Vale,
sagte sie ihm noch hinterher und beendete erst ihre vorhin angefangene Arbeit ehe sie sich an den Brief machte.
Beiträge von Duccia Venusia
-
-
Dazu vermag ich nichts zu sagen. Das habe ich nicht gelesen und auch nichts zu gehört. Aber das ist ein interessantes Detail. Ich frage mich wer so etwas zu tun vermag. Stiehlt heilige Dinge aus einem Tempel.
Es war für sie unvorstellbar. -
Wenn man mit offenen Ohren und Augen durch die Straßen geht, hört und sieht man eine Menge. Dort habe ich es auch her. Und die Acta lesen, soll auch manchmal etwas Auschluß bringen. Darin wurde auch darüber berichtet.
Venusia besah sich die Teller und fann, dass das Essen recht interessant aussah. -
Das Problem werden wir bestimmt abschaffen können und Kursvorschläge haben wir ja nun erst einmal genug. Das sollte zumindest ein paar Leute anlocken.
Sie hoffte, dass dies alles wirklich etwas bringen würde und Schola dadurch endlich etwas attraktiver. -
Auch hier müsste ich eine Anfrage nach Rom schicken. Wenn soweit alles besprochen ist, würde ich die Punkte aufnehmen und so bald wie möglich diesen Brief nach Roma schicken und darauf hoffen, dass ich bald Antwort erhalte. Eine Zusage kann ich dir also nicht gleich geben.
-
Nun wenn ich den Gerüchten Glauben schenken mag und einigen Berichten, die besagen, dass im Tempelbezirk wohl eingebrochen worden sein soll, würde ich auf die Götter tippen, denen diese Tempel geweiht sind.
-
Ich glaube da enthalte ich mich besser meiner Meinung. Alles was ich jetzt sage, würde vermutlich falsch sein.
Sie schloß ihre Aussage mit einem Lächeln welches ihm zeigen sollte, dass sie ihre Aussage nicht ganz so ernst meinte, wie es sich vielleicht anhörte.
Wenn ich die römischen Götter für verantwortliche mache, könnte man mir unterstellen, dass ich die germanischen schützen möchte. Und wenn ich die germanischen dafür verantwortliche mache, könnte man meinen, dass ich es gut finde. Ich habe hier also einen gewissen Konflikt in den ich mich nicht begeben möchte. -
Gibt es spezielle Riten? ICh war auf zwei Hochzeiten bisher anwesend. Doch dort wurde gegessen, ein Opfer gebracht, die geschenke übergeben. Ansonsten ist da mir nicht viel an Ritus aufgefallen.
Noch einmal ging sie die beiden durch und konnte sich an nichts auffälliges erinnern. -
Leider, weiß ich auch nicht mehr dazu. Es scheint wohl ein Mythos zu bleiben.
Dann grüßte sie den Wirt als dieser zu ihnen trat und bestellte sich ein Wasser, gebratenes Gemüse, Brot und etwas Fleisch dazu.
Ich habe jedoch bei meinen Gängen durch die Stadt gehört, dass es wohl eine Strafe gewesen sein soll. Manche meinen eine göttliche. -
Sie waren irgendwann angekommen. Diese Taberna war ihr noch nie aufgefallen. Vielleicht sollte sie doch einmal alle Gassen abegehen um zu sehen was Mogontiacum noch so zu bieten hatte.
So lang man hier gut essen kann ist es nicht ganz so schlimm, dass es nicht die Nigra ist. Wobei es um die Taberna sehr schade ist. Einfach so abgebrannt.
Sie seufzte leise. Feuer war ein schlimmer Feind und es konnte so schnell so viel zerstören. -
Sie wollte nicht, dass er sich wegen ihr zu etwas genötigt fühlte.
Es ist eine sehr nette Geste von dir, aber mir reicht es wenn wir so heiraten. Jedes Volk hat seine Riten und man sollte sich zumindest ein Stück weit dem Volk anpassen in dessen Obhut man lebt.
