Beiträge von Duccia Venusia

    Bisher kommen sie fast nur nach Mogontiacum, wenige auch nach Confluentes. Zur Zeit kommen wir auf fünf Händler aus Germanien. aber weitere sind in Aussicht und versprochen. Ich freue mich, dass unsere Verhandlungen Erfolg hatten. Wenn in den beiden Städten alles gut klappt, kann es sein, dass wir noch weitere Händler für die anderen Städte sehen werden.

    Wir haben von den meisten besuchten Dörfern und Stämmen positive Bescheide bekommen. Nur wneige Dörfer entscheiden noch oder bleiben lieber neutral. Wir haben jetzt sogar Händler hier in Mogontacum. Man könnte also sagen, dass es ein Erfolg war und Merdius interessiert sich auch dafür. Vielleicht haben wir wirklich einen guten Grundstein für gute Beziehungen legen können.
    Venusia wirkte schon wieder viel offener und fröhlicher.

    Du erinnerst dich doch bestimmt noch an unsere Reise nach Germanien,
    begann Venusia nun ein anderes Thema.
    Du musstest so schnell danach nach Rom. Würden dich die Ergebnissen interessieren, die wir inzwischen vorweisen können?
    Sie hatten bisher keine Zeit gehabt, darüber zu sprechen und vielleicht war es ja von Interesse für ihn, da Commodus ja auch beteiligt war.

    Ein Spaziergang hört asich gut an. Ich werde mir nur eben etwas zum um die Schultern legen holen, falls es doch noch etwas frischer wird.
    Schon war sie zur Tür raus und zu ihrem Zimmer unterwegs.

    INteressant wie schnell Ausnahmezustand herrschen ann,
    sagte auch sie lächelnd und ging dann in die gedeutete Riochtung vor.
    Es sieht nach einem schönen Platz, mal schauen ob er das auch bleibt,
    sprach sie während sie Platz nahm und sich ein wenig fragte, wer wohl später als Gesprächspartner sich in ihre Nähe begeben würde.

    Sim-Off:

    Er gehört dann beiden Ordo an....Der Ordo Decurionum ist ein Stadtordo. Zieht derjenige um, ist er auch dne Ordo los. Die anderen Ordo können einem nur vom Kaiser verliehen werden und auch aberkannt..(Wenn ich da richtig informiert bin)

    Nichts zu danken,
    sagte sie nun mit schwindendem Lächeln. Er hörte sich nicht wirklich freundlich an und die Frau tat ihr schon jetzt leid.
    Wenn man sie gut behandelt sind sie auch bereit sich zu fügen.
    Sicher nicht immer, aber doch bestimmt in vielen Fällen. Bei ihnen klappte das mit Diantha ausgezeichnet.

    Als sie sich gerade zum gehen wand, sah sie wie der Fremde zu ihr hinüber sah. Kurz überlegte sie und ging dann auf den Mann zu.
    Ich gratuliere dir zu deinem Kauf,
    sagte sie noch ein Stückweit entfernt freundlich lächelnd.

    Venusia sah zum Duumvir hinüber und fragte sich, wie er sich das leisten könnte...aber gut...sie würde ihr Gebot erst kurz vor dem Ende abgeben. Es war nicht in ihrem Interesse den Preis unnötig nach oben zu treiben. Sie hatte zwar Handlungsspielraum, war aber nicht gewillt diesen auszunutzen und so sah sie wieder zu der armen Sklavin und wartete ab...

    Etwas in Lucillas Blick musste so etwas furchteinflößendes haben, daß etwaige Kaufinteressenten, die im Weg stehen könnten sofort Platz machten und die beiden Frauen ungehindert die ersten Schritte auf dem Markt gehen konnten. Nur kurz blieb Lucilla an den ersten drei Marktständen stehen und begutachtete die Waren. Erst am vierten schließlich gab es eine kleine Verschnaufpause...Venusia beeindruckte dieses Auftreten auf der einen Seite, auf der anderen jedoch musste sie innerlich schmunzeln. Während sie an den Ständen vorbei gingen nutzte Venusia die Zeit um sich die Auslage der anderen auch noch mit anzuschauen. Sie musste ja heute nichts kaufen, was ihr nicht sofort gefiel. Sie konnte ja immer wieder kommen. So trottete sie Lucilla brav hinterher bis sie dann stehen geblieben waren.


    Das ihr vorgehaltene Schmuckstück betrachtete sie kurz und wollte gerade etwas antworten als Lucilla auch schon nach dem Preis fragte. Dennoch ließ sie es nicht unkommentiert. Es war tatsächlich für einen Falken recht grob ausgearbeitet.
    Wenn man von diesen Stellen hier... Sie deutete auf die Stellen, die ein wenig unbeholfen wirkten. absieht, kommt es einem Falken wirklich sehr nahe.
    Kurz sah sie zu dem Händler und dann wieder zu Lucillas ausdrucksloser und unbewegter Miene, die Venusia doch ziemlich beeindruckte.


