Beiträge von Medicus Germanicus Avarus

    Das Abbrechen des Griffels hätte der Senator wohl durch ein lautes Kracken bemerkt. Doch dem war nicht so geschehen. Stattdessen ließ sich der Schreiber anderweilig Zeit. Jene die Avarus an diesem Tag nicht hatte. Er rausperte sich kurz, um sich dann zu erheben.


    "Man wird mich benachrichtigen, wenn sich etwas Neues in dieser Sache getan hat?"

    "Das will ich dir gern erklären. Seit die Händler immer mehr auf Waren setzen, die von weit her in die heiligste aller Städte eingeführt werden, ist der Markt ferner Provinzen regelrecht leergefegt worden. Doch schon heute produziert man wieder mehr und der Bedarf ist schwer zu decken, weil sich nur wenige Schiffseigner in das Risiko stürzen wollen zuviele Schiffe auf dem Mare Internum segeln zu lassen. Nun das Risiko besteht für den Postdienst des Kaisers nicht. Gibt es Probleme jedweder Art, stehen die kämpfenden Verbände unseren Schiffen bei. Gibt es Finanzierungsengpässe wird ein gutes Gehör schnell gefunden werden. So rentabel waren die Schiffe des Cursus Publicus schon lange nicht mehr und jede Sesterze, die sie mehr einnehmen, stützt natürlich auch die eigentliche Verpflichtung. Du siehst also es kann nur in unserem Sinn sein das Geschäft mit den Importeuren auszuweiten."


    Zwischen den Worten fanden Trauben, Oliven, Feigen und Datteln den Weg in seinen Rachen. Aber nur kurz mußten die Pausen sein, damit der Senator seine Stimme wieder verständlich machte.

    Simon haben wir es überall ausgestellt und ich hoffe es ist damit auch bim letzten Kunden angekommen. Briefe werden ab gestern nurnoch zu 10 Sesterzen transportiert. Dabei fällt der Eilstatus weg. Sie dauern also üblicherweise jetzt alle realistische Zeitabstände und kommen nicht mehr über Nacht an.


    Nebenbei hat das auch den positiven Aspekt, das es eben die letzen beiden Streiter an der Postfront entlastet. Denn wie so oft haben sich mal wieder einige Stationsvorsteher und solche die es noch werden wollten in den seeligen Ruhestand verabschiedet.


    Ich schreibe das nur, um zu sagen: Seid froh, solange wir uns nicht entscheiden den privaten Postdienst ganz einzustellen und nehmt es hin, wenn es wieder und längerfristig etwas länger dauert.

    Während der Praefectus wartete, nahm sich der Senator jede Zeit, die er mochte, um die Berichte zu studieren. Sehr ausführlich waren sie geführt. Deutlich zu Buchmacherhaft, wie Avarus befand, aber sie enthielten alles, was sich ein Legatus wünschte über seine Stationen und Regionen zu wissen.


    "Hmm, ich sehe hier keinen Mangel. Es ist gut diese Berichte endlich zu erhalten. Warum aber hast du mich nie darauf hingewiesen, das das Personal in der Provinz so knapp ist?"


    Fragte Avarus laut und blickte den Praefectus dabei an.


    "Wir müssen da etwas unternehmen. Immerhin ist Hispanien eine wichtige Handelsregion für Rom und warum sollte der Cursus Publicus dabei nicht ordentlich mitverdienen. Leider ist der Proconsulsposten derzeit von einem dieser verrückten Emporlinge ohne Sinn und Verstand besetzt worden. Das zeigt, in welch schlechten Zustand die Reihen derer sind, die für große Aufgaben gewappnet sind und vorallem wie erbärmlich der Senat derzeit agiert. Daraus schließe ich, das er einer völligen Transportinbesitznahme des Cursus Publicus nicht zustimmen würde. Aber mit deiner Hilfe, Praefectus können wir unseren Anteil deutlich erhöhen.... auch im Stillen."


