Beiträge von Duccia Venusia

    Zitat

    Original von Valentin Duccius Germanicus


    Er konnte es nicht begreifen! Leif, Alrun... Flavius, Julia... Nicht sie, nicht seine Familie! Nicht ausgerechnet diese Beiden!
    Er bekam nicht mal wirklich mit, das Venusia da war, erst nach einer langen Zeit und er richtete sich etwas auf und zog sie dann in seine Arme, während sie beide um seine geliebten Geschwister, auch wenn er längst wusste, dass Julia nie seine Schwester war, für ihn war sie es immer gewesen, weinten.
    [SIZE=7]"Leif.... Alrun,"[/SIZE] hörte man nur tonlos über seine Lippen ein oder zwei Mal dringen. [SIZE=7]"Warum???? Warum???"[/size]


    Als Valentin sie in seine Arme zog, umarmte sie ihn auch. Immer weiter rannten ihr die Tränen leise über Gesicht. Sie erinnerte sich an an die letzten Malse wo sie beide gesehen hatte. Sie hatte nicht viel Zeit mit ihnen gehabt als sie hier ihre Familie wiedertraf und es grämte sie. Sie hatte sie doch so gern, waren sie alle gemeinsam doch die letzten aus der Landogar Sippe. Nun waren nur noch sie beide übrig. Brüder, Schwestern, Eltern und Cousin und Cousine, alle hatten sie sie verlassen. Nun hatten sie nur noch sich und die drei des anderen Zweiges.


    Ich weiß nicht warum gerade sie. Die Frage stelle ich mir auch,


    kam es zwischen ihren Tränen stockend hervor.


    Dafür ist Leif einen Tod gestorben, dessen er würdig war als Krieger im Kampf. Er geht nach Walhall und wird dort mit den Göttern wieder für uns kämpfen können.


    Mir Mühe nur schaffte sie es nicht in ihren Worten wieder loszuweinen, tat es aber danach um so mehr. Sie waren tot und sie würde sie nie wieder sehen können. Nie wieder.

    Zunächst noch dicht bei einander war erst nicht zuerkennen wer wohl die Nase vorn haben würde. Doch schnell konnte man sehen, wer wohl fürs erste womöglich das Schlusslicht bilden würde. Denn Maximus Didus Metellus blieb hinter den anderen ein wenig zurück. Vor ihm ordnete sich Hermes ein. Quintus Arius, Plinius und Magister Rotarum kämpfen noch bis kurz zum Rundenende um die Führung welche dann vom Magister Rotarum übernommen wurde. Schon jetzt versprach es ein sehr interessantes Rennen zu werden.



    Stand nach der ersten Runde: Magister Rotarum – Plinius – Quintus Arius – Hermes – Maximus Didius Metellus



    IN NOMINE IMPERII ROMANI
    ET IMPERATORIS CAESARIS AUGUSTI


    ERNENNE ICH DIE
    CIVIS
    Duccia Verina


    MIT WIRKUNG VOM
    ANTE DIEM XVII KAL IUN DCCCLVI A.U.C. (16.5.2006/103 n.Chr.)


    ZUM
    SCRIBA
    DER STADT MOGONTIACUM



    - DCCCLV AB URBE CONDITA -



    Im Namen des Legatus Augistus Pro Praetore


    Venusia Duccia Britannia
    Magistra Scriniorum Germania Superior



    IN NOMINE IMPERII ROMANI
    ET IMPERATORIS CAESARIS AUGUSTI


    ERNENNE ICH DEN
    CIVIS
    Decimus Germanicus Tacitus


    MIT WIRKUNG VOM
    ANTE DIEM XVII KAL IUN DCCCLVI A.U.C. (16.5.2006/103 n.Chr.)


    ZUM
    SCRIBA
    DER STADT MOGONTIACUM



    - DCCCLV AB URBE CONDITA -



    Im Namen des Legatus Augistus Pro Praetore


    Venusia Duccia Britannia
    Magistra Scriniorum Germania Superior

    Dieser Probatus verwirrte sie zuhends.


    Da dies ein neuerliches Kompliment zu sein scheint, sage ich noch einmal danke.


    Um die Situation für ihn nicht noch unangenehmer zu machen, überlegte sie was sie wohl fragen könnte um das etwas zu überspielen, denn ihr fiel auf, dass er rot anlief.


    Warum möchtest du eigentlich in die Legio? Was hat dich dazu bewogen dorthin zu gehen? Ist der Grund auch ein Stück weit dein Vater weil er bei der Classis war?

    Zitat

    Original von LUCIUS ULPIUS IULIANUS
    Der Kaiser schmunzelte.


    "Verzeih mir, wenn ich dich vielleicht in Verlegenheit bringe Magistra, aber wenn ich mich recht entsinne, bist du noch unverheiratet, was mich zugegebener Maßen etwas verwundert. Entspricht das noch immer den Gegebenheiten?“


    Nun musste sie wirklich schlucken. Mit vielem hätte sie gerechnet, aber nicht mit solch einer Frage. Sie versuchte die in ihr aufsteigende Verlegenheit zu verscheuchen und nicht all zu sehr überrumpelt auszusehen.


