Beiträge von Paullus Germanicus Aculeo

    Solche Anlässe waren immer wieder aufregend. Man bekam die neusten Geschichten zu hören und wenn jemand in den Provinzen war machte es die Sache noch spannender. Das Treffen konnte möglicherweise doch interessanter werden als Aculeo angenommen hatte und so freute er sich sichtlich über die Menge an Personen.


    Nun begann die Begrüssungszeremonie, zuerst widmete er sich Germanica Laevina.


    Guten Abend Laevina. Es freut mich dich bei bester Gesundheit zu sehen. Trotz des Umstandes das man unter dem selben Dach lebt war ein Zusammentreffen recht spärlich. Er lächelte freundlich und widmete sich den nächsten Personen zu.


    Salve Calvena. Hallo Valerian. Wenn du mich nicht darauf aufmerksam gemacht hättest wäre ich nicht hier. Womöglich würde ich im Officium sitzen und Luftschlösser bauen.
    Hallo Sabina...ihr grinste er freundlich entgegen.


    Salve Serrana. Salve Sedulus. Ach Serrana...hattest du Gelegenheit Roxane die für sie interessanten Dinge zu erklären? Mir ist das alles fremd daher war es besser sie an die zu verweisen. Und ich hoffe auch sie hat die keine Löcher in den Bauch gefragt?

    Paullus nickte. Nur zu konnte konnte er den Magister Officorum verstehen. Seine Bedenken betreffend der Warenlagerung waren logisch und nachvollziehbar.


    Nun..meine Mittel sind natürlich begrenzt. Ich bin kein Großhändler und befinde mich auch nicht in einer Position die mir ein ständiges hohes Einkommen sichert.
    Ich denke....nun begann er kurz im Kopf zu überschlagen welche Mengen er zur Verfügung stellen konnte ohne bei anderen Abnehmern in Verzug zu geraten...Ich denke ich könnte sicher wöchentlich 100 Einheiten Schafskäse liefern. 1 Lamm pro Woche. Der Marmorlieferungen würden sich auf 36 Einheiten pro Woche belaufen.


    Wie du gesagt hast ist Marmor alllerdings nicht als Hauptmaterial vorgesehen und so denke ich dass es ausreichend ist...oder doch nicht? leichte legte der Germanicer den Kopf schräg und blickte Polychares fragend an.

    Immer wieder versuche er einen der Passanten um Auskunft zu fragen. Er wusste nichts wie er an einen Medicus kommen sollte und die Informationen waren spärlich welche die gefragten preisgaben. Seine fahrige, abgehtzte Art machte die meisten misstrauisch, sie versuchten so schnell als möglich das Gespräch zu beenden und das weite zu suchen. Endlich, nach unzähligen Misserfolgen hatte ein junger Mann erbarmen und konnte Aculeo schliesslich in eine Seitengasse schicken in der ein alter Grieche seine Ordination haben soll, Philophron soll sein Name sein und er würde sicher Zeit haben da seine Dienste immer weniger in Anspruch genommen wurden.


    Egal dachte sich Aculeo...warum auch immer. Der wird nun mitkommen und sich um Roxane kümmern......die Seitengasse war nach weiterem Suchen gefunden, die Porta war eine alte Holztüre, weiß angestrichen, zumindest war sie einmal Weiß.


    Salve grüsste Aculeo knapp.....ich suche den Medicus Philophron und benötige dringend seine Dienste.


    Sim-Off:

    wer lust hat kann nun den medicus spielen :)

    Leicht irritiert folgte nun Paullus dem Scriba....und grüsste nun ebenfalls den nächsten Schreibtischhengst.


    Salve. Genau deshalb bin ich hier. Ich würde nur gerne vorab wissen welche Bedinungen gefordert werden.


    Ausgeschrieben sind diverse Handwerker und Materialien die zum Bau einer Strasse benötigt werden.....ich könnte Marmor liefern...und eventuell Lamm und Schafskäse falls für die Arbeiter benötigt wird.
    Die Frage ist eben nur wieviel hiervon benötigt wird.

    Guten Abend grüsste das Triclinium betrat und nickte den Anwesenden zu. Auch er hatte vernommen dass heute ein Mahl gerichtet wurde und alle der Familie eingeladen waren. Es war früher Abend und so war es eher ungewöhnlich für den jungen Germanicer etwas zu essen. Er war eher der Typ der Morgens nichts aß, Mitags übermässig viel und Abends wieder pausierte mit der Nahrungsaufnahme.


