Beiträge von Valentin Duccius Germanicus

    Er klopfte an die Tür und betrat kurz darauf das Officium. Heute hatte er nicht viel Zeit, deshalb nickte er nur knapp. "Heilsa Verina," meinte er. "Ich hab hier einen Brief nach Rom, Eilpost, wie immer halt," zwinkerte er.


    Medicus Germanicus Avarus, Casa Germanica, Roma, Italia



    Salve Germanicus Avarus,


    ich danke Dir für Dein Schreiben vom ANTE DIEM XII KAL OCT DCCCLVI A.U.C. (20.9.2006/103 n.Chr.) und Dein Angebot. Die Einholung der Kostenvoranschläge ist noch nicht komplett abgeschlossen, aber ich kann Dir bereits mitteilen, dass Dein Vorschlag in die enge Auswahl gekommen ist. Wann könntest Du, bei Zusage für die Renovierung sorgen und was benötigst Du vor Ort voraussichtlich an Leuten und Materialien, so das man eine Vorwegplanung machen kann und somit längere Verzögerungen vermeidet.



    Vale bene
    Valentin Duccius Germanicus



    "Wie immer auf Wertkarte," meinte er und nickte ihr dann zu. "Und entschuldige, aber ich bin etwas in Eile. Hoffe aber, Dir geht es gut," lächelte er, ehe er sich schon wieder in Rihctung Tür bewegte.


    Winke mit Zaunpfählen... und was so verstanden wurde und was nicht. Er erhob sich ebenso und nickte nur. "Sicher! Ich hoffe, wir sehen uns auf dem Fest!" Dann verabschiedete er sich. "Vale Legat."

    "Nun, alle Waren, die ich bisher dafür gekauft und arrangiert habe, wie auch die Personen, die alles entsprechend dann nach den Wünschen meiner Cousine ausrichten sollen, wurden bisher alle nach Confluentes gesandt und so viel ich weiss, stand auch Confluentes auf der Einladung." Er sah den LAPP einen langen Moment an und fragte sich, ob er nicht Urlaub brauchte. Laut Venusias Erzählung war er ja auch bei dem Gespräch dabei, wo es darum ging, dass es dort gefeiert werden würde.

    Zitat

    Original von Maximus Decimus Meridius
    "Nun, ich gehe davon aus, dass Du es mich rechtzeitig wissen lassen wirst, wenn Du eine Entscheidung gefällt hast. Ich kann Dich nur bitten, es Dir noch einmal zu überlegen."


    Nun lächelte Meridius.


    "Gibt es sonst noch etwas?
    Und was machen die Hochzeitsplanungen?"


    "Nun, die Entscheidung an sich steht. Es ist nur eine Frage der Zeit und des Postenangebotes," meinte er leicht lächelnd.
    "Nun, über das Fest sprachen wir bereits, andere Dinge auch. Ich nehme an, Du meinst die Vorbereitungen unserer beider Cousins. So viel mir bekannt, laufen sie sehr gut. Allerdings habe ich in letzter Zeit nicht sehr oft Gelegenheit gehabt mit meiner Cousine zu sprechen, da wir wohl beide sehr eingespannt sind. Sie mit ihrer Arbeit und den Vorbereitungen für die Hochzeit, ich mit meiner Arbeit und den Festvorbereitungen."

    Zitat

    Original von Duccia Verina
    \"Zu trinken hätte ich gerne einen Met und einen Becher Wasser und zu Essen probiere ich doch mal den Fleischteller. Und sicher ist das Essen hier gut ist ja schließlich die Taberna meines Bruders\" lächelte sie ihm zu und lehnte sich etwas zurück.


    Sim-Off:

    Tut mir leid, irgendwie übersehen.


    Er hob nur amüsiert eine Braue und nickte dann. Er gab die Bestellung auf und die Bedienung verschwand wieder. "Und? Wie geht es Dir so in deiner neuen Stellung? Kommst Du zurecht? Oder bedauerst Du schon nicht mehr meinen Schriftkram machen zu müssen," meinte er frech grinsend und wollte erst einmal ein wenig lockeres Gespräch haben, damit sie dann vielleicht auch über ernstere Themen reden konnten danach.

