Beiträge von Herius Claudius Menecrates

    Zitat

    Original von Gaius Iulius Caesoninus
    So neigte er seinen Kopf in Richtung Claudius Menecrates und murmelte: "Rianorix ist schon wieder fast Letzter, da muss etwas getan werden.


    Menecrates konnte dem nur beipflichten. Er nickte. "Früher war es Syennesis, der unkalkulierbare Leistungen erbrachte. Seit einiger Zeit wirkt er sehr stabil und nun schwächelt Rianorix. Was schlägst du vor, wenn du sagst, es muss was getan werden?"


    Amasis katapultierte sich nach vorn, dass der Betrachter nur staunen konnte. Fast wäre Menecrates der Mund aufgeklappt. Zum Glück motivierte der Vorstoß auch Syennesis, sodass dieser auch Boden gutmachen konnte und nachdem er zuvor Rang zwei einnahm durcheilte er die Ziellinie am Ende der zweiten Runde als Erster. Die Position zum jetzigen Zeitpunkt sagte jedoch nicht viel aus, es blieb abzuwarten. Das Rennfieber hielt Menecrates gefangen. Auf der Bahn befanden sich allesamt starke Gegner und es konnte noch viel passieren.

    Aktuell wird im IR leider keine Legion bespielt. Die Secunda ist zwar offen, aber es bewegt sich dort nix. Es gibt also weder patrizische noch plebejische Offiziere einer Legion, die eine Verwandtschaft für deinen Charakter bilden könnten. Die einzige militärische Einheit, die z.Z. bespielt wird, sind die Cohortes Urbanae.


    Militärische Ambitionen sind in den Patrizierfamilien eher selten. Da ist die Claudia wohl die aktivste, aber wie gesagt, ich würde keinen Plebejer adoptieren. Da müsste es schon eine nette Geschichte geben, wonach der einstige Legionär patrizische Wurzeln hat.


    Ich versuche gerade, den Iulius Antoninus als Tribun für die Stadtkohorten zu bekommen. Er wäre dann ein Familienangehöriger mit höherem militärischem Rang, aber auch wieder nicht die Legion. Dafür dann eine plebejische Gens, wo vieles nicht so kompliziert ist. Das ist nur so eine Idee. Die Entscheidungen trifft in der Iulia Gaius Iulius Caesoninus.

    Salve,


    ich trage mal ein wenig zur Klärung bei. Laut unserem Codex Militaris müsste das Bürgerrecht schon etwas länger zurückliegen, denn: "Zum Dienst in die Legionen, die Cohortes Urbanae und die Cohortes Praetoriae wird zudem nur berufen, wer römischer Bürger ist." Heißt: Erst Bürgerrecht, dann Dienst als Legionär. Hat Dein Char bereits die 20 Jahre abgeleistet?


    Als Patrizier ist es eher unüblich, so weit unten im Militär zu dienen, daher - ich spreche hier allerdings nur für mich - kommt wohl eine patrizische Gens nicht in Frage. Zumindest, wenn du bei dieser Vorgeschichte bleibst. Was auch eine Adoption in eine Patriziergens erschwert, wäre der Stand eines Plebejers. In der Claudia ginge das zum Beispiel nicht, aber andere patrizische Gentes könnten das anders sehen.


    Es scheint möglicherweise naheliegend, dass du dich nach einer plebejischen Familie umschaust. Das sind nur so erste Gedanken...

    Ruhe kehrte freilich nur in der unmittelbaren Umgebung ein. Mehr konnte Menecrates nicht erwarten und er hoffte, die Götter taten es ihm gleich. Gereinigt und mit bedecktem Haupt begann er mit der Opferzeremonie. Dem Voropfer kam eine entscheidende Bedeutung zu, denn es diente nicht nur der Einleitung, sondern auch als Rückschluss anhand der Rauchsäule, wie die Geister und Götter gestimmt waren.


    Er ließ sich den Weihrauch reichen und gab ihn in die Opferschale. "Vater Ianus, durch das Opfern des Weihrauches bete ich ein gutes Gebet, damit du unserem Vorhaben, hier eine Station zu errichten, günstig gestimmt bist." Gleiches wiederholte er für Iuppiter, bevor er mit dem Weinopfer fortfuhr.