Dass er bereit war diesen Schritt zu gehen, sie auch nach ihren Riten zu heiraten obwohl er es nicht muste bedeutete ihr wirklich viel und es zeigte ihr wie sehr er sie schätzte auch wenn sie ihm dies doch lieber ersparte. Valentin würde dies sicher nicht wirklich schmecken. Doch es war ihre Entscheidung und er würde sie akzeptieren müssen. -
Du brauchst mir nicht erklären warum dies nicht geht. Ich weiß es,
sagte sie mit einem freundlichen Lächeln, dass ihm zeigen sollte, dass sie ihm wirkich nicht böse deswegen war.
Doch ehe du zu den germanischen Ritualen deinen Segen gibst solltest du vielleicht wissen wie sie ablaufen. Es freut mich sehr, dass du es möchtest. Doch da sie in gewissen Dingen ein wenig anders ablaufen solltest du das gerechter Weise wohl vorher erfahren. -
Das mit dem Freund und HElfer muss ich mir merken. Es ist gut zu wissen,
sagte sie lächelnd.
Ich habe bisher nichts zu tun. Mein Zeitplan hatte ja vorgesehen, dass ich allein das Officium einräume und ich glaube man kann nicht erwarten, das man an iienem ersten Tag schon große Taten vollbringt. Also werde ich dich als Entschädigung begleiten. -
Sie drehte sich eben um die eigene Achse und bekuckte sich alles.
Ja...doch...ich denke, es kann sich sehen lassen. Ich danke dir noch einmal für deine Hilfe. Allein hätte ich das nicht so schnell hinbekommen. -
An welche Art der Hilfe dachtest du denn genau?
Sie setzte sich ein wenig anders auf ihrem Stuhl hin und trank einen Schluck vom Wasser. So viel los war hier nicht. Vielelicht würde sich dies ja ändern wenn hier häufiger Kurse angeboten wurden, aber so lang sie meist in Rom stattfanden hatte sie nur Verwaltungsarbeit. -
Ich werde beim nächsten Mal versuchen an diesen Rat zu denken. Allerdings hoffe ich nicht so schnell wieder umziehen zu müssen. Außerdem hatte ich auch nicht damit gerechnet, dass man auf geradem Weg etwas fallen lassen kann.
Sie lächelte ein wenig verlegen, weil sie sich bei ihrer Annahme ein wenig naiv vorkam. Denn sie hatte ja nun gesehen, dass es passieren konnte. Ein Blick in die Kiste führte ihr die Ausmaße der kaputte Tafeln noch deutlicher vor Augen, waren ja nun ein Großteil der Unbeschädigten und Leichtbeschädigten Tafeln aussortiert. -
Die letzte Kiste mit anderem Kleinkram verteilte sie so gut es ging. Dann widmete sie sich der Kiste mit dem Wachstäfelchen. Sie mussten ja nun aussortiert werden und bei Gelegenheit übertragen.
Ein ganzer Haufen Arbeit mit einem Fall vernichtet.
Zwei kisten stellte sie daneben und begann mit dem aussuchen. Die heilen vorsichtig in eine, die angeschlagenen noch vorsichtiger in die andere. -
In dieser Kiste dort sind meine Schreibutensielien und das was ich in meinem anderen Officium so auf dem Tisch an Dekoration zu stehen hatte. In der Kiste daneben sollten noch ein paar Gläser und Vasen sein. Ich hatte nicht alles in eine Kiste bekommen.
-
Sie selbst nahm sich eine andere Kiste mit weiteren Schriftrollen und einigen Wachstafeln. Mit dieser ging sie zum Regal daneben und sortierte dort alles ein.
Wenn dem so ist, dann sage Bescheid wenn ich mich revengieren kann. -
Ein Schmunzeln lockte Strabos Bemerkung zum Vorschein. So langsam sagte sie sich auch: Hey was solls, geht nicht mehr zu ändern, muss sie halt einiges einfach wieder neu schreiben. Schnell sah sie sich um und überlegte kurz, was sie in den Kisten alls mitgenommen hatte.
In dieser Kiste,
sie deutete auf jene, die direkt neben der Tür stand,
in dieser sind Schriftrollen drin. Die sollten in dieses Regal kommen.
Wieder deutete sie in die entsprechende Richtung.
Und...danke schön,
sagte sie noch schnell hinterdrein.