Beiträge von Duccia Venusia

    Einige von ihnen. Nicht alle. Wir wurden in zwei Gruppen geteilt. Die anderen gingen gleich weiter nach Rom und mit unserer sollte man sehe ob man schon hier etwas erreichen konnte.
    Sie sah Valentin an und fragte sich was er wohl dachte.

    Ich habe gestern mit Marga gesprochen und irgendwie das Gefühl es dir schuldig zu sein. Ich habe lange darüber geschwiegen. Es hat es weder besser noch schlechter gemacht.
    Sie sah ihn kurz an ehe sie den Blick auf den Boden richtete und zu erzählen began. Sie erzählte von dem Überfall auf das Dorf, die Männer, die sie überfielen, was sie machten, was vom Dorf danach übrig war, wie sie hierher kam. Sie sprach auch von ihrer Flucht, die nicht klappte und ihr schließlich diese Strafe einbrachte. rst als sie fertig war, sah sie ihn wieder an.

    War ein Kind wirklich noch ein Kind wenn es solch Dinge durchlebt hatte wie es Venusia musste. Konnte man ein Kind bleiben, wenn man die schlimmsten Greueltaten mit ansehen musste? War man nicht gezwungen früh Dinge zu verstehen, die man sonst in diesem Alter nicht musste. Wurde man nicht dadurch zu einem kleinen Erwachsenen? Alles was eine Kindheit ausmachte, das unbekümmert sein, neugierig in den Tag hineinzulebeneinfach nicht an die Gefahren zu denken, die vielleicht auf einen lauern könnten. wurd dies einem nicht genommen? Man wurde doch regelrecht gezwungen, weiter zu denken. Sich der Gefahren bewusst zu sein, die das Leben für einen bereithielt und mit ihnen zu leben. Mit Erinnerungen zu leben, die einen nicht mehr unbekümmert sein ließen und die Neugierde damit begraben? Man begann einfch sehr früh anders zu denken.
    Venusia hatte sich schon oft Gedanken darüber gemacht und sie kamen ihr gerade wieder.
    Nein, kannst du im Moment nicht. Aber ich wohl etwas für dich.
    Sie erinnerte sich an das Bad von gestern und daran, dass er gesehen hatte, was sie verbergen wollte und sicher fragen dazu hatte.

    Du kannst nicht überall sein und auf jeden aufpassen und darauf achten, dass er nicht zu den bösen gehört. Das schafft keiner. Es wird immer wieder Leute geben und immer wieder wird etwas passieren. Sicher man kann eine ganze Menge machen, aber nie alles verhindern. Das schafft keniner. Ich lebe noch und es ist alles dran. Das sah gestern noch ganz anders aus für einen Moment, aber es ist gut gelaufen. Mache dir keine Vorwürfe. Das hast du nicht nötig. Sie hatten ihre Möglichkeit, jeder. Du wolltest ihnen helfen und sie haben diese Hilfe mit Füßen getreten. Sie haben deine Magistraten verjagt, sie haben dich bedrängt. Man kann nur hoffen, dass es jetzt besser wird nachdem diese Quertreiber eingesperrt sind. Das andere zur Besinnung kommen. Doch eine Sicherheit wird es nie dafür geben.
    Jetzt ahtte sie ihm irgendwie wohl einen Vortrag gehalten was sie gar nicht wollte und noch immer lag ihre Hand an seiner Wange. Sie versuchte zu lächeln. Sie schaffte es auch irgendwie. Kurz schloß sie die augen weil Bilder auftauchten, die sie ganz schnell verscheuchen wollte. Sie wollte sich jetzt nicht erinnern. Dann öffnete sie die Augen wieder und sah ihn an.

    Ich habe geschlafen und ich bin mir sicher. Mir gehts auch gut,
    sagte sie mit einem Lächeln welches verschwand als ihr Gesicht ernst wurde.
    Wenn etwas in einer Sackgasse endet, wo willst du da bitte weitermachen. Du hast keine Schuld daran. Gib sie dir bitte auch nicht. Es wird alles wieder gut.
    In ihrem Gesicht erschien etwas was Zuversicht ausstrahlte und die Überzeugung, dass dem auch wirklich so war.

    Guten Morgen,
    sagte sie lächelnd und streckte sch etwas.
    Nein, danke. Ich möchte im Moment nichts.
    Und nun saß sie da und wartete darauf, das Val etwas sagte oder fragte.

    Irgendwann tauchte Venusia wieder aus den traumlosen Tiefen auf. Sie hatte nichts geträumt und einfach nur geschlafen. Wie lange das wusste sie nicht und selbst jetzt wo sie eigentlich dachte weit genug aufgetaucht zu sein, konnte sie noch nicht die Augen öffnete. Es war fast so als seien sie zu schwer um sie bewegen zu können. Auch merkte sie nun, dass sie nicht allein war und jemand ihre Hand hielt. Also versuchte sie noch weiter nach oben zu kommen und schaffte es irgedwann ihre Augen zu öffnen. Da sah sie Valentin sitzen. Ein kleines bischen Mühe hatte sie als sie versuchte sich aufzusetzen. Als sie dies geschafft hatte, lächelte sie ihn nur ein wenig an und sagte erst einmal nichts.

    Sie nahm es ihr nicht übel. Sie war vielmehr enttäuscht, dass man es hinter ihrem Rücken getan hatte. Doch das Schlafpulver wirkte immer besser und Venusia hatte nun gegen zufallende Augen zu kämpfen. Notgedrungener Weise legte sie sich auf das Bett und schloß einfach nur die Augen. Sie war zu schwach um diesen Kampf lange kämpfen zu können und es dauerte nicht lang bis sie tief und fest schlief.

