Beiträge von Sporus
-
-
"Nein Herr, ich habe keine Probleme beim Wasserlassen", sagte Sporus leise. "Ich werde mich an eure Anweisung halten. Danke Herr", sagte er noch uns nahm das Narbenöl an sich. "Wenn ich darf, würde ich gerne auf mein Zimmer gehen und mich ausruhen", führte er noch an. "Bitte sagt mir Bescheid, wenn ich euch behilflich sein kann".
-
Sporus war ernüchtert über die Worte des Medicus. Damit hatte er nicht gerechnet. Auf der anderen Seite war er stolz darauf, dass er selbst eine Entscheidung treffen durfte. Es war das erste mal, dass ihm so etwas erlaubt wurde. Er dachte nach. Er litt besonders unter den Entzündungen, nicht nur körperlich, sondern vor allem seelisch. Wenn nur Salben Verwendung fänden, würde es ihm körperlich wohl besser gehen, aber er erhoffte sich, dass durch eine Operation die Narben auch unauffälliger werden könnten, und vielleicht sogar besser aussehen würden. Dicke verhärtete Narben, wo einst seine Genitalien waren, war schrecklich für ihn. "Bitte Herr, wenn es möglich ist, mich zu operieren, dann würde ich das gerne so haben wollen", sagte er etwas zögerlich. "Ich bin noch jung, und kann einiges verkraften, und mit Schmerzen kenne ich mich aus, durch meinen ehemaligen Herrn. Bitte, operiert mich," sagte er noch anschließend. Er legte seine Hände fest zusammen, als ob er beten wollte, und schaute anflehend in Richtung Scato. Sporus wollte mit dieser bittenden Geste
Scato überzeugen, dass dies für ihn der einzige Weg ist.
-
Sporus verzog leicht sein Gesicht, als die Hände des Medicus näher an die Narben kamen. Es tat ihm etwas weh, aber nicht so, dass er wirklich litt, hatte er da schon ganz andere Dinge erleben müssen. "Ich weiß nicht, wie die Wunden behandelt wurden, weil ich ohne Besinnung war.", sagte Sporus leise. "Als ich aufwachte, befand ich mich in meiner Kammer auf der Liege", erinnerte er sich. "Aber sonst wurde da nichts mehr gemacht", schob er noch hinterher.
Trotz der leichten Schmerzen, die er gerade durch die Untersuchung hatte, überkam ihn ein Gefühl, welches er bisher nicht kannte... Geborgenheit.
-
Das freut mich zu hören. Hoffentlich bleibt das jetzt ruhig......
By the way - ihr habt Aulus freigeschaltet, jetzt rate mal, wer sich dahinter verbirgt
-
Hoppla, bei euch ist ja richtig was los... ich drücke euch die Daumen, dass es nicht so schlimm wird. Ab morgen Mittag soll es lange Regenpausen geben, in ganz Deutschland
-
"Ja, mein verstorbener Herr war nicht gut zu mir. Er ist sehr weit weg, für immer." sagte Sporus. Aber ob er damit wirklich richtig lag....?.
Fest steht nur, dass er nicht bei seinem ehemaligen Herrn war, als dieser angeblich verstarb.
Sporus legte sich hin, wie es ihm gesagt wurde. Seine Ängste schwanden immer mehr. Er fühlte sich sicherer.
So gewann er Vertrauen zu Scato. Die Worte von ihm taten Sporus gut. Wenn Scato oder Terpander Liebe von mir mal haben wollen, dachte er sich, werde ich ihnen meine allerbeste Liebeskunst erweisen.
-
Sporus war etwas irritiert über die Untersuchung. Er hatte sich das irgendwie anders vorgestellt. Er wusste nicht wie, aber das Abtasten kam ihm merkwürdig vor. Aber ein Medicus weiß, was er macht, dachte er sich.
"Herr, ich habe Angst, was falsch zu machen. Mein früherer Herr hat mich oft bestraft, auch als ich noch kleiner war. Er bearbeitete mich mit Stock oder Peitsche, aber er hat mir nie gesagt, warum er mich bestrafen musste. Vor einer Bestrafung lächelte er immer, und ich wusste dann, dass ich jetzt den Stock und die Ketten holen muss. Ich habe das nie verstanden, warum er dann immer lächelte."
-
Sporus wunderte sich, dass Scato seine Finger unter die Ohren hielt, konnte er nicht verstehen, warum er das tat. Aber es war auch das erste Mal in seinem Leben, dass er bei einem Medicus war. Hoffentlich ist da alles gut mit den Ohren, dachte sich Sporus. "Nein", sagte er,"sonst habe ich keine Beschwerden. ....Nur.....Ich habe eigentlich immer Angst", sagte er noch zögerlich, und sehr leise, um gleich voller Stolz und laut vorzufahren,
"Aber sonst geht es mir gut." Sporus wollte einen guten Eindruck hinterlassen, und versuchte etwas zu lächeln, was ihm nicht wirklich gelang.
-
"Nicht gut, Herr", antwortete Sporus traurig. "Mein ehemaliger Herr, und ein anderer Mann, hatten mich kastriert. Sie haben beides abgeschnitten. Das ist jetzt 4 Jahre her, aber die Narben entzünden sich ständig und schmerzen bei Berührung." Sporus zog sich unaufgefordert aus, und zeigte seine Narben. "Könnt Ihr mir helfen, Herr?"
