Beiträge von Duccia Venusia

    Jetzt wurde sie ein wenig verlegen.


    Ich halte mich eigentlich nicht so für eine große Unterhalterin, aber dennoch danke ich dir für das Lob, aber ich gebe es gern zurück. Es macht mir auch Spaß mich mit dir zu unterhalten und sei es über den bösen Regen, der Germanen zu Hünen heranwachsen lässt,


    sagte sie mit einem kleinen Augenzwinkern und enem breiten Lächeln.

    Das war jetzt ein kleines bischen unfair. Er hatte ihr die Pointe genommen. Naja, was sollte es. Irgendwann würde sie sich schon mal revengieren können.


    Die Briten sind mindestens ein Centimeter größer als der normale Germane. Denn irgendwann hilft auch der Regen nicht mehr weiter. Schon beeindruckend, oder? Was Regen alles so machen kann. Er lässt nicht nur große Wälder und Auen wachsen sondern auch die Menschen etwas größer werden. Du siehst Regen ist gar nicht so schlecht.


    Nun wurde ihr ernstes Gesicht wieder freundlicher und sie lächelte.

    Es war schon lustig wie er sich verhielt als er sich Britannien mit dem Regen vorstellte. Da musste sie noch etwas nachsetzen.


    Wusstest du, dass wenn man als Kind oft im Regen spielt man besonders hoch wächst?


    Sie konnte nicht anders als sich diesen kleinen Scherz zu erlauben. Ihr Blick war sehr ernst und sie musste einen Schluck Wasser zu sich nehmen um sich etwas abzulenken und so das Schmunzeln zu unterdrücken.

    Nun war es ganz vorbei und Venusia musste wirklich lachen.


    Das ist nicht grauenhaft. Es gibt nichts schöneres als an einem heißen Sonnentag durch einen lauwarmen Regenschauer ein wenig abgekühlt zu werden. Ihr seid scheinbar einfach nichts Gutes gewöhnt. Aber ein Stück weit hast du recht. Wenn es tagelang dauert, ist es nicht mehr so schön.

    Ich habe dort mit meiner Familie eine neue Heimat gesucht und auch gefunden. Wir haben in der Nähe einer römischen Siedlung gelebt und dort lernte ich auch das Latein. Was macht man sonst so, wennn man aufwächst. Man spielt, macht Dummheiten und man lernt.


    Bei der Erinnerung daran musste sie ein wenig schmunzeln. Irgendwas schaffte sie immer anzustellen aber meist, bekamen das ihre Eltern nicht mit.


    Das Land ist sehr schön. Es hat weite grüne Ebenen und es sollen sich gen Norden Berge erheben. Im Winter ist es nicht ganz so kalt wie hier und es regnet häufig. Also öfter als hier und es hat gerne dicken Nebel.

    Ich weiß Bescheid und kennen auch seinen Namen.


    Einen Moment ging sie noch einmal die Gespräche durch um sich in Erinnerung zu rufen über was sie gesprochen hatten.


    Leider muss ich dich enttäuschen. Darüber war nichts zu erfahren. Doch wenn ich meine Vermutungen äußern darf. Die Mattiaker werden als Verräter bezeichnet und die Angriffe auf selbige lassen darauf schließn, dass es ein Anhänger Modoroks war oder er selbst. Einiges spricht dafür und sicher wird er erneute Pläne gegen das Imperium hegen. Aber er kann das alles nicht allein entscheiden. Die Stämme, sprich deren Oberhäupter haben da einiges mitzureden. Es wird wahrscheinlöich noch einige Zeit dauern bis wir hier im Imperium mit neuerlichen angriffen rechnen dürfen. Doch glaube nicht nicht, dass die Mattiaker irgendetwas davon erfahren werden und die anderen Stämme an der Grenze werden auch nicht viel von den Plänen erfahren. Zu viel Mistrauen ist gesät worden als das da noch einmal ein Risiko eingegangen wird.

    Sim-Off:

    Vielen Dank, werde ich berücksichtigen ;)


    Ein wenig amüsiert über diesen Fragemarathon, musste sie leise lachen.


