürfen oder immer noch an der Leine laufen müssen. Ob er Licinus gesehen hat und auch mal mit ihm spricht. Ob er bald nach Hause kommt. Cimon soll wissen, dass ich ihn vermisse, weil ohne ihn ist gar nichts so wie immer. Ich schlafe immer noch mit Puppe Nina im Arm ein, ohne sie kann ich das gar nicht, dann träume ich ganz schlimm."


    Sicher kann man die verschicken Marei. Warum denn auch nicht?


    Sedulus kramte eine Wachstafel samt Kriffel hervor und reichte sie dem Sklavenmädchen.


    Hier bitte schön.


    Sedulus reicht die Schreibutensilien der Kleinen über dem Tisch zu.


    Da hat dein Vater auch gar nicht so unrecht Kleine. Das gehört sich ja auch so. Man kann sie ja nicht einfach etwas von fremden Leuten nehmen ohne zu fragen.


    Gut, so mancher Kaiser und Diktator hatte es zwar praktiziert war aber nicht wirklich schicklich.
    Als Marei dann von ihrer Puppe erzählte lächelte Sedulus. Sie hörte sich fast wie seine Sabina an.


    Wenn du willst, kannst du deinen Brief hier schreiben.


    Schlug Sedulus dann noch vor.

    Zitat

    Original von Lucius Quintilius Valerian
    Hm. Ein Risiko war natürlich immer dabei. Aber es gab Dinge, für die es sich lohnte, ein Risiko einzugehen. Doch Sedulus schien das anders zu sehen. Jedem seine eigene Ansicht, das war klar. Und Valerian selbst war ja auch nicht sehr risikobereit angesichts seiner Familie. Da war Sedulus ja auch in der gleichen Lage. "Senatoren haben für ihn keine Bedeutung, glaube ich. Er besitzt die Macht des Kaisers, er kann auch über den Senat hinweg entscheiden. Schau Dir an, was alles geschehen ist in den letzten Jahren. Allein schon, daß es nur einen Praefectus Praetorio gibt. Das ist schon mal schiefgegangen."


    So unrecht hatte da Valerian wohl nicht. Allerdings, könnte es so genauso gut unter einem Kaiser laufen. Allerdings hoffte Sedulus, dass er dies nicht mehr miterleben mußte.


    Er kann nicht alle Senatoren ausschalten nur weil ihm vielleicht die ein oder andere Nase nicht passt. Dies würde zu weit gehen und er hätte am Ende alle Senatoren gegen sich. Dass kann sich selbst Salinator nicht erlauben, glaube mir. Tja, hierzu kann ich leider nicht viel sagen. Aber wenn dem so ist, sollte man sich Gedanken machen.


    Stimmte Sedulus seinem Klienten zu. Für die Praetorianer hatte sich Sedulus noch nie sonderlich interessiert.

    Zitat

    Original von Marcus Iulius Dives


    Zitat

    Original von Paullus Germanicus Aculeo


    Sedulus unterhielt sich kurz mit seinem Sklaven Teutus als er plötzlich seinen Namen hörte.


    Ähm was? Achso. Ja sicher geht das in Ordnung. Allerdings verbitte ich mir, unsere Casa als Villa Kunterbunt zu bezeichnen du Witzbold Aculeo. Was den Termin angeht, so soll Aculeo diesen aus machen.


    Und wandte sich wieder an Teutus.

    Zitat

    Original von Paullus Germanicus Aculeo


    Ähh....und für wen hast du nun Unsummen auf den Tisch gelegt? Ich meine...du hast keinerlei handfeste Beweise für dessen Leistung und dieses Rennen war nun wirklich kein Maßstab für irgendwelche positiven Prognosen. Woher kommt er denn überhaupt? wollte Aculeo nun wissen. Vielleicht wäre es besser Erkundigungen einzuholen. Ob der Vetter nun gleich wieder nach Hause will oder nicht kann dir doch egal sein. Ich finde nicht dass das nun wirklich gut war, Sedulus. Aculeo schüttelte den Kopf wobei ein schelmisches Blitzen in seinen Augen zu sehen war.


    Wir benötigen einen Trainer. Einen richtig guten. Ich würde sogar ins Geschäft einsteigen und mich finanziell beteiligen. Sofern auch etwas dabei abfällt. grinste er dann breit.


    Für Hamiris.


    Machte es Sedulus kurz.


    Da hast du allerdings recht! Allerdings gehört Tolimedes zu den besten Fahrer die es gibt. Und der Einlauf war ja doch recht knapp zwischen Tolimedes und Hamiris. Von daher denke ich, wird es schon passen. Ansonsten muß er eben trainieren, trainieren und nochmals trainieren! Aus irgendeinem Kaff in der Provinz. Tja, das Problem war dies Aculeo, wir hatten nicht allzuviel Zeit für Erkundigungen. Wir werden es sehen ob es eine gute Idee war. Wenn er sich als schlecht herausstellen sollte, lass ich ihn eben ans Kreuz schlagen.


    Witzelte Sedulus und grinste dabei.


    Den Part wird hoffentlich Mehaf übernehmen. Von daher mußt du dich nicht in Unkosten stürzen.

    Mag sein... Aber dies haben auch schon andere gedacht und das Ende vom Lied war, sie wurden dennoch verraten und landeten im Carcer Tullianus. Es gibt Männer, die immer noch etwas mehr Macht haben als andere. Und sogar auch Frauen.


    Und ob das Wiesel wirklich so mächtig war, konnte sich Sedulus auch nicht wirklich vorstellen.


    Nun ja, damit muß ich dann rechnen und wahrscheinlich auch leben. Mehr als mich verbannen wird er hoffentlich nicht können. Außerdem wenn er schlau genug ist, wird er sich hüten mir etwas anzutun. Er kann sich nicht leisten die komplette Senatorenschaft gegen sich aufzubringen.

    Sedulus sah nun auch nicht wirklich so aus, als wollte er hier groß Scherze reißen.


    Ich hatte es schon so gemeint wie ich es sagte, Laevina.


    Da konnte die alte Germanica noch so viel herumfauchen wie ein alter Kater.


    Jetzt hör aber auf. Immerhin ist sie meine Frau und von daher verbitte ich mir solche Ausbrüche! Und überhaupt, was mußt du dir noch Sorgen und Gedanken um sie machen? Ich mein, es sagt doch niemand, dass du dies machen sollst. Ich denke sie ist in guten Händen und zwar in meinen. Dass sollte dich doch beruhigen oder etwa nicht? Und Finger weg von Adula. Wenn ich da etwas merke, dass du da deine Finger im Spiel hast...


    Sedulus verkniff sich alle weiteren Worte und hoffte auch, dass sich die alte Germanica den Rest auch so verstellen konnte ohne nach zu haken.