Unterricht? Was haben sie denn angestellt? Sind sie wieder in dein Officium gestürmt und haben dich mit allerlei Problemen belästigt?
Ein kleines Grinsen legte sich auf ihre Lippen.
Danach hast du dann noch etwas Zeit für mich? Dann werde ich übermorgen erst abreisen.
Beiträge von Duccia Venusia
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Die ersten Waren sind schon angekommen. Ansonsten ist alles in Ordnung mit mir und auch Magnus. Die Hochzeitsplanungen laufen und ich werde bald wieder nach Confluentes müssen um alles so gut es geht vorzubereiten.
Da gab es noch so viel zu tun und so viel zu erledigen und sie wusste nicht wie sie das alles wirklich schaffen sollte, aber irgendwie würde sie es schon... -
Wie meinst du das? Wie sieht was sonst bei mir aus? Die Arbeit ist wie eh und je. Habe viel zu tun. Uach das ist nicht wirklich neu.
Sie wusste nicht was er sonst meinen könnte. Sie hatte zur Zeit einfach viel zu viel zu tun. -
Sollte er nicht ein Pferd für Ancius nach Hispania bringen? Er wird bald wieder zurück sein. Es ist ein weiter Weg und du kennst ihn doch. Er ist ein kleiner Herumtreiber. Mache dir keine Gedanken. Ihm geht es gut.
Venusia lächelte zuversichtlich und war es auch. Er würde bald wieder zurückkommen. Da war sie sich sicher. -
Spätestens übermorgen muss ich los. So drei bis vier Tage waren eingeplant. Wenn du allerdings morgen keine Zeit für mich hast weil dich andere Dinge in Anspruch nehmen, reite ich morgen schon zurück.
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Sie wusste nicht ob sie ihm so ohne weiteres Recht geben konnte. Sie hatte sich nicht aufhalten lassen und immer weiter gemacht. Doch war das Leben wirklich gut für sie verlaufen? Sie lebte noch, das war ein Vorteil zu vielen anderen. Sie hatte so viel durchgemacht, so viel erlebt. Konnte man da wirklich von einem guten Leben reden, dass sie bisher hatten? Sie waren damals nachdem Überfall gleich hierher gekommen. Sie hingegen hatte erst den Umweg über Britannien genommen wo ihr letztendlich genau das passierte wovor ihre Eltern sie zu schützen gehofft hatten. Es gab Gutes, so gar eine Menge, aber auch viel Schlechtes, das sie durchleben musste. Doch jetzt würde es nur noch gute Zeiten geben, da war sich Venusia sicher und so stimmte sie ihrem Cousin zu.
Stimmt. Es ist recht gut für uns gelaufen andere traf es da ganz anders. Wir sind eben Wölfe, uns kann man nicht so schnell umhauen.
Auch sie lächelte. Doch dahinter suchten ihre Gedanken nach einer ehrlichen Antwort. -
Venusia nahm ihm den Becher ab und nickte zusatimmend und hob den Becher ihm entgegen.
Auf die gesagten Worte...
Dann trank sie einen Schluck. Wie sehr sie diese Zeit mit ihm genoss. Immer wieder dankte sie der "Dienstreise", die sie zusammengebracht hatte und natürlich den Nornen, dass sie ihr dieses Glück beschert hatten. Und das war sie. Sie war sehr glücklich... -
Daran glaube ich auch noch nicht so ganz. Ich glaube nicht, dass du dir das je abgewöhnen wirst. Manchmal denke ich, dass du noch immer das kleine Mädchen vor dir siehst, das dickköpfig versuchte allen klar zu machen, dass sie nicht klein war und es doch war.
Ein breites Lächeln konnte man ihrem Gesicht erkennen. Wenn sie heute so daran zurückdachte, hatte sie sogar etwas Mitleid mit denen, die sie damals ertragen mussten, abe rnur so lange bis sie sich daran erinnerte, wie oft sie sie reingelegt und geärgert hatten. -
Venusia musste Lächeln. Es war nicht ganz ein Bär, doch aber auch nciht die Wahrheit gewesen. Nicht ganz...
Sie hatten gesagt, dass ich sie sehen werde wenn ich in die Sterne schaue und sie mich. Doch ich habe sie nie gesehen, weil das nicht geht. Zu Anfang habe ich immer gedacht ich mache etwas falsch, weil sie es doch gesagt hatten, doch später wusste ich, was sie mir damit zu sagen versucht hatten.
Als Val schließlich nach ihrer Hand griff, sah sie kurz auf diese und dann wieder zu ihm.
Wenn es für dich so etwas Besonderes ist, dann will ich das weiter über mich ergehen lassen. Ich wollte nie die Kleine sein, aber ich war es immer gewesen und werde auch immer die Jüngste von uns sein. Ich wollte es schon damals nie verstehen udn ich glaube, selbst heute ist es noch so. Manchmal zumindest,
grinste sie nun ein wenig. Sie wollte erwachsen sein, so groß wie die anderen und sie wurde es bald, sehr früh sogar wie viele andere Kinder auch, denen man ihre unbeschwerte Kindheit damals geraubt hatte. Sie wurde ihnen gestohlen und konnte nie wieder zurückgebracht werden. -
Nun lächelte sie doch wieder verlegen und sah kurz zum Boden ehe sie ihn wieder ansah.
Und ich fühle mich geerht einen Mann an meiner Seite zu haben, der das zu schätzen weiß und und den ich selbst über alles zu schätzen weiß und den ich über alles liebe. -
Ich glaube sie hätten alles versucht bis ich freiwillig gegangen wäre. Aber sie hatten es geschafft...ich habe daran geglaubt bis ich irgendwann groß genug war um zu verstehen, dass sie mir da einen Bären aufgebunden hatten. Doch ich habe weiter daran festgehalten. Es war einfach schon ein Ritual für mich gewesen...
