Beiträge von Duccia Venusia

    Jetzt war sie doch einigermaßen überrascht. Sie hatte sich darauf gefasst gemacht, dass sie ausreichend Überzeugungsarbeit leisten müsse um bei der Inspektion dabei sein zu dürfen, aber an dem war es gar nicht. Die Besichtigung des Limes könnte man vielleicht noch vor dem Winter durchführen. So wie sich das Wetter darstellt, scheint der erste Schnee noch auf sich warten zu lassen. Dann könnte man nach dem Winter die Aufbauarbeiten gleich beginnen und hat den Winter über Zeit das alles gut zu planen. Zum Begleitschutz könnte man vielleicht auch noch die Ala II mithinzuziehen wenn du da Bedenken hinsichtlich der ausreichenden Truppen zum Begleitschutz hast. Die Koordination und der Einsatz der Truppen würde ja dann auch eher in dein Aufgabengebiet fallen oder dem Lagatus Augusti entsprechende Vorschläge zu machen damiut er die Befehle ergehen lässt. Ich kann ja da schlecht ankommen und sagen so und so ist es und das müsst ihr machen. Das würden die Kommandanten der Truppen wohl nicht unbedingt so hinnehmen.
    Dann machte sie eine Pause in der sie wieder freundlich lächelte.
    Mir ist klar, dass wir jetzt nicht viel machen können. Doch die Menschen leiden dort seit einem Jahr. Ich möchte ihnen zeigen, dass wir sie nciht vergessen haben, dass sie auf uns zählen können und das eben nur der Winter uns dabei ein wenig aufhalten wird. Wenn die Menschen sehen, dass etwas getan wird, dann wird hoffentlich die innere Ruhe wieder etwas oder zum teil hergestellt werden. Das Raetia ewig ein Krisengebiet bleiben wird, das ist mir klar und das nichts von gestern auf heute geht auch. Ich möchte einfach etwas tun.
    Hoffentlich hatte sie ihn mit iuhren ganzen Ideen nicht überfallen. Es schien ihr ein wenig so und es tat ihr leid. Es war ihr ein großes bedürfnis zu helfen und viel Zeit war schon dahin gegangen...

    Es schien nicht so als würden die anderen noch etwas dazu zu sagen haben. Also wartete sie auf Valentins Zeichen die Kopien des Vorschlages verteilen zu können. Es war schon irgendwie ungewohnt aber sie würde sich sicher bald daran gewöhnen...

    Ich weiß einfach nicht, wozu du immer so lange brauchst.
    kam es nun grinsend wieder zurück.
    Dabei habe ich doch weit aus mehr zu tun als du.
    Bedachte man schon allein das Herrichten der Haare. Das dauerte ja auch seinen Moment.

    Meridius schickte mich zu dir um alles Nötige mit dir zu besprechen und das kann man unter dem letzten Punkt durchaus ansiedeln.
    Venusia lächelte ein wenig ehe sie nun ihre Ideen zum Besten gab.
    Das Verstärken der Einheiten am Limes und der Patrouillen fällt doch eindeutig eher in den militärischen und damit deinen Bereich. Ebenso die Inspektion des Limes. Wobei ich mir hier vorstellen kann bei dieser Inspektion zu gegen zu sein. Mich würde der Zustand hier in Superior und Raetia sehr interessieren. Das mit den Kontakten übernehme ich. Hier bin ich schon einige Zeitdamit beschäftigt Kontakte zu knüpfen. Die Besiedlung der Regio kann erst beginnen wenn Raetia wieder soweit sicher ist, dass dort Menschen gefahrlos leben können und dies scheint noch ein wenig fern zu sein. Die VErteilung der Steuerlast übernehme auch ich. Damit hast du nichts zu tun. Nun zur Infrasturktur und den Aufbaumaßnahmen. HIer wird unsere Zusammenarbeit nötig sein. Ich würde einen aufruf in den Städten der Regio, eventuell Provinzweit starten, dass wir Menschen für den aufbau benötigen so sie sich in der Lage sehen in irgendeiner Art und Weise zu helfen. Doch allein aus dem zivilen Bereich ist das nicht zu machen. Und den letzten Punkt habe ich ja schon aufgegriffen.
    Wieder lächelte sie und war nun auf seine Ideen dazu gespannt unds eine Argumente zu den einzelnen Punkten...

