Beiträge von Duccia Venusia

    Sie war doch gerade erst aufgestanden, weil sie nicht mehr sitzen konnte und auch um bereit zu sein dieser Frau zu helfen.


    Valentin. Halte doch mal einen Moment ein. Du tust ja gerade so als sei gerade ebend nichts gewesen. Fast so als sei überhauptnichts gewesen. Das ist nicht gut für dich. Nun setz du dich bitte einen Moment. Der Termin kann bestimmt die fünf Minuten Verzögerung noch abwarten.


    Sie sah ihn ernst an und ihre Bitte war im Grunde keine wirkliche Bitte sondern eine Forderung, der sie zur Not auch noch Nachdruck verleihen würde.

    Venusia machte ihr den Weg frei in dem sie etwas zur Zeit trat.


    Dann bin ich schon jetzt auf das nächste Mal gespannt und werde dann sicherlich sehr interessiert deinen Versuch versuchen zu verfolgen.


    Ihr Stimme noch immer durchaus als freundlich zu bewerten, hatte jedoch so einen Unterton, den man nicht ganz deuten konnte.

    Venusia hatte sich Valentins Vorschlag angehört und auch die Meinungen der anderen. Einen Moment dachte sie noch nach ehe sie zu Val schaute und begann.


    Ich finde es grundsätzlich eine gute Idee. Ich unterstütze sie gern. Wenn es hier klappt würde ich es gern auch in den anderen Städten der Regio einführen. Vielleicht könnte mandann auch eine provinzweite Einführung planen wenn es alles gut geht.

    Venusia sah ihren Blick nicht da sie besorgt zu Valentin sah. Das ganze ließ ihn bei weitem nicht so kalt wie er ihnen weiß machen wollte. Es tat ihr so leid, dass sie hier nun auch den germanischen Sitten folgen mussten. Männer Gedenken, Frauen trauern. Am liebsten hätte sie ihn in ihre arme genommen um ihm zu zeigen, dass er nicht allein ist, dass sie noch da ist und somit er nicht allein auf der Welt. Auch Marcia bemühte sich um ihn und ihr schaffte er es wirklich ein wenig etwas vorzumachen. Venusia hingegen hatte schon zu viel erlebt um da einiges zu übersehen. Sie vermisste die beiden. Sie vier waren die letzten einer zirmlich vom Schicksal gebeutelten Familie und nun ware nur noch sie beide übrig und scheinbar stellte man auch sie hier ständig auf die Probe und ließ sie um ihr Leben kämpfen. Es war nicht elicht, aber sie würde diesen Weg gehen und kämpfen, aber um Valentin fürchtete sie. Sie musste ihn wohl an die Hand nehmen und ein Stück des Weges hinter sich her ziehen bis er wieder in der Lage ist in allein neben ihr zu gehen.


    Ihr Blick ging nun zu dieser Frau und sie versuchte sogar freundlich zu Lächeln obwohl sie so undankbar den Becher weggeschlagen hatte.


    Du musst uns nicht helfen unser schlechtes Gewissen zu beruhigen, aber vielleicht willst du ja dir und deinem Magen etwas helfen damit du zu Kräftenkommst und beim nächsten Mal etwas schneller sein kannst. Zur Not nimmst du dir etwas davon in einer Schüssel mit. Musst ja nicht hier essen.


    Dann setzte sie sich auf den Stuhl vor Vals tisch und musterte ihn wieder.

    Die dritte Runde versprach schon etwas spannender zu werden. Magister Rotarum konnte seinen Vorsprung ausbauen und fuhr den anderen so langsam davon. Ob sie es schafften ihn noch einzuholen? Plinus konnte seinen zweiten Platz hinter dem Magister behaupten und somit die anderen noch etwas hinter sich halten. Es schien fast so als seien die beiden dort festgenagelt. Doch noch gab es ja einige Runden zu fahren und es konnte eine Menge passieren. Wie es auf den folgenden Plätzen schon zu sehen war. Hermes seine Gespann verlor langsam an Geschwindigkeit und die letzten beiden nutzten die Chance und zogen an ihm vorbei. Quintus Arius hatte es auf den dritten Platz geschafft. Dicht gefolgt von Maximus Didius Metellus.



