Pryphios hatte die letzte Woche an Bord eines ungemütlichen Schiffes verbracht, voll von dreckigen Menschen und irgendwelchen Kisten und Fässern die Dinge enthielten von denen selbst Pryphios lieber nichts wissen wollte. Der Auftrag war simpel gewesen und wie üblich hatte sein Herr nicht mehr als 2 Sätze benutzt um ihn zu formulieren ... "Deine Ausbildung nähert sich dem Ende, du wirst jetzt nach Germanien gehen! Such dir dort ein paar Aufträge bis du dir die Rückfahrt leisten kannst, je schneller desto besser!" ... Tja nun war er also hier er kannte niemanden und wusste nichtmal wie Mogontiacum überhaupt aussah, aber er wusste das es hier eine Legion gab, also ca. 5000 Männer die potentielle Verfolger darstellten, zuzüglich einiger Konkurenten und vielleicht auch den ein oder anderen Leibwächter ... allerdings wusste er bereits jetzt das es auch hier die ein oder andere Kreatur gab die ihn willkommen heißen würde, denn schon während er die Planke des Schiffes hinablief, als völlig unauffälliger Teil einer Meute von Taugenichtsen, fielen ihm die vielen Zeichen eines Netzwerkes auf das älter war als jeder Kult der ihm bekannten Welt ...
Beiträge von Cleonymus
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Cleonymus war gerade dabei die Athlethen und Künstler in ihre Gemächer zu verabschieden und wiederholt freut er sich das die Spartiaten nicht ihre ganze Trinkfetigkeit unter Bewis stellen wollen, denn auch so erscheinen sie ihm bereits unerträglich. Die Diener und Köche sind derweil noch eifrig am arbeiten, denn immernoch treffen vereinzelt, oder in kleinen Gruppen, Athleten und Künstler ein, die natürlich auch verköstigt werden wollen ...
Als er gerade mit Wohlwollen beobachtet wie die Gruppen aus Athen und Sparta sich böse Blicke zuwarfen, trat ein zunächst unscheinbarer Jüngling vor ihn und verenigte sich anmutig, als er sich erhob wusste Cleonymus sofort um wen es sich handelte, der Jüngling war ihm heute schon oft beschrieben worden, jedesmal wenn Cleonymus jemanden gebeten hatte ihm über den Wettstreit der Dichter und Musiker zu berichten ...
"Ah herzlich willkommen im Kapeleion Archaon ... du musst Lycidas sein, von deinen instrumentalen Fähigkeiten ist mir heute schon oft vorgeschwärmt worden! Sicherlich bist du hungrig, nimm Platz ich lasse die Köche etwas für dih zubereiten!"
Während Cleonymus den Jüngling zu einem Platz direkt neben seinem eigenen führte und sich dann ebenfalls setzte, gab er Zeichen an die Küche und Köche begannen ein Menü für den Mann zu zaubern wie es vor ihm wahrscheinlich noch nicht viele gewöhnliche Sterbliche gegessen hatten ...
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Cleonymus führte Nikolaos in die Haupthalle des Kapeleion, in der neben dem obligatorischen Wächter in traditioneller Hoplitenrüstung, ein Ägypter aus Rhakotis dessen Familie in Cleonymus Gunst stand der allerdings nicht in der Lage schien ein richtiges Handwerk zu erlernen, nur noch der Tresen aus edlem Holz stand von wo aus eine hübsche Griechin die neuen Gäste begrüßte. Nachdem sie einige Schritte den Gang hinaufgegangen waren, wandte sich Nikolaos mit einem politischen Thema an ihn und Cleonymus kam kurz ins Grübeln ...
"Zuerst einmal werde ich deine Einladung gerne warnehmen, auch wenn ich dir gerne anbieten möchte, das Kapeleion zur Verfügung zu stellen!
Des weiteren muss ich allerdings zugeben das ich mir noch keine großen Gedanken um eine neue Amtsperiode gemacht habe ... in letzter Zeit widme ich mich vorallem dem Geschäft, wie du dir sicher denken kannst."Das er auch mit dem Gedanken spielte eventuell nicht nochmal zu kandidieren verschwieg er vorerst, zuerst wollte er wissen was Nikolaos sich vorgestellt hatte ...