    Entsprechend seiner Stellung in der Familie verhielt er sich noch zurückhaltend und wartete bis alle ihre Begrüssungen beendet hatten bis er sich nun persönlich jedem aufdrängte

    IN NOMINE IMPERII ROMANI
    ET IMPERATORIS CAESARIS AUGUSTI


    Das Officium des Curator Viarum gibt hiermit offiziell den Bau einer neuen Straße von Sulmo nach Buca mit einer Länge von 123 milia passuum bekannt!


    Für Vermessungsarbeiten in diesem Zusammenhang werden alle kompetenten Architecten gebeten dem Officium des Curator Viarum ein Angebot für die Inanspruchnahme ihrer Dienste hierfür vorzulegen.


    Für die Versorgung der Bauarbeiten mit Werkzeugen und Versorgungsgütern werden alle Schreiner, Schmiede, Steinmetze, sonstige Handwerker und Händler gebeten dem Officium des Curator Viarum ein Angebot für die Inanspruchnahme ihrer Dienste hierfür vorzulegen.


    Für die Versorgung der Bauarbeiten mit Rohmaterial werden alle Besitzer von Steinbrüchen, Sägewerken und Marmorbrüchen gebeten dem Officium des Curator Viarum ein Angebot für die Inanspruchnahme ihrer Dienste hierfür vorzulegen.


    Die Abnahme großer Warenmengen ist garantiert!


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    Paullus hielt dem Mitarbeiter den Aushang entgegen welchen er sorgfältig abgekupfert hatte..... Das gibts. Ausser ihr habt auch etwas zu essen hier....grinste er. GEnau deswegen bin ich hier...wie du lesen kannst bittet der Curator Viarum jeden Händler und sonstige Handwerker vorbeizuschauen wegen eines Projektes.
    Mein Name ist Germanicus Aculeo und ich bin hier um mit dem Curator über eventuelle Hilfe zu sprechen.

    Zitat

    Original von Lucius Quintilius Valerian


    Dass Valerian Hilfe anbot überraschte nun doch ein wenig und unter anderen Umständen wäre Aculeo glücklich darüber. Doch, Valerian hatte ziemlich Ärger mit dem Praefectus Urbi und soweit Paullus wusste waren die Verbindungen des Quintiliers nicht ausreichend um das Problem zu lösen.


    Gequält lächelte Aculeo. Ich danke dir Valerian. Aber das Problem ist etwas kompliziert und du kannst mir dabei nicht helfen. Da bin ich mir sicher.


    Doch freue ich mich wenn die Familie zusammen kommt. Mich würde interessieren was in Germanien los ist und wie es sich dort lebt. Villeicht werde ich doch mal einen Besuch dahin machen....oder für längere Zeit dort bleiben.

    Der Aushang am Markt war nicht zu übersehen und Paullus hatte darüber nachgedacht ob er hier eventuell helfen konnte...und natürlich vielleicht auch in irgendeiner Form nutzen daraus ziehen konnte.


    Als er dann vom Markt zum Officium des Curators Viarum schlenderte überschlug er schnell die Möglichkeiten die ihm zur Verfügung standen. Eine Strasse mit dieser Dimension benötigte einiges mehr als sein Steinbruch abwarf, Geld für weitere Erweiterungen fehltem ihm und die Abnehme der vorhandenen Lagerbestände verzögerte sich aus unerfindlichen Gründen.


    Nun stand er hier vor dem Officium und klopfte an die schwere Türe des Curator Viarum.


    KLOPF KLOPF

    Zitat

    Original von Roxane


    Ob diese nun aber so fatal wie die in Mantua wäre, durfte eventuell bezweifelt werden. Vielleicht aber auch nicht...


    Weiterhin kühlte der Germanicer mit dem feuchten Tuch die Stirn der erkrankten Roxane. Als sie seinen Namen nannte musste er lächeln und antwortete prompt. Ja ich bins. Aculeo. Du musst liegen bleiben. Schlimmes Fieber hast du. Ich werde versuchen einen Medicus zu finden der dich wieder gesund macht. Liebevoll streichelte er über ihre Wangen.


    Gerade wollte er aufstehen um einen Medicus zu holen als ein Kopf im Spalt zwischen Tür und Rahmen erschien.
    Saklir blickte beunruhigt zum Bett und ließ Aculeo wissen dass Sedulus ihn sofort sprechen wolle.


