Beiträge von Decimus Annaeus Varus


    Stella steckte mir mit sehr viel Emotionen den Ring an. Auch schien ich in ihrem Gesicht eine kleine Träne habe ausmachen können. Ich lächelte zufrieden, als Stella zu mir sprach. Mir wurde heiß und kalt, als ich die Worte aus Stella´s Mund vernahm. "Diese Ringe, Stella, sollen uns auf ewig verbinden. Uns immer einander erinnern, auch wenn wir uns einmal nicht nah sein können." Ich hatte zwar noch ein, zwei Sätze vorbereitet, doch ich war zu überwältigt von dem Augenblick und von Stella´s Anblick, das mir der Hals ganz trocken war. Jetzt blickte ich kurz zu Clara und erwartete jeden Moment die Aufforderung zum küssen der Braut.

    Mir wurde das Opfermesser gereicht. Ich blickte kurz zu Stella, lächelte sie an und meine Unsicherheit war wie verflogen. Ich strich der Kuh vom Kopf bis zum Schwanz über den Rücken und anschließend wurde vor mir eine Schriftrolle ausgebreitet, auf der das Opfergebet, was von mir nun erwartet wurde vermerkt war.


    "O Iuno Pronuba, dieses Opfer, das wir Dir bringen, sei Dir geweiht, es erfreue Dich und neige Dein Ohr unserem Wunsch zu, schütze unsere Ehe, die Ich, Decimus Annaeus Varus und Furia Stella eingehen. Halte Deine Hände schützend über sie und segne diese Verbindung mit gesunden Kindern."

    Ich musste leicht schmunzeln. "Also statte ich dem Kollegen in Ostia erst einmal einen Besuch ab und schaue, was ob ich ihm behilflich sein kann oder ob es etwas dringendes gibt?" Etwas anderes fiel mir jetzt auch nicht ein. "Wie ist sein Name und wo genau kann ich ihn antreffen?" Wollte ich noch abschließend in Erfahrung bringen. Zwar kannte ich mich in Ostia aus, doch wollte ich längeres umherirren vermeiden.

    Zitat

    Original von Arminius Secundus
    Alles


    Ich glaube, ich erspare mir einen umfassenderen Kommentar. Sowas dann noch ins lächerliche zu ziehen, zeigt doch den wahren Geist. Denke mal darüber nach und vor allem bevor du postest. ;)

    Clara fasste nochmals alles, was diesen für Stella und mich so großen und bedeutenden Tag umfasste zusammen und verkündete uns nun, das die Ringe ausgetauscht werden können. Ich wandte mich kurz zur Seite, wo schon eine Sklavin mit einem samtenen Kissen in der Hand die Ringe bereithielt.


    Ich nahm daraufhin den Ring, den ich eigens für Stella habe anfertigen lassen von dem Kissen, mit der anderen Hand nahm ich sanft Stella´s Hand und streifte ihr den Ring über. Der Ring glänzte im Sonnenlicht, welches durch die großen Fenster in das sonnendurchlutete Atrium drang.


    Clara verband unsere Hände miteinander, ich versuchte einen Blick durch den Schleier, der Stella`s Gesicht , doch der Schleier machte es mir unendlich schwer. Doch ich meinte, bevor Stella ihr Eheversprechen aussprach, ein kleines Lächeln zu erkennen. Ich spürte, das ich mit meinem Kontakt zu ihrere Hand Sicherheit und Innigkeit versprühte. Auch ich fühlte mich so schon viel sicherer, was dies der in meinem bisherigen Leben größte Tag und er sollte noch lang andauern. Als ich das Treuegelübde aus Stella`s Mund vernahm, lief mir ein kalter Schauer den Rücken hinunter, so ergriffen war ich. Gleich würde ich mit voller Hingabe mein Eheversprechen abgeben.
    Als die letzten Worte aus Stella´s Mund erklangen, drückte ich sanft ihre Hand. Nur für uns beide war dieser Moment gemacht. Ich holte noch einmal tief Luft und begann zu sprechen.
    "Ich, Decimus Annaeus Varus, lege hier vor allen Anwesenden und aus freiem Willen meine Treuegelübde ab ... ."


    Ich stellte mich nun so vor Stella, als ob der Schleier überhaupt kein Hindernis wäre.