    Stand nach der 3. Runde: Magister Rotarum - Plinus - Quintus Arius - Maximus Didius Metellus - Hermes

    Venusia sah, dass sie sich aufsetzen wollte und überlegte ob sie ihr helfen sollte, aber noch ehe sie sich zu Ende Gedanken gemacht hatte, saß sie schon. So ging sie zu den Krügen mit den Getränken und griff nach einem Becher, den sie mit Wasser füllte und ihr reichte.


    Du solltest etwas trinken. Das wird dir helfen.


    Ihre Stimme war nicht unfreundlich, eher neutral.

    Venusia nickte, sah zu der erwachenden Frau und versuchte sich zu beeilen als sie von Marcia das Essen holte. Ihr erzählte sie auch, dass Valentin wichtige Gespräche führen müssten und bat Marcia darauf zu achten, dass keiner das Officium betreten würde. Dann kam sie mit dem Tablett zurück und stellte es auf Vals Tisch. Mistrauisch passte sie nun auf jede Bewegung der Fremden auf.

    Sie hatte das Tuch genommen und es sich an die Wange gelegt. das Kühle tat ihr gut und das Brennen ließ nach.


    Also das Angebot hat sie dir wirklich auf sehr interessanter Art und Weise gedankt.


    Einen Moment sah sie die Frau an.


    Was machen wir nun mit ihr?

    Venusia trat nun vor an das Sprechrohr und wartete einen Moment bis sich der Trubel etwas legte ehe sie mit der Siegerehrung begann.


    Ich möchte zu allererst allen fünf Reitern für dieses wunderbare Rennen danken. Es war spannend und hat uns alle doch sehr überrascht.


    Sie konnte gerade noch rechtzeitig das freudig unterdrücken was zu dem überraschen sagen wollte. Nun wartete sie den hoffentlich tosenden applaus für die Reiter ab. Denn sie waren ja alle gut und haben sich nichts geschenkt und dafür sollten sie alle belohnt werden. Nachdem sich das nun etwas beruhigt hatte, sprach sie weiter.


    Ich möchte nun den Zweit- und Erstplatzierten bitten vorzutreten.

    Ich bin in Ordnung,


    sagte sie und brauchte ienen Moment um zu verstehen was passiert war. Endlich ließ der Schmerz nach und sie rieb sich über die Stellen wo die Frau besonders zu gefasst hatte. Mit der anderen Hand rieb sie sich über ihre Wange. sie stellte sich neben die Kline und sah auf die Frau hinab als Val sie wieder ansprach.


    Ja, noch alles dran. So doll hatte sie dann doch nicht zugepackt.


    Ihre Wange schmerzte noch immer und sie rieb sich darüber. Ihre Haare waren zerwurschtelt und sie versuchte sie notdürftig zu glätten.


    Wie bist du denn an sie gekommen?

    Nein, sie würde ganz bestimmt nicht mehr ohne zu warten Vals Officium betreten, dachte sie sich. Es tat ihr höllisch weh nach dem die Frau immer fester in ihren Haaren zog und Venusia musste sich wirklich zusammenreißen nich irgendeinen Schmerzenslaut von sich zu geben. Auch wa sie vin Valentin erstaunt. So kannte sie ihn nicht. Diese Seite an ihm war ihr neu und sie hoffte, dass er wusste was er da tat. Woran sie in letzter Zeit leider zu oft zweifeln musste.


    Du solltest tun was er sagt,


    gab sie stockend von sich, da sie sich zusammenreißen musste normal zu reden was nicht wirklich leicht fiel.