    "Vater Ianus, wie ich durch das Opfern des Weihrauches ein gutes Gebet gebetet habe, möge dir für dieselbe Sache dieses Trankopfer angeboten werden." Er ließ sich den Wein reichen und goss ihn ebenfalls in die Schale. Rauch steig auf, aber noch achtete er nicht auf ihn. Erst als auch Iuppiter den für ihn bestimmten Wein erhielt, trat er anschließend zurück und beobachtete die Rauchsäule.
    Die Wahrscheinlichkeit, inmitten Roms starke Windströme zu erleben, war nicht groß, aber sicher konnte niemand sein. Daher zeigte sich Menercrates zufrieden, als die Rauchsäule weitgehend gerade aufstieg. Unverzüglich fuhr er fort. Er zeigte durch eine Geste an, dass er nunmehr Kuchen, Getreide und Blumenkranz benötigte.


    "Genii Loki, weil es recht ist, hier für unser Bauvorhaben zu opfern, um dieser Sache willen möget ihr geehrt werden durch dieses Festopfer." Kuchen und Getreide fanden den Weg in die heiße Schale und er knusperte. "Genii Loki, möget ihr durch dieses Festopfer geehrt werden, möget ihr geehrt werden durch den vorherigen Wein." Der Blumenkranz bildete den Abschluss und verströmte noch einmal einen angenehmen Duft, als er mit der Hitze in Berührung kam.


    "Ihr Wesen, die ihr einst diesen Platz besiedelt habt, wir rufen euch heute an. Schon bald wird dieses Land überbaut werden und wir möchten uns für die Störung eurer Ruhe entschuldigen. Gleichsam bitten wir euch zu bleiben und dieses Land auch weiterhin zu schützen. Die Menschen Roms sind gläubige. Ihnen liegt viel daran, mit euch diesen Ort zu teilen." Mit diesen Worten schloss Menecrates seine Bitten an die Genii Loki ab. Ein großes Opfer sollte anschließend alle Götter und Geister zufrieden stimmen und den Bauplatz weihen.

    Die Anfrage findet meine Zustimmung. Herzlich Willkommen!
    Die Abstammung ist korrekt.


    Ließe sich Menec gleich als Tutor eintragen oder muss das zwingend ausgespielt werden? Auch dieses ist bereits untereinander abgesprochen.


    Ad
    Procurator a libellis
    Sisenna Axius Lucullus
    Administratio Imperatoris
    Palatium Augusti
    Roma




    Procurator, ich habe ein Anliegen, die Cohortes Urbanae betreffend und bitte, dieses dem Imperator Caesar Augustus vorzutragen.


    Wie ihm bekannt, verlässt Tribun Paullus Nautius Septimus in Kürze die Einheit. Sein Dienstende war uns hinreichend bekannt. Weniger langfristig konnte ich mich auf den Wegfall von Tribunus Kaeso Peducaeus Fontanus vorbereiten, der mich kürzlich in seine Ambitionen einweihte, ein Amt im Cursus Honorum anzustreben. Ich bedaure den Fortgang, möchte aber seiner Karriere auch nicht im Weg stehen. Er bat mich für die Vorbereitungen, ihm so zeitnah wie irgend möglich zu entbinden.


    Für die Nachfolge möchte ich einen Vorschlag unterbreiten, der nicht nur meine Zustimmung fände, sondern dessen Umsetzung mir sehr am Herzen liegt. Ich selbst habe mir jenen Kandidaten ausgesucht, er kam nicht auf mich zu. Unter Ansetzung der Kriterien außergewöhnliche Befähigung bei gleichzeitiger langjähriger Diensterfahrung und bedingungsloser Loyalität fiel meine Wahl auf den ehemaligen Tribunus der Cohortes Urbanae Lucius Iulius Antoninus - Träger zahlreicher Auszeichnungen. Er ist ambitioniert, als Evocatii Augustii seinen Dienst im Exercitus wieder aufzunehmen. Es wäre mir eine große Freude, wenn Iulius Antoninus das Vertrauen des Imperators ausgesprochen bekäme und ich die Zustimmung für seine Wiedereinsetzung erhielte.