    "Furia Stella, ich gelobe, mein Leben mit dir zu teilen, Dir treu zu sein und Dein Vertrauen nicht zu enttäuschen. Ich will Dich lieben, achten und ehren alle Tage meines Lebens...."


    Ohne Umschweife fuhr ich fort und fügte....


    "Ubi tu Gaia, ego ibi Gaius...."

    Als ich Clara erblickte, wie sie das Atrium betrat und zielgerichtet auf uns zu kam, fiel mir ein Stein vom Herzen. Sie fragte uns auch ohne Umschweife, ob wir bereit wären, worauf ich Stella anlächelte, Clara zunickte und mit einem energischem "JA" die Frage beantwortete. "Das ist schon, das alles so reibungslos abläuft." meinte ich in Richtung Clara und wartete gespannt, das sie mit der dextrarum iunctio begann.
    Nur wenige Augenblicke trennte nun Stella und mich von einer Verbindung als mann und Frau. Zwar sind die Feierlichkeiten damit nicht beendet, der Brautzug in die Casa Annaea würde uns auch noch bevorstehen, doch ein großer Schritt in diese Richtung wäre damit getan.

    Zitat

    Original von Medicus Germanicus Avarus


    Ich las mir den Vertrag nochmals durch, zwar hatte ich mit germanicus Avarus schon alles besprochen doch sicher war sicher. Ich winkte eine Sklaven mit den Schreibutensilien herbei und signierte den Vertrag.



    -GRUNDSTÜCKSVERTRAG-


    ID IAN DCCCLIX A.U.C. (13.1.2009/106 n.Chr.)


    Im gegenseitigen Einvernehmen kommt dieser Vertrag zu Stande.


    Der Eques Decimus Annaeus Varus, Sohn des Tiberius Annaeus Tiro und der Senator Medicus Germanicus Avarus, Sohn des Rufus Germanicus Venditor legen Regeln zum Landgut Mosella in Germania Superior fest.


    Grundstück: 1 | Größe: 100 heredia | Wert: 5000 Sesterzen steigend


    Mit dem Verkauf des Landes gehen alle finanziellen Einkünfte an Decimus Annaeus Varus über. Im Falle einer weiteren Veräußerung durch den jetzigen Käufer sind dem Verkäufer Germanicus Avarus mindestens dreitausend Sesterzen anteilig der Verkaufssumme zu übergeben.


    Mit vorzeitigen Tod des Erwerbers, Decimus Annaeus Varus, geht das Landgut ohne Ausgleichszahlungen an mögliche Erben zurück in den Besitz des Medicus Germanicus Avarus. Bei Ableben des Verkäufers haben dessen Erben keinen Anspruch auf das hier zur Disposition stehende Land. Es verbleibt ohne weitere Auflagen im Besitz des Annaeus Varus. Der Vertrag erlischt damit.



    Gesiegelt durch:


    [Blockierte Grafik: http://www.ostheim21.de/Imperium/Sig_Avarus.gif]


    ANTE DIEM XVII KAL FEB DCCCLIX A.U.C.


    Gesiegelt durch:






    Decimus Annaeus Varus


    ANTE DIEM XVI KAL FEB DCCCLIX A.U.C.



    Als das Siegel getrocknet war, blickte ich den Klienten des Senators an. "Richte Senator Avarus die besten Grüße aus, es war mir ein Vergnügen mit ihm Geschäfte zu machen."

    Mir wurde seitens der Diener Wasser über die Hände gegossen und ich rieb diese andächtig ineinander. Das Handtuch wurde mir gereicht und ich ging den Ablauf des Opfers gedanklich nochmals durch. Sicher würde mir dabei auch geholfen, nur sah es immer unglücklich aus, wusste man nicht weiter und das Opfer kam zum stocken. Ich reichte das Handtuch zurück und begann den nächsten Schritt.
    Ich griff nach dem Schmuck auf der Kuh, welches als entkleiden des Opfertiers zu bewerten war.
    Nun wurde mir die mola salsa gereicht, mit der ich die Kuh einrieb. Die umstehenden Bediensteten nickten mir zustimmend zu, was mir ein wenig mehr Sicherheit verlieh.

