GUt, also was kann ich für dich tun,
fragte sie nun noch einmal nach und deutete auf einen zweiten Stuhl neben ihrem Tisch wo er Platz nehmen sollte. Natürlich registrierte sie auch sehr zufrieden, dass er für den Moment das mit der Herrin ließ. Ob es diesmal für länger klappte?
Beiträge von Duccia Venusia
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Gleich zweimal Herrin in nur einer kleinen Rede...Venusia seufzte innerlich mal wieder.
Ich werde dir gern helfen, aber erst wenn du mich nicht mehr Herrin nennst.
Sie bezweifelte zwar, dass er sich dies wirklich abgewöhnen würde, aber vielleicht für den Moment. Zur Unterstreichung, dass sie nicht wirklich böse darüber war, lächelte sie, trat dann aus der Tür zurück und bat ihn mit einem Handzeichen doch einzutreten. -
Wie so oft, saß sie am Tisch und las. Als es klopfte, legte sie das Schriftstück fort und ging zur Tür um diese schließlich zu öffnen. Ein wenig erstaunt sah sie Loki an.
Heilsa, wie kann ich dir helfen? -
Venusia nahm das Glas entgegen und nahm auch einen kleinen Schluck davpn. Dann hörte sie der Beurteilung von Meridius zu und verstand eigentlich fast gar nichts davon.
Ein wirklich guter Wein,
kommentierte sie daher mehr ahnungslos und wohl auch sehr ungeschickt die Worte. Aber es war ehrlich gemeint. Kurz ging ihr Blick zu ihrem Mann und dann wieder zurück zu Meridius und lächelte dann ein wenig. Darauf hoffend, dass es nicht auffiel, dass sie nicht wirklich viel verstanden hatte... -
Brav war sie die ganze Zeit neben ihrem Mann einhergegangen. Nachdem man sie dann eingelassen hatte, wurden sie auch gleich wieder durch das Gebäude weiter geführt.
Salve,
begrüßte nun auch Venusia den Gastgeber des heutigen Abends.
Ich möchte dir für deine Einladung danken.
Lächelnd trat auch sie mit näher. Es waren ja auch nur noch wenige Schritte zu gehen.
So, wie du den Wein anpreist, muss er wirklich sehr gut sein. Ich würde ihn gern probieren.
Sie war kein Weinfan und versuchte auch darum einen Bogen zu machen. Doch heute Abend würde dies wohl kaum möglich sein. Also wollte sie zumindest heute einmal versuchen diese Abneigung zu vergessen. -
Nach der erfolgreichen Abstimmung richtete Venusia noch einmal kurz das Wort an die Versammelten.
Diese Zusammenkunft hätte hiermit ihr Ende gefunden? Gibt es noch Fragen oder weitere Anmerkungen? -
Venusia hatte nun nur noch die Protokollaufgabe zu erledigen und tat dies auch prompt. Damit hatte dies endlich ein Ende gefunden.
Alle Anwesenden haben der Vorlage ihre Zustimmung gegeben und erhält hiermit seine Gültigkeit.
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Sim-Off: theoretisch wären jetzt noch classis und Valentin dran. Doch beide sind nicht wirklich momentan. Weitere Vertreter sind bisher nicht benannt worden. Im Moment hätten hier mit alle Anwesenden Stimmberechtigten abgestimmt.
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Sie fror zwar nicht und wäre lieber noch draußen geblieben, aber es war besser, wenn sie zurückgingen.
Du hast recht. Es wird immer kühler und dumkler und wir sollten bei Zeiten zurück in der Casa sein.
Noch einmal lächelte sie kurz Aulus an ehe sie sich wieder umwand und den Weg entlang ging. Sie fragte sich ob sie ihn wieder schweigend beschreiten würden. -
Als er ihr nachrief, blieb sie nach wenigen Schritten stehen und Aulus konnte sie einholen.
Aulus...ich habe dich nicht falsch verstanden. Du möchtest lieber mit Valentin darüber reden und das akzeptiere ich. Wenn du meinst, dass ich dir nicht helfen kann, dann sei es so.