    Ich bitte um eine möglichst zeitnahe Mitteilung aus der Administratio.





    gez. H. Claudius Menecrates





    Menecrates beschloss, die Einzelheiten während der Begehung zu besprechen. Er schenkte Silana noch ein Lächeln, wartete aber ihre Entscheidung nicht ab, sondern ging schon voraus.


    "Was mir vorschwebt, will ich gern erklären, aber lass uns erst einmal losgehen. Die Zeit rennt immer so. Ich habe den Eindruck, ich laufe ihr ständig hinterher." Er schaute zur Seite, um sich zu vergewissern, dass Antoninus folgte. Für die Begehung plante er keinesfalls den gesamten Tag ein. Er wollte noch in sein Büro, um unter anderen das Gesuch an den Kaiser zu richten, was Antoninus wieder in den Dienst heben sollte. Menecrates brauchte Männer wie ihn - verlässlich und kompetent.

    Die Unterstützung der jungen Priesterin würde unter anderem im Anreichen der Opfergaben bestehen, mit denen die Zeremonie eröffnet wurde. Menecrates liebte diese Voropfer. Er mochte den Duft des Weihrauches und er liebte das Verdampfen des Weins. Heute sollten außerdem Früchte des Bodens geopfert werden, aber bevor sie beginnen konnten, musste um Ruhe gebeten werden.
    Menecrates sog einmal die Luft ein und ließ Ruhe in sich einkehrten. Dann sagte er gut vernehmlich: "Favete linguis."

    Er schritt sehenden, aber nicht kontrollierenden Auges Richtung Podest. In jüngeren Jahren wäre Menecrates bei einem vergleichbaren Akt deutlich angespannter gewesen als jetzt. Er vertraute den Beauftragten und wurde nicht enttäuscht. Sein Blick erfasste den augenfälligen Opferplatz samt Foculus, er nahm die Absperrungen, die Tribüne sowie Wachsoldaten wahr und erblickte die kleine Gruppe des Collegium Pontificium. Das anvisierte Ziel - die kleine Tribüne - rückte in den Hintergrund, er schwenkte ab und steuerte auf die Gruppe zu. Die Anwesenheit von insgesamt vier Pontifices zeigte ihm, welche Bedeutung der Kaiser trotz seiner Abwesenheit der Weihung zukommen ließ.


    "Salvete!", grüßte er beim Eintreffen, nickte jedem zu und verweilte kurz bei Flavius Gracchus. Gern hätte er ihm zur Ernennung seines Sohnes gratuliert, aber er fand, das Thema passte hier und heute nicht. Er würde es nachholen.
    "Ich freue mich über eure Anwesenheit und bin sicher, sie wird dazu beitragen, die einst hier Lebenden für unser Bauvorhaben milde zu stimmen." Nach ein paar höflichen Worten verabschiedete er sich, um anschließend eine weitere kleine Gruppe zu passieren. Einige Ministri und Popae hielten sich bereit, die Kohle in der Feuerstelle glimmte bereits.


    Alle Vorbereitungen waren getroffen. Die Weihehandlungen konnten jederzeit beginnen, wenn Menecrates das Zeichen gab. Er nickte den Ministri und Popae zu, schenkte ihnen ein Lächeln und entdeckte schließlich Iulius Avianus, der wegen seiner angepassten Tunika zunächst nicht aus der Gruppe hervorstach, nun aber auf ihn zutrat.
    "Iulius, ich bin von dir Perfektion gewohnt und auch hier hast du deinem Ruf alle Ehre gemacht. Natürlich bin ich zufrieden! Ich gehe noch kurz zur Tribüne, dann komme ich wieder. Du kannst mich begleiten oder warten." Menecrates hatte entschieden, nicht persönlich die Opferhandlungen vorzunehmen, sie aber auch nicht wie einer der geladenen Gäste von der Tribüne aus zu verfolgen. Er höchstpersönlich wollte die Genii Loki um ihre Gunst bitten, denn die Station war sein Schützling, sein Herzblut und jede Mühe wert.