    Das Opfer war zwar angenommen aber irgendwie wusste ich nicht, wie ich die ganze Sache zu deuten hatte. Hatte ich etwas vergessen oder falsch durchgeführt. Ich ging gedanklich den ganzen Prozess nochmals durch, konnte aber nichts ausmachen, was IUNO erzürnen würde. Vielleicht hatte auch der Haruspex geschummelt, nur um so rasch wie möglich mit seinem Opfertier zu verschwinden, welches ihm versprochen wurde. Ich blickte mich kurz um und erkannte mehrere fragende Gesichter. Vielleicht galt der Zorn von IUNO doch nur dem Haruspex. Gedanken über Gedanken schwirrten mir durch den Kopf, zu einem Ergebnis wollte ich aber nicht gelangen.
    Nun warteten wir gespannt auf die Pronuba, die Brautführerin, die jeden Moment erscheinen sollte. Ich blickte zu Stella.... "Ich hoffe bei Clara ist nichts dazwischen gekommen....?" Flüsterte ich ihr zu.
    Dies ließ natürlich meine Aufregung nicht minder werden. Erst die Sache mit dem Buffet, welches ich aufgrund der Verzögerung freigegeben hatte, dann die Sache mit dem Sklaven, der die Hälfte der Speisen auf dem Boden verteilte. Ich dachte mir, es könne nur besser werden. In der Casa Annaea wartet dann das ganz große Buffet, was Habia, so hoffte ich zu meiner vollsten Zufriedenheit vorbereitet hatte.

    Mit energischen Schritten ging ich auf Stella zu und ergriff ihre Hand. Sie sah wunderschön aus. Einen kurzen Augenblick verharrte ich und blickte meine zukünftige Frau von oben bis unten an. Ein leicht kalter Schauer lief mir den Rücken herunter, so angetan war ich von Stella´s Anblick. "Es ist nicht weiter schlimm." Antwortete ich, als sich Stella nach dem kurzen Tumult erkundigte. "Mache dir darüber keine Gedanken, ich habe alles im Griff." Versuchte ich Stella zu beruhigen und führte sie an der Hand zu dem Altar, wo für die Opferung schon alles vorbereitet war. "Wie du siehst, habe ich an alles Gedacht Stella. Alles ist vorbereitet." Ich lächelte Stella an, wobei ich nur wenig von ihr zu sehen bekam, das wunderschöne Hochzeitskleid mitsamt dem Schleier verdeckte einfach zu viel.
    An dem Altar angekommen, nahmen wir Aufstellung und alle Blicke waren mit einem mal auf uns gerichtet. Ein Diener, mit einem Palmenzweig in der Hand, tauchte diesen in ein Wasserbecken, welches sich auf der linken Seite des Opfertieres befand und besprengte die umstehenden mit Wasser. Für Ruhe brauchte in diesem Moment nicht gesorgt zu werden, da man eine Stecknadel hätte fallen hören, so ruhig war es in diesem Augenblick. Nun trat ein weiterer Diener an uns heran und hielt uns die rituelle Darbringungsformel hin. Mir war dies nichts neues, da wir genau dasselbe Prozedere erst kürzlich im Tempel der IUNO darbrachten.


    "O IUNO Pronuba, da es recht ist Dir Opfer darzubringen, sei Dir dieses Schwein geweiht, auf dass Du Deine Diener, die ihre Ehe unter Deinen Schutz zu stellen wünschen, segnest."


    Die Schriftrolle wurde wieder eingerollt und nun kam eine Schale mit Wasser und das malluium latum zum Einsatz. Ich tauchte meine Hände in die Schale, ging gedanklich die nächsten Schritte durch, doch sogleich zog ich meine Hände zurück und sie wurden mittels des malluium latum getrocknet.
    Während dem Schwein der Schmuck abgenommen wurde, strichen zwei andere Diener dieses mit der mola salsa ein. Nun war es soweit, der Moment auf den alle gewartet haben.
    Das Opfermesser wurde mir auf einem Tablett gereicht, welches der Opferpriester energisch ergriff.
    Ich strich dem Tier vom Kopf bis zum Schwanz, ich war bereit.....


