Beiträge von Herius Claudius Menecrates

    Wenn der Consul etwas nicht besaß, dann war es überflüssige Zeit und als die pingelige Nachfrage zu den konkreten Sesterzen kam, atmete er einmal gestresst durch. Nicht nur, weil er sich die Lenkerwerbung leichter vorgestellt hatte, sondern auch, weil er nicht wusste, was so ein Lenker in der Regel gezahlt bekam. Woher sollte er das auch als Neumitglied wissen, der erstmalig auf diesem Gebiet tätig wurde.
    Am liebsten hätte er Syennesis zum Dominus Factionis oder Vicarius geschickt. Dann hätten die miteinander verhandeln können und Menecrates hätte die Arme verschränkt. Da aber die Vergangenheit zeigte, dass sich in dieser Factio nicht viel tat und der Ianitor das mit 'Unschlüssigkeit' begründete, blieb dem Consul nichts weiter übrig, als selbst tätig zu werden.


    "Du da." Er winkte einen Stallburschen heran, der von einem der oberen Ränge das Rennen verfolgt hatte. Er ging dem jungen Mann einige Schritte entgegen, aber nicht aus Höflichkeit, sondern um aus der Hörweite des neuen Lenkers zu gelangen.
    "Hier existiert doch bestimmt eine Buchhaltung. Finde heraus, was für den Ankauf der letzten Wagenlenker bezahlt wurde und beeile dich damit!"


    Anschließend winkte er Faustus zu. Er wollte sich mit ihm absprechen.
    "Faustus, wenn dir etwas Grandioses einfällt, scheue dich nicht dazwischenzureden. Hier ist Verhandlungsgeschick gefragt und das machen für mich ansonsten die Verwalter. Ich selbst agiere nur aus dem Bauch heraus und der sagt mir gerade, ich habe zwar viel Geld, aber auch nur deswegen, weil ich es gut anlege, gut verwalten lasse und es nicht zum Fenster rauswerfe. Das habe ich hier auch nicht vor, obwohl ich weniger Zeit als Geld habe." Er seufzte, dann ging er zu Syennesis zurück.



    "Folgendes vorab, bevor ich meine Daten geliefert bekomme. Fakt ist, die unter Vertrag stehenden Lenker der Praesina rangieren im Ranking des Imperiums weit unten. Sehr weit unten, um genau zu sein. Fakt ist außerdem, dass du in diesem Testrennen der Letzte warst. Ich denke, wir sind uns einig, dass sich der einmalige Zahlbetrag an deiner aktuellen Leistung orientiert und demzufolge nicht sonderlich hoch sein wird.
    Fahr zukünftig erfolgreich und verhandele im Nachhinein mit mir über ein festes Gehalt."
    Er zuckte mit den Schultern trotz des positiven Zukunftsausblicks, denn aktuell gab es nur eine bescheidene Summe X - analog der gezeigten Leistung.

    Der Sklave merkte zu spät, dass er - anders als bei den vorherigen Adressen - nicht nur einen Brief abgeben sollte. Erst nach zehn Schritten fiel ihm auf, dass die Post in seiner Hand auch noch hierher gehörte, also drehte er wieder um und meldete sich erneut beim Wachmann.


    "Ich hätte da noch mehr..." Er grinste verlegen.



    Ad
    Tribun
    Lucius Petronius Crispus
    Castra Praetoria
    Cohortes Urbanae





    Tribun, der Termin zur ersten Sitzung steht fest. Wir treffen uns
    ANTE DIEM IV NON IAN DCCCLXVIII A.U.C. (2.1.2018/115 n.Chr.) zur dritten Stunde in meiner Villa auf dem Esquilin.
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    gez. H. Claudius Menecrates




    ANTE DIEM III KAL IAN DCCCLXVIII A.U.C. (30.12.2017/114 n.Chr.)





