Als sie die Principia erreichten, ließ Ursus die Sklaven warten. Was blieb ihm auch anderes übrig, wußte er doch nicht, welches der Häuser ihm zugewiesen werden würde. Er gab gerade noch ein paar Anweisungen, damit auch niemand irgendwelchen Unsinn machte. Dabei fiel sein Blick auf einen Mann, der auch gerade der Principia zustrebte. Seine Augen weiteten sich vor Überraschung. "Artorius Raetinus? Bist Du das wirklich oder hast Du einen Doppelgänger?" Mit sichtlicher Freude ging er auf den Mann zu, den er als Centurio der Legio II kennengelernt hatte.
Beiträge von Titus Aurelius Ursus
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Es war wie überall. Ein Wachhund paßte auf, daß niemand einfach so den Legaten störte. Ursus seufzte innerlich und trat auf den Mann zu. "Salve. Ich bin der neue Tribun Laticlavius Titus Aurelius Ursus und ich möchte den Legaten sprechen. Hier ist meine Ernennung."
IN NOMINE IMPERII ROMANI
ET IMPERATORIS CAESARIS AUGUSTIERNENNE ICH
TITUS AURELIUS URSUSMIT WIRKUNG VOM
NON IUL DCCCLIX A.U.C.
(7.7.2009/106 n.Chr.)ZUM
TRIBUNUS LATICLAVIUS
der LEGIO I TRAIANA[/quote]
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Ursus war es ganz recht, nicht lange aufgehalten zu werden und nickte zustimmend. "Danke Miles. Eine ruhige Wachschicht noch." Er winkte seinen Sklaven und schon setzte sich der kleine Zug in Bewegung, immer geradeaus auf die Pricipia zu.
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Fast hätte Ursus geschmunzelt, aber er unterdrückte es gerade noch rechtzeitig. Sicher war der Legionär noch neu. Solchen Enthusiasmus hate er jedenfalls noch nie bei irgendeiner Torwache gesehen. "Erfreut, Dich kennenzulernen, Legionär Acilius", sagte er und erwiderte den militärischen Gruß. Daß die Wachen nicht informiert wurden, wunderte ihn allerdings. Woher sollten die Männer denn wissen, wen sie reinlassen durften?
"Ja, ich kenne den Weg zur Principia, danke. Ist es hier üblich, daß der Optio informiert wird? Mir scheint, daß zwar der Aufbau aller Lager der gleiche ist, aber nicht die Vorgehensweise." Er sagte dies lächelnd, denn es war keinesfalls als Vorwurf gegenüber dem Soldaten gemeint. Der konnte mit Sicherheit am Wenigsten dafür. "Also, sollte es Vorschrift sein, dann melde mich dem Optio. Ansonsten finde ich den Weg auch allein."
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Ein Militärlager sah wie das andere aus. Wäre nicht die andere Umgebung, hätte er glauben können, wieder in Germanien zu sein. Ursus grinste leicht, war aber auch ein wenig aufgeregt. Senatorische Tribune wurden ja gerne nicht ganz ernst genommen von den Berufssoldaten. Und er hatte keine Ahnung, wie der Legat so war. Corvinus hatte keine gute Meinung von ihm. Das war alles, was Ursus wußte. Und ob er darauf was geben konnte? Von Ursus hatte Corvinus ja schließlich auch keine allzu gute Meinung.
Sie kamen an das Tor heran und Ursus gab den Sklaven mit einer Handbewegung zu verstehen, daß sie etwas zurückbleiben sollten. Er ritt an die Wachen heran. "Salvete, Milites. Ich bin Tribun Titus Aurelius Ursus. Der neue Tribunus Laticlavius. Ich schätze, ich werde schon erwartet."
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Sie ließen die Stadt bald hinter sich und nun erstreckte sich ewig lang die gepflasterte Straße vor ihnen. Es war gut, daß sie keinen Wagen genommen hatten. So war es nun ein leichtes, langsame Fuhrwerke zu überholen. Oder Reisegruppen, die sich auf der Straße allzu breit machten. Aber die Reise war vor allem eines: langweilig. Damals auf dem Weg nach Germanien hatte Ursus reichlich Gesellschaft gehabt. Doch jetzt war er nur mit diesen drei Sklaven unterwegs und der Gesprächsstoff ging ihnen allzubald aus. Die Tage zogen sich endlos dahin. Die Gasthäuser, in denen sie nächtigten, waren eine willkommene Abwechslung. Dort erwartete sie Gespräche mit anderen Reisenden und vor allem gutes Essen. So reihte sich ein Tag an den anderen, bis sie endlich Mantua vor sich liegen sahen. Nun galt es, sich den Weg zur Castra zu bahnen.