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Im Bruchteil einer Sekunde und mit einem leichten Schmunzeln auf dme Gesicht überlegte Cleonymus ob es ihm gerade "nicht recht" sein sollte, allerdings konnte er sich gut vorstellen, das selbst die Götter sich eine solch unwahrscheinliche Sache nicht vorstellen konnten. Wenn Nikolaos einen um etwas Zeit bat dann opferte man sie, vorallem wenn man geradeerst eine Goldgrube wie das K.A. von ihm geschenkt bekommen hatte ...
"Selbstverständlich gerne! Ich muss gestehen das ich schon eine ganze Weile darauf brenne dir das neue Kapeleion Archaon vorzustellen, schließlich seit ihr ja alte Bekannte! Und es hat sich wirklich einiges verändert!"
Mit einem Lächeln und einer demütig entschuldigenden Geste wandte sich Cleonymus dann wieder Aristoxenus zu ...
"Es tut mir schrecklich leid Aristoxenus, aber der Gymniasarchos ist ein guter und langjähriger Freund, allerdings kannst du gern noch den Garten genießen bis wir von unserem Rundgang zurückkommen, oder du genießt weiterhin Wein und Speisen im Lokal, die Köche werden dir sicher jeden Wunsch erfüllen!"
Daraufhin deutete Cleonymus auf den Eingang zur Haupthalle ...
"Wenn du mir folgen möchtest Gymniasarchos?!"
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Mittlerweile war auch Cleonymus zu den anderen nach draussen getreten und begrüßte nun seinen Mentor und Freund ...
"Ah Chaire Nikolaos, schön dich einmal hier willkommen zu heißen schade nur das ich so unvorbereitet bin! Wie du siehst ist der Garten noch nicht fertig und die Einweihungsfeier findet erst in einigen Wochen statt! Aber sei versichert das ich bereits ein großartiges Fest vorbereite das dem guten Kapeleion zu seinem gebührenden Namen verhelfen wird!"
Im Moment war Cleonymus nur neugierig was sich sonst noch so abspielen würde, denn soweit er sich errinnerte war sein Mentor und politischer Verbündeter nie zum bloßen Zeitvertreib irgendwo aufgetaucht ...
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Lycos hatte beim Eintreten des Gymniasarchos augenblicklich Haltung angenommen und den Mann entsprechend begrüßt und willkommen geheißen. Sei Herr hatte ihn einmal mit zur Eklesia genommen damit er sich die Gesichter der wichtigen Leute einprägte, wie er sagte war so etwas unter Umständen Gold wert. Natürlich war Lycos sofort aufgebrochen um seinen Herren zu holen schließlich ließ man einen Freund seines Herren nicht warten, schon garnicht wenn es sich um den Gymniasarchos handelte ...
Mittlerweile war eine Sklavin herausgekommen und fand die drei Männer im Innenhof vor, wo sie allen sogleich etwas zu trinken anbot.
Der Innenhof war noch nicht ganz fertig, man hatte einen Bachlauf angelegt und einige Büsche, Hecken und Blumen gepflanzt, doch man konnte deutlich erkennen was Cleonymus vorhatte, an diversen Stellen sollten Statuen und andere Verschönerungen nichtpflanzlicher Natur positioniert werden, so das dort nun einige Leerflächen zu sehen waren ... -
Lycos hob dankend und abwehrend die Hand als man versuchte ihm Geld zu reichen ...
"Oh vielen Dank Herr, aber ich werde von meinem eigenen Herren gut genug versorgt, der Dienst am Gast ist hier eine der höchsten Tugenden, dafür bedarf es keiner extra Belohnung!
Ach und solltet ihr irgendetwas brauchen zieht nur an dieser Leine dort!"Lycos deutete auf eine hübsch geflochtene Leine die neben der Tür hing ...
"Sie betätigt eine Klingel, daraufhin wird ein Sklave euch aufsuchen, also dann ich wünsche eine geruhsame Nacht, Herr!"
Damit wandte der gerüstete Sklave sich um und verschwand mit der jungen Sklavin hinter der nächsten Ecke ...
