Beiträge von Duccia Venusia

    AUch Venusia lenkte ihr Pferd zur Mitte und stieg dort ab. Als Magnus dann schließlich alles her gerichtet hatte, setzte sie sich auf die Decke. Die Pferde vergnügten sich gleich mit dem frischen Gras.
    Ich habe schon lange nicht mehr im Freien gegessen. Das ist ja fast schon ungewohnt...
    Bei dem schönen Morgen konnte es nur ein schönes Frühstück werden, befand sie zumindest.

    Zum Bestand kann ich dir nur sagen, dass bis Anfang August die Ernte recht gut aussah. Dazu wurde gezählt was man bereits eingefahren hatte und was noch auf den Äckern reifen musste. Es sei nicht nicht so viel wie im letzten Jahr gewesen. Die lange Trockenheit hier hat ihr Übriges dazu beigetragen, aber auch nicht Besorgnis erregend wenig. Seit dem Frühjahr wurden defekte Speicher ausgebessert und auch neue gebaut. Allerdings kann ich hier eben nur für meine Regio sprechen. Wie der akteuelle Stand der Vorräte ist, weiß ich leider nicht. Ich sollte Meldungen erhalten wenn alles eingebracht ist wieviel dies dann war.

    Ja, das tut man. MAn passt sich an alles an. Irgendwann und auch irgendwie. Aber, dass du keine Schneeballschlacht kennst. Das wird im Winter nachgeholt. Der Schnee ist doch nicht nur zum liegen lassen da. Man macht Bälle daraus und wirft sie auf die anderen oder wenn man Schnee ins Genick bekommt...und der rutscht den Rücken entlang...so eiskalt wie er ist...
    Das rief Erinnerungen wach und dass Magnus so etwas nicht kannte, da hatte er wirklich eine ganze Menge verpasst. Das musste nachgeholt werden.
    Du wirst viel Spaß dabei haben.
    Dann kicherte Venusia fein vor sich hin.

    Es ist ja noch relativ früh und ich denke, dass sie noch kommen werden. Der Weg hierher ist ja nun auch nicht gerade der Kürzeste.
    Sie versuchte ihn ein wenig zuversichtlich zu stimmen. Allerdings hatet sie keine Ahnung wer wirklich hierher finden würde und wer nicht.

    Zum Glück hatte sie noch einen Becher mit Wasser auf ihrem Tisch zu stehen und hob nun auch diesen.
    Zum Wohl und auf gute Zusammenarbeit würde ich sagen,
    Venusia lächelte wie immer freundlich und trank einen Schluck.
    Musst du dich jetzt ausschließlich um die Wasserversorgung der Provinz kümmern oder hast du noch andere Aufgaben?
    Wenn er schon einmal hier war, konnte man ja auch ein wenig fragen.

    Nein, um diese Jahreszeit nicht. Ist ja auch bald Herbst, geht zum Winter. Da gibt es dann wieder Schnee und Schneeballschlachten und Schneemänner und viele nasse Sachen, weil man den Schnee überall hat. Hast du schon mal eine richtig schöne Schneeballschlacht gemacht?
    Sie erinnerte sich an die vielen Schneeballschlachten wo sie eigentlich immer den kürzeren gezogen hatte und zum Ende hin patschnass war, aber dennoch hatte es ihr immer Spaß gemacht.
    Doch ich denke, so wie für dich die Kälte ungewohnt ist, ist für mich die Hitze dann ungewohnt. Denn wenn es hier heiß ist, würde ich am liebsten nur noch im Fluß liegen und mich nicht mehr bewegen. Da gehts mir dann wirklich gut.
    Irgendwann musste man ja ein wenig einlenken. Sonst wurden Themen auch irgendwann ein mal langweilig.

    Venusia stand auf, füllte in einen Becher Wein und reichte ihn dann Mattiacus ehe sie wieder Platz nahm.
    Das Imperium mag sicherlich vieles bieten. Eine Wirtschaft, Recht und sonstige Annehmlichkeiten. Doch für einen Germanen ist dies nicht unbedingt von Interesse und auch schon rein aus ihrem Charakter heraus nicht. Sie haben ein für sich gut funktionierendes System und an diesem wollen sie festhalten. In vielem anderen sehen sie Nachteile als Vorteile.

    Zitat

    Original von Marcus Octavius Augustinus
    "Salve Comes. Noch alles Gute zur Beförderung. Ich kam noch nicht dazu dir zu gratulieren." Etwas nervös schaute ich ob ich den Legaten irgendwo sehen konnte. Er hätte schon da sein müssen. *Sorgen mach* 8)


    Vielen Dank. Dir muss ich ja auch noch zum Duumvir gratulieren. Aber sag, sind schon viele da, die du eingeladen hast, oder lässt es da noch auf sich warten?
    Venusia sah sie wieder um und blickte schließlich wieder zu Magnus ehe sie wieder bei Augustinus ankam.

    Ein fragender Blick lag auf Magnus und sie fragte sich, was man an ihrer Aussagen misverstehen konnte. Aber da gabs etwas und er hatte es ziemlich offensichtlich gefunden.
    Ich wollte damit eigentlich sagen, dass man, wenn man schnell reitet, sich durch aus so viel bewegt, dass es einem wärmer wird. Wenn dir allerdings sogar jetzt schon heiß ist, hast du was falsch gemacht.
    Und da war die Retourkutsche. Auch sie konnte Sachen nicht ganz so verstehen wie es gemeint war. aber sie wollte nicht schon wieder auf dem Alter herumhacken, was ihr ja auch noch auf der Zunge lag, aber ganz schnell verschluckt wurde. Dafür ließ sie ihr Pferd nun in einen langsamen Trab übergehen.

    Nun ließ auch Venusia ihr Pferd ein wenig schnell gehen.
    Was eigentlich nur bedeuten kann, dass es noch ein schöner und angenehmer Tag wird. Wobei du natürlich recht hast. Es ist sehr frisch, aber es kann ja nur noch besser und angenehmer werden. Außerdem, wenn man sich ein wenig bewegt wirds einem auch gleich angenehmer.

    Nun, das mag für dich schade sein. Ein Germane hat seine Hütte, seinen Fluss oder See in dem er sich und seine Sachen waschen kann und Bier sowie Honigwein und seine Familie, einen kleinen Hof, etwas Acker- und Weideland und etwas Vieh. Mehr braucht er nicht und fühlt sich damit wohl. Ihn intereisseren die schönen Dinge im Imperium nicht wirklich.
    Sie bemerkte sein Schmunzeln als er Wein erwähnte natürlich.
    Du wirkst so als möchtest du welchen Trinken? Darf ich dir etwas Wein anbieten?

    Nachdem sie schließlich das Castellum verlassen hatten, ritten sie langsam dahin und sie versuhte sich ein wenig zu orientieren in welche Richtung es ging und wohin es sie führen würde, wenn sie nun einfach der Nase nach ritten. Die Richtung schien gut.
    Ich glaube der Nase nach ist eine gute Richtung. Die sollten wir einschlagen. Es verspricht eine schöne Reitstrecke zu sein.
    Wobei man das eher weniger beurteilen konnte, kam ja bald ein Wald in Reichweite.

    So war Venusia ihm nun gefolgt und hatte versucht sich die Richtung zu merken. Es war immer gut sich auszukennen. Endlich waren sie an den Ställen angekommen und Venusia begrüßte ihr Pferd erst einmal.
    Ich bin bereit und mir aus kann es sofort losgehen.
    Kaum gesagt, war sie schon aufs Pferd gestiegen und grinste breit.
    Erste...