Beiträge von Quintus Germanicus Sedulus

    Sedulus hatte für diesen Anlass seine beste Toga angezogen. Als Serrana die Sklaven anwieß, sie sollten doch vorsichtig mit den Waren umgehen, und dass schon zum xten mal verdrehte er selbst due Augen und meinte nur.


    Schatz, ich glaube unsere Sklaven haben es nun verstanden.


    Und grinste dabei.
    Am Tempel agekommen, glaubte Sedulus von Serrana Worte wie "Ist das nicht wundervoll?" oder so ähnlich zu hören. Darafhin stellte er die Frage.


    Was meinst du jetzt genau? Wieder in Rom zu sein oder hier am Tempel?


    Natürlich konnte sich Sedulus lebhaft vorstellen, dass Serrana die Anwesenheit am Tempel und alles drumherum meinte.

    Ach weißt du, ich habe jetzt keinen Nerv mich mit ihr rumzuärgern. Außerdem schlafen die Keinen gerade und wenn ich mich jetzt mit Sabina auseinandersetzen würde, würde ich wohl nur unnötig laut werden und es wäre dann am Ende hier nur noch lauter. Ich glaube nicht, dass du dies möchtest oder? Schließlich brauchst du ja auch deine Ruhe. Für Sabina überlege ich mir schon noch etwas. Sie wird es dann zu spüren bekommen, wenn sie überhaupt nicht damit rechnet.

    Tja, Salinator ist eben unberechenbar und wird es wohl auch immer bleiben...


    Bei diesen Worten zuckte Sedulus mit den Schultern.


    Aber die Hauptsache ist doch, dass ihr wieder in Rom seid. Und vorallem gesund. Wie ich sehe ist euer Nachwuchs auch wohlauf. Meinen glückwunsch zu dem Kleinen.


    Lächelte Sedulus. Er konnte es gut nachvollziehen wie sich Valerian fühlte.
    Außerdem sah man es dem jungen Quintilier auch an, dass er recht stolz auf seinen Nachwuchs war.


    Unseren beiden Kleinen geht es gut. Sie schlafen gerade. Zumindest hoffe ich es.


    Sedulus`Blick richtete sich dabei auf Sarrana die er anlächelte.


    Frech wie eh und jeh Calvena.


    Lächelte er nun auch seiner Nichte zu.


    Wie macht sie sich eigentlich so als Ehefrau und Mutter?


    Stellte er auch sogleich die Frage an Valerian.


    Ein wenig befremdlcih befand Sedulus das Verhalten seines Klienten und Verwandten Aculeo. Nur mal eben so ein läppisches salve Sedulus, mehr nicht? Na sauber auch... Sedulus beschloss ihn daher, nur mit einem kurzen nicken zu begrüßen.
    So begab sich Sedulus zu seinem Platz. Als die Gäste und Familienmitglieder alle saßen, begannen die Sklaven aufzutragen.

    Sedulus seufze.


    Ich denke wir werden für Sabina schon den richtigen Ehemann finden. Außerdem glaube ich eher, dass sich Sabina einen Mann ihrer Wahl aussuchen wird, als sich einen von mir diktieren zu lassen. So gut kenne ich meine Tochter.


    Und ihren Dickkopf.


    Und wenn es ein alter Tattergreis ist, um so besser. So beerbt sie ihn dann ja vielleicht schon recht bald. Dann kann sie sich die Männer aussuchen.


    Also hätte so eine Verbindung auch schon ihre Vorteile.


    Du sagst es, sie ist ein Kind und Kinder sind eben nun einmal so!


    Dann blickte Sedulus erneut zu seinem Sklaven, da sich dieser noch nicht gerührt hatte.

    Sedulus hatte noch einiges zu tun, darum kam er etwas später hinzu.


    Verzeit mir meine Verspätung. Ich hatte noch geschäftlich zu tun.


    Überrascht seine Nichte Calvena und ihren Mann Quintilius Valerian hier anzutreffen ging er auch gleich auf die Beiden zu um diese zu begrüßen.


    Bei allen Göttern, Calvena, bist du es wirklich?


    Was für eine Frage, natürlich war es Calvena, wer sollte es denn sonst sein?


    Salve Quintilius Valerian. Müßtest du nicht die Grenzen des Reiches verteidigen?
    Schön euch Beide hier zusammen zu sehen. Wie geht es euch? Und wie kommt`s überhaupt?


    Wollte Sedulus neugierig wie er war wissen.

    Das freute Sedulus natürlich außerordentlich.


    Gut so. So soll es auch bis auf weiteres bleiben. Mir wäre es dann recht, wenn du mir Aculeo suchen und ihn zu mir bringen könntest. Ich glaube ich habe ein Wörtchen mit ihm zu reden.


