Plötzlich fühlte Cimon sich sehr unwohl in seiner Haut und er musste tief durchatmen bevor er seinem Herren ergeben antworten konnte. Die Fragen waren nicht leicht zu beantworten ... vorallem da er den Jungen in der Tat schützen wollte. Rasch bemühte er sich in einer beschwichtigenden Geste.
" Es ist nichts was zu einer all zu großen Sorge führen sollte, Herr. Aber er war wohl am Tor und .... alleine. Vielleicht ist meine Sorge auch unbegründet, doch vorallem in diesen Zeiten könnte dein Son, Ursus, ein Ziel für einen Angriff darstellen. Denn Du bist ein zu schwer zu treffenden Ziel, Herr."
Ergeben neigte Cimon seinen Kopf und hoffte nicht allzu unverschämt mit seinen Worten gewesen zu sein. Sein Vorschlag, den Jungen zu beobachten war wohl zu viel und er horchte untergeben den Worten seines Herren dazu. Dann wagte Cimon sich tatsächlich noch weiter und wusste doch, das es richtig war diesen einwandt einzubringen.
"Natürlich ist er sicher Herr ... Ich meine nur, das ... wie sicher können wir sein, das nicht ein einziger Mann in der Castra gekauft sein könnte, Herr?
... "
Überrascht riss er dann die Augen auf. Er hatte doch niemals an sich selber gedacht, was seine Reaktion auch deutlich zeigte. Wo er sonst seine Gesichtszüge vollkommen unter Kontrolle hatte, entgleißten sie ihm nun.
"... Ähhh.... Nein, Herr. Wirklich nicht. Natürlich bleibe ich an deiner Seite, Ursus. ... Ich ... ich hatte an niemand speziellen gedacht. Nur jemand dem du vertraust, Herr."
Offen und voller Überraschung sah er Ursus direkt an und konnte es kaum fassen, das er sich derartig undeutlich ausgedrückt hatte, das sein Herr ihn falsch verstanden hatte. Was für ein unverzeilicher fehler ... darüber würde der Nubier wohl noch einige Zeit naachdenken müssen.