Beiträge von Sextus Duccius Parfur

    Loculus war abgehauen, irgendwo im Garten musste er sein unwesen treiben, doch Sextus machte sihkeine großen Gedanken darum. Viel mehr sorgte er sich, wie bei den Göttern er das Tablinium finden sollte.
    Er war schon im halben Haus herumgeirrt. Doch, da er sich nicht traute jede einzelne Tür zu öffnen war die Suche Ergebnislos gewesen.
    Jetzt war er wieder im Eingang angekommen. Erleichtert sah er de Wächter, der musste doch wissen, wo hier was war!
    Er ging auf ihn zu und wollte grade den Mund auf machen als dieser ihn leicht barsch anfuhr:
    Wolltest du nicht zur Herrin?
    "Ja, bei der war ich auch, ich soll ins Tablinium kommen... Mein Problem ist nur, wo ist das Tablinium??"
    Der Wächter lachte und deutete in eine Richtung:
    Die Tür da hinten links, kannste ganicht verfehlen.
    Sextus dankte ihm erleichtert und machte sich endlich auf den Weg zum Tablinium.

    "Aber...", setzte Sextus an zu protestieren, sah dann aber Hestias Gesichtsausdruck."In Ordnung.", lenkte Sextus leise ein und wandte sich wieder ab. Sich jedoch fragend, wo dieses Tablinium war. Er hätte doch das Haus mitanschauen sollen!

    Sextus betrat die Casa Scribonia. Dem Pferd hatte er vor einigen hundert Schriten einenkräftigen Klaps auf den Hintern gegeben, damit es wieder verschwand, was es auch mit lautem, vorwurfsvollen Wiehern tat. Doch Luculus saß noch immer auf seiner Schulter, überhaupt schien er sich nicht von dort wegbewegen zu wollen.
    Er trat gerade ein, als auch schon der Türwärter auf ihn zutrat. "Scribonia Hestia will dich sehen. Du sollst sofort zu ihr. und wolltest du nicht zum Abendessen wieder da sein? Das ist schon lange vorbei!", er sprach vorwurfsvoll.
    "Tschuldige, ich geh sofort zu ihr, wo ist sie denn?"
    "Wei sich nicht so genau, such sie doch einfach mal. Aber beeil dich, ja?"
    "In ordnung, werd ich machen.", erwiederte Sextus gut gelaunt, er sah den Fragenden Blick des Wärters, der auf Luculus ruhte, doch Sextus drehte sich we und ging durch die Casa auf der Suche nach Hestia.

    Sim-Off:

    Ihr wollt den Boten nicht, dann eben net :D


    Sextus bestieg das Pferd, trat ihm leicht mit den Fersen in die Seite und ritt im schnellen Trab vom Landsitz weg, Richtung Rom und dort zur Casa Scribonia, wo er wohl schon erwartet werden würde.
    Luculus spannte auf halben weg seine Flügel und flog ein kurzes Stück neben dem Pferd her, bevor er sich wieder auf Sextus Schulter niederlies.

    Zitat

    Original von Publius Matinius Agrippa
    Anton, es wird Zeit, der Pirat, ich hörte davon, es solle ein Bote eingetroffen sein


    "Der wär dann wohl ich, aber warum Pirat?", meinte Sextus überrascht, ging jedoch auf den Mann der gesprochen hatte zu. "Ihr seid Agrippa?" Auf ein Nicken überreichte er die Botschaft, verabschiedete sich mit einem Vale und wandte sich zum gehen.


    Bringe zur 24 Stunde 5000 Sestertzen in einen Geldbeutel zur Alten Eiche von Rom. Keine Tricks...
    Sinona wird danach ausgeliefert. Ihr habt mein Wort.

    [/quote]

    "Ähm.. entschuldigung?", versuchte Sextus die beiden zu unterbrechen. "Ihr meint nicht zufällig Publius Matinius Agrippa?" Er wedelte leicht mit der Botschaft.
    Doch sie überhörten ihn. Als die Frau sagte, er sei dort im Raum schlüpfte Sextus durch die Tür und klapfte bei eben diesen Raum und trat rasch ein.
    "Entschuldigung, wer von ihnen ist denn Publius Matinius Agrippa?", fragte er.

    Sextus überlegte kurz, damit wäre die Sache dann für ihn getan, aber dann wäre der Brief nicht 100 prozent sicher überbracht...
    Anderer Seits, die Sache hatte irgend einen Haken, das sagte ihm sein Gefühl. Vielleicht wäre es klger, wenn er jetzt einfach ginge?
    Er kämpfte kurz mit sich. Dann fragte er, nachdem ihn Loculus ermutigend ins Ohr gekniffen hatte: "Kann ich sie ihm nicht persönlich geben?"

    Sextus kam auf einem Pferd zum Eingang des Landsitztes.
    Das Pferd hatte er sich irgendwo zwischen Marktplatz und Brücke ausgeiehen. Er würde es nachdem er die Nachricht überbracht hatte wieder laufen lassen, es würde sicher nach Hause finden. Doch jetzt stieg er ersstmal ab und band er es fest.
    Er klopfte an die Tür und wartete.
    War er hier wirkich richtig? Würde er hier diesen Publius Matinius Agrippa finden? Sicher war er sich nicht.
    Sextus schaute nochmal auf die Karte, doch müsste stimmen.
    Da wurde die Tür geöffnet.
    "Oh.. Salve, ich habe hier eine Nachricht für Publius Matinius Agrippa, der ist doch hier, oder?"