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Cleonymus nickte ebnfalls erfreut und erhob sich dann langsam ...
"Sehr schön, ich freue mich bereits auf die Eröffnung und hoffe das unser Abkommen uns beiden einige Münzen bescheren wird, allerdings bin ich da sehr zuversichtlich! So ... ich denke ich sollte dich nicht weiter stören Urgulania, sicher hast du auch noch die ein oder andere Sache zu erledigen und ich sollte langsam mit meinen Vorbereitungen beginnen. Vale!"
Cleonymus verabschiedete sich und wandte sich gen Tür, auch wenn er noch nicht gegangen war war er doch schon auf dem besten Weg ...
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Cleonymus war sich nicht sicher was das nun zu bedeuten hatte, wollte der Grieche ihn veralbern oder hatte er eine gewisse geistige Schwäche? Sofern sich hier Soldaten aufhalten sollten dann waren sie sicher nicht als Gäste hier denn die wurden für gewöhnlich angekündigt ... außerdem war Lycos der einzige Mensch, ausser Cleonymus selbst natürlich, der hier Waffen tragen durfte ...
"Ich denke nicht das sich Soldaten hieher verirren, immerhin liegt dieses Etablisment etwas über den Soldstärken der Legion und die höheren Offiziere würden sich sicherlich vorher ankündigen lassen!"
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Während Lycos den hof durchschreitet hört er ein Klopfen vom Haupttor und späht irritiert hinüber, eigenartig eigentlich sollte es offen sein, der Herr hatte verlangt das es zu den Spielen Tag und Nacht offen stand damit die Athlethen nicht plötzlich dachten sie seien nicht länger willkommen.
Also überquert der junge Grieche in der schweren Hoplitenrüstung schnell den Hof und öffnet die Tür. Vor ihm ein junger hagerer Mann, er wirkt etwas ängstlich doch die Tafel in seiner Hand sagt: "Willkommener Gast" ..."Chaire, herzlich willkommen im Kapeleion Archaon, mein Name ist Lycos ich bin hier der Nachtwächter sei also unbesorgt! Mein Herr empfängt dich sicherlich in der Haupthalle, so wie die anderen Athleten und Künstler!"
weiterhin freundlich lächelnd tritt der junge Grieche zur Seite und macht den Weg frei für den Künstler der irgendwie etwas eigenartig zu sein scheint, wenn gleich das auch nicht ungewöhnlich ist für die meisten Künstler ...
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Als die neuen Gäste Lycos ihren Wunsch offenbarten nickte der Grieche und vermekte das Gesagte auf einer Tabula die er dann auf einen Tisch nahe des Eingangs legte. Als der Römer auch sogleich nach Wein verlangte klopfte Lycos kurz mit seinem Schild gegen eine der Türen, woraufhin auch gleich eine junge Sklavin erschien die den beiden Neuankömmlingen ein warmes Lächeln schenkte ...
"Bring den beiden Herren etwas von dem guten Falerner sie haben eine lange Reise hinter sich!"
Sofort nickte die Sklavin und machte sich wieder durch die selbe Tür davon.
Lycos nahm indess einen Schlüssel aus einem Schrank und reichte ihn dem Sklaven des Römers ..."Das ist euer eigener Schlüssel, folgt mir es ist gleich hier in der Nähe, euer Wein wartet dann dort auf euch!"
Nach einigen Schritten durch die Flure des Kapeleions blieb Lycos vor einer reich verzierten Holztür stehen undöffnete sie mit dem Schlüssel, während hinter ihm bereits die Sklavin mit dem Wein erschien. Lycos händigte den Schlüssel aus und die Sklavin reichte den beiden Römern jeweils einen Becher und füllte diese ...
"Herzlich willkommen im Kapeleion Archaon!"
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Zufrieden über die Antwort nickte Lycos freundlich und geleitete die beiden in die Empfangshalle des Kapeleions, natürlich nachdem er das Tor hinter ihnen wieder verschlossen hatte ...