    Ad
    Tribun
    Lucius Iulius Antoninus
    Castra Praetoria
    Cohortes Urbanae





    Tribun, der Termin zur ersten Sitzung steht fest. Wir treffen uns
    ANTE DIEM IV NON IAN DCCCLXVIII A.U.C. (2.1.2018/115 n.Chr.) zur dritten Stunde in meiner Villa auf dem Esquilin.
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    gez. H. Claudius Menecrates




    ANTE DIEM III KAL IAN DCCCLXVIII A.U.C. (30.12.2017/114 n.Chr.)





    Ad
    Centurio
    Aulus Tiberius Verus
    Castra Praetoria
    Cohortes Praetoriae





    Centurio, der Termin zur ersten Sitzung steht fest. Wir treffen uns
    ANTE DIEM IV NON IAN DCCCLXVIII A.U.C. (2.1.2018/115 n.Chr.) zur dritten Stunde in meiner Villa auf dem Esquilin.
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    gez. H. Claudius Menecrates




    ANTE DIEM III KAL IAN DCCCLXVIII A.U.C. (30.12.2017/114 n.Chr.)





    Ad
    Decurio
    Titus Vibius Vespa
    Castra Praetoria
    Cohortes Praetoriae





    Decurio, der Termin zur ersten Sitzung steht fest. Wir treffen uns
    ANTE DIEM IV NON IAN DCCCLXVIII A.U.C. (2.1.2018/115 n.Chr.) zur dritten Stunde in meiner Villa auf dem Esquilin.
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    gez. H. Claudius Menecrates




    ANTE DIEM III KAL IAN DCCCLXVIII A.U.C. (30.12.2017/114 n.Chr.)





    Ad
    Optio
    Marcus Octavius Maro
    Castra Praetoria
    Cohortes Urbanae





    Optio, der Termin zur ersten Sitzung steht fest. Wir treffen uns
    ANTE DIEM IV NON IAN DCCCLXVIII A.U.C. (2.1.2018/115 n.Chr.) zur dritten Stunde in meiner Villa auf dem Esquilin.
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    gez. H. Claudius Menecrates




    ANTE DIEM III KAL IAN DCCCLXVIII A.U.C. (30.12.2017/114 n.Chr.)


    ... aus der Villa Claudia brachte sechs Briefe vorbei.



    Ad
    Tribun
    Nero Laetilius Blasio
    Castra Praetoria
    Cohortes Praetoriae





    Tribun, der Termin zur ersten Sitzung steht fest. Wir treffen uns
    ANTE DIEM IV NON IAN DCCCLXVIII A.U.C. (2.1.2018/115 n.Chr.) zur dritten Stunde in meiner Villa auf dem Esquilin.
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    gez. H. Claudius Menecrates




    ANTE DIEM III KAL IAN DCCCLXVIII A.U.C. (30.12.2017/114 n.Chr.)


    ... aus der Villa Claudia brachte einen Brief vorbei.



    Ad
    Faustus Octavius Macer
    Casa Octavia
    Roma





    Werte Kommissionsmitglieder,


    der Termin zur ersten Sitzung steht fest. Wir treffen uns
    ANTE DIEM IV NON IAN DCCCLXVIII A.U.C. (2.1.2018/115 n.Chr.) zur dritten Stunde in meiner Villa auf dem Esquilin.
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    gez. H. Claudius Menecrates




    ANTE DIEM III KAL IAN DCCCLXVIII A.U.C. (30.12.2017/114 n.Chr.)


    ... aus der Villa Claudia brachte einen Brief vorbei.



    Ad
    Caius Flavius Scato
    Manius Flavius Gracchus Minor
    Villa Flavia Felix
    Roma





    Werte Kommissionsmitglieder,


    der Termin zur ersten Sitzung steht fest. Wir treffen uns
    ANTE DIEM IV NON IAN DCCCLXVIII A.U.C. (2.1.2018/115 n.Chr.) zur dritten Stunde in meiner Villa auf dem Esquilin.
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    gez. H. Claudius Menecrates




    ANTE DIEM III KAL IAN DCCCLXVIII A.U.C. (30.12.2017/114 n.Chr.)


