Sextus konnte seinen Magen schon knurren hören.
"Marga, das duftet vielleicht! Lass mich bitte nicht zu lange zappeln, mein Magen hängt in den Kniekehlen!" "Wie immer", meinte diese nur lachend.
Und fast sofort waren Sextus und Valentin mit allem versorgt, was die Köchin zubereitet hatte.
Sextus langte ordentlich zu, und als sein größter Hunger gestillt war wendete er sich an Valentin, denn jetzt konnte er seine Neugierde nicht mehr unterdrücken: "Warum hast du mich vorhin das alles gefragt?"
Neugierig musterte er Valentin.
Beiträge von Sextus Duccius Parfur
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Sextus betrat die Küche direkt hinter Valentin. Immer noch nagte die Neugierde an ihm, doch sein Hunger wa erstmal stärker. Schon lief ihm das Wasser im Mund zusammen.
"Das duftet gut!", meinte er begeistert. "Was gibt es denn?" -
Leckere Düfte strömen einem entgegen, sobald man nur in die Nähe der Küche kommt.
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"In Ordnung...", antwortete Sextus skeptisch. Valentin wollte doch auf irgendwas hinaus! worauf? Sextus biss sich wieder auf die Lippe. Vaentin hatte ihn neugierig gemacht.
Sim-Off: wo denn weiter?
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Wo soll diese Fragerei denn hinführen?, fragte sich Sextus verwundert.
"Das würde ganz auf den Namen ankommen.", antwortete er nach einigem überlegen. -
Sextus biss sich auf die Lippe.lehnte sich ebenfalls gegen eine Boxentür. Sehnte er sich danach? Aus seiner alten Familie vermisste er nur seine Schwester, aber das war es wohl nicht, was Valentin meinte.
Sehnte er sich nach dem Gefühl der Geborgenheit? Ja, das tat er. Das tat er schon seit langem, aber seid er bei den Duccias war war diese Sehnsucht weniger geworden.
"Ja..", antwortete er langsam. "Manchmal tu ich das, aber ich habe hier ja schon so was wie eine Familie gefunden." Er machte eine ausschweifende Geste und fasste damit die Casa, den Stall, Valentin, Flux, und alle Duccias zusammen. -
"Wenn es sein muss", grinste Sextus, dachet sich aber, dass er wohl so schnell nicht davon loskommen würde.
Auf die Frage, ob er glücklich hier wäre, musste Sextus nicht lange überlegen: "Ja, bin ich, sogar sehr. Warum fragst du?"
Er musste zugeben, dass er Aquilia zwar vermisste, aber sich auch sehr freute wieder hier zu sein. Sich sogar unheimlich freute wieder hier zu sein.
Das hier war quasi zu seinem Zuhause geworden. -
"Ähm, danke", Sextus war eindeutig überrascht.
"Aber was mitgebracht? Ähm... Ich fürchte nciht, ihr wollt ja nicht das ich stehlen und so hätte ich euch wohl kaum was kaufen können... Ich hatte kurzzeitig einen seltsamen Vogel, hat mir ein noch seltsamerer Typ geschenkt, aber dem wäre es hier zu kalt gewesen und außerdem ist er einen Tag bevor wir gefahren sind abgehaut.", Sextus grinste verlegen.
Wenn er ehrlich gewesen wäre, dann hätte er zugeben müssen, dass er sowas wie Geschenke komplett vergessen hatte. Er hatte dort eigentlich nur an Aquilia, Selnya und Furus denken können. Aber vorallem an Aquilia. Apropo Furus, wo war der eigentlich? Kurz sah sich sextus um, konnte ihn aber nciht entdecken.
"Also, nein ich fürchte ich hab nichts dabei, tut mir leid...", nuschelte Sextus schließlich recht unverständlich. -
"Flux geht es schon viel besser, du siehst doch, wie er herumtorkelt.", grinste sextus und zeigte auf das Fohen, das versuchte schnell in der viel zu kleinen box im kreis zu laufen.