    Ja, das stimmt. Ich war bei den Mattiakern und auch noch zwei anderen uns gut gesinnten Stämmen. Du fragst bestimmt nicht ohne weiteres Interesse daran nach, oder?

    Ich weiß, dass dies eine seltsame Bezeichung sein mag. Doch wurde nicht hier der Name Germania Libera geprägt. Es heißt freies oder unabhängiges Germanien? Dies hat sich bestimmt kein Germane ausgedacht der jenseits des Limes wohnt. Sicher sind wir frei, das wollte ich damit nicht abstreiten und dennoch wurde dieser Name einem Gebiet gegeben, das nun einmal unser Nachbar ist und in dem die Gens Duccia einst lebte.


    Nun griff sie nach einem Becher und schenkte sie etwas Wasser ein um einen Schluck zu trinken.


    Ich nehme nichts übel wenn man mich zu diesem Thema etwas fragt. Ich rede gern darüber. Dnenn nur so kann man Misverständnisse ausräumen, die sich eventuell gebildet haben.


    Sie hatte nichts von ihrem Lächeln verschwinden lassen sondern es war noch genauso wie davor.

    Die Wagen hatten nun die erste Runde geschafft und es war zumindest in dieser Runde mehr als nur interessant. Zu Anfang schenkten die Wagen sich nichts und es gab großes Gerangel um die Plätze und nicht immer sah man ganz ungefährlich Manöver. Doch bald konnte man schon den letzten der Runde erkennen. Maximus Didius Metellus blieb zurück während die anderen sich Nase um Nase nach vorn kämpften. Davor reihten sich Hermes und Patrokles ein. Magister Rotarum schaffte es auf den 5. Platz und vor ihm Plinius. Die drei Wagen davor klämpften besonders hart, aber auch hier konnte man bald eine Reihenfolge erkennen. Marsyas nach Dominator Spectatorum und dieser nach Diokles


    Nun ging es in die zweite Runde und man durfte hoffentlich gespannt sein.



    Stand nach der 1. Runde: Diokles - Dominator Spectatorum - Marsyas - Plinius - Magister Rotarum - Patrokles - Hermes - Maximus Didius Metellus

    Sie musste ein wenig schmunzeln. Ancius Name war nicht der einfachtste und als sie aufgegessen hatte, antwortete sie.


    Du meinst bestimmt Ancius. Ja, er ist mein Großcousin. Duccius Munatianus.


    Ehe sie nun von sich erzählen wollte, versuche sie sich etwas bequemer hinzusetzen. Diese Klinen waren nicht zum Sitzen geeignet.


    In der Provinz bin ich seit bald eineinhalb Jahren. Davor habe ich etwa 9 Jahre in Britannien gelebt. Davor habe ich im freien Germanien an der Amisia gelebt.

    Su hast recht, ich wohne auch in der Casa. Aber wenn Valentin Besuch empfängt und wir nicht dazu gerufen werden, dann stören wir auch nicht. Wenn er möchte, dass wir dabei sind, dann wissen wir auch Bescheid. Es war dann nur Essen unter euch. Und er ist wirklich sehr nett, wie eigentlich alle Duccia es sind. Es liegt in unserer Familie.


    Ahjeh, was redete sie da nur wieder, aber sie ihrer Meinung recht damit hatte, würde sie jetzt auch nicht weiter drauf eingehen sondern biß sicherheitshlaber noch einmal vom Brot ab. Mit vollem Mund konnte man weniger reden.

    Das ist wirklich beeindruckend.


    Das war es in der tat auch wenn sie noch immer etwas befremdet war von Tempeln. Das war ne römische Eigenart.


    Der Duumvir von Mogotiacum, Valentin Duccis Germanicus ist mein Cousin. Ja, wir sind daher verwandt,


    sagte sie mit einem kleinen Lächeln und einiger Neugier in der Stimme.


    Darf ich nun wissen warum du dies fragst?


    Ihr lächeln wurde ein wenig breiter aber blieb freundlich.

    Sim-Off:

    uih,...vielen Dank...


