Beiträge von Duccia Venusia

    Die sie bereit sind zu geben. Wenn sie es allein schaffen würden, würden sie nicht um Hilfe ersuchen. Aber gut, dann werden wir sehen wie wir die Sachen trocken durch die nächsten Regen bekommen und die Häuser vor dem einstürzen retten. Ich danke dir für deine Zusage bezüglich des Straßenbaues. Weiteres hätte ich nicht.


    Auch wenn sie versuchte dies ein wenig zu überspielen, war sie schon enttäuscht und man sah es ihr auch ein wenig an. Es gab 12 Castelli in dieser Provinz, 4 davon allein hier. Der Rest in inferior direkt am Limes gelegen und an der Limesregion in Reatia. Eine noch in Belgica. Für sie gab es dort noch genügend helfende Hände übrig, aber es sollte nicht sein. Sie würde es schon irgendwie geregelt bekommen.

    Wieso lediglich? Dass man etwas lernen möchte, hat doch nichts damit zu tun was man iist. Du hast dich für einen ehrenhaften Beruf entschieden und da noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, musst du diesen erst erlernen. Mindere nicht dein Sein, denn jede Aufgabe ist wichtig und lernen kann ein jeder egal was du bist oder wer du bist.


    Ihr Lächeln blieb gleich freundlichund sie hoffte, dass ihre Aussage nicht zu tadelnd klang.

    Mit solch einer Antwort hatte sie irgendwie gerechnet und dachte an früher, wo dies noch ein wenig anders war.


    Nun wir haben so viele Truppen hier. Da hätten wir hier die Legio II Germanica, die Legio VIII Augusta in Argentoratum, die Legio XXI Rapax in Vindonissa und die Ala II Numidia sowie das Cohors II in Confluentes!! Als ich hier in der Verwaltung begonnen habe, war es noch möglich, dass auch mal eine Legion ein paar Mann abgestellt hatte um den Leuten zu helfen. Es steht mir nicht zu über deine Legionen zu befinden, aber ich möchte dich ersuchen deine Entscheidung noch einmal zu überdenken. Denn in den Speichern lagert nicht nur das Verpflegung für die Menschen in den Städten sondern auch teilweise, die der Einheiten. Es würde viel schneller gehen.


    Es würden ja wohl nicht alle in Manövern, Trainingskämpfen oder so stecken. Zumindest hoffte sie dies.

    Sie setzte sich auf den ihr gewiesenen Platz und überflog noch einmal kurz die Tafel um zu überprüfen, ob sie alles noch richtig behalten hatte.


    Zwei der vier Speicher in Argentoratum haben ein undichtes Dach und die Stadt hat nun schon alles Lagergut in die zwei noch unversehrten gebracht. Aber die Arbeit kann nciht nur von den Bewohnern dargestellt werden. Sie erbitten sich Hilfe. Die Straßen um Augusta Raurica sind in ienem schlimmen Zustand. Jedem dritten Wagen, der versucht die Stadt zu besuchen und Güter hinzubringen geschicht etwas. Entweder brechen die Räder oder die Befestigungen dieser. Die Schäden sollen wohl durch das viele Schmelzwasser nach dem Winter enorm sein. Borbetomagus hat ein Problem mit einigen baufälligen Häusern. Eines sei wohl schon eingestürzt. Auch dort reichen die Ressourcen nicht um dies abzudecken. Aus Confluente weiß ich weiter nichts. Die Reperaturen sind wohl soweit im Gange. ich habe nichts weiter gegenteiliges von dort gehört. Geneva wartet noch immer auf den Baubeginn des Speichers. Ein baufälliger aus dem letzten Jahr ist wohl unter der Schneelast nun endgültig zusammen gebrochen. Vesontio erbittet Hilfe bei der Instandsetzung der Wege sowie wurde finazielle Untersützung für das Denkmal angeboten. Vindonissa benötigt eine Lagerhalle und kleinere Reperaturarbeiten an Gebäuden und den Wegen.


    Nun holte sie erst mal richtig Luft. Die Liste war doch recht lang, stellte sie erstaunt fest.

    Sie hatte nicht lang warten müssen als Meridius schon eintrat.


    Salve,


    sagte sie lächelnd.


    Ich möchte mit dir sprechen. Es geht um die Renovierungsarbeiten in der Regio. Ich habe nun alle Listen und Anforderungen diesbezüglich erhalten und es sind einige Arbeiten zu erldeigen, die keinen Aufschub dulden und bei denen die Hilfe der militärischen Einheiten vor Ort benötigt werden.