    Er schritt weiter Richtung Tribüne, um die Ehrengäste zu begrüßen, bevor er zur Opferstelle zurückkehren wollte. Centurio Octavius fing ihn allerdings vorher ab und meldete. Die Informationen nahm Menecrates zufrieden entgegen, nur das Salutieren musste er unbedingt noch mit den Urbanern über. Natürlich musste diese Respektsgeste nicht fortlaufend gezeigt werden, aber zumindest beim ersten Aufeinandertreffen von Untergebenen und Vorgesetztem. Eine offene Kritik sparte er sich, denn er wollte die Weihung nicht mit schlechten Worten belasten. Stattdessen blickte er zu dem Mann, der ihm vorgestellt wurde. Eigentlich hatte er keine Zeit, aber da Menecrates durch und durch höflich war, konnte er unmöglich weitergehen, ohne wenigstens nachzufragen.
    "Germanicus Cerretanus, was gibt es?" Es klang nicht unfreundlich, eher ein bisschen besorgt, da Menecrates nicht wusste, was auf ihn zukam.


    Als letztlich auch dieses geklärt, er sich beim Betreten der Tribüne die Füße waschen ließ und dort alle Ehrengäste begrüßt hatte, kehrte Menecrates an die Opferstelle zurück. Allein die Tatsache, dass am unteren Ende der Tribüne eine Wasserschale aufgestellt war, zeigte ihm, wie sorgfältig die Weihung organisiert war.
    Am Opferplatz angekommen, atmete er einmal durch. Dann trug auch schon ein Helfer die Wasserschale heran und während ein weiterer nochmals seine Füße wusch, reinigte er sich die Hände. "Möge dieses Wasser alle Unreinheit von meinem Körper waschen wie das Verwandeln von Blei in Gold. Reinige den Verstand. Reinige das Fleisch. Reinige den Geist. So ist es."
    Er ließ sich die Hände abtupfen, dann fuhr er fort.


    "Werte Ehrengäste, Bürger und Soldaten Roms. Wir sind heute zusammengekommen, um die Genii Loki dieses Platzes zu besänftigen. Ruft mit uns die Geister der hier ehemals Lebenden an und bittet um ihre Gnade, dass sie unserem Vorhaben, ihnen ein Bauwerk unbekannter Funktion auf ihr Land zu setzen.“ Er blickte in die Runde und verfolgte, wie die Anwesenden mit Wasser besprenkelt und somit gereinigt wurden.
    Erst danach legte er ein Stück der Toga über den Kopf und hob die Handflächen.


    "Geister, die ihr hier ruht; Götter, die ihr uns betrachtet - seid uns wohlgesonnen. Wir stören eure Ruhe und bitten um Vergebung. Wir möchten auf diesem Grund eine Station für die Sicherheit bauen und erbitten euer Wohlwollen. Nehmt unsere Gaben an und entschuldigt unser Handeln. Wir schätzen euch sehr."
    In Iulia Aviana Minor erkannte Menecrates die Verwandte seines Tiro, der heute eine besondere Rolle zuteil wurde. Menecrates überließ den Fortgang ihr.

    Ein wundervoller Frühlingstag trug das Datum der Bauplatzweihung. Menecrates hätte nichts gegen vereinzelte Wölkchen einzuwenden gehabt, nun aber legte er den gänzlich blauen Himmel als gutes Zeichen aus. Seine Toga strahlte mit der Sonne um die Wette, als er in Begleitung von Freunden, Klienten und Soldaten eintraf. Er hatte weder Podestaufbau noch Absicherungen oder die Bekanntmachungen kontrolliert, vertraute aber auf die Verlässlichkeit der jeweils Verantwortlichen.


    Er hoffte auf ordnungsgemäße Absperrungen, bereitstehende Musikanten, die entsandten Mitglieder der Administratio und des Collegium Pontificium und eine große Anzahl an Zuschauern. Seine Schritte führten ihn in Richtung Tribüne. Soldaten der Cohortes Urbanae säumten die Randbereiche und hielten sich in den angrenzenden Straßenmündungen bereit.


    Eine Schar claudischer Sklaven hielten für die Besucher Erfrischungen und Zehrung bereit, die allerdings erst nach dem Festakt zur Verteilung kommen sollten.