"Mir gaht es ganz gut, und Rom war wunderbar! Bei den Scribonias war es wirklich schön, aber noch schöner war die Zeit außerhalb der Casa.", Sextus bekam einen leicht verträumten Bick. Und ein breites Grinsen schlich sich auf sein Gesicht, als er an die Wasserschlacht und alles mögliche denken musste, was er mit Aquilia unternommen hatte.
Einzig die Tatsachen, dass sie noch immer nicht auf seinen Brief geantwortet hatte und das sie nicht hier war, lies sein Grinsen etwas hilflos aussehen.
"Ich hab da Aquilia kennen gelernt. Mit ihr kann man so viel Spaß haben!", erzählte er begeistert. Auch wenn sein Augen etwas traurig blickten. Diese innere Zerissenheit würde er wohl so bald nicht wieder loswerden. -
Sextus, der grade noch dem letzte Pferd Wasser in die Tränke geschüttet hatte und seine demensprechend schmerzenden Arme rieb hörte den Ruf.
"Ja, hier hinten!", rief er in germanisch zurück, da er Valentins Stimme er kannt hatte. Er wollte ihm beweisen, dass er nichts verlernt hatte.
Grinsend kam er Valentin entgegen. -
Sextus stieg wieder von seinem Kämmerchen herunter und schlug sich mal wieder die Stirn an.
Autsch, verdammt! Ich bin wohl ein Stück gewachsen..., dachte er sich, wie fast jedes mal. Das bemerkte er nciht ur daran, dass er sich an dieser Stelle andauernd die stirn schlug, sondern auch daran, dass die Klamotten, die er von den Duccias bekommen hatte an Armen und Beinen lansam ein bisschen klein wurden. Aber das war Sextus vorerst mal egal.Er machte sich wie jeden Tag zuerstmal auf nach Flux zu schauen. Der Kleine machte Vortschritte, was Sextus sehr freute. So stand das Fohlen zum Beispiel immer freudig auf wenn Sextus sich der Box näherte und außerdem aß es etwas von dem Gras, das Sextus hin und wieder von draußen mitbrachte.
Der Schnee war weg und so konnte das Gras langsam wieder wachsen und an ein paar Stellen war es schon lang genug, um abgeschnitten zu werden. Auch wenn die Stengel dann nur wenige Zentimeter maßen.
Außerdem schien der kleine mit steigenden Temperaturen mehr Hunger zu bekommen und so blieb so gut wie nie was Essbares oder Milch in der Flasche übrig, wie es früher öfters gewesen war.
So auch heute, der kleine schluckte gierig die Milch und schien fast noch mehr zu wollen. sextus lachte und stand auf um etwas Gras zu holen.Als er damit wieder in dei Box kam tänzelte der kleine aufgeregt an der Tür. "Na, dir gehts wirklich besser, freut mcih Flux, aber jetzt lass mich erstmal rein", lachte Sextus und zwängte sich an dem Fohlen vorbei.
er legte das Gras auf den Boden und sah lächelnd zu, wie Flux es hinunter schlang. Auch der Kleine schien etwas gewachsen zu sein, hatte Sextus das Gefühl. Auf alle Fälle sah er nun kräftiger aus.Widerwillig raffte Sextus sich hoch, er musste noch die anderen Pferde versorgen. So brachte er diesen Heu und frisches Wasser. Dann striegelte er die Tiere noch ab. heute würde er sie auch mal rausführen können, damit sie mal wieder Bewegung bekamen. Sextus seufzte, es war schon ganz schön anstrengend die Pferde zu versorgen. Aber es machte auch Spaß.
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Ein alter Mann klopfte an der Tür der Casa und gab einen Bief ab. Er hoffte nur, dass er das richtige Haus erwischte hatte.
