Nach der Arbeit sucht Lucilla das Triclinium auf und lässt sich erschöpft auf eine Sitzgelegenheit sinken. Im Officium des Praefectus Vehiculorum in Italia herrscht ein ständiges Ein- und Aus und die Arbeit ist doch etwas anstrengender als in Hispania. Doch Lucilla ist zuversichtlich, dass sie sich schnell daran gewöhnen wird, denn es erzeugt auch durchaus ein Gefühl der Verantwortung und Zufriedenheit.
Doch nun ist Feierabend und Lucilla hat einen unglaublich großen Hunger. Nach dem Frühstück mit Crassus hat sie am Mittag nur eine Kleinigkeit zu sich genommen. Daher trägt sie dem Sklaven auf, nicht zu sparen. Während sie wartet, steigen erneut die Gedanken an den Vorabend, die Nacht und den Morgen in ihr auf.