    Geheimnisvoll griente Avarus für einen Moment. Sein Aragement im Transportgeschäft wurde durch ein sinnloses Gesetz unterbunden, die Schiffe des Cursus Publicus konnten diesen Passus hervorragend umschiffen.

    Avarus ignorierte diese Szenerie. Es war nicht üblich in seinem Haus Dank an Sklaven auszusprechen. Wohl aber auch, weil seine Gäste jegliche Beziehung zum einfachsten Volk verloren hatten, wie auch er selbst.


    "Es freut mich diese blumigen Worte von dir zu hören. Ich hoffe doch sehr, du wirst sie auch mit den entsprechenden Berichten der letzten Monate belegen können?"


    Ein Vorwurf folgte dem Nächsten. Irgendwie schien es so als hätte dem Senator jemand die Laune verdorben und er freute sich Untergebene zu Gast zu haben an denen er es auslassen konnte.

    Komisch nur, das Avarus nichts von dieser Dienstreise wußte. Naja heute machte eh jeder was er wollte und vorallem wie lang er es wollte. Gerade erst hatte er wieder zwei Kündigungen (Wahnsinn, was die Römer alles für Vorgänge erfunden hatten) auf seinem Tisch. Aber es hob ihn nicht mehr an.


    "Setz dich doch Hadrianus. Es freut mich dich in meinem Haus begrüßen zu können. Hättest du dich angemeldet, nun deine Wartezeit wäre deutlich kürzer ausgefallen. Kann ich dir etwas anbieten?"


    Ein Blick und der Sklave wußte was er zu bringen hatte. Ein paar Trauben hier, einige Oliven, etwas Obst und kleine Nester mit Datteln und Feigen. Für den Anfang einen leichten Honigwein. Wer weiß, vielleicht würde dieser Besuch ja länger dauern.


    "Was hast du in Ostia zu schaffen gehabt?" Fragte der Senator unverblühmt und fast so als ginge es ihn was an.

    Neben den üblichen Klienten erschien an diesem Tag ein weiterer Besucher. Er mußte sich etwas gedulden, denn die Schaar derer die Bitten und Wehen zu verbreiten hatten, war wie üblich lang.


    Dann als die Klienten das Haus verlassen hatten, konnte sich der Senator auch um diesen Gast kümmern.


    "Der Hausherr erwartet dich nun in seinem Arbeitszimmer."


    Dann wurde der Hadrianus ins Haus geführt.










    SKLAVE - GENS GERMANICA

    Während Avarus die Schaar derer noch den Kopf dröhnen ließ, die kamen, um ihre Klientschaft mit immer neuen wahnwitzigen Forderungen zu untermauern, brachte der Türsklave den Gast zu seinem Officium. Nach einer kurzen Klopfankündigung ließ er ihn eintreten und hielt sich bereit, um gegebenfalls Getränke und Speisen herbei zu bringen.

    ~Die Vorschriften des kaiserlichen Cursus Publicus~



    Versandbedingungen Cursus Publicus


    §1 Allgemeines
    (1) Der Cursus Publicus dient der Beförderung von offizieller und privater Post innerhalb des Imperium Romanum.
    (2) Berechtigt zur Nutzung sind Öffentliche Stellen, Militärische Einheiten, römische Bürger sowie freundlich gesinnte Peregrini.
    (3) Jeder Bedienstete des Cursus Publicus ist zu Amtsverschwiegenheit verpflichtet, jegliches Zuwiderhandeln kann zu einem Ausschluss aus dem Angestelltenverhältnis führen.
    (4) Der LACP ist verpflichtet, in regelmäßigen Abständen dem Senat einen Bericht über Einnahmen und Ausgaben des Cursus Publicus vorzulegen.