    ... aus der Villa Claudia brachte einen Brief vorbei.



    Ad
    Lucius Iulius Centho
    Marcus Iulius Dives
    Casa Iulia
    Roma





    Werte Kommissionsmitglieder,


    der Termin zur ersten Sitzung steht fest. Wir treffen uns
    ANTE DIEM IV NON IAN DCCCLXVIII A.U.C. (2.1.2018/115 n.Chr.) zur dritten Stunde in meiner Villa auf dem Esquilin.
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    gez. H. Claudius Menecrates




    ANTE DIEM III KAL IAN DCCCLXVIII A.U.C. (30.12.2017/114 n.Chr.)


    ... aus der Villa Claudia brachte einen Brief vorbei.



    Ad
    Spurius Purgitius Macer
    Casa Purgitia
    Roma





    Werte Kommissionsmitglieder,


    der Termin zur ersten Sitzung steht fest. Wir treffen uns
    ANTE DIEM IV NON IAN DCCCLXVIII A.U.C. (2.1.2018/115 n.Chr.) zur dritten Stunde in meiner Villa auf dem Esquilin.
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    gez. H. Claudius Menecrates




    ANTE DIEM III KAL IAN DCCCLXVIII A.U.C. (30.12.2017/114 n.Chr.)


    "Der Termin für das erste Treffen steht noch nicht fest", erwiderte Menecrates. "Wir sind noch dabei, die Kommissionsmitglieder außerhalb des Senats um ihre Unterstützung zu bitten. Sobald alle informiert sind und zugesagt haben, eventuelle Ersatzpersonen benannt sind und zugesagt haben, schicke ich die Einladung zum ersten Treffen raus. Du bekommst sie als Hauspost. Abgesehen davon, dass die Einladung dann jeden unmittelbar erreicht, möchte ich die Kommissionstätigkeit mit allem Drumherum - Treffen, Ladungen usw. - völlig losgelöst vom Senat sehen."


    Er überlegte, ob er eine Prognose abgeben sollte und wagte es dann auch. "Der Arbeitsbeginn wird sich voraussichtlich bis in den Januar hineinziehen. Die Dinge laufen etwas langsamer als ursprünglich gedacht.
    Apropos Termin: Hatten wir schon über den Hochzeitstermin gesprochen?"
    Falls ja, gab sich Menecrates gerade eine Blöße.

    Der Consul dankte mit einem Kopfnicken und als Macer wieder saß, blickte er in die Runde. "Gibt es weitere Fragen oder Anmerkungen oder ist es einem der geladenen Mitglieder zeitlich oder gesundheitlich nicht möglich, die Arbeit der Kommission zu unterstützen?"


    Würde sich niemand mehr zu Wort melden, bedeutete dies den Abschluss der Senatssitzung. Eine Anmerkung fügte er noch an.


    "Die Einladung zum ersten Treffen in meiner Villa erfolgt in Kürze und gelangt als Hauspost zum Empfänger. Ich danke euch."

    Insgeheim atmete der Consul auf, bemühte sich aber gleichzeitig, dass dies nicht äußerlich sichtbar sein würde. Nie würde er die Wichtigkeit des Götterkults in Abrede stellen, im Gegenteil: Sie ging ihm zeitweilig nicht weit genug. Aber mit dem Abdecken jedwedes Opfers zu jedwedem Festtag hatte er sich selbst eine große Last aufgebürdet.


    "Dann weiß ich Bescheid", erwiderte er. "Sofern du kein weiteres Anliegen mehr an mich hast, würde ich auf direktem Wege Trecenarius Tiberius aufsuchen, um die Frage der Hinrichtungen zu klären." Die Bemerkung beinhaltete eine Nachfrage, aber gleichzeitig auch eine Einladung, sofern der Kaiser Redebedarf verspürte.