"Wünschst du ein spezielles Zimmer Herr, ich werde dir eines entsprechend deiner Wünsche organisieren, wenn du willst kann dein .. Diener ebenfalls ein Zimmer gleich neben deinem beziehen wenn du das willst, mein Herr hat dafür extra Zimmer anlegen lassen! Außerdem solltest du dich noch für eine Preisklasse entscheiden, da wären die Standardklasse: Übernachtung, ein üppiges Frühstück und ein gut eingerichtetes Zimmer für 10 Sesterzen.
Dann die dhomatio Nobilitas mit einer Übernachtung, Zwei Mahlzeiten nach deinen Wünschen, einer Sklavenunterkunft und einem außerordentlich komfortabel eingerichteten Schlafzimmer für 50 Sesterzen.
Und die "Residencia Archaon" mit einer großen Sklavenunterkunft, unbegrenzt Mahlzeiten nach deinen Wünschen, einer eigenen kleinen Therme im Keller mit erfrischend kaltem oder warmen Wasser ganz nach belieben, vier noblen Schlafzimmern und einem Atrium in dem man sich verlaufen kann. Sowohl aller wünschenswerten "Gesellschaften" für 500 Sesterzen ... pro Übernachtung versteht sich."Fragend sah der große Grieche den Römer an, für die Residenzia war der Mann sicher nicht reich genug sonst hätte er auch Leibwächter dabei gehabt, aber vielleicht würden ihm die Zimmer der Nobilitas zusagen ...
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Wie gewöhnlich war es Lycos Aufgabe die Porta des Kapeleions bei Nacht zu bewachen, der großgewachsene Grieche war als Jüngling in die Sklaverei verkauft worden und erfreute sich nun einer wahrhaft lonenden Anstellung als Leibwächter und Nachtwächter, den im Vergleich zu vorher bekam er hier nicht nur ausreichend zu Essen und einen gemütlichen Schlafplatz sondern auch ein Gehalt ... auch wenn es ihm erst nach zwei Jahren ausgezahlt werden würde, denn dann würde man ihn freilassen, wenn er immer dienstbeflissen arbeiten würde, zumindest war es das was sein neuer Herr ihm versprochen hatte ...
Als also nun die Schritte von zwei Männern zu hören waren richtete sich der Grieche zu voller Größe auf und ging zum äußeren Eingangstor das vom Innenhof des Kapeleions auf die Straße führte. Als nun geklopft wurde öffnete er die Tür zur Gänze und stellte sich in die nun enstandene Lücke, ganz so wie es ihm sein Herr gezeigt hatte ...
Die Brust herausgedrückt und in einen teuren griechischen Muskelpanzer gehüllt, betrachtet der Jüngling die beiden Neuankömmlinge durch die Sichtschlitze seines Korinthers, als ihm bewusst wird das es sich hier scheinbar nicht um außerordentlich dumme Diebe, oder Rumtreiber sondern viel mehr um Gäste handeln muss, senkt er sein Hoplon und schiebt seinen Helm etwas nach oben so das sein Gesicht besser zu sehen ist ...
"Salve Reisende, seit willkommen im Kapeleion Archaon, Alexandrias bester Adresse für eine Luxuriöse Übernachtung oder gutes Essen! Darf ich euch hineingeleiten?"
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Cleonymus spürte einen Stich der Enttäuschung, auch wenn bereits jeder Gauner in ganz Rhakotis wusste welches Grauen einen erwartete wenn man auf einem Verhörstuhl gegenüber von Cleonymus saß, schien sein Amtsnachfolger bisher nichts davon zu wissen ... oder er überspielte es auf eine meisterliche Weise wie Cleonymus sie sonst nur bei Nikolaos gewöhnt war ...
"Natürlich ein volles Schuldeingeständnis und sämtliche nützlichen Informationen über den Verbleib der Geiseln und des Auftraggebers! Allerdings sind sie für uns nunmehr ohne Belang, die beiden werden mit Sicherheit demnächst gekreuzigt und was uns betrifft müssen wir nur sicherstellen das sie solange im Carcer bleiben bis die Römer sie abholen!"
Cleonymus war gespannt ob Timos damit rechnen würde das das nicht alles gewesen war immerhin machte sich Cleonmyus für gewöhnlich nicht auf den Weg jemanden zu besuchen ohne ein "interessantes" Gespräch zu führen ...
