ZitatOriginal von Decimus Annaeus Varus
Varus hatte sich ein paar Tage frei genommen und war nach Rom gereist um sich bei Medicus Germanicus Avarus über Berufliche Perspektiven nach seiner Dienstzeit als Duumvir von Mantua zu erkundigen.
So oft war er noch nicht in Rom aber als er die Stadttore passierte zog das Gefühl, welches ihn schon das letzte mal hier war in seinen Bann.
Schon als Kind hatte er immer von Rom geträumt. Nun stand er vor der Casa Germanica und klopfte an das grosse Tor.
Klopf, Klopf..... .
gespannt trat Varus einen Schritt zurück und wartete darauf, dass sein klopfen erhört wird.
Es dauerte etwas, aber nicht ewig. Ein Zeitraum eben, den ein gerade etwas unterforderter Türwächter so benötigt, um die eingerosteten Knochen in senkrechte Lage zu bringen. Natürlich wollte er auch akurat aussehen und deshalb verstrichen nocheinmal einige Augenblicke, die vor der Tür länger sein konnten, als dahinter.
Dann ein Knacken und Ächzen, das Türblatt tat sich auf und gab den Blick in den Vorhof preis.
"Salve, was wünscht du?"
Vorallem wen, wobei das in diesen Tagen recht einfach war. Die Casa Germanica wurde nämlich nicht von derart vielen Bewohnern überschwemmt, wie sie es in sommerlichen Spitzenzeiten tat. Dann wenn Familiensprosse, Freunde und Bekannte gern auf eine kostenlose und vorallem bequeme, mit Vollverpflegung heimische Behausung in der unendlichen Stadt Rom zurückgriffen. ![]()