    Der Consul hörte aufmerksam zu, weil der Vortrag reich an Informationen und gleichzeitig in der Ausführung so knapp wie möglich gehalten war. Eine Kombination, die Menecrates gefiel.


    Als der Quaestor endete, erwiderte Menecrates auf dessen letzte Bemerkung hin: "Du sprichst von den Ianuar-Kalenden." Er nickte bedächtig. Nicht zum ersten Mal während seiner Amtszeit sah er sich vor erhebliche Probleme gestellt, wenn er sein Wahlversprechen, die lückenlose kultische Verpflichtung betreffend, halten wollte. Eine sofortige Lösung fiel ihm nicht ein, daher verrannen die Sekunden im Schweigen.

    "Ich muss sehen, wie das zu bewerkstelligen ist"
    , sagte er schließlich und atmete hörbar aus. Es gab zwar weitere Magistrate als den curulischen Aedil und Flavius Gracchuc, aber weniger als erwartet hatten sich für die Übernahme von Opferungen bereiterklärt. "Ich danke dir jedenfalls, für die umfangreichen und wertvollen Informationen."

    Menecrates hatte keine Ahnung, was ein Wagenlenker bezahlt bekam. Er suchte sich daher eine diplomatische Antwort aus und garnierte sie mit einem Leckerbissen.


    "Nun ja, junger Mann, die Factio Praesina zahlt genauso viel wie die anderen Factiones an einen Lenker, der in der Kategorie Nachwuchs startet. Ein Profigehalt ist da sicherlich nicht drin, aber weil ich ein persönliches Interesse daran habe, die Praesina voranzubringen, zahle ich für jede Platzverbesserung im Training eine Prämie. Siege und Platzierungen bei öffentlichen Rennen werden selbstverständlich separat und zusätzlich prämiert. Komm bei den anstehenden Ludi ins Finale und es erwartet dich eine erste respektable Sonderzahlung."


    Eine Aussage wie Gummi, aber wer Menecrates kannte, wusste um dessen Freigiebigkeit. Außerdem hielt er stets Wort. Darauf musste der neue Lenker vertrauen, denn die Factio schenkte schließlich auch ihm Vertrauen, ohne eine Garantie von ihm zu bekommen.

    Die militärische Haltung des Offiziers weckte Erinnerungen beim Consul. Es handelte sich dabei fast ausnahmslos um gute Erinnerungen - sowohl aus der Zeit, wo er selbst Offizier war als auch der Phase als Legat.


    Er dankte mit einem kleinen, aber zackigen Kopfnicken und konnte sich ein leises "Movemini" nicht verkneifen. Mit fester Stimme fuhr er fort. "Salve Trecenarius. Ich bin hier, um in Erfahrung zu bringen, wie viele zur Hinrichtung geeignete Straftäter vom Sklavenaufstand zur Verfügung stehen. Der Kaiser vertritt die Auffassung, du könntest mir bereits jetzt welche benennen. Der Termin zur öffentlichen Hinrichtung würde der erste Tag der Ludi Palatini sein."


    Menecrates' Blick lag auf Tiberius und er fragte sich, ob der Offizier heute weniger rätselhaft auf ihn wirken würde als beim letzten Zusammentreffen. Er achtete daher auf jede Regung.

    Als Faustus einen erfahrenen, aber nicht mehr aktiven Lenker zur Sprache brachte, hoben sich die Brauen des Consuls. Es standen aber keine Zweifel in seinem Gesicht, sondern positive Überraschung. "Warum eigentlich nicht", erwiderte er schließlich, während er nur halbherzig dem Rennen folgte. Entscheidendes tat sich ohnehin nicht, wenn man davon absah, dass Braecus seinen Vorsprung kontinuierlich ausbaute.


    "Ich könnte mich einmal nach den alten Hasen dieser Factio umhören. Sie verbindet selbst noch viel mit der Preasina, hoffe ich, und die jungen Lenker sehen sie nicht als Fremdkörper, weil sie aus diesem Stall kommen." Er wiegte einmal den Kopf und fand die Idee immer besser je länger er darüber nachdachte.