Zu der Bemerkung Kleines lächelte sie nur. Es würde ihr wohl ewig hinterherjagen.
Das werde ich wohl nie los, oder? Genauso wie das Daggilein wird es mich mein ganzes Leben lang verfolgen. Aber du hast recht, nemand weiß was die Nornen für einen bereithalten und wie lang man in vertrauten Bahnen wandeln darf. -
Ich verstehe,
entgegnete sie nur und nahm sich vor darüber einmal nachzudenken. Viele Römerinnen kannte sie so gut auch wieder nicht. Das viele nachdenken hatte sie irgendwie durstig gemacht so dass ihr nächster Gedanke ihrem Becher galt. Also angelte sie danach und trank schließlich davon...
Vielleicht liegt es auch daran, dass manche lernen in ihrem Leben um das zu kämpfen was sie haben wollen und andere bekommen es einfach so ohne großartige Anstrengung
sie sagte dies laut aber ein stückweit auch mehr zu sich noch immer ein wenig grübelnd... -
Venusia nickte...
Die Worte einer Frau und eines Jungen, die ein kleiens Mädchen trösten wollten als es von zu Haus fortmusste und nicht wollte. Fortan haben die Sterne sich gefragt oder ungefragt alle Probleme des kleinen Mädchens anhören müssen.
Ein wenig verwundert sah sie Valentin an als er meinte, dass sie wohl nicht mehr lange hier sein werde.
ICh werde auc weiterhin noch hier sein. Ich habe hier mein Tun, meine Aufgaben. ich werde so viel Zeit wie geht in Confluentes verbringen aber auch noch viel hier sien. Ganz los werdet ihr mich nicht.
Ein kleines Grinsen umspielte ihre Lippen ehe sie wieder hinaus in den dunklen Garten sah... -
Venusia musste bei iienen Worten Lächeln. Diesmal wurde sie nicht verlegen viel mehr überraschten sie sie ein wenig.
Das zeichnet also für dich eine starke Frau aus, dass sie weiß was sie will und dafür auch eintritt? Das finde ich interessant, dass ich so wirke. -
Au weia war das aufregend. Erst hatte Magnus solch einen Vorsprung und dann wurde er einfach überholt und Venusia war kurz starr vor Schrecken. Irgendwie war sie davon ausgegangen, dass Magnus dies nun bis zum Ende durchhalten würde. Doch sie hatte sich getäuscht...oder doch nicht? Es schien so als sei er aus einem Traum aufgewacht und er schaffte es sich wieder vor die anderen zu setzen. Ihr fiel ein riesiger Stein vom Herzen und sie würde ihn nun noch genauer im Auge behalten. Da sie wusste, dass ihre Stimme nie an der Rennbahn ankommen würde, feuerte sie ihn in Gedanken an. Diese Art schonte auch ihre Stimme...
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Nicht die Last der ganzen Welt...eher die Last einiger Erinnerungen...
Langsam öffnete sie die Augen und sah Valentin an.
Die Sterne wissen wovon ich spreche...Aber was machst du hier draußen? -
Nun ja...du sollst mich ja auch nicht ständig und immer bemitleiden. Auch sollst du dich nicht für deine Ehrlichkeit entschuldigen...
Ganz leise seufzte sie.
Ich glaube wir lasssen das Tehma einfach. Bald ist das nicht mehr wichtig sondern zählt nur noch der Tag an und für sich.
Doch eine Sache konnte sie nciht auf sich beruhen lassen.
Du meinst also wirklich, dass ich eine starke Frau bin? -
Ich hätte Mitleid, zumindest etwas. Vielleicht würde ich das denken, aber nicht das dem anderen sagen, aber so würde ich das amchen und du bist eben anders als ich...ein Stück weit auch zum Glück,
sagte Venusia lächelnd. -
Nein, das meine ich nicht,
sagte Venusia versöhnlich lächelnd.
Ich weiß, dass du deinen Teil auch dazu beitragen wirst und wenn es mehr wäre auch würdest. Es wirkt nur gerade ein wenig so auf mich als würde da so eine kleine Schadenfreude mit schwingen... -
Die Nächte waren merklich kühler geworden. Es regnete häufiger und auch am Tage wurde es nicht mehr so warm. Dennoch hielt es Venusia nicht davon ab in den Garten gehen und dort ihrer Loeblingsfreizeitbeschäftigung nachzugehen, dem Sterne schauen. Sie hatte sich eine Decke mitgenommen und diese dicht um sich gewickelt als sie sich auf die Bank setzte. Die letzte Zeit war ziemlich trubelig gewesen. Ihre Beförderung, die Hochzeit und die Vorbereitungen dazu, die Entführung mit der sie noch immer etwas zu tun hatte, der ganze Trubel in der Familie und das nun häufige Reiten. Das alles störte sie nicht wirklich, doch heute suchte sie etwas Ruhe, etwas Zeit für sich und einen Momant zum nachdenken. Den Blick hatte sie gen Himmel gerichtet und betrachtete die Sterne, ihre Freund und ihre ständigen Begleiter. Sie waren die einzigen, die immer bei ihr waren und immer für sie da. Sie würde sie nie vergessen. Lange sah sie so hinauf bis schließlich die Gedanken wieder zu purzeln begannen und sie sich nicht mehr auf den Anblick der vielen leuchtenden Punkte über sich konzentrieren konnte. Seufzend schloss sie die Augen und senkte ihren Kopf. Dann zog sie die Beine an sich und schlang ihre Arme darum...