Beiträge von Decima Lucilla

    Dass der Kaiser sich tatsächlich auf der Eröffnungsfeier tummelt, nimmt Lucilla ein wenig den Spaß. Nach ihrer ersten, und wahrscheinlich letzten, Audienz wird sie es auf jeden Fall vermeiden, auch nur in seine Nähe zu kommen.


    Von einem vorbeihuschenden Sklaven lässt sie sich ein Glas Mulsum bringen und nippt daran. Nicht schlecht, am Essen hat man also auch nicht gespart.

    Gerade noch rechtzeitig kommt auch Lucilla zu den Spielen. Die erste Sezene wird bereits angekündigt, und Lucilla sucht sich schnell einen guten Platz. Es kommt nicht oft vor in Hispania, dass man einem Schauspiel beiwohnen kann, daher freut sie sich um so mehr auf das Stück. Da die Akteure gerade erst Aufstellung nehmen, lässt sie einen Blick über das anwesende Publikum schweifen.



    Sim-Off:

    Ich hoffe, ich habe so langsam alle Feier-Threads in Carthago Nova gefunden :D

    Zitat

    Original von Publius Didius Maximianus
    Ich schüttelte den Kopf über sevy. Manchmal war er unmöglich.
    "Wie gefällt dir das Fest bisher Lucilla?" fragte ich stattdessen


    "Es ist ganz wunderbar. Ich war vorhin schon in den Straßen und bin erstaunt, wie sehr sich die Stadt zu einem riesigen Festplatz gewandelt hat."


    Sie schmunzelt. "Der Comes hat natürlich Recht, Roma ist nicht die einzige Stadt, die feiern kann. Doch selbst, wenn wir noch so große Feste schmeißen, so oft, wie sie es in der Hauptstadt tun, werden wir es uns dennoch nicht leisten können."

    Lucilla nickt Fausta zu. Da steht es also nun vor ihr, das glückliche Paar, welches im Zuge der Feier irgendwann noch heiraten soll. Menschen, die heiraten, geben Lucilla immer das Gefühl, dass irgendwann einfach alle heiraten, was wiederum ihr selbst ebenfalls Hoffnung macht. Sie lächelt freundlich.


    "Salve Flavia Fausta. Ich bin Decima Lucilla." Sie überlegt kurz. "Darf man euch schon gratulieren? Oder bringt das Unglück? Ach egal, ich gratuliere euch einfach schon einmal nachträglich zu eurer Verlobung."

    Zitat

    Original von Artoria Medeia
    Dann wendet sie sich Lucilla zu, die herangetreten ist. Neugierig lächelt Medeia sie an.


    Erst jetzt fällt Lucilla auf, dass der Comes ja doch gar nicht so alleine da herumsteht, wie es den Anschein gehabt hatte. Er war wohl in einem Gespräch mit einer Frau, die halb hinter einer Säule verborgen und nun in Lucillas neuer Perspektive aufgetaucht ist. (:D)


    "Oh, Verzeihung." entschuldigt sie sich sogleich. "Ich wollte nicht stören. Decima Lucilla, Praefectus Vehiculorum Hispania." stellt sie sich vor und fährt enthusiastisch fort: "Ich bin nur so begeistert von diesen Feierlichkeiten, dass ich das unserem Comes direkt mitteilen musste. Wer weiß schon, welche Überraschung uns hier als nächstes erwarten und ob ich dann vor lauter Staunen noch die Zeit dazu finden würde."

    :(


    Schade, aber trotzdem danke für den Spaß mit dir (und vorallem für Lucillas ersten Kuss :D)!
    Der große Gladiator Spartakuss wird immer im Herzen seiner Fans weiterleben (was das Autogramm jetzt wohl wert ist... *rumrechne* ... 8o... ich bin reiiiich.... ;))


    Nichtsdestotrotz würden sich Livi und ich freuen, wenn du im November beim Treffen in Wien auftauchen würdest :)


    Machs gut! :wink:

    "Ah, Juba, da bist du ja. Maior ist schon auf dem Weg nach Roma."


    Sie nimmt den Brief vom Tisch und hält ihn dem Sklaven hin. "Er hat einen Brief für den Comes da gelassen. Du sollst ihn nach Carthago Nova bringen."

    Viel zu lange ist Lucilla in den Straßen der Stadt hängen geblieben, kein Wunder, bei dem, was dort alles geboten wird. Hoffentlich noch nicht zu spät erreicht sie die Handelsmesse, vor welcher sie erst noch einmal staunend stehen bleibt. Unglaublich, wie sehr sich Carthago Nova in der Zeit gewandelt hatte, seit Lucilla wieder in Hispania ist. Vom unbedeutenden Städchen zum größten Handelszentrum der ganzen Region.


    Drinnen ist schon einiges los, doch Lucilla hat Glück, und entdeckt den Organisator der Eröffnung recht nah am Eingang.


    "Salve Didius Sevycius! Welch ein wunderbares Fest! Ich gratuliere dir, Carthago Nova ist unter deiner Federführung zu einer wahren Perle Hispanias geworden."

    In der einen Hand ein zarten Lammspies haltend, wandelt Lucilla entzückt durch die Straßen Carthago Novas, das fast nicht wieder zu erkennen ist. Hinter ihr folgen ihr Sklave Ambrosius mit einer Tüte kandierter Trauben in der Hand, die ihm seine Herrin zur Aufbewahrung hingehalten hat, als sie den Stand mit dem gegrillten Lamm entdeckt hatte.


    "Sieh nur, Ambrosius! Entzückend! Das ist ja fast wie in Roma! Und schau nur dort! Herrlich! Ich bin froh, dass wir noch ein Zimmer bekommen haben, ich würde es doch bedauern, wenn wir heute Abend schon wieder zurück nach Tarraco müssten."


    Sie beißt ein Stück von dem Spies ab und legt ihren Kopf schief um der Bewegung einer Tänzerin zu folgen, die schon fast einen Knoten im Körper zu haben scheint.

    Lucilla blickt Maior hinterher und setzt sich in einen Korbstuhl. Den Brief legt sie neben sich auf einen Tisch und nimmt von dort ein paar Trauben einer Schüssel. Gedankenverloren wartet sie auf den Sklaven.

    "Ach, Maior, du weißt doch, dass ich nie Dummheiten machen. Das erste, was ich tue, wenn du dann auch aus dem Haus bist, ist die Casa in 'Casa Decima Lucilla' umzubennen, aber das ist alles. Versprochen."


    Sie schaut ihn grinsend an. "Ich wünsche dir eine gute Reise."

    "Gut, dann bleibt für mich ja nichts weiter, als hier abzuwarten. Grüß mir die anderen schön, ja? Und grüße Rom und... naja, das übliche eben."


    Etwas wehmütig tritt Lucilla auf Maior zu und umarmt ihn.

    "Wirst du Romanus und Maximian dann selbst nach Hause begleiten? Das heißt, du wirst auf jeden Fall nocheinmal nach Tarraco zurückkommen?"


    Wieder würde die Casa ein Stück leerer werden, wenn Maior in Rom bliebe.

    Lucilla liest, ihre Augen weiten sich, dann blickt sie Maior erfreut an.


    "Das sind ja wunderbare Neuigkeiten! Ich gratuliere dir, Maior! Das ist eine große Ehre für dich. Nur weil das Amt schon seit einiger Zeit in der Hand der Decima ist, heißt das ja nicht, dass der Kaiser automatisch immer einen Decima einsetzen müsste. Ach, Maior, ich bin sicher, du wirst den Augustus schon von dir überzeugen. Wirst du heute noch aufbrechen?"