Sie versuchte ein wenig zu lächeln, die Situation irgendwie aufzulockern und doch sah sie, dass es wohl nichts bringen würde. Also ging sie die wenigen Schritte auf Aulus zu, legte ihren Kopf gegen seine Schulter und umarmte ihn. Sie hatte das Gefühl, dass er das brauchen würde. Er wirkte so auf sie und sie hoffte, dass sie dies richtig geraten hatte. -
Sie verstand seine Rekation nicht. Warum sollte Valentin es besser können als sie? Vermutlich hielt man sie einfach weiter für das kleine Mädchen und würde wohl auch nie die erwachsenen junge Frau in ihr sehen, die sie war. Doch sie wollte sich in diesem Moment nicht Aulus streiten und nahm es so hin. Ein leichter Wind kam auf und begann mit ihren langen braunen Haaren zu spielen. Erfolglos versuchte sie diese zu bändigen und ließ es schließlich sein. Sie zog ihren Umhang enger um sich und nickte kurz. Dies war die Bestätigung auf siene Bitte sich keine Gedanken zu machen und dass sie nicht böse wär. Ohne ein weiteres Wort zu sagen, wand sie sich um und ging den Weg weiter entlang. Nun machte sie sich wirklich Sorgen. Doch es würde keiner merken, konnte doch keiner sehen was in ihrem Kopf vor sich ging.
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Ich bin fertig,
sagte sie noch einmal bestätigend und hakte sich einfach und ungefragt bei Magnus ein.
Wir können dann los. Mehr zu richten war in der kurzen Zeit nicht.
Dass sie dies nicht ganz ernst meinte, zeigte ein kleines Lächeln. -
Ordo Decurionum -
Provinciae GermaniaDer Ordo Decurionum bildet den Zusammenschluß von engagierten Bürgern und Honoratoren einer Stadt, die sich dort verdient gemacht haben.
§1 Mitgliedschaft - Vorraussetzung
(1) Anwärter für die Aufnahme in den Ordo müssen Bürger der Stadt sein, aus ihr stammen oder eine Villa oder Casa in dieser unterhalten. Der Anwärter muss frei geboren und mindestens Peregrini sein. Es besteht auch die Möglichkeit Freigelassene in den Ordo aufzunehmen. Näheres regeln die betroffenen Städte.
(2) Duumviri sind automatisch Mitglieder des Ordo Decurionum.
(3) In den Ordo Decurionum können auch Mitglieder des Ordo Senatorus oder des Ordo Equester aufgenommen werden.
(4) Die Ernennungen der Ordo-Mitglieder finden durch die Duumviri der Städte statt, müssen aber durch den Statthalter bestätigt werden.
(5) Ein Mindestbetrag für die Mitgliedschaft in den Ordo ist durch die Städte zu bestimmen. Die Mitgliedschaft ist nicht allein von der Zahlung des Beitrages abhängig, sondern auch vom Engagement, welches der Decurione in die Gestaltung und Verschönerung der Stadt mit einbringt. Beitrag und Beitragszeitraum können und sollten dem Bedürfnis der Stadt immer wieder angepaßt werden. Näheres regeln die betroffenen Städte.
§2 Der Stadtrat
(1) Die Mitglieder des Ordo Decurionum sind auch Mitglieder des Stadtrates und entscheiden bei der Verwendung von finanziellen Mitteln und Bauvorhaben mit.
(2) Die Mitglieder werden auch bei der Besetzung der Stadtverwaltung berücksichtigt.§3 Beendigung der Mitgliedschaft
(1) Die Mitgliedschaft im Ordo Decurionum endet mit dem Wegzug des Mitgliedes aus der Stadt, oder wenn der Stadtradt geschlossen ein Mitglied ausschließt, oder der Decurione nicht mehr in der Lage ist, seinen Beitrag zu leisten. Näheres regeln die betroffenen Städte.
§3 Sonstiges
(1) Die Mitglieder des Ordo Decurionum erhalten freien Eintritt in die Thermen, das Theater oder weiteren städtischen Einrichtungen, die die Entrichtung eines Entgeltes vorsehen.§4 Gültigkeit des Gesetzes
(1) Dieses Gesetz regelt die Rahmenrichtlinien des Ordo Decurionum der Städte in der Provincia Germania. Die einzelnen Bestimmungen und Richtlinien werden von den Städten in eigener Verantwortung erlassen.
(2) Das Gesetz kann durch die Curia Provincialis, oder den Statthalter für ungültig erklärt werden. Ebenso sind die einzelnen Bestimmungen der Städte an diese Richtlinien gebunden.
Ich bitte nun alle Mitglieder durch ihr Handzeichen der Vorlage zuzustimmen oder diese abzulehnen.
Damit es nicht zu lange dauerte, gab sie ihr Handzeichen heute ausnahmsweise gleich als erste zu erkennen.
