Beiträge von Duccia Clara

    " ...Brundisium ... Oh ja, ich kenne diese schöne Hafenstadt, dort ist unser großer Dichter Vergil gestorben ..."


    murmelte ich schläfrig und wurde traurig, denn ich wollte noch leben


    " ... Aber Du weißt natürlich besser, was gut für mich ist ... Der Arzt sprach nur über das Meer und Süden hatte aber
    keine Städte genannt, er sagte auch, ich soll Stutenmilch trinken ... "


    dabei trank ich etwas Wasser und sah Detritus mit einem dankbaren Blick an


    "Mögen Götter immer auf Deiner Seite sein, Octavius Detritus, mein Vater wusste, dass Du ein besonderer Mensch bist,
    und seine Tochter nicht im Stich lassen wirst ..."


    sagte ich mit Tränen in meinen Augen


    "Hab Dank ... hab Dank ..."

    Während Detritus redete, spürte ich, wie das Fieber wieder gestiegen ist. Jeder Gedanke war mühsam und tat weh ...
    Trotzdem versuchte ich so deutlich, wie es mir nur möglich war, zu erklären, was mich belastete:


    " .... Alles, was mir Sorgen macht, ist meine Krankheit. Der Arzt, ein Grieche, sagte, ich werde diesen Winter nicht überleben,
    wenn ich in Germanien bleibe ... . Ich habe dann meine Arbeit gekündigt und mich auf den Weg gemacht ... Du kennst Dich ja
    in Italien sehr gut aus, und weißt bestimmt, wo man sich von dieser Krankheit erholen könnte, wenn es noch nicht zu spät ist..."
    :(


    sagte ich leise und sah Detritus an -


    "Es ist keine Erkältung ... ich ... ich huste Blut ..."

    "Nein, natürlich nicht ... " ich schmunzelte


    "Der Winter ist in Germania immer hart und mein Arzt sagte, ich brauche die Meeresluft und etwas Wärme, ich habe immer
    diesen schrecklichen Husten ... weiter nichts ..."


    ich dachte kurz nach -


    "Mit Unannehmlichkeiten meinte ich, dass ich Dir nicht zur Last fallen möchte, werter Detritus"


    und ich lächelte ihn freundlich an

    "Nein, danke, den Wein möchte ich nicht, bitte nur Wasser, denn ich habe ja Fieber ..."


    inzwischen habe ich mich etwas beruhigt, denn hier war sehr warm und gemütlich, ich entspannte mich ein bisschen


    "Nun, wenn ich mich Duccia gennant hätte, würdest Du mich vielleicht nicht empfangen, den Namen kennst Du ja nicht...
    Ich wollte nur sagen, dass mein Vater, bevor er starb, sagte zu mir, wenn ich Hilfe brauche, soll ich mich an seinen
    alten Freund Detritus wenden, nun, da bin ich hier ... ich möchte aber auf keinen Fall Dir Unannehmlichkeiten machen ..."


    ich seufzte schwer

    Mit der Genugtuung und dankend nahm ich Platz und holte tief Luft, hustete ein wenig, sah Detritus an und senkte dann wieder den Blick:
    "Nun, ich habe vor zwei Jahren geheiratet, dort in Britannia, wir waren alle glücklich, dann ... ging mein Mann wieder nach
    Mogontiacum, er war ja ein Germane, übrigens heiße ich jetzt Duccia, Duccia Clara ... und stell mal vor, er ist da von einem
    Pferd gefallen und starb ... Gerade als ich nach Germanien wollte, um meinen Mann zu besuchen, starb mein Vater, nun gehe
    ich nach Mogontiacum und der Mann ist auch tot, also ... es war einfach zu viel für mich ... seit dem bin ich auch so kränklich geworden ... "


    Meine Gedanken waren alle durcheinander, ich hoffte nur, dass Detritus, so klug er war, mich doch verstehen wird und ich etwas Wasser bekomme, ach war ich müde ...

    In meinem Dämmerzustand ... sah ich wie im Nebel die vertraute Figur des Octavius und als ich seine Worte vernahm, bekam ich zuerst
    einen Hustenanfall und dann brach in Tränen aus ...