    Sim-Off:

    WiSim

    Als Menecrates eintraf, bekam er nicht mehr viel von der Unterhaltung mit. Das Wort Kaiser fing er auf. Er blickte sich auf den letzten Schritten sicherheitshalber um, gewahrte aber dessen Ankunft nicht.
    "Salvete!", grüßte er die Anwesenden und ließ einen erleichterten Seufzer hören, da er trotz Termindrucks noch zu akzeptabler Zeit eintraf. "Es geht um den Kaiser?" Er blickte zu seinem Factiokollegen, dann zu seinem Sohn, verweilte kurz bei Macer und wandte sich anschließend an Caesoninus.
    "Ich habe für die Weihung der Suburastation auf meine Einladung hin eine Absage bekommen. Da ich ein Desinteresse seitens des Kaisers ausschließen kann, gehe ich davon aus, dass jene triftigen Gründe ihn auch daran hindern, unserer Einladung nachzukommen. Ich denke, wir würden vergebens warten."


    Das Zepter für dieses Rennen lag bei Caesoninus und er wartete auf dessen Entscheidung.


    Die Centuria II, COH XII hat sich morgen zusätzlich zur Centuria III am Bauplatz der neuen Station einzufinden. Sie erfüllt neben dem Sicherheitsaspekt für den Weiheakt vor allem repräsentative Zwecke.
    Der Aufmarsch erfolgt zur dritten Stunde.


    Ein wenig bedauerte Menecrates, dass Caesoninus erst eintraf, nachdem fast alle Aufgaben verteilt waren. Da er nicht die Zeit und Muse hatte, alles noch einmal zu wiederholen oder umzuschichten, antwortete er kurzerhand: "Salve Caesoninus. Lass dich am besten von deinem Verwandten unterrichten, was wir bisher besprochen haben. Die meisten Aufgaben sind bereits verteilt, für dich bliebe noch der Aufbau von Absicherungen und einem Podest. Das Material kann dir Centurio Octavius aus der Castra liefern lassen. Für den Aufbau trägst du die Verantwortung alleine und dir wird ein Contubernium zur Verfügung gestellt werden." Er blickte zu Avianus und anschließend in die Runde, bevor er fortfuhr.


    "Centurio Octavius, Iulius Avianus und du werdet die Baukommission bilden. Erstes Vorhaben ist die Besänftigung der Genii Loki. Die Vorbereitungen für den Akt beginnen sofort nach unserem Gespräch. Gibt es noch Fragen?"


    Sim-Off:

    Wir sind etwas über dem Zeitplan. Lasst uns einfach sofort beginnen, ohne ein konkretes Datum zu benennen.

    Menecrates freute sich sichtlich über die brauchbaren und vielfältigen Vorschläge. Zwar wollte er abwarten, was Octavius beitragen konnte und nicht jeder hatte derart hilfreiche Verwandtschaft, aber als das Schweigen ein paar Atemzüge länger dauerte, warf er vorsorglich ein: "Sofern sich nicht noch anderes ergibt, würde ich gern sämtliche von dir angebotenen Aspekte in Bezug auf die Opferung und gern auch die Unterstützung durch deine Verwandte in Anspruch nehmen. Was die Bekanntmachung der Weihung betrifft, soll ein Ausrufer oder besser gleich mehrere beauftragt werden. Einzig in der Subura direkt halte ich zusätzlich Anschläge für angebracht. Wer übernimmt das?"
    Menecrates sah in die Runde und hielt zusätzlich Ausschau, ob sein Factiokollege in Sichtweite kam.

    "Sehr schön", erwiderte Menecrates, weil er viel Hoffnung in die Kommission setzte, auch wenn sie hochtrabender klang als sie in Wirklichkeit sein würde. "Da zur Stunde diese Kommission nur ein Vorhaben ist und somit noch nicht existiert, gibt es auch noch keinen Leiter. Denkbar wäre auch, dass sie aus gleichberechtigten Mitgliedern bestehen wird. Ich lasse dich Treffpunkt und Zeit wissen, wenn es so weit ist."


    Er glaubte, alles besprochen zu haben und traf Vorbereitungen für den Aufbruch. Sollte Caesoninus noch ein Anliegen haben, gäbe es aber die Möglichkeit des Intervenierens.

    Sim-Off:

    Dieser Spielstrang ist soo alt, da haben wir inzwischen bei der Station schon begonnen. Komm bitte dazu.


