Gedanken sind frei, wer kann sie verbieten? Aber Ihr habt Recht: Seine Bücher wird er schon von Zimmer zu Zimmer zu tragen wissen. ein wahrlisch schwertragendes Amt.
Beiträge von Publius Aelius Hadrianus
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Nunja. Ein Geschichtsschreiber. Oder soll ich sagen: ein Geschichtsbildhauer?
Ich dachte nach.
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Nachdem mich Deandra über den Inhalt dieser Zusammenkunft aufklärte antwortete ich:
Nun, ein Quästor hat die Aufgabe Listen zu führen und je nach Bestimmung Steuern zu verwalten. Ein Schreiber tut dies doch auch, nur ist sein Herr ein einfacher Bürger und kein Staatsmann.
Bei den "Steuern" des Bürgers dachte ich an die Außenstände und Einnahmen der Bürger
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Verzeiht, daß ich Euch so abrupt unterbrach. entschuldigte ich mich bei meinem Gastgeber, trat hinzu und setzte mich.
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Ein Sklave öffnete mir die Tür und ich trat ein. Überrascht stellte ich fest, daß hier wohl Wichtiges besprochen wurde und wollte mich schon wieder zum Gehen wanden, als.... .
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Ich lächelte vor mich hin und gedachte meiner vorbildichen Erziehung, welche ich genossen durfte indem ich mich weder auf Beifallsbekundungen, tiefe Erregung und schon gar nicht auf lautes Gelächter einließ. Ich dankte insgeheim meinem Lehrer und vor allem den Göttern, die sie mir bei meiner Geburt nicht das Blut eines Verrückten in die Adern gaben.
Sim-Off: Hadrianus ist immer noch auf dem Platz und wird da wohl noch eine ganze Weile bleiben.
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Genauso durchgeknallt wie sein Ahne.
Der Senat wußte schon, warum er den Nero als Staatsfeind bezeichnete.Aber es ist wohl wahr: Der Glaube tröstet das Hirn.
Ich warf ihm eine Münze zu, um sein trostloses Leben etwas aufzuhellen und wandte mich erfreulicheren Dingen zu.
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Verwundert überlegte ich, wie ein Julier der Vorfahr eines Claudiers sein konnte.
Sagt an großer Meister der Worte: Seid ihr ein direkter Nachfahre des Staatsfeindes Tiberius Claudius Nero Caesar?
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Zitat
Original von Tiberia Honoria
In welchen Zeiten leben wir eigentlich ?
Und nun frage ich Euch, das große Volk von Rom:
Ist es rechtens, dass ein gewählter Magistrat seine persönlichen Interessen über die Interessen des Volkes, über Eure Interessen, stellt, in dessen Namen er doch zu sprechen meint?" [/SIZE][/COLOR]
Ich wiederholte laut die Worte und fragte:
Ist es rechtens, daß eine Frau auf der Rostra, auf der einst Augustus und Caesar sprachen, ihre Stimme erhebt?
In welchen Zeiten leben wir eigentlich? -
Ich wußte zwar nicht wie ich hier hineingeriet, aber da ich nunmal da war und mir auch den Vortrag mit angehört hatte stand ich auf und sprach:
Verzeiht, daß ich mich hier einmische, aber die Sache scheint komlpizierter, denn denke ich als Beispiel an den Apoll, so ist dieser doch ein rein griechischer Gott und nicht umsonst wird er in in Rom immer noch nach griechischem Brauch gehuldigt.
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Voller Spannung warteten selbst die Grillen im Garten auf die wohlüberlegte Antwort während ich mir ein schönes saftiges übers Feuer gehaltenes Steak vorstellte. Mir lief das Wasser im Munde zusammen.
Sim-Off: Öhem. Bin seit Dienstag wieder da!
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Über unsere Kultur philosophieren? Ja, haben wir denn zurzeit überhaupt eine?
Deandras Bemerkungen hatte ich gar nicht gehört. Mir war klar, daß sie als Frau die Dinge anders sah.
Sim-Off: Bin bis Dienstag nicht da.
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Als Mensch muß sie ihre Pflicht tun und hieran hat sie versagt.
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Es gab, gibt und wird nie einen weiblichen Consul in Rom geben. Was allerdings sich so manches Weibsbild in Fieberträumen zusammenphantasiert vermag ich nicht zu sagen. Allerdings: Auch in Träumen kann man schneller den Felsen hinabstürzen als einem lieb sein kann. Zumal der Tarpeijische felsen seinen Namen noch immer alle Ehre macht.