    Ungelegen kommt ungelegen...gerade jetzt wo er einen Medicus suchen wollte musste er zu seinem Patron. Unentschlossen blickte er auf Roxane herab und verweilte einige Momente um ihr dann einen schnellen Kuß auf die Stirn zu geben. Ich bin gleich wieder hier. Mit einem Medicus. verabschiedete er sich und ging dann zur Tür hinaus. Im Gang lächelte er die germanische Sklavin an. Mach eine heiße Brühe und bring sie zu meinem Gast. DU wirst ihr diese einflößen...zumindest sollte sie ein paar Schluck davon nehmen...und Dominus Sedulus richte bitte aus dass ich am Weg zu einem Medicus bin und sobald ich zurück bin werde ich in seinem Officium erscheinen....ohne weiterhin nun der Sklavin aufmerksamkeit zu schenken verschwand er.

    Interessiert laß Aculeo den Aushang und überlegte ein wenig. Dann heftete er selbst einen Aushang an das Brett.



    WAREN WAREN WAREN


    Bürger Roms


    Die Betriebe Germanicus Aculeo bieten beste Ware zu kleinsten Preisen



      Stoff
      gefärbte Stoffe
      Schafskäse
      Lämmer
      Marmor

    Das Chaoshinter sich lassen eilte Aculeo den Gang weiter. Das hier nun etwas zu bruch gegangen war ging im ziemlich am Allerwertesten vorbei. Auch dass plötzlich das halbe Haus wegen des Lärms auf war. Er sah und hörte niemand.


    Als er nun im Zimmer Roxanes auftauchte würgte diese gerade ihren Mageninhalt aus. Naja...glücklicherweise war nichts festes dabei sondern nur Flüssigkeit. Nicht auszudenken war gewesen wäre...bei einigen Speisen konnte es schon mal passieren dass sich etwas vom Rachen in die Nase verirrte.


    Roxane flüsterte er und ging an das Lager heran. Behutsam half er der jungen Frau die Decke zu finden. Mit der Hand fühlte er nun ihre Stirn, eschrocken stellte er fest dass sie glühte.


    Du hast Fieber....verdammt....Aculeo blickte Roxane an und strich ihr über den Kopf. Irgendwie musste er versuchen das Fieber zu senken...nur wie. Fahrig blickte er sich um. Die Schüssel mit Wasser welche eigentlich zur Wäsche da war kam gerade richtig. Ein flüchtiger Blick ließ festellen dass es ungebraucht war, somit konnte er es verwenden um damit ein Tuch zu tränken welches er auf die Stirn Roxanes legte.


    Wo hast du dich nur rumgetrieben? Warst du in Mantua und hast es verschwiegen? feixte er. Sanft strich er dabei über ihre Wange auf der man Eier braten hätte können

    Aculeo schmunzelte....Flavus brachte da nun etwas durcheinander....


    Nein Flavus...ich meine den PV und nicht den PC. Mit dem Militär haben wir wenig zu tun. Also ich möchte nicht dass du im Kerker landest wegen versuchter Spionage...wer weiß wie die darauf reagieren wenn du plötzlich jeden wegen des PC's ausfragst...



    Der Mann um den es geht heißt Lucius Iunius Merula. Wann er das letzte mal gesehen wurde weiß ich nicht...da man mehr oder weniger keinen Kontakt zueinander hat ist es schwer solche Sachen zu wissen.
    Ich bin mir sicher du wirst alles nötige in Erfahrung bringen. meinte Aculeo recht überzeugt.


    So...jetzt will ich dich aber wirklich nicht mehr aufhalten. Den Rest werde ich erledigen damit alles förmlich ist.


    Vale Falvus. Und melde dich wenn du angekommen bist.

    Paullus lächelte gequält. Nein es war nicht alles in Ordnung. Aber woher sollte Valerian das wissen. Der Quintilier war glücklich verheiratet, Aculeo hingegen hatte zwar jemanden an dem er sein Herz verloren hatte doch die Zustände und Umstände machten die Sache kompliezierter als eine Entfernung von einem Schiff zum Ufer zu berechnen.


    Ich kann nicht besser klagen Valerian. Es gibt einiges das mein Leben nicht besonders rund laufen lässt. Was die Gesundheit der Familie angeht ist alles bestens.


    Aber...was machst du bei den CU? Was ist passiert? Und Calvena geht es hoffentlich auch gut...es wäre nett euch mal in Ruhe wiederzusehen...schon alleine weil ich euch jemanden vorstellen möchte.

    Die Nacht war kurz...kurz für den jungen Germanicer dessen Schlaf ständig durch schlechte Träume unterbrochen wurde. Fast stündlich öffnete er die Augen um zu sehen ob er sich noch da befand wo er zu Bett ging und es wirklich nur ein Traum war. Sein Bruder geisterte in den Träumen herum, undeutlich aber erkennbar. Unzusammenhängende Szenen. Dunkelheit. Es war als würde Marcus in ein tiefes schwarzes Locj stürzen, immer weiter weg und Aculeo konnte ihn nicht halten.