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Dieses Mal war es nicht so aufwendig, seine Abreise zu organisieren. Immerhin blieb Ursus in Italia. Und es würde sich gewiß hin und wieder die Gelegenheit ergeben, für ein paar Tage nach Rom zurückzukehren. Dies war auch schon für die Arbeit für die Schola vonnöten. Schade, daß es nicht geklappt hatte, in Rom zu bleiben. Doch wenigstens Italia hatte geklappt und dafür war der Aurelier mehr als dankbar.
Nur drei Sklaven sollten ihn begleiten auf seiner Reise. Sollte er doch mehr brauchen, würde er sie eben nachkommen lassen müssen. Sie wollten reiten, das Gepäck war auf Packpferden verstaut. Ursus hoffte, so etwas schneller voran zu kommen als mit einem Wagen. Arbo stand gesattelt bereit. Er war lange Zeit zu kurz gekommen. Und Ursus hatte jetzt schon einen Horror vor dem nächsten Morgen, denn dann würde sein Gesäß heftig protestieren, wenn es wieder in den Sattel sollte. Doch Ursus hoffte, diese Unannehmlichkeit bis Mantua überstanden zu haben.
Nachdem er sich herzlich von allen verabschiedet hatte, gab er das Zeichen zum Aufbruch. Und schon ließ er das Haus seiner Geburt wieder hinter sich, um sich neuen Aufgaben zu widmen.
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Auch Ursus hatte ich zum Rennen eingefunden. Natürlich. Immerhin war er Princeps der Factio Aurata und hatte zwei Gespanne zum Rennen gemeldet. Dieses mal würde die Veneta nicht gewinnen! Auf keinen Fall! Gerade war Ursus bei den Fahrern gewesen, um ihnen Glück zu wünschen und ihnen Mut zu machen. Nun wollte er sich unter die Zuschauer mischen, denn es mußte bald losgehen. Und schon ergriff Aelius Quarto das Wort, der Princeps der Factio Veneta. Ursus hatte dann doch keine Gelegenheit mehr gefunden, mit Quarto eine Wette abzuschließen. Aber vielleicht würde er gleich ja noch Gelegenheit dazu erhalten.
Lange schon hatte es kein großes Rennen mehr gegeben. Umso gespannter wurde dieses erwartet. "AURATA VICTRIX!", brüllte der Aurelier in die Menge, in der Hoffnung, Fans seiner Factio zu etwas mehr Stimmung anzufeuern.
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Erst jetzt hatte Ursus davon erfahren, daß sein Patron sich wieder in der Stadt befand. Offenbar war er schon gute zwei Wochen wieder da, hatte jedoch seine Ankunft überraschend gut geheim gehalten. Mit dem unguten Gefühl, zu spät zu kommen, weil er sich die ganze Zeit nicht hatte blicken lassen, ließ Ursus durch seinen Sklaven an der Pforte klopfen.
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"Ooch, ich glaube, ich nasche mal hier und mal da", lachte Varro und befreite mit geschickten Bewegungen die wohlgeformten Brüste von ihrer ohnehin unzulänglichen Bedeckung. "Laß tanzen, wen Du willst, Ursus, meine Schöne hier lasse ich jedenfalls nicht los." Und schon waren seine Lippen dabei, Berge und Täler zu erforschen. "Wie sieht es aus, schöne Fahra, möchtest Du mich - und Dich - nicht mit Käse und Trauben versorgen? Da kommst Du doch dran, oder?" Denn er hatte keine Lust, sie aus seiner Umarmung zu entlassen. Und er hatte seine Hände definitiv nicht frei, um sich selbst zu bedienen.
"Die schwierigen Entscheidungen muß also wie immer ich treffen", grinste Ursus zu seinem Freund herüber. "Also tanzt ihr beide, Niobe und Selene..." Denn auch er wollte die schöne Benicé nicht so einfach aus seinen Armen entlassen. Seine Hand glitt leicht unter ihr dünnes Kleid und auch seine Lippen kosteten schon von dem, was ihn erwartete. Benicé blieb auch nicht untätig, so daß seine Kleidung in gleichem Maß weniger wurde, wie ihre. Es war wie ein Spiel, langsam und köstlich wie die Leckereien, die das Mädchen ihm zwischendurch immer wieder zu kosten gab.