Er schaute fragend zu Scato,ob es richtig war, dass er sich einfach entblößte, aber er dachte sich, dass der Medicus die Narben sicherlich ansehen muss. Sporus würde am liebsten wieder weinen, aber er nahm sich zusammen, erinnerte sich daran, dass sein neuer Herr, Stilo ihm gesagt hatte, er solle nicht heulen. Dennoch waren ihm seine Gefühle mit Sicherheit anzusehen.
-
Sporus hatte sich etwas übergezogen und kam in die Heilstube. "Hier ist der Brief meines Herren, und die 100 Sesterzen, welche ich Euch geben soll.", sagte Sporus.
Nervös schaute er sich um. Der Medicus sammelte irgendwelches Besteck für die Heilkunst zusammen. Sporus konnte mit diesen Messern, Pinzetten etc nichts anfangen, aber die machten ihn noch nervöser, als er schon war.
-
Sporus sprang erschrocken auf. Er bedeckte seine Blöße mit den Händen. "Herr, seit ihr der Medicus Scato?", fragte er. "Ich bin Sporus, der Sklave von meinem Herrn Sisenna Seius Stilo", fügte er hinzu. "Ich habe einen Brief und einhundert Sesterzen dabei, welche ich dem Medicus geben soll" Immer noch etwas erschrocken, und nervös wusste er nicht, wohin mit seinen Händen. Wollte er vorerst vermeiden, dass seine Narben gesehen werden. Ein komisches Gefühl überkam ihn. Nackt vor zwei mehr oder weniger unbekannten Männern zu stehen. Er kannte so etwas Ähnliches von früher, da waren oft mehrere Männer, aber da wusste er auch immer, wen er vor sich hatte.
-
Sporus setzte sich. "Immer schmerzen?" fragte er Terpander entsetzt. "Dann muss ich lernen, damit zu leben, zum sterben ist es noch zu früh. Ich kam einst aus Graecia, wurde ausgesetzt und von meinem damaligen Herrn gefunden und nach Roma gebracht. Dort blieb ich, bis mich jetzt mein neuer Herr Stilo ersteigert hat". Sporus war erschüttert über die Aussage von Terpander, "für immer", schluchzte er noch. Ein paar Tränen liefen über sein Gesicht.
-
Sporus erschrak ein wenig, als Terpander ihn berührte, hatte er nicht damit gerechnet, und war er auch noch etwas verängstigt "Ich verstehe", sagte Sporus,"Ich halte mich an Euch, wenn ich Fragen habe, und füge mich Euch und Eurem Herrn." "Ja", sagte Sporus noch, weil er bemerkt hatte, dass Terpander seine Narben entdeckt hatte "meine Wunde ist vier Jahre alt, und schmerzt immer noch, immer wieder entzündet," während er an sich herunterschaute. "Ich hoffe, Euer Herr kann mir helfen", murmelte er noch..
-
Sporus betrachtete das Zimmer. Es war klein, aber schön und ein eigenes Zimmer, wer hat das schon. "Vielen Dank, für das schöne Zimmer und das Essen, nein danke, ansonsten brauche ich nichts." sagte Sporus."Ich weiss nicht, was ein Maiordomus ist" fügte er hinzu. Aber bestimmt war Terpander ein wichtiger Mann, mit vielen Befugnissen.
Er wusch sich anschließend gründlich und aß etwas. Sporus war nun bereit, und nervös den Medicus kennenzulernen. Ein Medicus, dachte er noch, ist bestimmt ein guter Mensch, sonst hätte er diesen Beruf nicht gewählt. Das nahm ihn etwas seine Nervosität. Er fragte sich weiterhin, wie der Medicus seine entzündeten Narben wohl aufnehmen würde...
-
"Ich bin erst vor der Reise hierhin zu Stilo gekommen. Er hatte mich einen Tag vorher ersteigert" sagte Sporus, etwas eingeschüchtert, wegen des Misstrauen, welches ihm entgegenschlug. Dennoch konnte er aufatmen, da er hereingelassen wurde.
-
"Salve Herr, mein Name ist Sporus, und bin ein Sklave von Sisenna Seius Stilo. Mein Herr hat mich beauftragt den Medicus Sisenna Iunius Scato aufzusuchen,
da ich krank bin. Ich habe auch einen Brief dabei, den ich Scato übergeben soll" sagte Sporus. Er schaute sich
den älteren Mann, der vor ihm stand, an. Sporus fühlte sich nicht wohl, war für ihn hier alles neu und fremd. Und der Mann vor ihm, schaute auch für Sporus nicht so aus, als könne man ihm auf der Nase herumtanzen. Sporus erwies mit einer kleineren Verbeugung seinen Respekt.
-
Sporus stand vor dem Holztor. Der Weg dorthin war wirklich einfach zu finden, wenn man ihn kannte. Fango hatte ihn ja ausführlich beschrieben.
Vorsichtig, wie Sporus nun mal war, klopfte er leise einmal an das Tor, bemerkte aber, dass dies mit Sicherheit zu leise war, und niemand es bemerken würde. Er nahm all seinen Mut zusammen und klopfte nochmals in einer angemessenen Stärke an. Er ging einen Schritt zurück und wartete.
-
"Vielen Dank, Fango. ich werde mich beeilen. Ich möchte niemanden warten lassen, weil ich, als Sklave immer einen guten Eindruck machen muss." Sagte Sporus, aufgeregt und ging los zur Dominos Iunia
-
Sporus wartete darauf, dass Fango und er zu Scato gehen würden. Er fragte sich, was für ein Mensch Scato ist, und welche Aufgaben ihn erwarten würden.