Sedulus war ein klein wenig erschöpft auch wenn er sich für die Heimreise ein Pferd organisiert hatte. Sie waren öfters als auf dem Weg nach Mantua angehalten. Die Kinder mußten gestillt werden und die Windeln gewechselt. Aber all dies schafften die beiden Frauen, Serrana und Septima ausgezeichnet. Wenn es ans Windeln wechseln ging, verzog Sedulus immer die Nase und suchte sein Heil in der Flucht und besorgte dann und wann mit seinem Sklaven Teutus etwas für das leibliche Wohl.
Als sie in der Casa angekommen waren, sah er zuerst nach den Neugeborenen ob sie den Rest der Reise wohl überstanden hatte. Sabina zumindest hatte es, denn sie wollte sofort spielen gehen.
Sedulus schloss die Augen und nickte.
Meinen Segen hast du meine Große!
Dann ging Sedulus`Blick zu Gadatas.
Gadatas, du wirst sie aber begleiten, hörst du.
Der neuste Sklave hatte sich als sehr wertvollen Zuwachs herausgestellt und konnte mit Sedis Tochter recht gut umgehen.
Dann suchte Sedulus einen Platz wo er sich für kurze Zeit hinsetzen konnte und fand diesen.
Ihr entschuldigt mich. Wenn ich jetzt nicht gleich etwas unter meinen Hintern bekomme, zieht es mir die Füße weg.
Entschuldigte sich Sedulus bei den Frauen. Vielleicht sollte er mal wieder ein wenig öfter ausreiten.