    Da saß sie nun auf der Kline und fühlte sich so ein kleines bischen zurecht gewiesen.


    Nun erwartet nichts, eher gedacht...


    Dann lächelte sie ein wenig.


    Aber nun weiß ich es ja besser.


    Nachdem sie nun die Trauben und das Obst aufgegessen hatte, nahm sie sich etwas vom Brot und vom Käse.

    In einem Castellum schon. Sogar schon mehrfach, aber bisher npoch nicht im Praetorium. Nur immer in der Verwaltung. Ich habe gear nciht gewusst, dass es hier auch solch Häuser gibt und nicht nur die Truppenunterkünfte.


    Sie lächelte ein wenig verlegen ob ihrer Naivität und vielleicht auch Dummheit. Dann nahm sie sich etwas von den Trauben und dem Obst.

    Nun waren sie im Esszimmer angekommen. Sie sah sich einen Moment um. Denn bisher hatte sie nur Essen in großen Räumen besuchen dürfen. Der Raum hier war so gänzlich anders eingerichtet als ihr Kaminzimmer. Aber damit hatte sie auch wieder ein wenig gerechnet und sie begab sich auf die ihr gewiesene Kline. Sie nickte ihm dann dankend zu und besah sich kurz das Angebot auf dem Tisch.


    Entschuldige bitte, falls es dir komisch vorkam, dass ich mich so umgeschaut habe. Aber in einem Praetorium war ich noch nie und ich muss gestehen, ich bin auch ein wenig neugierig.

    Sie war die ganze Zeit neben ihm her gegangen und als sie den Eingang erreichte, grüßte auch sie die Wachen freundlich. Als er sie nach dem vorgehen fragte, nickte sie zustimmend und folgte ihm.

    Sie stand ebenfalls auf und folgte ihm ins Praetorium. Außerdem war sie auch ein wenig neugierig, wie das wohl aussehen würde. Denn mehr als die Officien hat sie bisher nicht von den Castellen gesehen.

    Venusia musste Lächeln. Nein, sie würde heute nicht mehr nach Mogontiacum zurückkehren.


    Ich bin zwar schnell im Reiten und kann auch lange durchhalten, aber ich glaube nciht, dass sich mein Pferd darüber so freuen würde und außerdem sind ein paar Tage Aufenthalt hier um die Dinge zu regeln eingeplant. Das Angebot mit dem Essen würde ich sehr gern annehmen und ich danke dir auch für das Angebot der Übernachtung hier. Meine Familie besitzt in der Stadt noch eine Casa. Mein Cousin, war früher einmal Duumvir hier und aus dieser Zeit haben wir noch ein paar Besitztümer und auch Betriebe, die in der Stadt und in der Nähe dazu angesiedelt sind..


    Nun hatte sie den letzten Schluck ausgetrunken und stellte den BEcher auf den Tisch.

    Das werde ich auch noch tun. Ich wollte nur einmal hören wie es so die anderen beteiligten Parteien empfinden. Denn ich habe aus der Stadt den Hinweis erhalten, dass hier nicht alles so läuft wie es sollte. Und ehe ich das Gespräch mit ihm suche, wollte ich mich vorher informieren. Ich bin gern auf meine Gespräche so gut wie möglich vorbereitet damit ich dann argumetieren kann, wenn ich es muss.


    Sie musste ein kleines bischen Grinsen. Man konnte es vielleicht als kleine Macke bezeichnen, aber es hatte ihr schon immer geholfen möglichst viel zu wissen. Erneut trank sie etwas von den Wasser und ihr Becher neigte sich somit langsam dem Leersein zu.

    Sie seufzte. Irgendiwie mochte sie dies nicht ganz glauben. Sie hoffte, dass sie sich nach dem Gespräch verstanden. Naja...nicht gut, aber vielleicht noch zu retten.


    Wurden schon Projekte angefangen oder blieb es wirklich nur bei den Planungen?


    Wenn wirklich ihre schlimmsten Befürchtungen eintraten, dann würde sie es eben persönlich in die Hand nehmen.