Beiträge von Duccia Venusia

    Etwas verwunder war sie schon als er nach dem Scrba rief und als dieser kam, machte sie sich daran das Officium ein wenig zu begutachten und die beiden in Ruhe sich unterhalten zu lassen, denn sie wollte sie nicht belauschen. Als er nun wieder das Wort an sie richtete, sah sie zu ihm.


    Nun ich bin nicht nur wegen des Centurio hier. Ich habe die Zeit seit meiner Ankunft genutzt um mich ein wenig hier umzuschauen und die Arbeit meines Magistraten zu begutachten. Ich möchte gern einmal von dir hören, wie die Zusammenarbeit mit ihm klappt und ob noch etwas besser gemacht werden kann. Ob du Wünsche in dieser Richtung hast, Fragen und auch gern Anregungen.


    Sie war sehr gespannt was er hierzu zu sagen hatte.

    Die Fahrer nahmen nun Aufstellung. Auf der ersten Bahn fand man Magister Rotarum, danben Plinius, dann Hermes, daneben dann Maximus Didius Metellus, Marsyas, Dominator Spectatorum, Diokles und dann Patrokles. Das Startzeichen wurde gegeben und die Lenker preschten in ihren Wagen davon. Man versuchte schon kurz nach dem Start Boden gut zu machen um ein wenig sich aus dem Feld lösen zu können und sich somit die Mögliochkeit auf den Sieg zu sichern. Es würde bestimmt ein spannendes Rennen werden. Zumindest hoffte man dies.

    Venusia seufzte als sie die Geschichte von Diantha hörte und sie tat ihr sehr leid.


    Du musst dich nicht dafür entschldigen, dass du nichts unternommen hast. Wer weiß wozu es gut war und was dir sonst passiert wäre. Diese Frau schreckt scheinbar vor nichts zurück.


    Wieder schwieg sie einen Moment und dachte nach, was sie Diantha sagen konnte, wie sie sie vielleicht trösten konnte.


    Ich frage mich warum man Sklaven so behandeln muss. Sie sind dochkeine Menschen zweiter Klasse. Bei uns in Germanien, da waren sie sogar fast so etwas wie Familienmitglieder. In etwa so wie du hier bei uns. Man tat ihnen nichts, außer sie machten wirklich großen Ärger. Aber das taten sie fast nie, denn es ging ihnen gut. Sie waren in das Leben der Familie integriert. Und doch gibt es Menschen, denen es scheinbar nichts mehr Spaß macht als andere zu unterjochen und ihnen das letzte bischen Ehre und Selbstwertgefühl auszutreiben. Jedes Mittel ist da Recht. Auspeitschen, schikanieren und schlimmeres. Einem Dinge antun, die man meint nie aushalten zu können und irgendwie schafft man es doch. Doch fortan ist man gezeichne. So sehr man sich versuchtgegen sie aufzulehnen sie schaffen es doch ihre Opfer zu beeinflussen und wenn es die Träume in der Nacht sind oder die Narben, die man sein ganzes Leben lang mit sich herumtragen muss und immer wieder erinnern.


    Venusia hatte wieder zum Fluß geschaut und ihr Blick war etwas undeutbar geworden.

    Venusia war erleichtert zumindest die Möglichkeit zu erhalten etwas tun zu können.


    Ich danke dir dafür, dass ich den Aushang anbringen darf und werde es später gern aufhängen.


    Einen Moment dachte sie nach ehe sie dann eine Frage stellte, die ihr schon geraume Zeit im Kopf herum ging.


    Eine Frage möchte ich dir gern noch stellen, wenn du erlaubst.


    Nachdem sie wieder einen Schluck Wasser zu sich geommen hatte, lächelte sie ihn erneut feundlich an wie es eben so ihre Art war.

    Sie war eine von denen, die in den Gebieten der Stadt leben wo es nicht so schön ist. Dort wo die Menschen leben, die kein Heim haben und sich ihr Essen meist zusammenstehlen müssen. Valentin hat sie irgendwie aufgelesen und so recht weiß ich auch nicht was dann passierte. Ich wollte in sein Officium. Da stand sie da und bedrohte ihn mit einem Messer. Er hatte kein Problem damit, dass sie ihn töten wollte. Sie war nicht mit dem zufrieden was er für die Stadt machte und tut. Irgendwann griff sie mich an und Valentin schaffe es sie zu überwältigen. Dabei verlor sie das Bewusstsein und ließ sie jedoch im Officium zu sich kommen und schließlich verschwand sie auch von dort wieder. Nun wollte sie sich wohl rächen. Wie sie unsere Casa ausfindig machen konnte und warum sie nun auf Ancius los ging. Er war ihr wohl im Weg und ich dann auch und wäre Hergen nicht gekommen...ich weiß nicht was dann wäre.