    Schon hatte sie eine Wachstafel vor sich auf der alles wichtige stand.

    Auch sie wurde bei der Geschichte ein wenig traurig, da sie gut mit ihm mitfühlen konnte.


    Eine traurige Geschichte, die du mir da erzählst. Doch hast du ja noch alle Zeit und genügend Möglichkeiten dich mit den Dingen zu beschäftigen, die dich interessieren. Aiuch wenn ich hier nciht den ganzen Tag anzutreffen bin, da ich ja noch etwas mit der Verwaltung der Regio und der Provinz zu tun habe, so steht dennoch die Bibliothek den ganzen Tag offen und den jenigen zur Verfügung, die gern ihr Wissen mehren wollen. Komme doch so oft vorbei wie du es ermöglichen kannst.


    Freundlich lächelte sie wieder. Sie freute sich, wenn es Lernwillige gab, die sich für mehr als nur ihre Aufgaben interessierten.

    Den Eindruck erweckst du nicht. Ich bin nur etwas verwundert, dass du als, davon gehe ich jetzt einfach mal aus, lebenslanger Römer nicht so viel Architektur zu sehen bekommen hast und ich, die hier erst etwas mehr als ein Jahr lebe. Aber keine Angst, ich denke nicht schlecht über dich.


    Bei seinem letzten Satz musterte sie ihn kurz. Wenn er jedoch nicht mehr drüber sprehen wollte, so würde sie nicht nachfragen.

    Nun, die Bebauung der Städte besteht ja nicht nur aus Castellen. Die Städte sind so viel mehr und alles wird durch Architekten entwickelt. Nimm einen Tempel. Auch dieser ist kein Castellum. Es gibt so vielfältige Bauten und auch sehr schöne.


    Sie lächelte weiter und fand dies Gespräch sehr interessant. Sollte er als Römer nicht besser als sie die Architektur kennen.

    Sie musste ein wenig grinsen als er ihr Officium mit denen in der Legio verglich.


    Ein großer Unterschied ist, dass hier Wissen vermittelt werden soll und in der Legio die Fähigkeiten ein Land zu verteidigen. Da benötigt man nicht so viele Tafeln, Schriftrollen und Regale. Hier in diesen Räumen ruht eine Menge Wissen und es kann ein jeder vorbeikommen und in der Bibliothek lesen und sein Wissen vergrößern.

    Sie seufzte. Es schmeckte ihr gar nicht, aber gut. Sicher bekleidete sie diese Ämter doch aber nicht um angesehen zu sein.


    Wenn du nichts weiter hast. Ich habe glaube alles gefragt was ich wissen wollte.


    Ihr Gesicht zeigte ein Lächeln, denn sie wollte nicht, dass Valentin dachte, dass sie wegen irgendetwas sauer war. Obwohl es sie schon ein wenig traf, dass er nicht mit ihr darüber sprechen wollte. Sie würde ihm alles anvertrauen. Es gab wohl Dinge, die sich nie ändern würden und sie war nun mal die kleine, die früher gern Geheimnisse ausplauderte.

    Valentin, ich mag fast 10 Jahre fort gewesen sein, aber das da etwas anderes als Freundschaft ist, sehe sogar ich. Wenn du jedoch nicht darüber reden magst, werde ich dies akzeptieren.


    Sie atmete kurz tief ein und aus.


    Mit dem anderen hast du wohl recht. Schaden kann es ihr nicht, denke ich zumindest. Aber ob ich so angesehen bin...Du solltest da nicht übertreiben.


    Es war ihr nichts, wenn man sie so hoch lobte. Dies war ein Punkt an den sie sich wohl nie gewöhnen würde.

    Nun, sie ist schon einige Zeit hier und bisher habe ich nictht mitbekommen, dass ihr Mann nach ihr geschaut hat, dann das Patronat und zu guter Letzt euer Verhalten. Auch wenn ihr meint, dass keiner etwas mitbekommt so kann man doch ein gewisses Interesse bemerken. Wobei dies sehr vorsichtig ausgedrückt ist.


    Sie sah ihn fragend und interessiert an.

    Aber natürlich. Ich werde sehen ob das Gespräch sich auf Mogontiacum lenkt oder nicht.


    Dann schwieg sie einen Moment. In dieser Zeit fragte sie sich ob sie ihn das fragen sollte, was sie schon so lange vor hatte oder es lieber lassen. Sie konnte keine rechte Entscheidung fällen und so fragte sie doch.


    Was wird eigentlich mit Marcia?