    "Machs gut!", rief Sextus Maximus noch nach. Ein seltsamer Typ, aber nicht unfreundlich oder unsympatisch.
    Seine Neugierde wollte Sextus dazu bringen, den Brief anzuschauen, doch lies er es lieber bleiben.
    Loculus, der nun auf seinem Arm saß klapperte, irgendwie traurig wirkend, mit dem Schnabel, als Maximus verschwand, beschäftigte sich dann aber damit an Sextus Ohr leicht zu nagen. Es kitzelte nur ein wenig, was Sextus nicht erwartet hätte und so lies er den Vogel gewähren.
    Dann wandte er sich selber ab, um zu diesem Landsitz der Octavia zu kommen.

    "Loculus behalten? Das wär echt toll! [beinahe hätte ich cool geschrieben :D ]", entfuhr es Sextus.
    Er steckte die Botschaft und den Beutel in die kleine Tasche, die er um den bauch gebunden hatte, nachdem er kurz in den Beutel hineingeschaut und große Augen bekommen hatte.

    Sextus blickte starr zurück. Loyalität, Vertrauen. Naürlich sagte ihm das was. Aber wie konnte er einem Mann vertrauen, den er erst seit wenigen Minuten kannte?
    Denn nickte er ernst.
    "Aber wem ich es überbringen soll, müsste ich schon wissen, findest du nicht, Maximus?"

    "Ich heiße Sextus, Sextus Parfur und komme eigentlich aus Germanien, Mogontiacum. Bin hier nur zu Besuch. Und wie heißt du?", erwiederte Sextus, während er vorsichtig Loculus streichelte.
    Er glaubte zu merken, wie der Blick von dem Mann kurz hinter ihn zu huschen schien, war sich jedoch nicht sicher. Als dieser Mann ihn dann aber wieder wie vorher ansah, schob Sextus den Gedanken weg.
    "Und ein paar Sesterzen kann ich immer gebrauchen. Was müsste ich denn machen?", interessiert schaute Sextus den Mann vor ihm an.

    Sextus zog fragend die Augenbraue hoch. Von Seeungeheuern hatte er schon öfters gehört, aber dieser Mann sollte ein Riese des Meeres allein mit Hilfe dieses seltsamen Vogels besiegt haben?
    "Wirklich?", Zweifel schwang in seiner Stimme mit, aber auch ein Hauch Bewunderung.
    "Und wieso ist der Vogel so bunt? Darf ich den mal streicheln? Und wieso bist du dann hier, wie bist du hierher gekommen? Hier ist es doch im Gegensatz dazu langweilig.", Sextus zog eine Grimasse, besonders viel hatte er hier wirklich noch nicht erlebt.
    Obwohl er von der Größe und den Menschenmassen beeindruckt gewesen war, das musste er zugeben. Doch, trotzdem, er hatte sich von Rom etwas mehr erhofft.
    Intressiert musterte er den Vogel noch einmal. Das seltsame Vieh erwiederte seinen Blick mit nur einem Auge. Klackerte dann mit dem scharfen Schnabel. Ja, damit könnte man einem locker das Auge aushacken.
    Sextus schüttelte sich bei dem Gedanken. "Obwohl, ich glaube streicheln will ich ihn doch nicht.", murmelte er dann halblaut.

    Bengel??, dachte Sextus nicht gerade erfreut. Dennoch antwortete er offen heraus.
    "Ich frage mich nur, was das für ein seltsamer Vogel ist, der auf deiner Schulter hockt."
    Er erwiederte den grimmigen Blick offen und ein wenig trotzig.
    Was fährt der mich eigentlich so an? Was hab ich de Typen getan?
    "Woher hast du den denn und warum sitzt er auf deiner Schulter? Das sieht seltsam aus.", fragte er weiter.
    Wenn dieser Typ irgendwie über seine Neugierde und Offenheit sauer werden sollte hatte er ja noch immer seine schnellen Beine.

    Sextus schlug de Weg zum Markt ein. Ein alter Mann hatte ihm freundlicherweise die Richtung gezeigt.
    Er war schon fast da, das konne er an der immer dichter werdenden Menschenmenge sehen. Rom musste viel größer sein, als Mogontiacum. Sehr viel größer.
    Meine Augen huschten ununterbrochen von einer Seite zur anderen zu viel gab es zu sehen, zu viel zu bestaunen. Ja das war sicherlich spannender, als sein Zimmer gezeigt zu bekommen.
    Da sah er auf einmal einen seltsamen Mann, mit einem noch seltsameren Vogel auf der Schulter.
    Gebannt starrte er ihn an. Konnte den Blick icht von dem Tier abwenden, so bunte Farben hatte er ja noch nie gesehen! Auf einmal drehte sich der Mann zu ihm um undschien Sextus direkt in die Augen zu schauen.