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Ein Flavier, wenigstens etwas. Aber Piso... Ursus war sich nicht sicher, ob er ihm schon mal direkt begegnet war. Gesehen hatte er ihn aber auf jeden Fall schon mal! "Salve, Flavius Piso. Sind wir uns nicht schon mal begegnet? Vielleicht auf der Hochzeit Deiner Verwandten Flavia Celerina und meinem Onkel Aurelius Corvinus? Jedenfalls erfreut, Dich kennenzulernen, Nachbar. Ich bin Titus Aurelius Ursus." Die Häuser der Flavier und der Aurelier lagen ja nicht sonderlich weit auseinander und die Familien waren nicht nur durch die Heirat, sondern auch durch jahrelange Freundschaft miteinander verbunden. Umso erstaunlicher, daß sie sich bisher noch nicht näher kennengelernt hatten.
"Darf ich Dir Senator Decimus Livianus vorstellen?", sagte Ursus dann noch, auch wenn er unsicher war, ob dem Senator das Recht war. Sein Blick eben war genauso verwundert gewesen, wie er sich selbst gefühlt hatte. Andererseits ging man ja nicht in die Thermen, wenn man nicht anderen begegnen wollte.
Edit: Die Hitze höhlt einem manchmal echt das Hirn aus. Danke für den Hinweis, Piso!
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Sim-Off: Sorry, war gestern verhindert
Ursus sah, wie langsam das Begreifen in Caelyns Augen zurückkehrte. Sie erkannte ihn, sie entschuldigte sich. Kopfschüttelnd strich er ihr über die Haare. "Mach Dir darüber keine Gedanken. Es war auch mein Fehler, ich hätte Dir jemanden mitgeben sollen." Zu sehr hatte er sich auf ihre Erfahrung aus ihrem früheren Leben verlassen. Die Straßen Roms waren eben doch etwas anderes als die einer gallischen Kleinstadt.
Während Caelyn die Tür öffnete und Schreie ertönten, hatte Ursus noch das Laken vom Bett gerissen, um Caelyn etwas zum Überwerfen zu geben. Das kostete ihn unnötig Zeit, schon war Caelyn draußen, wo offenbar das Chaos tobte. Warum hatten sie nicht damit gewartet? Ursus stürzte hinterher, konnte das Unglück aber nicht mehr verhindern. Louan lag am Boden, halb unter dem riesigen Nubier begraben, um dessen Kehle sich rasch eine große Blutlache bildete. Catubodus, wo war der eigentlich? Ursus schaute sich um und sah ihn gerade noch aus dem Haus rennen. Na wunderbar! Caelyn hatte derweil Louan auf ihren Schoß gebettet. Es war nicht zu übersehen, daß der Junge tot war. Tränen traten Ursus in die Augen, doch dafür war keine Zeit. Er mußte sie hier wegbringen. Eiligst. Vorsichtig löste er Caelyn von Louan. "Wir werden ihn nach Hause bringen lassen. Caelyn, wir müssen jetzt hier weg!" Sanft legte er das Laken um sie und nahm sie dann fest in den Arm, wie sehr sie sich auch wehren mochte. Und führte sie nach draußen und nach Hause. Den Sklaven überließ er es, hier alles zu regeln und Louan wegzubringen.
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Kopfschüttelnd schaute Ursus ihr zu, wie sie das Wasser herunterstürzte und ihm gleich wieder den Becher hinhielt. Er nahm den Krug und füllte nach. "Trink langsam. Damit es nicht gleich wieder hochkommt. Du bekommst so viel, wie Du willst." Er unterdrückte den starken Drang, die Hand auszustrecken und ihr über die Haare zu streicheln. "Ich werde Dir nicht wehtun. Ich bin hier, um Dich zu befreien. Sie haben Dir irgendetwas gegeben, daß Du vergißt. Wenn das Zeug aufhört zu wirken, wirst Du Dich hoffentlich wieder erinnern. Trink. Denn wir haben nicht viel Zeit. Wir müssen hier heraus. Und es wäre besser, wenn Du dann wieder klar wärest." Er hielt den Krug schon bereit, den Becher abermals zu füllen.