    Nachdem sie nun wieder "menschlich" aussah und nicht mehr wie ein begossener Pudel wirkte, hatte sie ihr Gästecubiculum verlassen und kam die Treppe hinunter wo sie schon die anderen Gäste sah. Ein leises Salve konnte man durch den Raum klingen hören. Venusia ging auf die neu angekommenen Gäste zu.
    Salve Aelia. Ich freue mich dich zu sehen. Salve Corvus,
    begrüßte sie nun die beiden nocheinmal und sah sich dann kurz nach Magnus um ob er wohl schon fertig war.

    Es sah so aus als wollte keiner weiter mehr etwas sagen also konnte sie nun diese Wahl für beendet erklären.
    Da es keine weiteren Wortmeldungen zu geben scheint, erkläre ich diese Wahl für beendet und übergebe das Amt des PRinceps Curiae an meinen Cousin Valentin Duccius Germanicus. Zu guter Letzt bleibt mir nur wie immer zu sagen: Eine Gute Heimreise für alle, die gleich aufbrechen werden und einen schönen aufenthalt in dieser Stadt an die, die noch etwas bleiben.
    Ein kleines Lächeln konnte man auf ihren Lippen sehen bis ihr Blick wieder bei Magnus zu liegen kam. Noch immer wusste sie nicht ganz wie sie nun damit umzugehen hatte...

    Für die Reise hatte sich Venusia in eine Tunika und ein Kleid gehüllt. In der kalten Jahreszeit trug man am besten mehrere Schichten. Darüber einen dicken Mantel, den sie jetzt als erstes auszog. Sie hatte edas Gefühl als sei er mindestens dreimal schwerer gewesen als sonst was wohl daran lag, dass er ja den Regen und die Feuchtigkeit der Luft in sich aufgezogen hatte. Sogar die beiden Kleider fühlten sich klamm und feucht an. Der November war kein schöner Monat. Kalt, grau und verregnet. Mit der Hoffnung, dass die anderen Sachen, die sie mitgebracht hatte, trocken geblieben waren, packte sie diese aus und zum Glück waren sie dies. Wie es für Venusia üblich war, befanden sich in ihrem Päckchen unauffällige Tuniken und sie wählte daraus für den heutigen Abend eine gelbliche heraus zu der recht gut der Schal von Lucilla passte. Dann mussten nur noch die Haare gebürstet werden und hochgesteckt und schon war sie fertig. So verließ sie das Cubiculum, dass nun für die Zeit der Anwesenheit ihr kleines Domizil sein sollte...

    Zitat

    Original von Decius Germanicus Corvus


    “Ich verstehe.“, meinte Corvus, runzelte aber weiterhin bedenklich die Stirn.


    “Bist du über die Zustände in der Regio Raetia informiert? Ich war im Sommer für einige Monate dort und die Lage ist… Nun, sie ist zumindest nicht zufrieden stellend.
    Zwar konnten die meisten der im Krieg zerstörten Straßen und Brücken repariert werden, aber Raetia ist alles andere als ein befriedeter Teil des Imperiums. Man muss immer mit Überfällen durch marodierende Banden rechnen und große Teile der Bevölkerung haben nun schon das zweite Jahr Not und Elend erleben müssen.“


    Ich hatte zwar bisher keinen aktuellen Bericht über die Lage dort. Doch kannte ich die Zustände bis zum Frühjahr und war auch im letzten Jahr an den Hilfsaktionen für Raetia beteiligt und das es dort noch lange nicht so ist wie es einst war, ist mir sehr wohl bewusste. Es ist nicht das erste Gebiet, dass ich durch eine Schlacht zerstört kennen lerne und vielleicht gerade deswegen habe ich diese Aufgabe auch gern übernommen.
    Sie hatte mit Sicherheit keine Angst vor den Aufgaben dort und wusste auch, dass man Raetia auch nicht an einem Tag wieder so aufbauen konnte wie es mal war und darin bestand die Herausforderung. Die Aufgabenliste würde auch noch eine ganze Weile ihr ständiger Begleiter bleiben...Auch das war ihr klar...