    Ad
    IMPERATOR CAESAR
    Tib Aquilius Severus Augustus
    Palatium Augusti
    Roma





    Mein Kaiser,
    die Weihung des Bauplatzes für die neue Station in der Subura steht unmittelbar bevor. Ich würde mich freuen, wenn du den Handlungen ANTE DIEM VI ID APR DCCCLXIX A.U.C. (8.4.2019/116 n.Chr.) beiwohnen würdest.
    Vale bene und die Götter stets mit dir und deiner Familie.



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    gez. H. Claudius Menecrates



    [


    Wegen der leisen Ausführung konnte Menecrates zwar die Befehlsfolge nicht überprüfen, aber er schenkte den Centurio insofern Vertrauen, weil der sein Verstehen explizit zusicherte.
    "Gut." Damit war das Thema vom Tisch und Menecrates wandte sich wieder den Soldaten zu.
    "Es kann weitergearbeitet werden!", donnerte es aus seinem Mund. Bewegung kam in die Männer. Die einen griffen zum Spaten, andere stapelten Steine, wieder andere klopften selbige ab und ein separater Trupp wies einen Wagen samt Gespann ein, der die nicht mehr brauchbaren Materialien vom Abriss wegkarren sollte.


    Menecrates wandte sich zufrieden ab und seinen Gesprächspartnern zu.
    "Centurio Octavius, das ist einer meiner Helfer, die zukünftig den Neubau und alles drum herum beaufsichtigen und teils auch anleiten werden." Er wies auf Iulius. "Das ist Iulius Avianus und später stößt noch Iulius Caesoninus zu uns. Beide arbeiten in direkter Abstimmung mit mir, ihnen ist also Folge zu leisten. Das bedeutet nicht, dass sie irgendeine Befehlsgewalt über die Centurie haben." Sicherheitshalber räumte Menecrates diese Unsicherheit von vorn herein aus.


    "Wir drei warten jetzt nicht auf Iulius Caesoninus, sondern besprechen die Vorbereitungen zur Weihe des Bauplatzes. Wir brauchen Absicherungen, wir brauchen ein Podest. Um priesterliche Unterstützung habe ich mich bereits gekümmert und der Kaiser erhält ebenfalls von mir die Einladung. Musikanten müssen verpflichtet und die Bevölkerung geladen werden, es müssen Früchte und Räucherstoffe besorgt werden. Eine Opferschale und ein Foculus benötigen wir." Er hielt kurz inne und überlegte, ob er etwas vergessen hatte.
    "Wer übernimmt was?" An dieser Stelle hielt er Zuweisungen für unzweckmäßig.

    Zitat

    Original von Lucius Petronius Crispus
    ...Ich hoffe, zumindest eines Tages mit einer ID o.ä. zurückkehren zu können. Bis dahin wünsche ich Euch alles Gute und viel Spaß mit diesem tollen, tollen RPG! Ich hoffe, dass es noch da ist, wenn ich irgendwann wiederkomme!


    Ich hatte voller Hoffnung deinen Post zu lesen begonnen und am Ende sah es schlechter aus als die bislang befristete Auszeit. Sehr, sehr schade! :( Ich hoffe auch, dass wir uns irgendwann noch einmal lesen werden.

    Menecrates nickte. "Danke Centurio." Die Meldung entsprach seinen Vorstellungen und es gab weder in Wortlaut noch in Ausführung einen Kritikpunkt, daher wandte Menecrates den Blick in Richtung der Soldaten, die zwar verstreut, aber in Haltung standen. Auch dies entsprach seinen Vorstellungen, denn sie befanden sich auf einer Baustelle und nicht auf dem Exerzierplatz, wo in Reih und Glied angetreten wurde.


    "Movemini!", brüllte er über den Platz, damit ihn auch der Letzte trotz Tageslärm der Umgebung verstand. Die Männer standen bequem und zum Glück verblieben alle an ihrem Ort. Menecrates drehte sich zu Octavius.
    "So in etwa, in ähnlicher Lautstärke und unverkennbar für Zivilisten UND Soldaten möchte ich deine Befehle zukünftig hören. Was auch immer du vorhin befohlen hast, ich habe es nicht gehört." Er blickte zu Iulius. "Du?"


    Diese Angelegenheit wollte er erst zum Abschluss bringen, bevor es ans Tagesprogramm ging, denn das Thema mehrfach hervorzuholen, hatte er nicht im Sinn. Einmal und dann richtig.