    §2 Zustellung der Post
    (1) Die Beförderungsgebühr beträgt pro Brief 10 Sesterzen. Frachtgut wird gegen einen Tarif von 50 Sesterzen transportiert. Ansonsten ist die Gebühr unabhängig vom Absender. Die Beförderungsgebühr kann entweder bar oder durch sogenannte Wertkarten beglichen werden.
    (2) -gestrichen-
    (3) Alle Poststücke sind mit einem gültigen Adressaten zu versehen. Für Post an nichtexistente oder fehlerhafte Adressen übernimmt der Cursus Publicus keine Verantwortung.
    (4) Öffentliche Stellen und militärische Einheiten sind befugt, offizielle Post zu versenden, bei ihnen wird auf Anforderung eine Quittung ausgestellt. Der Praefectus Vehiculorum ist dazu angehalten, Buch zu führen über die Ausstellung der Quittungen.
    (5) Offizielle Schreiben sind mit einem gültigen Amtssiegel zu versehen. Die Siegel haben sich dabei an die althergebrachten Formen zu halten. Nur für gesiegelte Post kann eine Quittung ausgestellt werden.
    (6) Die Poststücke können in den Officien der Praefecti Vehiculorum, in den Mansiones der größeren Städte oder in extra dafür eingerichteten Postsammelstellen abgegeben werden.
    (7) Wertkarten gelten immer nur in der Provinz, in welcher sie erworben wurden. Familien-Wertkarten können in Höhe von 25, 50, 100 und 250 Sesterzen erworben werden, Institutions-Wertkarten in Höhe von 50, 100, 250 und 500 Sesterzen. Als Berechtigung zum Gebrauch einer Familien-Wertkarte dient das Familiensiegel, für Institutions-Wertkarten das Amtssiegel.
    (8 ) Die kaiserliche Familie und Bedienstete des Kaiserhofes sind berechtigt, Equites Singulares der Prätorianergarde für ihre Korrespondenz zu benutzen. Die Equites unterliegen dabei nicht den Reiseregeln.


    §3 Hierarchie des Cursus Publicus
    (1) Der Praefectus Praetorio ist oberster Vertreter des Cursus Publicus und dessen Beamten weisungsbefugt. Er wird vom Kaiser in sein Amt eingesetzt und kann nur durch diesen entlassen werden.
    (2) Der Legatus Augusti Cursu Publico ist als kaiserlicher Beauftragter für die Überwachung des staatlichen Postdienstes zuständig. Er kontrolliert die Praefecti Vehiculorum der Provinzen ist den Praefecti Vehiculorum der Provinzen und den Tabellarii Dispositii weisungsbefugt. Er wird vom Kaiser in sein Amt eingesetzt und kann nur durch diesen entlassen werden. Sein Gehalt ist auf 2500 Sz festgelegt.
    (3) Der Praefectus Vehiculorum leitet und überwacht das Postwesen in einer Provinz. Er hat nur auf Anweisungen des Praefectus Praetorio und des Legatus Augusti Cursu Publico zu reagieren. Er wird vom Legatus Augusti Cursu Publico ernannt und kann nur durch diesen entlassen werden. Deren Gehalt ist auf 750 Sz festgelegt.
    (4) Die Tabellarii Dispositi sind die Boten des Imperium Romanum. Sie überbringen die Nachrichten in andere Provinzen und unterstehen in erster Linie dem Praefectus Vehiculorum ihrer Heimatprovinz. Sonstige Anweisungen dürfen sie nur vom Praefectus Praetorio oder dem Legatus Augusti Cursu Publico direkt entgegennehmen. Die Tabellarii Dispositii einer Provinz werden von dem dort zuständigen Praefectus Vehiculorum eingestellt. Deren Gehalt ist auf 50 Sz festgelegt.