    Er schüttelte den Kopf. "Analysieren wir doch mal: Was haben wir bisher immer gemacht? Nichts, Aushänge und hin und wieder Anzeigen. Aber, was stand da drin? Es wird gesucht.... und dann der Posten. Aber wirklich mehr auch nicht. Was aber, wenn sich jemand nicht so im klaren darüber ist, was das für ihn persönlich bedeutet?
    Ich kann da mal ein Beispiel dem Magister Scriniorum Fuscus geben."

    Sim-Off:

    Nach der jetzigen Zeitebene müsste er noch MS sein.


    "Er plant Leute, von denen er sich hat die Curricula heraussuchen und auswerten lassen, direkt anzuschreiben. Ihnen direkt und deutlich klar zu machen, was für Möglichkeiten sich ihnen bieten. Genau so kann man es auch im allgemeinen Sektor machen. Wenn Aushänge gemacht werden oder Anzeigen geschaltet werden, dann sollte das zukünftig detaillierter geschehen. Es sollte etwas zur Aufgabe an sich stehen und dann noch zu den Zukunftsmöglichkeiten, vor Allem auch den Verantwortlichkeiten." Er lächelte leicht. "Ich kann dazu gerne ein Textbeispiel geben."

    Er sah Augustinus einen Moment an: "Es wurde verboten im Zusammenhang mit Werbungskosten. Donativa und vor allem die Ausbezahlung nach Dienstende gibts immer noch." Er sah Meridius und Magnus fragend an, ob er da noch richtig informiert war. "Aber ich würde darauf sowieso nicht zurückgreifen wollen. Das greift die kommunalen Kassen zu sehr an und für Mogontiacum kann ich sagen, dass die Stadt sich das nicht leisten kann. Es sollte nicht eine Frage des Geldes sein, dass man einen Posten beginnt, zumindest nicht des zusätzlichen. Die Gehälter und deren Größen haben schon ihre Gründe. Nein, man sollte eher auf andere Dinge ansprechen. Den Leuten näher bringen, was die einzelnen Karriereschritte für sie bedeuten und was ihre Arbeit vor Allem und an erster Stelle für die Gemeinschaft bedeuten, auch wenn das viele weniger interessiert als die eigene Karriere. Der Scriba ist der erste Schritt zum Magistratus, der zum Duumvir, womit man auch in die Curia gelangt und ab da gehts immer weiter bergauf, immer mehr Ansehen, immer mehr Möglichkeiten. Und so weiter. Egal in welcher Sparte."

    Er dachte eine Weile nach und meinte dann, sich an das letzte Gespräch mit Fuscus erinnernd: "Nun, es gäbe mehrere Möglichkeiten. Standardmässig Anzeigenschaltung und Aushänge. Die weitere Alternative wäre Direktansprache. Also zum Beispiel einen Brief an wen schicken und sagen so und so schauts aus, Interesse? Dazu muss man allerdings vorweg schon einiges über diesen wissen."

    Während der Vorspeise war es schon zu unterschiedlichen Gesprächen gekommen und hier und da hörte man auch einen leicht diskutierenden Ton, während die Lyra sanft im Hintergrund spielte. Die Sklaven und Bediensteten hatten viel zu tun und er beobachtete meist schweigend, während er ein wenig aß. Bisher gestaltete es sich angenehm und er hoffte, dass es so blieb. Wenig später, nach etwas Pause, dass die Mägen schon ein wenig verdauen konnten, wurde die Hauptspeise gebracht: Gebratenes Kalbfleisch, Perlhuhn, Frikassee mit Aprikosen, Lukanische Würste, Linsen, Kohlsprößlinge, Bohnen und eine scharfe Kräutersoße. Und zu Allem noch mehr Getränke.

    Nachdem das Opfer das Fest eröffnet hatte, kam bei den ganzen Ständen und Buden auf Forum und in der Basilika leben auf. Hier und dort begann bereits der Verkauf, das Feilschen, das Getöne der Gaukler. Zufrieden sah er sich um und genoss die gefüllte Atmosphäre der Stadt. Selten war es so quirlig in der Stadt und da das Wetter auch noch mitspielte, war er einfach nur zufrieden! All die Vorbereitungen schienen sich gelohnt zu haben.