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Nun stand Venusia völlig verdattert da. Versteh einer einmal die Männer, dachte sie sich und schob es dann auf seine Freude seine Schwester bald in seine Arme schließen zu können. Etwas, dass sie nie wieder können würde. Ihre Geschwister waren tot, unwiederbringlich im Dienste dieses Landes gefallen. Dennoch freute sie sich für ihn und das aus ganzem Herzen. Als er sie so anlächelte, lächelte sie zurück und sah ihm noch einen Moment nach als er verschwand und ging dann ihrer eigenen Wege.
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Als er aufstand und schwankte, versuchte sie ihn ein wneig zu stützen.
Nimm dir einen der Burschen mit, die kennen den Weg und auch das Pferd, welches du dafür am geeignesten hälst. Ich werde mit Ancius alles klären. Aber vielleicht wartest du auf das Morgengrauen. Du solltest nicht in der Nacht reiten. -
Sie hilt Loki einfach fest und erst als er sich etwas beruhigt hatte, ließ sie ihn wieder los.
Es gibt eine gut ausgebaute Straße nach Colonia. Diese reitest du entlang und kommst dann anch einigen Tagen in Colonia an. Du kannst es theoretisch nicht verfehlen. Wenn du es wünscht, gebe ich dir noch einen der Stallburschen mit. Ich werde das dann schon mit Ancius klären, wenn er von seiner Reise zurück ist. Mache dir da keine Gedanken drum.
Venusia lächelte ihn wieder an. -
Als Loki vor ihr auf die Knie sank, tat sie es ihm gleich und kniete sich neben ihn. Vorsichtig legte sie ihren Arm um ihn, achtete aber auf abwehrende Gesten, wenn er das nicht wollte.
Loki, wir haben hier alle in dieser Casa einen Teil unserer Familie verloren und einige davon wieder gefunden. Auf vielerlei Wege haben wir uns verloren und und irgendwie wieder gefunden. Vielleicht hatte man ja deine Schwester auch gefunden, sie versorgt und nun hat sie dich gesucht. Vielleicht ist sie ja damals auch gar nicht in den Abgrund mit gefallen. Gehe nach Claudia Colonia und schaue ob es deine Schwester ist. Dann hast du Gewissheit.
Sie versuchte ihn ein wenig zu trösten, ihm etwas Halt zu geben so er das überhaupt von ihr wollte. -
Wenn ich eines gelernt habe, dann dass man wirklich MEnschen wiedertrifft, die man für tot hielt.
Venusia legte ihre Hand auf seine Schulter und lächelte ihn freundlich und aufmunternd an.
Ist es denn wirklich ausgeschlossen, dass sie noch am Leben sein kann?
Zu oft hatte sie schon miterlebt, dass man die wiedertraf, die man verloren glaubte. -
Einen Moment sah sie irritiert drein, lächelte dann aber freundlich. Irgendwie war es ihr hier durch gegangen, dass nicht jeder lesen konnte und es tat ihr leid nicht daran gedacht zu haben. Sie deutete ihm ein wenig zur Seite zu gehen.
Ich werde dir das vorlesen. Das ist kein Problem.
Dann entrollte sie das Papier und begann zu lesen.
Sextus Duccius Parfur
Curia Mogontiaca
MogontiacumSalve, Parfur!
Zuerst darf ich mich freuen, dich als meinen neuen Kollegen begrüßen zu dürfen. Ich hoffe auf eine gute Zusammenarbeit!
Doch das Anliegen bringt, dir zu schreiben, ist weit ernster.Kennst du einen Germanen namens Loki? Er ist groß und rothaarig. Ich traf ihn vor ihn vor einigen Wochen in der Taberna Mogontiaca. Nun hat mich noch eine Frau, seine Schwester, darum gebeten nach ihm Ausschau zu halten. Also möchte ich dich bitten, ihn zu benachrichtigen, falls du ihn kennst, er möge mir antworten, oder aber so schnell wie möglich hier hinkommen!
Danke schön,
Vale bene,
GlabrioDer Brief lag wohl schon ein paar Tage in der Curia und als ich heute vorbeisah, gab der Scriba mir das und war der Meinung, dass es wohl eher dir galt. Ich bin da nun der gleichen Ansicht.
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Gerade wollte sie ihm wieder sagen, dass er sie nicht Herrin nennen sollte, ließ es aber wieder. Irgendwie schien er sie so anreden zu wollen, also würde sie sich damit abfinden. Und wie so oft hatte der Gesuchte sie gefunden und nicht sie den Gesuchten.
Heilsa Loki. Ich habe hier einen Brief für dich. Er wurde in der Stadtverwaltung für dich abgegeben.
Dann reichte sie ihm das Schriftstück.