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Bereitwillig ließ Ursus sich in das Zimmer führen, blickte sich aber aufmerksam um. Er wollte wissen, wo er war und wie er hier am schnellsten herauskam im Zweifelsfall. Für einen Laden wie diesen war das Zimmer sogar überraschend gut eingerichtet. Auch wenn es immer noch nicht Ursus normalen Ansprüchen genügte. Doch er hatte ja auch nicht vor, hier - es schüttelte ihn schon bei dem Gedanken - wirklich derlei Dienste in Anspruch zu nehmen.
Caelyn flüchtete sich in eine Ecke, offenbar hatte sie ihn immer noch nicht erkannt. Aber vielleicht war das gut so. Wein, Wasser und Obst wurden gebracht und Ursus grinste den Nubier noch an. "Scheint ja wirklich ein wenig widerspenstig zu sein. Genau richtig. Danke, ich brauche Dich nicht mehr." Er machte ein wegwinkende Geste und wartete, bis der Nubier wirklich gegangen war. Dann füllte er einen Becher mit Wasser und trat auf Caelyn zu. "Hier ist Wasser. Du hast doch Durst?" Er hielt ihr den Becher hin und blieb noch auf Abstand. Er konnte nur hoffen, daß das Wasser ihr half, gegen die Droge anzukämpfen. "Caelyn... hab keine Angst, es wird Dir nun nichts mehr geschehen. Trink. Trink so viel Wasser, wie Du nur kannst."
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Ursus war sich nicht sicher, ob sie ihn endlich erkannte. Für einen kurzen Moment schien Leben in ihre Augen zurückzukehren, doch es war gleich wieder verloschen. Was für ein Teufelszeug hatten diese Kerle ihr nur verabreicht? Wut kroch in Ursus hoch und konnte nur mühselig unterdrückt werden. Am liebsten hätte er Caelyn jetzt einfach nur auf die Arme genommen und nach Hause gebracht. Doch so einfach war das wohl nicht. Auf ein Zimmer, ja das war gut. Vielleicht konnten sie von dort fliehen.
"Nun, dann sind wir im Geschäft", sagte Ursus zu dem Geschäftsführer und nickte. "Du wirst es nicht bereuen, wenn Du die Wahrheit sagst. Ich möchte mich nun mit der kleinen Schönen zurückziehen. Und bringt mir Wein, Wasser und Obst." Wasser wollte sie, also sollte sie Wasser bekommen. Genug davon würde vielleicht helfen, sie zur Besinnung zu bringen. Außerdem gewannen sie so Zeit, in der sich dieser Geschäftsführer und sein Nubier sicher fühlen und in ihrer Aufmerksamkeit nachlassen würden.
Sein Arm umfaßte sicher Caelyns Schultern und er schob sie sanft mit sich. "Du wirst Wasser bekommen. Gleich, Caelyn", flüsterte er ihr leise zu.
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Der Nubier schien sich nicht sicher, ob er diese Anforderungen erfüllen konnte. Er holte einen weiteren Mann herbei und dieser übernahm sogleich die Verhandlungen. "Bist Du der Besitzer dieses Etablissements?", fragte Ursus und musterte den Kerl eingehend. Vielleicht mußte er irgendwann noch eine Personenbeschreibung abgeben. Hoffentlich war auch Louan so klug, sich die Gesichter einzuprägen. Er konnte sie später zeichnen, sollte die Notwendigkeit für so etwas bestehen.
"Gallierin und frisch eingetroffen? Dann laß das Mädchen mal sehen. Hübsch sollte sie schon sein." Ursus klang kühl und fast so, als würde er eine Vogelscheuche erwarten. Letitia aus Lutetia. Wie ungeheuer einfallsreich! Aber natürlich war es klug zu behaupten, sie sei frisch eingetroffen.
Der Nubier ging, um das betreffende Mädchen zu holen. Ursus hoffte und betete, daß es Caelyn sein mochte. Dann hätten sie sie wenigstens endlich gefunden. Und gnade diesen unaussprechlichen Kreaturen, wenn sie es gewagt hatten, Caelyn zu verletzen oder auch nur falsch anzufassen.
