Venusia seufzte als sie die Geschichte von Diantha hörte und sie tat ihr sehr leid.
Du musst dich nicht dafür entschldigen, dass du nichts unternommen hast. Wer weiß wozu es gut war und was dir sonst passiert wäre. Diese Frau schreckt scheinbar vor nichts zurück.
Wieder schwieg sie einen Moment und dachte nach, was sie Diantha sagen konnte, wie sie sie vielleicht trösten konnte.
Ich frage mich warum man Sklaven so behandeln muss. Sie sind dochkeine Menschen zweiter Klasse. Bei uns in Germanien, da waren sie sogar fast so etwas wie Familienmitglieder. In etwa so wie du hier bei uns. Man tat ihnen nichts, außer sie machten wirklich großen Ärger. Aber das taten sie fast nie, denn es ging ihnen gut. Sie waren in das Leben der Familie integriert. Und doch gibt es Menschen, denen es scheinbar nichts mehr Spaß macht als andere zu unterjochen und ihnen das letzte bischen Ehre und Selbstwertgefühl auszutreiben. Jedes Mittel ist da Recht. Auspeitschen, schikanieren und schlimmeres. Einem Dinge antun, die man meint nie aushalten zu können und irgendwie schafft man es doch. Doch fortan ist man gezeichne. So sehr man sich versuchtgegen sie aufzulehnen sie schaffen es doch ihre Opfer zu beeinflussen und wenn es die Träume in der Nacht sind oder die Narben, die man sein ganzes Leben lang mit sich herumtragen muss und immer wieder erinnern.
Venusia hatte wieder zum Fluß geschaut und ihr Blick war etwas undeutbar geworden.