    Einen Moment schwieg sie und überlgte ob sie wegen ihrer Sklavenzeit mit ihr sprechen sollte. Aber sie war neugierig.


    Seit wann bist du denn schon eine Sklavin?

    Nun ging ihr Blick doch zu Diantha und sie sah diese freundlich an.


    Ich weiß nicht warum du schweigst und nicht sprichst und ich weiß auch nicht warum du es an dem Tag getan hast. Auch weiß ich, dass wir nicht viel Gelegenheit hatten bisher mit einander zu reden. Doch wenn du reden möchtest. Ich bin für dich da und ich höre dir gern zu.


    Ihr Blick ging nun wieder gerade aus zum Wasser, dass in seinem Bett vor sich hinplätscherte.

    Sie bemerkte, dass sie kurz gemustert wurde und sprach nun ohne vom Wasser fortzuschauen.


    Es tu schon nicht mehr weh und bald wird alles verschwunden sein. Nur die Erinnerungen werden uns wohl noch eine Weile veschäftigen und eh diese fort sind, wird es wohl eine Weile dauern.


    Sie konnte sich vorstellen wie es ihr gehen musste. Es musste ein Schock sein zu sehen wie Menschen so behandelt und verletzt wurden.

    Nachdem sie sich einigermaßen erholt und auch ausgeruht hatte, durfe sie ihr Zimmer wieder verlassen. Ob sie auch die Casa verlassen durfte, wusste sie nicht. Sie war gelaufen, einfach drauf los. Bald hatte sie die Stadt verlassen und war weiter hinein in den Wald gegangen. Etwas trieb sie zu der kleinen Lichtung. Dem Ort an dem sie schon lange nicht mehr gewesen war. Als sie ihn wiedergefunden hatte, war sie erstaunt, dass sie jemanden hier vorfand. Vor ihr saß Diantha am Bach und schien nichts um sich herum zu merken. Vosichtig, aber nicht wirklich leise ging sie weiter bis sie kurz hinter der Frau stand und und überlegte was sie nun machen sollte. Sollte sie sie ansprechen oder liebe in Ruhe nachdenken lassen. Sie entschied sich dagegen und setzte sich einfach neben sie ins Gras um nun ihrer seits das Wasser zu betrachten.

    Venusia nutzte das Treffen um etwas organisatorisches anzusagen. Ihre zwei Monate Amtszeit würden demnächst enden und eine neue Wahl stand wieder einmal bevor.


    Ich möchte darauf hinweisen, dass meine Amtszeit am ANTE DIEM XIV KAL IUL DCCCLVI A.U.C. (18.6.2006/103 n.Chr.) endet und somit neue Wahlen bevorstehen. Ich bitte alle sich für die Wahl zu melden oder Vorschläge zu machen,w er gewählt werden soll. Für die Abgabe der Vorschläge habe ich mir als letztmöglichen Termin den ANTE DIEM XVI KAL IUL DCCCLVI A.U.C. (16.6.2006/103 n.Chr.) vorgemerkt. Alle Meldungen, die bis dahin bei mir eingehen sollen in der Wahl Berücksichtigung finden.


    Ihr Blick ging in die Runde und sie war gespannt ob schon jemand sie melden wollte oder einen Vorschlag abgeben.

    Sie nickte.


    Ja, natürlich. Ich werde ihn fragen gehen und zu uns bitte.


    Dann stand sie auf und steuerte auf den Sieger zu.


    Heilsa Ingwiohraban. Der Legatus bittet dich an unserem Tisch Platz zu nehmen. Er möchte sich gern mit dir unterhalten.


    Freundlich lächelte sie ihn an und stellte ihm diese Frage auch auf germanisch. Was einiger rechts und links von ihr zu komischen Blicken veranlasste. Doch das störte sie nicht. Wusste sie doch, dass sie hin und wieder als komisch betitelt wurden.

    Zur Zeit entbehrt niemand gern Personal und ich kann es verstehen auch weiß um den Mangel in den Einheiten. Ich weiß mir nur langsam keinen Rat mehr. Es passiert immer mehr und unser alter Regionarius ist völlig überlastet.