    Das ein anderer Sklave wohl schon einen Medicus geholt hatte, quitierte Sedulus mit einem Nicken.

    Als Sabina uf dem Absatz kehrt machte, konnte sich Sedulus ein Grinsen nicht verkeifen.


    Waren wir in dem Alter auch so?


    Wandte er sich dann fragend an Serrana.


    Ich kann mich zumindest nicht daran erinnern, dass ich meinem Vater nicht gehorcht habe, sonst hätte er mich über den Limes zu den Barbaren geschickt.


    Ob er dies getan hätte, glaubte Sedi zwar nicht wirklich, aber es hörte sich auf alle Fälle gut an.

    Sedulus sah Sarrana dankend an und meinte zu ihr.


    Dies wäre mir sehr recht wenn wir es so machen können. Ich denke, wenn wir zurück in Rom sind, wird einiges an Arbeit auf mich warten.


    Dann mußterte Sedulus seine nun älteste Tochter streng.


    Hmm, ich glaube nicht, dass dies eben eine Bitte von mir war mein Fräulein! Du wirst dich hinsetzen und den Brief schreiben und ich werde ihn dann kontrollieren... Ich hoffe wir haben uns verstanden?!


    Die Reaktion Sabrinas welche kommen würde, konnte sich Sedulus schon sehr gut vorstellen, aber dies war ihm gleich.

    Sedulus schielte die Alte mit verengten Augen an.


    Tja und bringe das Geld Nachhause. Dass hast du vergessen zu erwähenen meine liebste Laevina. Oder glaubst du, du könntest hier in Saus und Braus wohnen und leben? Und ich glaube nicht, dass Sabina so schlimm ist wie du tust. Sie ist zwar ein kleiner Wildfang und recht hitzeblitzig aber sie wie du sie hier schilderst, habe ich sie zumindest noch nicht erlebt. Und noch steht das ja das Haus.
    Einen Ehemann? Ich glaube dafür ist es noch ein klein wenig zu früh denke ich.


    Sedulus ging auch gar nicht weiter auf dieses Thema ein.


    Nun, da wir ja noch auf dem Landgut der Tiberier waren und uns bisher kein Sklave verstorben ist, denke ich, haben wir unsere Sache gut gemacht.


    Dann kam aufeinmal Gadatas ins Atrium geschossen und berichtet davon, dass Sabina abgehauen war. Es war jetzt nichts Neues gewesen, allerdings war Sedulus auch ein wenig sauer, da er von der Reise doch noch recht geschafft war. So seufze er.


    Wo hast du sie denn aus den Augen verloren Gadatas? Und wer von ihren Freunden war denn noch so dabei?


    Viellleicht konnte man ja zuerst bei diesen Zuhause nachfragen ob sich die Bande bei einem der Freunde aufhielt.

    Naja ob es für Sedulus so wundervoll werden würde, würde sich noch herausstellen. Und ob er gleich bei allen Göttern mitopfern würde welche sich seine Frau so vorstellte, konnte er sich auch nicht vorstellen. Halt bei den Wichtigsten.


    Am besten die Wichtigsten zuerst. Du weißt ja, ich bin ein vielbeschäftigter Mann...


    Versuchte er sich dann herauszuwinden.


    Nein, ich weiß leider nicht genau wann Onkel Avarus wieder nach Rom kommen wird. Aber eigentlich wollte er ja nicht so lange wegbleiben. Hmm ein Brief? Ja vielleicht. Sabrina könnte ja vielleicht einen als kleine Hausaufgabe aufsetzen wenn sie mag. 8)


    Sicherlich würde ihr es nicht sehr viel Spaß machen aber immerhin würde sie dann auch einmal etwas sinnvolles machen.
    Dann war der Vater erneut von seiner Großen überrascht. Sie gab sich in keinster Weise bockig nein, sie war einsichtig und vernünftig.


    Aber Gadatas kann sich ja vielleicht trotzdem mit dir im Gestüt umsehen. Was meinst du?

    Ja, in diesem Fall werde ich gerne mit dir in die Tempel gehen.


    Hoffentlich würden es am Ende nicht zuviele werden. 8)


    Sedulus kratzte sich erst einmal am Kopf als er Fohlen hörte.


    Tja, dass Problen welches ich nun habe, ist folgendes. Ich habe ja Onkel Avarus geschrieben, dass er ein Fohlen mit nach Rom bringen soll wenn er wieder kommt. Wenn er es nicht vergisst und ich dir jetzt auch hier noch eines kaufe, dann hast du dann zwei Tiere um die du dich zu kümmern hast. Ich bin mir nicht sicher, ob dass dann nicht zu viel für dich wird Sabina.