    Dem ist noch immer so und es entspricht den Gegebenheiten. Darf ich fragen warum es dich verwundert, mein Kaiser?

    Zitat

    Original von LUCIUS ULPIUS IULIANUS
    Während Commodus antwortete, trank der Kaiser wieder ein wenig vom guten germanischen Wein.
    "Das freut mich zu hören und ich Wünsche dir, dass dieser Zustand noch sehr lange anhält!“


    Sein Blick richtete sich nun auf die Magistra Scriniorum der Regio Germanica Superior.
    "Duccia Britannia! Mir wurde zugetragen, dass auch du maßgeblich an der Organisation dieses Bankettes beteiligt warst?“


    Ein verlegenes Lächeln erschien auf ihrem Gesicht und sie suchte nach Worten. Irgendwie war es ihr noch immer komisch so nah bei Kaiser zu sein und sich dann auch noch mit ihm unterhalten zu dürfen.


    Nun nicht mehr als die anderen, die sich an den Vorbereitungen der Spiele und deines Besuches beteiligt haben,


    sagte sie bescheiden und es war ja nicht unrecht. Die wenigen Organisatoren hatten ja wirklich eine Menge zu tun gehabt.

    Sie war gerade auf dem Weg ins Arbeitszimmer als sie von dort Valentins Schrei hörte. Schnell war sie dort und öffnete die Tür. Da sah sie nun Valentin auf dem Schreibtisch liegend und weinen. Auf dem Weg zu ihm, sagte sie leise seinen Namen. Dann stand sie neben ihm und sah die beiden zu Boden gefallenen Briefe, welche sie aufhob. Sie legte ihre eine Hand auf seinen Rücken.


    Valentin, was ist denn los? Was hast du?


    Dann fiel ihr Blickauf die Schrift auf dem ersten Brief und sie bekam ein beklemmendes Gefühl, da sie diese nur zu gut kannte. Sie begann ungefragt die beiden Briefe zu lesen. Erst den von Flavius und dann den letzten... Se konnte nicht glauben was sie da las, nicht fassen. Sie hockte sich neben Val und legte ihren Arm um ihn. Leise stiegen ihr die Tränen in die Augen und sie begann zu verstehen was darin stand.

    Fast hätte sie sich verschluckt vor Schreck.


    Wenn dies deine Mutter bereits sagte, kann ja meine Meinung dazu nicht so falsch sein. Selbst ich habe dies lernen müssen,


    sagte sie mit einem kleinen Zwinkern und einem Lächeln.

    Als sie Valentins Grinsen und seine Bewegung sah, nickte sie nur und grinste noch breiter. Das würde was werden wenn einer oder noch besser beide Germanen ganz vorn durchs Ziel kamen und die Germanen, die sie ein wenig zu ihrem Glück überreden musste, würden dies bestimmt auch besonders gut finden. Ja, die Spiele waren schon etwas ganz besonderes...

    Venusia hatte sich auf den gewiesenen Stuhl gesetzt.


    Ein Wasser hätte ich gern.


    Dann grüßte sie auch Aulus als dieser den Raum betrat.


    Heilsa Aulus. Am besten du setzt dich auch, er wird nichts erzählen bevor nicht alle da sind,


    sagte sie lächelnd.

    Nachdem sie die Mitteilung gelesen hatte, fand sie sich im Besprechungszimmer ein und sah Valentin als ersten darinnen.


    Heilsa Valentin, da wäre ich.


    Sie lächelte und stand nun in der Nähe der Tür ein wenig wie bestellt und nicht abgeholt da sie nicht wusste worum es ging.

    Weiter war sie über den Markt geschlendert und hatte an einem Stand eine wunderschöne Bernsteinkette gefunden. Kaum war sie an den Stand herangetreten, begann der Händler auch schon mit ihr zu handeln. Erst war sie etwas überrascht ob der besonders großen Geschäftigkeit des Mannes, aber dann stimmte sie in den Handel ein und als ihr der Preis angemessen erschien, bezahlte sie den PReis und ging mit ihrem Neuerwerb weiter über den Markt.

    Mit großer Zufriedenheit sah sie, dass die Germanen nun beide dicht hintereinander dem ersten auf den Fersen war. Wenn doch nun einer der beiden oder gar beide an dem ersten vorbeiziehen würden, wäre sie noch zufriedener. Sie wünschte es sich wirklich von ganzem Herzen. Hin und wieder merkte sie nur all zu deutlich, dass sie wohl nie eine Römerin werden würde. Sie blieb, wenn auch teilweise nur, Germanin, was sie nicht im geringsten störte. Kurz ließ sie ihren Blick über die Besucher schweifen und konnte etwas entfernt von ihr auch Valentin entdecken. Sie wusste nicht ob er dies sah, aber dennoch lächelte sie in diese Richtung.

    Sie hatte gewusst, dass dieser Einwand kommen musste und er hatte ja recht.


    Damit hast du recht, aber wir wollen es diesmal ein wenig anders halten. Wettkämpfe zwischen den Römern der Provinz und den Germanen in der Nachbarschaft. Es werden keine Gladiatorenkämpfe sein. Wettreiten und Wagenrennen.
    Sie sah zu den Germanen und schließlich zu Commodus und den anderen und lächelte etwas unsicher.