    "Salve, Onkel Detritus, ... " so habe ich ihn immer genannt als ich noch ein Kind war... "... "es freut mich Dich zu sehen.. mein armer Vater starb vor
    einem Jahr in Britannia ... zuerst hatte er auch so gehustet
    und dann ... oh, Götter, sein Herz blieb einfach stehen ...."


    bei diesen Worten legte ich meine Hand auf mein Herz, es klopfte noch ... verzweifelt sah ich mich in dieser prachtvollen Halle nach einer Sitzgelegenheit um, bevor ich umkippte ....

    Zitat

    Ein Sklave hörte das Klopfen und begab sich zur Porta des Hauses, er öffnete sie, begrüßte die Besucher.


    "Salvete, willkommen in der Casa Octavia. Was kann ich für euch tun?"



    Meine Dienerin murmelte etwas, nun erhob ich mich und sagte leise:


    "Salve, ich bin Du ... ich bin Ceionia Clara und möchte gerne mit dem Senator Octavius Detritus sprechen"

    Nach einer langen und beschwerlichen Reise erreichten wir endlich in der Morgendämmerung die Stadt Rom...
    Die Reise hat mich sehr erschöpft und mein Zustand hat sich verschlechtert. Der Husten wurde immer schlimmer.
    Mein Körper glühte innen und außen und das Fieber hinderte mich daran, klar zu denken. Ich wusste lediglich,
    dass es nur ein Mensch in der ganzen Stadt gab, der mir helfen konnte... und so erreichten wir bald die Strasse,
    in welcher die Casa Octavia lag. Der Wagen stoppte endlich,... ich sah nach draußen,... ja, hier waren wir richtig.
    Mit der Hilfe meiner Dienerin stieg ich aus dem Wagen und wir gingen dann zu dem großen Holztor...
    Ich musste mich auf die kleine Bank neben dem Tor hinsetzen, während meine Dienerin an die Porta klopfte:


    ... ... ...

    Kurz nach Sonnenaufgang bin ich mit meiner Escorte nach Italien aufgebrochen.
    Im großen Wagen war es warm und gemütlich und ich freute mich schon auf diese
    lange, aber auch aufregende Reise.


    "Vale, Casa Duccia",


    sagte ich laut und sah nur noch nach vorne.

    "Oh, Rufus, es ist schön, dass Du wieder da bist, ich fühle mich ein bisschen einsam ... und habe wieder diesen
    Husten, der Winter kommt ...und ich werde bald Deine Hilfe brauchen ..."


    ich seufzte -


    " Nun, ich wollte gerade gehen, ich habe Feierabend, komm lass uns gehen und dann zeigst Du mir,
    wo Du jetzt wohnst..., komm , wir gehen ..."


    ich stand auf und wir verließen das Officium

    Zitat

    Original von Marcus Aurelius Corvinus


    Es sollte zum feinen Ton gehören, einen solchen Verlauf des Spiels (=Entdeckung einer geheimen Angelegenheit egal welcher Art) zuvor mit den direkt involvierten Personen abzuklären.
    Just my two cents.



    :dafuer: Du sagst es

    - fragte ich mich heute Nachmittag und ging auf den Markt. Eine Sklavin der Casa begleitete mich und trug meinen großen Korb.
    Vor allem interessierten mich Bilder und Büsten für unsere Ausstellung, für die Werbung wurde ja bereits gesorgt ... 8)
    So suchte ich die Stände, wo man Kunstwerke erwerben konnte, aber auch für Cupidus wollte ich einen Geschenk kaufen, da er bald Geburtstag hatte, etwas Schönes .... An einem Stand mit Töpferwaren sind wir dann stehen geblieben, ich fand einen schönen Keramikkrug und kaufte ihn.
    Am Rande des Marktes befand sich eine kleine Garküche, ich trat näher und erstand da einen Becher kühlen Wassers.
    Dann fand ich einen Platz, setzte mich hin, trank langsam mein Wasser und betrachtete die vorbeiziehenden Menschen.
    In meinen Gedanken war ich aber ganz weit weg ...