    Bedingt durch die Ablenkung hatte er erhebliche Teile des Endverlaufs dieses Rennens verpasst. Ein Blick bestätigte jedoch, dass sich rein gar nichts mehr geändert hatte. Wenige Atemzüge später rollten die Wagen über die Ziellinie. Die Reihenfolge blieb, nur der Rückstand des neuen Lenkers vergrößerte sich auf den letzten Doppelschritten. Menecrates runzelte die Stirn. "Ich bin trotzdem dafür, ihn zu fördern und aufzubauen", sagte er und drehte sich Faustus zu. "Mir gefällt wie dir seine Hartnäckigkeit. Potential besitzt er allemal." Tja, nur wie verblieben sie jetzt am besten. "Faustus, ich schlag vor, wir setzen in wenigen Tagen ein weiteres Trainingsrennen an. Bis dahin sollen die Lenker bei ihren Pferden die Kondition fördern. Viel kann zwar in der Kürze der Zeit nicht erreicht werden, aber wenigstens etwas."



    Er winkte Syennesis zu, der gerade zur Tribüne schaute.
    "Du bist engagiert", verkündete er, als der junge Mann eintraf.

    Salve Florus,


    ich mach mich mal bemerkbar als jemand, der dich kennt und seither noch nicht einmal die Gestalt DIESER ID gewechselt hat. :)
    In diesem Sinne: Schön, dich hier zu lesen! :dafuer:



    edit: Stimmt nicht ganz: Meine ID ist sehr alt geworden und hat somit schon ihre Gestalt gewechselt. :D

    "Gut", resümierte der Consul. "Dann schlage ich vor, du machst dich unverzüglich auf den Weg zur Castra. Nichts ist aktuell so wertvoll wie Zeit. Wir wollen nichts verschenken."


    Gern hätte Menecrates auch den Iulier mit einem Auftrag bedacht, aber der junge Mann ließ sich seit Tagen nicht sehen. Der Consul würde dessen Part umverteilen müssen. Er nickte Flavius noch einmal zu, bevor er sich in Schriftrollen vertiefte. Es standen weitere Festtage an, deren Ausrichtung von ihm kontrolliert und im Zweifel übernommen werden mussten.

    "Das ist ein guter Plan, Scato", erwiderte Menecrates und merkte die Erleichterung, die er verspürte. "Mir ist im Augenblick nicht viel Zeit vergönnt, daher trifft es sich hervorragend, wenn du Muse für die Planungen hast. Ich bin auch sicher, dass du keine fortschrittlichen Neuerungen einführen wirst, sondern dich eher an der Tradition orientierst. Deswegen habe ich keine Bedenken, mich diesbezüglich weitgehend herauszuhalten." Das betraf natürlich nur den Part der Planung. "Für die Umsetzung sprich mich getrost an, wenn du Personal oder Geld benötigst." Kaum gesagt, schüttelte er den Kopf. Die eigene Formulierung gefiel ihm nicht.


    "Nein, lass es uns anders machen: Sassia bekommt von mir alle notwendigen Vollmachten. Sie kann Personal abziehen und über Gelder verfügen. Ich habe da volles Vertrauen. Das erspart dir die sicherlich unangenehme Situation, nach der Erstattung von ausgelegten Geldern nachzufragen." Das klang deutlich besser und war auch praktikabler, fand der Claudier und lächelte zufrieden. Dann schoss ihm noch ein Gedanke durch den Kopf und er wurde wieder ernst.


    "Scato, auf ein Wort in anderer Sache. Kann ich damit rechnen, dass du dich trotz Hochzeitsvorbereitung in die Arbeit der Kommission einbringst? Es wäre mir wichtig. Du bist eine Schlüsselfigur bei der Aufarbeitung des Sklavenaufstandes. Ich wollte mit der Kommissionsarbeit zeitnah starten."