An die Aquilia Plinia Verina/ Casa Plinia / Roma / Italia
Salve Aquilia,
ich hoffe, dass du diesen Brief bekommst. Mir ist erst zu spät aufgefallen, dass ich überhaupt nicht weis, wie ich den Brief schicken soll. Ich hoffe, das ich jemanden finde, der dir diesen Brief gibt, aber wenn du das hier liest, dann hat es wohl geklappt.
Ich bin gut mit Furus in Mogontiacum angekommen. All zu viel ist noch nicht passiert. Flux hat mich gleich wiedererkannt, konnte aber nicht aufstehen. Ich hoffe, er kommt durch. Er sieht so schwach aus, und ich weis nicht, was ich noch tun soll. Ich glaube ich hätte ihn lieber nicht allein lassen sollen, aber dann hätte ich ja dich und Furus nicht kennen gelernt. Und das will ich auf keinen Fall verpasst haben!
Wie geht es dir? Ich hoffe, du hast keinen Ärger bekommen und dich nicht erkältet. Aber so nass warst du ja auch nicht! Ich bin noch fit, und meiner Hand geht es auch wieder recht gut. Ich habe dein Tuch immer noch. es tut mir leid, dass ich es einfach so mitgenommen habe, aber jetzt habe ich wenigstens etwas, was mich an dich erinnert.
Ich muss zugeben: Ich vermisse dich. Und das sogar sehr! Wann können wir uns denn wiedersehen? Ich kann hier so schnell nicht weg, leider. Dabei würde ich jetzt so gerne wieder mit dir über den Markt laufen und dich vielleicht auch mal in den Brunnen werfen. Oder einfach nur mit dir reden. aber wir haben ja zum Glück die Briefe, st zwar nicht so gut, wie dich direkt vor mir zu haben, aber besser als nichts.Vale bene und pass auf dich auf!
dein Sextus
PS ich soll dich auch von Furus grüßen.
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Am nächsten Morgen machte er sich schon sehr früh auf. Er wollte die Briefe weitergeben.
Sextus lief durch die Straßen und über den Marktplatz und fragte immer wenn er Reisende sah, wohin der Weg sie führte. endlich hatte er welche gefunden, die nach Tarokko wollten und er bat sie dseinen Brief bei der Casa Scribonia abzugeben. Rom war schonwesentlic einfacher. Und bald darauf hatte er auch das feste Versprechen eines älteren Ehepaares, dass sie den Brief abgeben würden. Als Gegenleistung verlangten beide zum Glück nichts. Sextus hatte sich schon überlegt, was er anbieten könnte, aber all zu viel Geld hatte er ja eh nicht.
So musste er hoffen, das die Briefe bald ankamen und Gewissheit hätte er nur, wenn die beiden zurückschrieben. Und das würden sie hoffentlich tun!
Sextus ging wieder zurück zum Stall und kümmerte sich dort um Flux. Furus war grade am aufwachen und hatte wohl gar nicht bemerkt, das Sextus weggewesen war. -
Sextus stürmte in den Stall, wo auch schon Furus auf dem stroh saß und ihm entgegenblickte. "Es gibt gleich was zu essen. ich werde dir was mitbringen, wenn du willst.", sagte er zu ihm, und dieser nickte mit strahlenden Augen. Ich glaube das essen haben wir gemeinsam, dachte sich Sextus.
Dann ging er rasch zu der Box, in der schon Flux auf ihn wartete. Sextus fiel auf die Knie und streckte dem Pferdchen erstmal die hand hin, damit es ihn wiedererkennen konnte. Doch schien das nicht nötig zu sein, denn der Kleine wieherte erfreut und machte anstalten aufzustehen. Doch schien das nicht so ganz zu klappen. Sextus fiel dem Folen um den Hals und streichelte es. "Ich bin wieder da, Flux. jetzt wirst du sicher gesund und stark werden!"
Sofort machte er sich daran den Kleinen zu füttern und bemerkte, wie furus ihm neugierig über die Schulter schaute ging jedoch nicht genauer darauf ein. Er fütterte den Kleinen, rieb ihn mit Stroh ab und vergas fast, dass er noch Essen wollte.
rasch rannte er in die Küche und holte sich das essen in den Stall. Jedoch bekam er nichts herunter, wären Furus hungrig alles in sich hineinschlang.