    Der Abschied fiel mir schwer, ich spürte immer noch seine zärtlichen Küsse auf meinen Lippen und die Wärme seiner
    Umarmung. Die Tatsache, dass wir niemals heiraten können, betrübte mein Herz und machte mich melancholisch.
    Ich nahm eine Schriftrolle und schrieb meine elegischen Gedanken nieder:


    " ... Wenn die Liebe dir winkt, folge ihr, sind ihre Wege auch schwer und steil.
    Und wenn ihre Flügel dich umhüllen, gib dich ihr hin,
    Auch wenn das unterm Gefieder versteckte Schwert dich verwunden kann.
    Und wenn sie zu dir spricht, glaube an sie, auch wenn ihre Stimme deine
    Träume zerschmettern kann wie der Nordwind den Garten verwüstet ...
    Denn so wie die Liebe dich krönt, kreuzigt sie dich .
    .."


    danach stand ich noch lange am Fenster und sah in die Ferne ... Der Tag war herrlich und langsam verbesserte sich mein Gemüt,
    er sagte doch, wir werden uns bald wieder sehen ...

    Zitat

    Original von Justinianus Cupidus


    So schafften es beide gerade noch so zum Bett, wo die Zeit sehr schnell verging. Draußen wurde es immer heller, doch das störte die beiden Verliebten nicht.




    Die herbstliche Sonne strahlte durch die Fenster und erhellte sanft das Zimmer.
    Still und zufrieden lag ich in Cupidus zärtlicher Umarmung ... Aber der Gedanke, dass wir uns bald trennen müssen, war mir
    unerträglich... Mit kleinen Küssen bedeckte ich sein Gesicht und seufzte schwer ...Da klopfte es an der Tür, ich stand auf, zog
    meinen Morgenmantel an und machte die Tür auf. Ein Küchenmädchen brachte das Frühstück. Ich nahm ihr das Tablett ab
    und verriegelte die Tür wieder -.- ... Dann stellte ich das Essen auf den Tisch und sah meinen Cupidus fragend an:


    "Copidus, mein Liebster, wollen wir hier frühstücken oder lieber im Bett? ..."



    Immer, wenn mein Cupidus an meinem Ohrläppchen knabberte, bekam ich eine Gänsehaut und es war ein schönes Gefühl ...



    "Nun, wenn es kalt wird, dann wäre es besser den Schal um den Hals zu tragen, aber wenn es Dir heiß wird, ... nun,
    dann lieber da, wo er jetzt ist ..."


    lächelte ich verschmitzt


    In seinen Armen fing meine Haut zu glühen an, ich sah ihn mit meinen verliebten Augen an und sagte leise:


    "Ja, komm, lass uns die Zeit genießen, die uns noch bleibt" ...

    "Guten Morgen, mein Geliebter, ich habe sehr gut geschlafen ..." dabei lächelte ich glücklich in mich hinein ... "Und Du?"


    Ohne mich umzudrehen, genoss ich seine Umarmung, seine Zärtlichkeiten und nicht zuletzt sein Schnurren ... Behaglich
    lehnte ich mich zurück und ... oh .......oh ......


    "... Oh,... mein Amor !..., ...warte einen Moment ... "


    ich erhob mich schnell und ging an meine Truhe, nahm den weißen, aus feinster Wolle Schal raus und stand dann wieder
    bei Cupidus... Behutsam wickelte ich ihm den Schal um seine Hüften.


    " Mein Geliebter, das ist mein Geschenk für Dich, habe ich aus Britannia für Dich mitgebracht, damit Du im Winter immer
    warm hast, allerdings dachte ich eher an Deinen Hals ..."


    lächelnd lehnte ich mich an seine Schulter und küsste zart seinen Hals ....

    Der Morgen kam ... . Das Licht strömte durch die Fenster und ich wurde wach. Leise erhob ich mich vom Bett und
    setzte mich ans Fenster. Ich dachte an all das Wundervolle der Nacht, machte die Augen zu.... und wartete bis
    Cupidus wach wird...