    Schweißgebadet schreckte er auf, eine Gestalt wahrnehmend am Bettrand stehen. Zuerst dachte er es wäre eine weitere Episode eines Alptraums doch als die Person zu sprechen begann und erzählte dass er gebraucht werden würde, Roxane lag im Fieber, wusste er dass es real war.
    Ohne einer Antwort sprang er nun aus dem Bett, nahm im vorübergehen eine handvoll Wasser um sich dann das Nass ins Gesicht zu spritzen. Mit dem Ärmel wischte er sich trocken während er sein Zimmer verließ und den Gang entlang eilte. Ungestüm wirbelte er um eine Ecke, rasierte dabei ein kleines Tischchen mit einer Statue darauf welche durch den Stoß zu Boden fiel und zerbrach.

    Mit dem Finger zeigte er Flavus dass er nochmals näher kommen sollte. Das was nun besprochen wurde sollte nicht jeder hören auch wenn es keine große Sache war.


    Flavus....wenn du in Ägypten bist möchte ich dass du gleich nach deiner Ankunft nachforschst was mit dem PV los ist. Irgendetwas muss da falsch laufen. Und wenn jemand mit dieser Verantwortung die Arbeit schleifen lässt und was weiß ich was treibt macht es keinen guten Eindruck.


    Berichte mir wenn du Informationen hast, egal welcher Art.

    Salve Valerian....rief Aculeo überrascht. Seit wann bist du in Rom? Solltest du nicht in Germanien sein und dort den Limes verteidigen?


    Aculeo war überrascht den Quintilier zu sehen....dann nickte er..


    Ja klar gibt es eine um 100 Sesterzen...du müssten dann nur 95 Sesterzen bezahlen. Bei 250 wären es nur 230.


    Was die Wertkarte für Germanien angeht...mal überlegen...Paullus runzelte die Stirn und knetete dabei am Kinn herum..


    An und für sich kein Problem antwortete er dann und lächelte.

    Hier lächelte nun Aculeo. Es machte ihm selbst Freude jemanden Freude zu bereiten. Doch hoffte er dass er wirklich nicht enttäuscht werden würde. Wie schnell war es schon in der Vergangenheit geschehen dass jemand einen besseren Posten bekam und kurze Zeit später war dieser jemand verschwunden. Doch musste er den Enthusiasmus des Iuliers ein wenig bremsen.


    Warte noch Flavus. Wie gesagt...die Versetzung ist nicht einfach so zu beschliessen. Ich muss deshalb noch mit Germanicus Avarus sprechen doch denke ich, wenn er mein Wort als kräftig genug ansieht, dass es zu keiner Ablehnung kommen wird.
    So...und jetzt möchte ich dich nicht weiter aufhalten. Schliesslich macht sich die Arbeit nicht von alleine und du wirst sicher noch andere Dinge zu erledigen haben....Aculeo erhob sich und umrundete den Tisch. Mit der Hand auf der Schulter, nachdem sich Flavus ebenfalls erhoben hatte, geleitete er den Iulier zur Türe.


    Ach. Bevor ich es vergesse...richte Iulius Centho meine besten Grüsse aus und er wird mich demnächst empfangen können...


    Dann stockte der Germanicer abermals...hatte er nicht über Schriftverkehr dieses Thema nicht schon mit Avarus besprochen?


    Warte noch einen Moment...ich muss nochmal schnell etwas nachsehen...meinte er zu Flavus und ließ diesen nun einfach in der Türe stehen. Der Weg zum Schreibtisch war schnell zurückgelegt und nach einigen Momenten des Suchens fand er die richtige Schriftrolle.


    AHH da haben wirs ja...dacht ich mir doch dass das eigentlich schon geklärt ist. Also Flavus...Germanicus Avarus hat hier sogar geschrieben dass es gut ist dich nach Ägypten zu schicken. Sprich deine Versetzung ist auch erledigt. Sofern du dieser zustimmst. Ich meine es ist ja nicht ums Eck und ich weiß auch nicht wie weit du dich von Familie und Freunden entfernen möchtest bzw kannst. Dabei wedelte er triumphierend mit der Schriftrolle und grinste breit.

    Der Iulier freute sich offensichtlich über die Neuigkeiten die ihm unterbreitet wurden. Hatte Aculeo schon erwähnt dass die Versetzung nach Ägypten stattfindet?


    Ach Flavus. Lange würde die Enttäuschung nicht anhalten. Mitarbeiter die enttäuschend agieren landen in Ägypten in einer Wanderdüne...dabei grinste er breit. Irgendwann kommen sie andernorts wieder zum Vorschein...aber leider unbrauchbar....