    In der Tatsache, dass es eine gute Wahl war, ging sie Venusia konform. Nicht jedoch in der Beschreibung über die Barbaren. Er stellte ihre Landsleute wirklich sehr grauenhaft dar und zum Glück hatten Lucilla und sie ja schon ausreichend über diese bösen Menschen von der anderen Seite gesprochen, dass sie wusste, dass Lucilla es nicht so ernst nehmen würde, aber andere konnte man o sehr gut beeinflussen und so nahm sich Venusia vor mit dem Händler bei anderer Gelegenheit zu sprechen und merkte sich ihn gut. Noch immer stand Lucilla mit eiserner Miene neben ihr. Zumindest bis der Händler den Preis verriet und Venusia Angst bekam, dass Lucilla gleich bleich umfallen würde so erschrocken wirkte diese auf einmal. Das Mienenspiel war wirklich beeindruckend und Venusia staunte nicht schlecht. Sie selbst schaffte es schon in vielen Fällen ihre wahren Gefühle zu verschleiern, aber die Frau hier neben ihr war eine Meisterin darin. Gefühle so zu zeigen wie man sie gerade brauchte und dies fast in Perfektion, müssen Lucilla wohl einige Übung gekostet haben, aber die Mühe schien sich wirklich gelohnt zu haben. Das musste den Mann schließlich so beeindruckt haben, auch die Argumentation, die Lucilla ihm entgegenbrachte als sie zu handeln begann, schienen den Mann einzuschüchtern und sie konnte sich ein Grinsen gerade so verkneifen. Der Händler kam zwischen den Vorwürfen, dass er Confluentes wohl mit Rom verwechseln würden kaum zu Wort und schließlich knickte er ein. Still hatte sie das Gespräch verfolgt bis auf einige Schmunzler, die sie nicht unterdrücken konnte und verabschiedete sich dann mindestens genauso freundlich wie Lucilla von dem armen Händler.


    Nachdem sie dann ein paar Schritte gegangen waren, wand sie Venusia an Lucilla und konnte sich das Grinsen nun wirklich nicht mehr verkneifen.
    Das war ein sehr guter Auftakt. Lernt man so in Rom zu verhandeln? Ich muss ehrlich zugeben, dass ich nie dein Verhandlungspartner sein möchte. Das war fast schon beeindruckend.
    Gespannt was nun wohl als nächstes anstehen würde, ging es weiter über den Markt.

    Es ist schon in Ordnung,
    versuchte Venusia Magnus Sorge zu beruhigen.
    Es ist einfach nur der Umstand, dass dies ein Sklavenmarkt ist und ich solch Märkte bisher gemieden habe. Aber ist nicht schlimm.
    Sie lächelte wieder kurz und sah sich ein wenig um. Sie bemerkte den Duumvir der Stadt und begrüßte ihn.

    Hermunduren,
    wiederholte Venusia leise und sah zu der Frau auf, aber nur ganz kurz. Dann sah sie wieder zu Magnus. Nein, sie mochte solch Märkte nciht und das lag ganz sicher daran, dass sie auch schon einige Male dort gestanden hatte, wo jetzt die Frau stand und sie es geschafft hatte nicht das Interesse der potenziellen Käufer zu erwecken.
    Nun wenn du meinst, dass sie ins Praetorium passt, dann wirst du sicher Recht damit haben.
    Kurz lächelte sie und versuchte sich ihr Unbehagen nicht anmerken zu lassen.

    Wie besprochen war sie auf den Sklavenmarkt nachgekommen. Es war ein Ort, den sie nur zu gern mied, aber Magnus hatte sie darum gebeten also tat sie es auch nachdem sie nun auf dem Markt ihre Besorgungen erledigt hatte. Kurz stellte sie sich auf die Zehenspitzen um einen besseren Überblick über das Gewusel hier zu erhalten und fand dann ihren Mann auch recht schnell bereits bei einem Sklavenhändler. Ein beklemmendes Gefühl machte sich in ihrem Inneren breit, welches sie ein wenig versuchte fortzuschieben.
    Du hast schon eine Sklavin gefunden,
    fragte sie Magnus nachdem sie sich durch die Leute geschlängelt hatte und neben ihm stand. Kurz sah sie zu der Frau und dann wieder zu ihrem Mann.

    Eine Frist wäre sicher nicht das schechteste. Ansonsten müssten wir uns immer wieder zusammenfinden um neue Kandidaten zu besprechen. Die Frist von einer Woche sollte angemessen sein, oder?
    Es sollte ja nicht das Problöem sein, entsprechende Kandidaten zu benennen und dann der Curia die Listen entsprechend zukommen zu lassen und es wäre sicher zu schaffen...

    Ich dneke, dass die arbeit ein wenig warten kann und mein alter Cousin, der so viel aus seinem Leben zu erzählen hat durchaus genug Grund ist um der Arbeit fernzubleiben, weil sie ja eh warten kann.
    Mit einem Grinsen ging sie zur Küchentür und hielt ihrem "alten" Großcousin die Tür auf.

    Natürlich fand sich auch Venusia ein. Soie hatte ja auch eine Einladung an der Tür gefunden gehabt.
    Salve und Heilsa,
    sagte Venusia als sie nun in den Garten trat und schon die fast ganze Familie versammelt vorfand.


    /edit: konnte mich irgendwie nicht mit dem Gedanken an ein Gartenfest befreunden ;) Entschuldigung