    Und so tat sie dieses dann und trat ein und so sah sich kurz um.
    Ich danke dir, doch im Moment benötige ich nichts und komme allein zurecht.
    Venusia lächelte die Frau freundlich an und wartete darauf, dass sie sie allein ließ ehe sie begann sich unzuziehen.

    Venusia war der Frau den Weg zu ihrem Cubiculum gefolgt. Es war schon beeidurckend die Gänge entlang zu gehen und an den vielen Türen vorbei. Sie hoffte nur inständig, dass sie nach den Feierlichkeiten den Weg zurück wieder finden würde und sich nicht verlaufen. Doch nun wartete Venusia daruf mit ihren Sachen in das Cubiculum eingelassen zu werden und endlich aus den Nassen herauszukommen.

    Während sie vom Haupttor zum Haupthaus liefen, sah Venusia sich, so sie konnte, etwas auf dem Anwesen um. Bald waren sie dann am Vestibulum angekommen und wurden sogleich empfangen. Die Möglichkeit sich vorher umzukleiden und endlich wieder etwas trockenes anzubekommen, nahm sie nur zu gern war und so folgte sie der Sklavin zu ihrem Cubiculum.

    Venusia begrüßte den Mann, der auf sie zuhielt und überließ dann Magnus die Anmeldung, In einem ruhigen Moment flüsterte sie ihm die Zahl 60 zu und widmete dann dem Mann, der sie begrüßt hatte wieder ihre ganze Aufmerksamkeit.

    Es war eine recht lange Reise gewesen bei diesem nass kalten Wetter, dass der Zeit in Germanien herrschte. Sie war in Mogontiacum losgeritten und das erste mal recht durchgeregnet in Confluentes im Castellum angekommen. Von dort ging es dann gemeinsam mit Magnus weiter. Das Wetter hatte sich nicht wirklich gebessert und der Ritt wurde mit der Dauer alles andere als angenehm. Die feuchte Lust kroch in die Sachen ließ sie klamm werden. Wenn es regnete war natürlich eh alle Mühe halbwegs trocken den Ritt zu überstehen vergebens. Am Nachmittag kamen sie endlich an und sie hoffte sich vor den Feierlichkeiten noch umziehen zu können und vor allem, dass ihre Wechselsachen trocken geblieben waren. Commodus hatte ja in seiner Einladung geschrieben, dass er für Unterkunft sorgen würde. Vor der Villa Rustica nun glücklich und vor Allem endlcih angekommen, stieg Venusia ab und lächelte obwohl sie ein wenig mitgenommen aussah.
    Ich freue mich schon richtig darauf endlich in die Casa zu kommen und diese Feuchtigkeit draußen zu lassen. So langsam wird es mir auch zu feucht und zu kalt,
    sagte sie ein wenig grinsend Magnus gegenüber und erinnerte sich an dieverse Gespräche das Wetter betreffend bei denen sie ja gern erklärte, dass Regen sie nicht stören würde.

    Ich soll die Aufbaumaßnahmen von der Verwaltungsseite her unterstützen undm mit überwachen und nicht die Provinz mit verwalten. DMit der Verwaltung ist ja mein Kollege betraut. An meinem Posten als Comes von Germania superior würde sich hier auch nichts ändern. Ich soll halt ein Auge mit drauf haben...
    Irgendwie hatte sie nocht so wirklich das Gefühl, dass sich Corvus sehr über die Aufgabe freute...

    Sie wollte eigentlich mit eine der ersten sein, doch irgendwie hatte sie das nciht geschafft. Auf dem Weg hierher war sie noch in eine kleine Unterhaltung geraten, so dass sie jetzt recht abgehetzt mit ihren Wachstafeln bewaffnet den Sitzungssaal betrat.
    Salve,
    grüßte sie in die Runde und setzte sich neben Magnus. Irgendwie war der Platz doch ein wenig ungewohnt, aber das würde sicher schnell vergehen. Freundlich lächelnd sah sie sich um und sortierte noch eben die ganzen Tafeln um sie nachher zu verteilen...