    "Geliebte IUNO, erhöre unsere Worte..., ich bringe Dir Dank für Deine Gnade und Güte. Gütige IUNO, nimm diese Geschenke deiner an, möge es Dein Wohlwollen, deine Zustimmung finden. Möge es Ausdruck und Zeichen unserer Ehrerbietung Dir gegenüber sein. Ich erbete um deine Zustimmung und deinen Segen für unsere Verbindung. Ich bitte um deine Weisheit, immer mit Bedacht und Verstand gegenüber der Frau, die ich morgen zur Frau nehmen möchte, zu handeln. Die ich zur Frau nehmen möchte, weil ich sie liebe und verehre. Gib mir die Kraft auch in schwierigen Zeiten immer das Rechte zu tun und Unrecht von meiner Familie abzuwenden und ich bitte dich, schenke uns in naher Zukunft ein gesundes Kind. Lass uns niemals vergessen, Dir dankbar zu sein für Deine Güte, ... geliebte IUNO."


    Nun nahm der Opferpriester eine Position am Kopf des Schweines ein. Ein Opferdiener hatte mit einem behenden Schlag auf den Kopf des Opfertieres jenes betäubt, so das er den nun folgenden Schnitt ohne weitere Probleme durchführen konnte. Der Opferpriester blickte mich an. "Agone?" Ich blickte zu dem Haruspex und das berühmte Wort war aus meinem Mund zu hören. Worauf ich "Age!" entgegnet. Der Opferpriester setzte das Messer an und mit einem Schnitt durchtrennte er die Kehle des Schweines. Schnell herbeigeeilte Sklaven fingen das Blut, welches aus der Kehle rann in mehreren Schalen auf.
    Nach ein paar Momenten und mehreren vollen Schalen mit Blut, ließ der Rinnsal nach und das Opfertier wurde auf den Rücken gedreht. Mit einem eleganten und präzisen Schnitt wurde nun der Bauchraum geöffnet und die Eingeweide kamen zum Vorschein. In mehrere dafür vorgesehene paterae würden nun die Eingeweide nach der Entnahme verteilt und dem Haruspex vorgelegt. In eine eigens dafür vorgesehene Schale wurde die Leber gelegt, welche das Hauptaugenmerk verdiente.
    Nun lag es an dem Haruspex und an den Eingeweiden selbst, ob dies gute Vorzeichen für eine Verbindung zwischen Stella und mir bedeutete.
    Nach einer Reinigung meiner Hände, trat ich zu Stella zurück und lächelte sie zustimmend. Nun warteten wir gespannt auf die Worte des Haruspex.

    Ich vernahm gerade noch die Worte von Florus bezüglich seiner Frau, denn just in dem Moment gab es einen lauten Knall. Ein eher ungeschickter Sklave stieß so übermütig gegen einen der Tische, auf denen sich die Speisen befanden, sodass gleich zwei Tische zusammenbrachen und das gute Essen auf dem Boden verteilt lagen. Ich blickte etwas zerknirscht in die Richtung, doch weitere herbeigeeilte Hausbedienstete waren schon im Begriff dieses Missgeschick zu beseitigen.
    Mein Blick schwenkte wieder um und ich konnte nun auch Ursus zwischen all den Menschen ausmachen. Schade das ich mich nicht um jeden einzelnen kümmern kann, dachte ich mir. Doch dazu wird im Verlaufe der Hochzeit, so hoffte ich noch genügend Zeit bleiben.


    Ich blickte zur Tür und nun schien auch Stella zu erscheinen. Der Orangefarbene Schleier ließ mich in meiner Vermutung bestärken. Für einen kurzen Moment war ich gänzlich abwesend bei dem Anblick der sich mir nun bot. Mein Hals wurde langsam trocken und ich machte mich auf den Weg in Richtung des Einganges, um Stella entgegen zu gehen.


    Die unangenehme Sache mit dem Buffet war nun auch bereinigt und eine handvoll Sklaven hatten soeben das Opfertier hereingebracht und befestigten dies kopfüber an den Ketten, die an der Stirnseite des Atriums angebracht waren. Auch der Haruspex schien diese Zeremonie mit Wohlwollen zu verfolgen. Jetzt also kann es bald losgehen, dachte ich mir und bahnte mir den Weg durch die Menschen.