    Venusia musste an Hedda denken und war sehr froh, dass man ihr nicht mehr so viel von dem Angriff sehen konnte. Es musste wirklich mehr auf Sicherheit geachtet werden und der Alte schaffte es nicht mehr.


    Wie möchten wir denn bezüglich des Fragens verbleiben. Darf ich hier einen Aushang machen oder würdest du die entsprechenen Kandidaten fragen?

    Ich danke Dir,


    sagte sie und nahm den Becher in die Hand, trank aber erst einmal noch nichts weiter davon.


    Ich weiß nicht in wie fern dir zu Ohren gekommen ist, dass wir ein paar Personalprobleme mit unserem Regionarius und unserem Centurio Stratorum haben. Wir haben bereits in Aushängen und direkten Anfragen versucht jemanden für einen dieser Posten zu finden. Doch bisher war es nicht von Erfolg gekrönt. Hier haben wir bisher noch nicht nachfragen können, was ich hiermit nachhole. Kennst du vielleicht einen fähigen Mann in deiner Einheit, der einen der Posten übernehmen kann und den du zu entbehren bereit wärest?


    Nun trank sie einen Schluck von dem Wasser und sah ihn dann wieder freundlich an.

    Sie ging zu dem ihr angebotenen Platz und setzte sich hin.


    Ein Wasser hätte ich gern. Und was dir die Ehre verschafft? Nun ich bin dieser Tage in Confluentes um mich ein wenig umzuschauen und außerdem um eine Frage gezielt an dich heranzutragen. Sie anderen militärischen Einrichtungen dieser Regio wurde schon direkt angesprochen. Doch hierher hatte es mich bisher noch nicht verschlagen.


    Venusia wollte nicht noch genauer darauf eingehen, dass sie die Arbeit des magistraten hier vor Ort mal ein wenig genauer beleuchten wollte, da ihr von ihrem Verwalter ihres Betriebes einiges zu Ohren gekommen war, was wohl nicht so klappte.

    Nachdem sie das Schreiben vom Magistraten aus Confluentes erhalten hatte, wollte sie sich einmal unauffällig in der Stadt umschauen um zu sehen was seit ihrem letzten Besuch so passiert ist. Außerdem wollte sie nun nachdem die ganzen Aufrufe und Anfragen bei den anderen militärischen Einrichtungen nichts brachten einmal persönlich in der Ala vorstellig werden und dort nachfragen. Vielleicht hatte man einfach die Aushänge nicht gesehen.


    So lief sie nun zielstrebig auf das Tor des Castellums zu und sprach die Wache freundlich an.


    Salve ich bin Venusia Duccia Britannia, Magistra Scriniorum der Regio. Ich möchte gern zum Praefectus der Ala. Kann ich ihn bitte sprechen?

    Venusia nickte, stand auf um Valeria einen Becher mit Wasser zu füllen und reichte er diesen dann schließlich.


    Mir geht es gut. Danke der Nachfrage. Nun mit der Schola. So viel ist hier nicht los. Wir haben nicht all zu viele hier, die die Zeit finden sich zu bilden. Vor einiger Zeit habe ich ja, wie du sicher uach erfahren hast den Kurs über Germanen gehalten mit meinem Cousin gemeinsam. Er interessierte hier in der Provinz einige allerdings leider keinen aus den anderen Provinzen. Ansonsten kann ich mich eigentlich nicht beschweren. Aber erzähl. Wie geht es dir?

    Einen Moment sah sie ihm in die Augen und musterte ihn ein wenig. Dann nickte sie aber schließlich und lächelte wieder.


    Gut, ich sage dir Bescheid und dann reiten wir aus und ich zeige dir ein wenig die Umgebung. Wir haben hier sehr schöne Orte, die man einmal gesehen haben muss.

    Die wichtigsten Feste sollten mit hinein. Wir sollten einmal schauen welchen Ausmaß das dann annimmt. Ansonsten alles an Festen rein was wir haben. Allerdings sollten wir vielleicht mit den Trinkgelagen ein wenig vorsichtig sein. Wir müssen ja dann doch wieder nicht alles verraten,


    sagte sie mit einem Zwinkern.


    In den Fortführungskurs sollten wir auf jeden Fall die Geographie nehmen und vielleicht auch noch etwas aus dem Leben erzählen.