Sextus ging hoch in seine Kammer. Es hatte sich nichts verändert. Er lehnte sich dort gegen die wand und betrachtete seine hand. Ein roter Streifen war noch an der Stelle zu sehen, wo der tonsplitter ihm in die and gefahren war. Er seufzte. Er vermisste Aquilia schon jetzt.
So nahm ein Pergament und begann, wie er es versprochen hatte, zu schreiben. Nachdem er ihren Brief beendet hatte schrieb er noch einen an Selnya. Er hatte ein schlechtes Gewissen, weil er sich nicht richtig von ihr veranschiedet hatte.
Die fertigen Briefe legte er neben seine Bilder. morgen wollte er sie einem Reisenden mitgeben und hoffte, dass sie bald ankommen würden. -
"Aber sicher, seid zwei Meilen schon und das gegen den Wind." grinste Sextus den Älteren an. "Ich mach mich dann mal auf zu flux, und lasst mir was übrig!", meinte er dann noch ehe er sich abwand und richtung Stall verschwinden wollte. Mitten im Laufen drehte er sich nochmal um und rief: "Schön dich wieder zusehen!"
Dann machte er sich endgültig auf zum Stall. -
"Hergen?", rief Sextus und trommelte gegen die Tür. "Ist ier jemand? Hergen? Oder irgendwer sonst?"
Er schlug noch einmal gegen die Tür. Dann kam ihm eine glorreiche Idee. Skeptisch beäugte er den Türgriff. Er versuchte sie zu öffnen, was auch klappte und so stand er in der Eingangshalle.
"Hergen? Hier ist Sextus! Ich bin wieder da!", rief er nochmal. -
Sextus klopfte an die Tür der Casa. War jemand da?
Furus hatte er schon mal zu den Ställen geschickt. er würde bald nachkommen. Er musste unbedingt nach Flux sehen! Aber erst sollte er sich wohl besser zurückmelden.
poch poch
Er klopfte nochmal. Hier musste doch jemand sein! -
Sim-Off: Ich werde gleich nach Germania zurückkehren, danke, dass ich hätte kommen dürfen, aber das in Roma hat doch etwas zu lange gedauert
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Nach kurzem nahm er die Hand wieder runter, griff stumm nach dem Tuch und wickelte es sich wiederum die Hand. "Danke", flüsterte er.
"Ich muss jetzt los, ich hoffe, du darfst Briefe bekommen, ich werde dir nämlich schreiben. Das versprech ich.", Er lächelte sie leicht an.
Er biss sich auf die Lippe. Sollte er das tun, was er vorhatte. Sein Herz schlug ihm gegen die Brust. Ja! Auch wenn er es vielleicht bereuen würde.
Er ging einen kleinen Schritt auf Aquilia zu, gab ihr einen kurzen Kuss auf die Backe. Sanft, und nur flüchtig.
Doch stahl sich ein lächeln auf seine Lippen. "Auf Wiedersehen!", sagte er leise und verschwand in der Menge.Sim-Off: Sorry, aber ich muss wirklich wieder nach Germania
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"Ja, heute noch, und ich habe keine Ahnung, wann ich wieder kommen kann.", erwiderte Sextus traurig. Er blickte Aquilia traurig in die Augen. er wäre gerne hier geblieben, aber er musste heim. Flux brauchte ihn. Und das war nur ein Grund.
Eigentlich hatte er gedacht, er wäre frei darin, wohin er gehen wollte, aber das stimmte nicht, sobald man Freunde hatte war man an sie gebunden. Das war im Grunde genommen nicht schlecht, aber schlimm war es, wenn die Freunde nicht beisammen wohnten und man sich entscheiden musste.
Wegen dem Schnitt tat er wie gehießen, er registrierte es aber kaum.