    Sie konnte wieder arbeiten gehen und saß vertieft in einigen Wachstafeln und Schriftrollen, die nun bearbeitet werden mussten als es an der Tür klopfte. Heute machte sie sich nicht die Mühe etwas Platz auf ihren Tisch zu bekommen. Es würde eh nichts helfen und bat den jenigen rein, der zu ihr wollte.

    Ein trauriges Lächeln erschien in ihrem Gesicht.
    Marga, das ist wirklich ganz lieb von dir, aber ich glaube ich werde nicht schlafen können. Ich muss nachdenken.
    Zumindest konnte sie dies beiher eben nicht. Sie fragte sich woher diese furchtbare Müdigkeit kam. Sie war doch bis zu dem Met hellwach gewesen. Der Met...Marga hatte sie ja darum gebeten mit zu trinken. Ein enttäuschter Ausdruck machte sich auf ihrem Gesicht breit während sie begann gegen diese aufdringliche Müdigkeit zu kämpfen. Nie wieder würde sie Met trinken. Dass Marga noch etwas hatte hineingeben lassen auf die Idee kam sie nicht.

    Ich werde wohl später etwas essen. Im Moment habe ich keinen Hunger und es tut mir leid. Du hast so giut für mich das Essen gemacht. Ich werde mich wohl am besten etwas hinlegen und versuchen zu schlafen. Doch es muss keiner bei mir bleiben. Ich habt doch auch etwas zu tun. Ich schaffe das schon. Außer natürlich einer von euch will unbedingt bei mir bleiben. Es geht aber auch ohne.
    Sie wusste, dass sie nicht schlafen konnte und dass das Alleinsein ihr wohl nicht wirklich bekommen würde, aber irgendwie wollte sie auch allein sein. Doch Marga lächelte sie freundlich an damit diese beruhigt war. Auch begann des Mittel so langsam zu wirken und sie fühlte sich ein wenig müde. Doch davon wusste sie ja nichts, schob alles auf den Met und schwor sich erneut nie wieder etwas davon zu trinken.

    Venusia schmunzelte ein wenig bei Margas Beschreibungen und trank schließlich ihr zu Liebe sogar zwei recht große Schlucke von dem Met ehe sie den Becher an sie zurückreichte.

    Vier...? Sie überlegte krampfhaft wer damit noch gemeint war. Doch so langsam erinnerte sie sich. Sie meinete wohl Ancius und Diantha. Aber von Verinas Glück wusste sie noch gar nichts.
    Verina hat sich auch verliebt? Das freut mich fpr sie. Wenn dem so is, kann es ja nur besser werden.
    Ein kleines Lächeln erschien auf dem sonst recht ausdruckslosen Gesichts von Venusia und krampfhaft hielt sie den Becher mit Met fest. Doch trank sie erst einmal nichts weiter von.

    Danke,
    sagte sie noch einmal und trank einen kleinen Schluck von. Dann hielt sie den Becher mit beiden Händen umschlossen und sah etwas in die Ferne.
    Weißt du Marga, ich hoffe, dass sies nun alles vorbei ist und es endlich etwas friedlicher in unserem Hause wird. Das haben wir uns doch verdient, oder?
    NOch einmal trank sie einen kleinen Schluck vom Met. Obwohl er gut schmeckte und dochwieder eigenartig, mochte sie ihn gar nicht so recht trinken. Oder schmecjte er gar nicht anders als sonst sondern war sie ihn einfach nicht mehr gewöhnt. Sie wusste ja nicht einmal mehr wie er früher geschmeckt hatte.

    Als Marga hinaus gegangen war, hatte sie sich so aufs Bett gesetzt, dass sie sich an die Wand lehnen konnte und die Beine angezogen. Als Marga ihr dann den Becher reichte, nahm sie diesen und sah Marga wieder abwartend an.
    Danke, hatte sie noch gesagt.

    Ihr stand so gar nicht der Sinn nach Met. Es hatte iegentlich schon einen rund warum sie hier ein wenig aus der Art geschlagen war. Doch Marga hatte sich so lieb um sie gekümmert, dass sie schließlich einwilligte.
    Aber nur einen. Mehr nicht auf meine Rückkehr,
    vergewisserte sie sich noch einmal.

    Zitat

    Original von Valentin Duccius Germanicus

    Sim-Off:

    Marga ;)


    Sim-Off:

    *pfeif* sowas kommt von sowas ;) Natürlich Marga...bin heute schon völlig verwirrt.


    Venusia nickte nur. Sie wusste nicht was sie noch erzählen sollte und essen würde sie sicher auch nichts. Ihr Magen verkrampfte sich sogar ein wenig beim Gedanken daran, aber vielleicht konnte sie das ja doch ein wenig so einfädeln, dass es keine mitbekam. Doch jetzt ließ sie sich erst einmal hinüber bringen.

    Venusia stieg aus der Wanne und ließ sich dann einwickeln.
    Ja, er weiß von ihm und war nicht sehr begeistert. Deswegen bin ich ja noch raus und spazieren gegangen und dann...
    Sie sprach nicht weiter und versuchte zumindest für Marga ihre Laune zu halten. Doch sie hatte die gute Laune bereits wieder verloren. Für einen kleinen Moment hatte sie es wirklich vergessen und wurde nun von allem fortgerissen. Doch das musste ja keiner merken.
    Ich danke dir Dagny, aber ich kann die paar Schritte allein laufen. Es geht mir schon wesentlich besser.