    Sie hatte ja mit vielem gerechnet, aber damit nicht. Die Wange schmerzte ihr und der griff in die Haare war auch alles andere als angenehm und es trieb ihr sogar die Tränen ins Auge. Dann bemerkte sie, dass Valentin nun diese Frau am Wickel hatte und hoffte, dass sie bald frei wäre und dann würde sich Venusia was für diese einfallen lassen...

    Was tat er da? War er denn nun von allen Göttern verlassen?


    sie hoffte sehr, dass er nur kurzfristig nicht ganz er selbst war. Den Dolch im Auge behaltend, stellte sie sich ganz langsam vor Valentin sie auf keinen Fall provozierend.


    Hör nicht auf ihn. Hier uss gar keiner getötet werden. Du steckst einfach deinen Dolch ein und geh wieder. Wir vergessen das du wirst deinen Dolch auch nicht mehr gegen Menschen erheben. Was sagst du dazu?

    Nun, was ich hier darf und was nicht, glaube geht dich fast genauso wenig an wie uns scheinbar dein Name.


    Immer noch sprach sie ruhig bis Valentin diese komischen Dinge sagte. Verdattert sah sie zu ihm und fragte sich was hier los war. War er noch bei Verstand. Gerade wollte sie Einspruchg erheben als ihr die Situation in der Casa einfiel und sie jederzeit bereit irgendetwas zu unternehmen abwartete und diese Frau im Auge behielt.

    Na toll. Auch noch sowas. ab sofort klopfst du wieder bei Val an und wartest,
    dachte sie sich und begab sich noch immer etwas verwirrt zu ihm hinüber und sah ihn als er er mit ihr sprach.


    Heilsa. Was hast du dir denn hier wieder ins Büro geholt?


    Das sprach sie in germanisch und dann zu Hedda sehend in latein,


    Ich würde auch gern den Namen der Frau erfahren, die meint ihr den Duumvir bedrohen zu müssen und nun auch noch mich.


    Ihre Stimme war ruhig und freundlich.

    Venusia verließ gerade ihr Officium und wollte zu dem von Valentin. Ihre Nase hatte sie in eine Wachstafel gesteckt. Den Weg kannte sie ja im Schlaf. So klopfte sie dann an die Tür des Officiums und stand auch schon darinnen. Im Augenwinkel sah sie plötzlich eine Frau an die Wand gelehnt. Dies zog ihre Aufmerksamkeit doch von der Tafel fort. Freundlich grüßte sie die Frau und sah dann zu Valentin. Noch ehe sie etwas sagen konnte, sah sie im Augenwinkel etwas blitzen. Ihr Blick fiel auf den Dolch, den die Frau in der Hand hielt. Völlig erschrocken sah sie von einem zum anderen...

    Zitat

    Original von LUCIUS ULPIUS IULIANUS
    Nun war der Kaiser im Zugzwang, nicht in Verlegenheit zu kommen. Er sah kurz durch die Runde und schmunzelte dann.


    “Nun ja! Du bist eine junge hübsche Dame aus gutem Hause, die noch dazu ein sehr beachtliches Amt innehat. Ganz abgesehen davon gehörst du dem Ordo Equester an. Da wundert es mich doch sehr, dass sich bisher niemand gefunden hat, der dir den Hof macht.“



    Ahjeh, das konnte ich heute auch noch gebrauchen, dachte sie bei sich und versuchte nicht all zu rot zu werden. Wobei sie langsam mit sämtlichen roten Speisen in einen Farbkonkurenzkampf treten konnte. Es war unangenehm. Sehr sogar, aber sie würde gute Miene machen.


    Vielen Dank für dieses Kompliment, mein Kaiser. Aber bisher hat sich noch keiner dafür gefunden dies zu tun. Woran es dies jedoch liegt, vermag ich nicht zu sagen.


    Immer weiter lächelnd überspielte sie ihre Unsicherheit und das Unangenehme dieser Situation. Auch meinte sie ziemlich wahrscheinlich einen Grund dafür zu wissen, aber diesen würde sie hier nicht bekannt geben.