Als sie endlich gebracht wurde, hielt der junge Aurelier unwillkürlich die Luft an. Wie sie aussah! Und ihr Blick war stumpf und teilnahmslos. Sie schien sie nicht mal zu erkennen! Langsam trat Ursus auf sie zu. Er legte seinen Zeigefinger unter ihr Kinn und hob ihr Gesicht leicht an, damit sie ihn anschaute. Seine andere Hand hob sich zu ihrer Schulter und er drückte sie leicht. Vielleicht würde sie merken, daß er sie zu beruhigen versuchte. "Nun, Mädchen. Sag mir erst, ob Du noch unberührt bist." Sie war so erschreckend teilnahmslos! Hoffentlich würde sie verstehen, was er damit meinte! "Denn das beeinflußt natürlich den Preis", erklärte er ruhig.
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Ursus stand mit hochmütiger Miene da und schaute sich um, als würde er gar nicht zu Louan gehören. Fast, als wäre es unter seiner Würde, das Gespräch mit anzuhören. Endlich ließ der große Nubier - Ursus ließ sich davon nicht einschüchtern, arbeitete in der Villa Aurelier doch auch ein Mann dieses Schlages - die Besucher ein. "Der kommt mit, sonst kannst Du das Geschäft vergessen", sagte er ruhig und nickte einem der Sklaven zu, ihm zu folgen. Er trat selbstverständlich ein und ließ den Sklaven mitkommen, denn er rechnete nicht damit, daß sein Wunsch abgeschlagen würde.
Erst nachdem die Tür sich hinter ihnen geschlossen hatte, reagierte Ursus auf die Frage des Mannes. Er schaute sich aufmerksam um, als wolle er die Sauberkeit des Hauses prüfen. Der Geruch bereits ließ ihn die Nase leicht rümpfen und er hielt sich einen Zipfel seiner Toga an seine Nase. "Ich wünsche... etwas nicht zu erfahrenes und ich bevorzuge blond. Nichts zu exotisches, lieber was bodenständig barbarisches. Germanisch.. oder gallisch.. oder britisch. Ein wenig widerspenstig wäre mir recht, wenn Du verstehst, was ich meine." Er lächelte nicht, sondern sein Blick war kühl und abwartend, als würde er nicht damit rechnen, daß dieses Etablissement seine speziellen Wünsche würde erfüllen können.
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Bin übers WE wech.
Betrifft außerdem: Lucius Quintilius Valerian und Bashir
Schönes Wochenende euch allen
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Sim-Off: Also, ich habe nichts dagegen
"In Ordnung. Ich freue mich bereits darauf, Dir die Gespanne und die neuen Fahrer zeigen zu können. Die älteren Fahrer kennst Du ja sicherlich noch. Sie werden sich freuen, Dich zu sehen." Bis übermorgen wollte Livianus bereits ein neues Gespann aufgetrieben haben? Er mußte sehr gute Verbindungen haben, wenn er sich das zutraute. Ursus schaute sich schließlich bereits seit geraumer Zeit nach geeigneten Tieren um. Einzelne sehr gute Tiere waren natürlich zu bekommen. Doch ein gutes Gespann zusammenzustellen war eben doch etwas anderes.
Er setzte gerade dazu an, noch etwas über die heimischen Pferdezüchter zu sagen, die ihm bekannt waren, da gesellte sich noch jemand zu ihnen. Ursus glaubte, den Mann schon einmal gesehen zu haben, war sich aber nicht ganz sicher. Auf jeden Fall fand er es recht unhöflich, sich dazu zu gesellen, ohne zu grüßen und sich vorzustellen. Er warf dem Mann einen kurzen fragenden Blick zu und schaute dann zu Livianus. Vielleicht war es ja ein Bekannter des Senators?
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Der junge Burolix hatte die Pferde zunächst locker laufen lassen,um sie langsam aufzuwärmen. Die Tiere schnaubten voller Tatendrang und der junge Fahrer hatte vor Aufregung ganz rote Wangen, hatten sich heute doch einige Zuschauer eingefunden, um beim Training zuzusehen. In Kürze würde er beweisen können, daß er auch beim Rennen seinen Mann zu stehen verstand.
Ursus hatte sich den Zuschauern hinzugesellt. Er wollte sehen, wie der junge Gallier sich so anstellte. Und wartete darauf, daß er das Gespann richtig forderte. Helios machte sich mit seinem Gespann ebenfalls bereit. Er wollte Burolix herausfordern und bedrängen, ihm immer wieder vorführen, mit welchen Schwierigkeiten er es zu tun bekommen würde.