    Abwartend sah er zuerst seine älteste Tochter an und dann blickte er zu Serrana.

    Ja so ist es.


    Bestätigte Sedulus mit einem Kopfnicken.


    Ja ich auch. Wenn wir in Rom sind, werden wir ihnen Opfern, versprochen.


    Sedulus war in der Tat glücklich darüber wie die Schwangerschaft verlaufen war und ging von daher auf den nicht ausgeführten Satz seiner Frau auch nicht ein.


    Ja schon. Aber ich möchte trotzdem so schnell wie es nur geht in Rom sein.

    Nun meine liebe Laevina. Ich glaube nicht, dass wir jetzt und in nächster Zeit den Zwillingen so etwas wie militärischen Drill angedeihen lassen müssen. Und auch wenn sie etwas älter sind, wird dies nicht nötig sein hoffe ich. Aber wenn es soweit ist, werden wir dich vielleicht um Hilfe bitten. Dass heißt, wenn es dann nicht zu viel für dich wird.


    Dann war Sedulus froh, dass die alte Germanica das Thema wechselte.


    Nun, es war ein Notlage die uns aus Mantua fliehen ließ. Und zwar hat die Stadt eine Seuche erreicht. Ich weiß jetzt nicht genau von wo sie gekommen ist, oder ob der Ursprung in Mantua selbst war. Allerdings hoffe ich, dass Aurelius Ursus nicht davon betroffen ist. Er wollte und er mußte dort bleiben, da er der Kommandant der hiesigen Legion ist...


    Sedulus macht ein recht betroffenen Gesichtsausdruck. Wer wußte schon was in Mantua vor sich ging. Wenn er später ein wenig Zeit hatte, würde er Erkundigungen einziehen.

    Zum einen war Sedulus froh, dass Sabina nicht los heulte und zum anderen, dass sie schon so vernüftig war und die Antwort Serranas akzeptierte.


    Ich bin mir sicher, dass wir für die beiden Kleinen passende Namen finden werden.


    Meinte er nur knapp und sah zum jüngsten Nachwuchs seiner Familie und lächelte dabei.


    Was als nächstes ansteht, ist auf alle Fälle die Heimreise nach Rom. Ich denke du wirst deine Freunde dort schon recht vermissen Sabina.


    Dann wandte er sich an Serrana.


    Ich hoffe nur die drei Jungster, werden die Reise wohlbehalten überstehen.

    Sedulus nickte.


    Sie mögen zwar noch recht klein sein, aber sie haben schon Stimmen wie wir Großen. Sie sind fest und mit unter auch laut. Wir werden uns also auf ein wenig Leben hier in der Casa einstellen dürfen. Auch werden die Nächte wahrscheinleich nicht mehr so ruhig zugehen. Aber ich hoffe doch, dass dir dieser Umstand nicht viel ausmachen wird, Laevina.


    So war es nun einmal wenn es in einem Haushalt Nachwuchs gab. Die Sklaven würden sich sicherlich über die beiden Kleinen freuen und sich wohl auch um sie streiten. Zumindest die weiblichen Sklaven. Davon ging Sedulus einmal aus.

    Als Sedulus die Stimme der alten Germanica vernahm, verdrehte er die Augen. Zum Glück konnte sie es nicht sehen, da er mit dem Rücken zu ihr auf der Sitzgelegenheit saß. Dann atmete er langsam aus, und erhob sich um die Tante zu begrüßen.


    Salve Germanica Laevina. Hmm, wie du möchtest. Und vielen Dank, dass du auf das Haus aufgepasst hast.


    Fast hätte er schon gesagt, "Was du lebst noch...". Doch zum Glück hatte Sedi sich dies verkneifen können. So trat er neben sie und den Rest der Familie und winkte Adula herbei mit dem Mädel herbei.


    Darf ich dir vorstellen. Dies ist Laevina Minor. Und der kleine Racker dort drüben der gerade ein Nickerchen macht, ist Victorius.


    Sedulus grinste bei der Vorstellung des Nachwuchses.

    Hmm, Victorius... Warum eigentlich nicht. Ich kannte zwar diesen Verwandten nicht und mir wäre Sedulus Junior eigentlich lieber... Aber man kann darüber nachdenken.


    Dann schaltete sich Sabina ein. Und als Sedulus den Vorschlag vernahm, schluckte er erst einmal.


    Paulina. Du meinst wir sollten deine kleine Schwester nach deiner Mutter benennen?


    Da war Sedulus nun in einer schönen Zwickmühle. Er sah abwartend zu Serrana hin.