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Kurz verkrampfte sich Cleonymus innerlich, der Mann hatte das momentan für ihn größte Problem angesprochen, ihm fehlten begabte Musiker die dem Saal die gebührenden Töne verliehen ...
"Tut mir Leid Aristoxenus, bisher ist es mir nicht gelungen die rechten Musiker zu finden, außerdem eröffnen wir erst in einigen Tagen, daher muss ich dich wohl leider enttäuschen!"
Es schmerzte Cleonymus sondergleichen seinem Gast einen Wunsch verwehren zu müssen, sicherlich sollte das nie wieder passieren ...
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Ein breites Lächeln stahl sich auf Cleonymus Gesicht, er wollte lieber nicht wissen was passierte wenn er es mit dem Feilschen übertrieb also schlug er zufrieden ein ...
"Sehr gut! Ich denke das wird für uns beide ein gelungenes Geschäft!"
Kurz blickte er durch den Raum als ob er Angst hätte jemand könnte sie belauschen dann fuhr er fort ...
"Ich möchte dich und Axilla zur Eröffnung einladen, ich werde eine Menge Essen und Getränke auftischen und es werden sicher alle bedeutenden Personen zugegen sein ... zumindest alle bedeutenden Personen deren Gesicht ich mit Wohlwollen ertragen kann!"
Mit anderen Worten der Legionspräfekt würde sicherlich nicht kommen ... zumindest nicht bis über die Schwelle ...
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Zwar wusste Cleonymus das die Römer die Christianer und Hebräer nicht mit aller Macht bekämpften sondern ihnen mittlerweile zumindest die Existenz genehmigten doch hatte er keine Lust seinen jünglichen Gegenüber darüber aufzuklären schließlich gab es weit besseres zu tun ... essen zum Beispiel. Also nickte der Ägypter bloß und genoß sein Hühnchen wärend er der Geschichte des Jünglings weiter lauschte ...
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Zwar schienen Cleonymus die 30 Sesterzen etwas teuer doch ließ sich das letztendlich immernoch durch etwas handeln beeinflussen ...
"Nunja aber ich werde sie ja nur in Anspruch nehmen sofern ich sie benötige also machen wir das doch einfach so das ich einen gewissen Obolus entrichte sobald ich diesen Dienst warnehme ... sagen wir 5 Sesterzen zuzüglich des gewöhnlichen Preises, so verdienst du in einer guten Woche gleich einiges mehr und ich kann in einer schlechten Woche einige Sesterzen einsparen!"
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Cleonymus hätte sich vor Lachen fast an einem Stück Hänchen verschluckt, er sah seinen Gegenüber prustend an und bemerkte erst jetzt das dieser seine Frage scheinbar ernst gemeint hatte statt, wie Cleonymus ursprünglich angenommen hatte, als Witz ...
"Oh ... du kennst sie wirklich nicht! Nunja die Christianer sind ein Haufen von verweichlichten Idioten, sie können nicht wirklich gut rechnen und zählen daher haben sie nur einen Got ... und der weiß zwar alles über jeden, tritt aber nie in Erscheinung ... (lautes prustendes Lachen) und .. und es kommt noch besser! Er ist ja ein so gnädiger und toller Gott aber wehe du machst ihn zornig, dann rächt er sich ja so fürchterlich an dir ... aber erst nachdem du tot bist!"
Und erneut verfiel der Ägypter in lautes Lachen, diese Sekte von Leuten die einander zu oft umarmten war wirklich einer der lustigsten Zeitvertreibe die er in den letzten Jahren genossen hatte ...
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Ich nickte wieder, konnte meiner Nackenmuskulatur ja nicht schaden ...
"Einverstanden, aber mit einer kleinen Änderung, ich bezahle die Damen und die Kn .. äh Herren. Die Gäste bezahlen dann für alles zusammen wenn sie mein Haus wieder verlassen, so können wir das ganze recht simpel gestalten, ohne das sich einer meiner Gäste unwohl fühlt."
Das System des Kapeleion mochte recht seltsam wirken, doch durch diese Preispolitik ließen sich Abrechnungen und Wareninventuren wesentlich leichter abwickeln ...