    Sim-Off:

    Wenn auch in der Anzahl etwas reduziert, WiSim Angebote wieder verfügbar ;)

    Daran hatte ich auch schon gedacht, nur dachte ich nicht, das gleich alles weg ist. Auch weiß ich ja oder vermute wer es war. Ich hätte ja auch jedem ein Privatangebot machen können, doch bekommt man da einen Zahlenkoller. ;)

    Die SL wurde schon informiert. An eine SimOn Klage habe ich auch schon gedacht, nur müsste ich mir dafür etwas ausdenken, da die betreffende ID eigentlich in Germanien gemeldet ist, auch wenn sie sonst überall wildert.
    Auch ist das mit der Klage nicht ganz so einfach, da diese ID macht was sie will. Wie lädt man diese zu einem Gerichtstermin, da alles ihrerseits ignoriert wird. Nicht einmal PN´s werden geöffnet. Zumal dies hier ja nur virtuelles Geld ist, es sich jedoch nicht um Peanuts handelt.
    Vielleicht kann mir jemand ein paar Tipps geben.

    Nach dem letzten Ton, der aus meinem Mund glitt, ging alles ganz schnell. So schnell, wie die Schriftrolle vor mir aufgerollt war, genauso schnell wurde sie wieder zusammengerollt und die Vorbereitungen für die Handwaschung wurden vorbereitet. Ein wenig angespannt verfolgte ich das emsige Treiben um mich herum und wartete auf den großen Augenblick. Das Wasser in einer Schale zum reinigen der Hände, das dazugehörige Tuch zum trocknen ebenfalls. Auch das Opfermesser auf einem Tablett, sowie die extra für die Opferung vorgesehene Mischung, mit der das Opfertier eingestrichen wird.


    Gleich würde der große Moment der Wahrheit kommen. Wird uns Iuno gewogen sein? Während des Treibens um mich herum versuchte ich ein paar Gesichter ausmachen zu können, doch das Treiben war zu groß um sich auf etwas anderes als die Opferung zu konzentrieren.

    Ich muss mal sagen, wenn man knapp bei Kasse ist, kann man das irgendwie regeln aber einfach die Angebote, die für ein Ereignis in die WiSim für 0 Sz. gestellt wurden sich zu nehmen und billiger wieder auf den Markt zu werfen ist schon ein starkes Stück. Ich dachte ohne das ich extra für jeden ein Privatangebot einstelle.
    Übrigens, ich weis wer es war. ;)

    Der Haruspex war sichtlich erfreut über die Wahl eines Schweines als Opfertier. Ich wusste natürlich einigermaßen, woher der Wind wehte und so schmunzelte ich leicht. Da das Buffet sowieso reichhaltig war, hätten wir das Schwein verschenkt, wieso also nicht.
    "Das Schwein stammt aus vorzüglicher Haltung, ich habe mir gestern erst einen Überblick darüber verschafft. Wenn es genehm ist, möchte ich dir für deine Mühen hinterher das Schwein mitgeben?" Damit dürfte auch die Sache mit dem Opfertier glatt gehen.
    "So lange die Braut noch nicht da ist, dort ist das Buffet. Greife ruhig zu." Schließlich warteten wir noch auf Stella und so deutete ich auf das Buffet und blickte den Haruspex erneut an.

    "Deine Frau ist noch in Mantua?" Erkundigte ich mich noch bei Florus. Vielleicht hatte sie auch momentan zu viel um die Ohren.
    Ich lächelte Florus an, als er sich mir anbot. "Danke dir Florus, eigentlich fehlen nur noch zwei Sachen." Da erschien der Haruspex im Atrium und eigentlich fehlte nur noch eine Person. "Gut Florus..., Stella fehlt noch. Aber danke für deine Hilfe, sollte ich noch etwas benötigen, lasse ich es dich wissen." Danach trat ich in die Mitte des Atriums.


    In etwas lauterem Tonfall begrüßte ich nun alle Anwesenden und gab einen groben Ablaufplan.


    "Ich möchte alle recht herzlich zu unserer Hochzeit begrüßen und mich bedanken, das ihr so zahlreich unserer Einladung gefolgt seid. Der Haruspex ist eben eingetroffen, so das wir nur noch auf die Braut warten. Derweil möchte ich euch einladen, von dem Buffet reichlich Gebrauch zu machen, es wird dann gleich losgehen. Das Buffet ist somit eröffnet."


    Ich deutete auf die linke Seite des Atrium´s, wo sich ein üppiges Buffet auf den aneinandergereihten Tischen befand und nur darauf wartete, eröffnet zu werden. Ich hoffte nun, das sich alle die zeit bis zum erscheinen von Stella an dem reichhaltigen Buffet vertrieben.



    Sim-Off:

    WiSim