Was die Gemahlin meines Vetters angeht: Schande brachte er über seinen Vater, als er die von Hungaricus Hinausgeworfene ehelichte. Und ich sage, daß er sie zurecht hinauswarf, da sie nach Jahren der Ehe es nicht schaffte ihm einen Sohn zu gebären. Nun sagt man, daß sie ein Kind erwartet. Wer weiß schon von welchem Sklaven sie geschwängert wurde? Einen Römer wird sie nie unter dem Herzen tragen. -
Bilde deine Urteilskraft sorgfältig aus. Das ist das wirksamste Mittel, daß keine Meinungen in dir entstehen, die der Natur und einem vernünftigem Geschöpfe widersprechen. Die Vernunft schreibt uns vor:
Enthaltung von jeder Überstürzung in unseren Urteilen, Wohlwollen für die Menschen, Gehorsam gegen die Befehle der Götter.
Betrachten wir unser Problem genau, so stellen wir fest, daß der Senat und der Kaiser die Schöpfung der Götter in Frage stellten und die Menschen zwingen dies ebenfalls zu tun. Die Frevler so zu strafen, wie es schon die Alten taten dürfte schwierig werden bei Ihrer Machtfülle.Ich wiegte nachdenklich den Kopf kam mir doch ein Gedicht des Archilochos in den Sinn, als ich an meinen Vetter Quarto, und vor allem an seine Gemahlin Adria und ihren vormaligen Bettgenossen Hungaricus dachte, der sie aus seinem Hause warf ehe er sich auf zahllose amoröse Abenteuer einließ, was lange Stadtgespräch in Rom war.
Ein andrer Mann mag Adria frein. 0 weh!
Sie wurde feist; des Mädchens Blüte ging dahin.
Der frische Reiz ist fort, der Übermut nur blieb.
Der Jugend Grenzen zeigt ein rasend Weib.
Zum Kuckuck! Weg mit ihr! Nicht dazu kam ich her,
ein solches Weib zu holen mir. Ich würde doch
den Nachbarn zum Gespött. Ich nehme lieber dich:
Du bist nicht treulos, nicht voll Wankelmut.
Sie aber ist recht kühn. Viel Freunde holt sie sich.
Ich fürchte, daß sie blinde Frühgeburten wirft
bei solchem Ansturm. Nun, die Hündin tut das auch! -
Es sind schon kuriose Zeiten. Kleine Verbrechen werden hart bestraft und große in Triumphzügen gefeiert.
Doch wie wollen wir dies ändern? -
Hm. Irgendwie klingt das gut. Zu gut, wie ich meine, denn glaube mir: du kannst einem Ochsen zig mal erzählen, daß er Milch geben soll, er wird es wohl nie tun. Warum sollte sich also der Senat den Ast, auf dem er bisher sicher saß selbst absägen?
Ich dachte kurz nach und mumelte mehr vor mich hin.
Hm...um vielleicht auch dem letzten Römer im Reiche zu zeigen, daß er selbst zum Sägen nicht zu gebrauchen ist bei der ganzen Weiberansammlung dort.
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Du meinst, daß ich in den Senat gehen soll und dort verkünden, daß er überhaupt nicht existiert? Einfach so frei nach dem Motto Träume sind Schäume?
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Ein Lächeln überzog mein Gesicht.
Wie kann man etwas ächten, was vor den Göttern überhaupt nicht existiert?
Einzig Nichtrömer glauben nicht an die göttliche Ordnung. Aber dafür sind sie Barbaren und so lassen wir sie gewähren sofern sie Roms Macht und Größe spüren. -
Die Feinde Roms zu besiegen und unters Joch zu führen ist die von den Göttern gegebene Aufgabe eines jeden Römers!
Irgendwie hatte ich das Gefühl, daß er erstaunt war mich hier zu sehen. Meines Lebenswandels und dessen Wirkung bewußt meinte ich nur trocken und weniger emotional als der vorherige Satz:
Wenn ein Mensch seine Pflicht tut, kann es ihm gleichgültig sein, ob ihn die Leute preisen oder schmähen... Aber, ich habe gehört, daß die Aurelier eine der größten und schönsten Pferdezuchten in Italien haben. Kann ich später einen Blick auf die Pferde werfen? Oder auch 2 ?