    Sie nickte nur und schwieg zu diesem Thema. Denn Commodus hatte wie sie sich ja schon selbst sagte, dass man dies nicht laut sagen sollte.
    Wenn du noch weitere Fragen bezüglich dem Thema Sklaven hast so stelle sie ruhig weiter. Man hat ja nicht so häufig die Möglichkeit mit jemandem zu sprechen, der es geschafft hat vom Sklaven zum Comes zu werden,
    sagte sie mit einem kleinen Lächeln und ienem Zwinkern um zu zeigen, dass sie den letzten Teil nicht ganz so ernst meinte...

    Doch sie sind nicht überlegen und auch wenn ich dies vielleicht nicht sagen sollte und auch nicht daran denken. Ich warte auf den Tag wo Rom sehen wird, dass sie nicht allen überlegen sind und theoretisch müssten sie dies in so mancher Schlacht bereits vors Auge geführt bekommen haben. Schade nur, dass so viele Menschen sinnlos ihr LEben gelassen haben und Rom diese Wink nicht versteht. Man mag mir diese Worte mit meiner germanischen Herkunft und Abstammung entschuldigen und sicher ist nicht jeder Römer so wie du geschildert hast, aber doch genügend und diese reichen eben aus...
    Sie wusste, dass man so etwa snicht denken oder sagen durfte. Doch hoffte sie hier auf eine verschwiegene Runde in der ihre Worte im Raum blieben.


    Venusia trat nun richtig ein und schloß die Tür hinter sich. Dann brachte sie noch die wneigen Schritte bis zum Schreibtisch hinter sich vor dem sie dann stehen blieb.
    Als ich zum Comes dieser Regio ernannte wurde, bekam ich auch die Aufgabe mich mit dem Aufbau der Regio Raetia zu beschäftigen. NAchdem nun die ersten Truppen von dort zurückgekehrt sind und weitere Informationen vorliegen möchte ich mich nun auch dieser Aufgabe widmen. Hierzu habe ich eine kleine Aufgabenliste vom Lehatus Augusti erhalten.
    Venusia reichte Corvus nun die Tafel damit er sich einen überblick verschaffen konnte.


    Legatus Augusti Pro Praetore
    Maximus Decimus Meridius



    Mission Raetia



      [*]Verstärken der Einheiten am Limes
      [*]Verstärkung der Patrouillen entlang des Limes und im Hinterland
      [*]Limesanlage inspizieren, verstärken und ausbauen, wo nötig
      [*]Regio Raetia durch Truppen durchkämmen lassen
      [*]Kontakte zu den Stämmen vor dem Limes vertiefen und fördern
      [*]Besiedlung der Regio Raetia verstärken
      [*]Aussetzen der Steuern in Raetia für ein Jahr --> Umwälzen der Steuereintreibungen auf die anderen Regionen und Städte
      [*]Infrastrukturmaßnahmen / Strassen ausbauen
      [*]Errichten von Getreidespeichern in Brigantium
      [*]Aufgabe an die Militärverwaltung übertragen (Koordination Praefectus Castrorum Germanicus Corvus von Mogontiacum aus)



    Auf eine Reaktion von ihm wartend, stand sie nun da und schwieg artig...

    Energisch schüttelte Venusia den Kopf.
    Es wird immer genügend geben, die der Meinung sind, dass Sklaven nichts besseres als Tiere sind und es wird immer genügend Menschen gebeb, die in Germanen nichts als ungebildete Wilde sehen, die nackt durch die Wälder rennen und den ganzen lieben langen Tag auch nichts Besseres zu tun haben als sich mit einander oder den Römern zu schlagen. Ein Römer hat doch stellenweise nicht einmal mehr vor sich selbst Achtung wie soll er dnn dann andere achten?
    Ein fragender Blick traf Commodus. Ob er dies nun als Gegenfrage verstand oder als einfachen Einwurf, konnte er selbst entscheiden.