    [Sim-Off]§4 Sim-Off
    (1) Die Beförderungsgebühr ist auf das Konto "1225 Cursus Publicus" zu überweisen.
    (2) Die Weiterleitung der Post folgt erst nach Geldeingang.
    (3) Die Post wird durch ein Posting im Officium des PV abgegeben. Die Nachricht selbst kann auch als PN an den PV gesendet werden.
    (4) Die Post wird für alle lesbar, durch ein Posting an entsprechender Adresse ausgeliefert.
    (5) Die PV haben die Logindaten für die TD an die PP und LACP mitzuteilen. [/simoff]

    Sechzig Tage für zwanzig Aurei... hm das waren knapp neun Wochen. Wäre etwas über zweitausend Sesterzen je Woche. Da mußte Iulianus aber ihm noch die restlichen dreizehn Renovierungen abnehmen, das Avarus sich das leisten konnte. :P:D


    Dieser Caecilius Metellus hatte es geschafft. Nicht den Prozess, nein es hätte jeder sein können, aber kein Anderer war natürlich so doof wie dieser Narr, denn jener bekam einen Sonderplatz auf der 'schwarzen Liste'. Zu späterer Stunde würde er sich seines Vorgehens krämen und er war nicht der Erste Römer, welcher in Schwierigkeiten geraten war, nachdem man sich mit dem Senator Avarus angelegt hatte. Einige starben GSC, GPC, einige verschwanden ins Exil MDF, FMO , weitere kamen vom Krankenlager nie wieder hoch. Da half auch kein schwarz bekleideter Onkel. Irgendwann war die Zeit gekommen wieder einen Namen von der Liste zu streichen und vielleicht würde dieser nächste die Initialien TCM tragen.


    Avarus erhob sich und verließ das Gericht.


    Sim-Off:

    Ich würde dann gerne eine Mehlmühle in der Wisim eröffnen. Doch immer wieder schön zu sehen, wie mit zwei Löffeln gemessen wird. ;)

    Dies war durchaus eine völlig neue Richtung, die Macer da vorschlug. Aber Avarus hatte 'seinen' Weg bereits begraben. Zuviele Missstimmen hatten sich darauf gesammelt und doch wußte er nicht, ob es klug war darauf einzugehen. Immerhin würde er sich dabei selbst das Wasser abgraben Durchsetzungsvermögen angerechnet zu bekommen. Auf der zweiten Seite allerdings hatte ihn diese lange Debatte auch mürbe gemacht und ihn in Gedanken die Bedeutung seiner Worte auferlegt.


    Er wäre dazu verpflichtet gewesen in aller kürzester Zeit die Kurse neu aufzuarbeiten und dieses durchaus wichtige Thema Sicherheit einzufügen. Jetzt war dem nicht mehr so, das Gesicht allerdings konnte gewahrt werden, weil eine neue Verordnung auch sein innerstes Anliegen auffasste, nämlich das Baustellen in und neben den Städten sicherer wurden. Damit weniger Menschen zu Tode kamen und auch das Risiko gesenkt werden konnte.


    "Es wäre ein anderer Weg, Senator Macer. Vielleicht hören wir vom Senat, was deine Worte für einen Eindruck machen würden. Mir persönlich ist es zwar ein wenig zu lasch gehandhabt, aber wenn es der Wille des Senats ist, wer will sich da schon sträuben."




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    Als ein Sklave der Gens Germanica durch die Straßen Roms eilte, war der Morgen noch taufrisch. Nur wenig Menschen gingen jetzt schon ihres Weges. Umso besser für den Boten, denn er hatte eine wichtige Mitteilung auszutragen und für ihn schien es die rechte Zeit zu sein, um in Rom schnell von der Casa Germanica im Circus Flaminius zur Casa Purgitia zu gelangen.


    Dort gab er jene Zeilen ab und natürlich lebte der Haushalt der Purgitier bereits, auch wenn womöglich der Senator noch in den Federn lag. 8)



    Decima Lucilla und Medicus Germanicus Avarus





    heiraten




    Du, Senator Spurius Purgitius Macer bist dazu herzlich eingeladen. Die Zeremonie beginnt am ANTE DIEM VII KAL NOV DCCCLVII A.U.C. (26.10.2007/104 n.Chr.) in der Casa Decima.



    Dein Erscheinen würde uns ehren und wir würden uns besonders freuen, Dich bei unserem Fest begrüßen zu dürfen. Dir ist es natürlich erlaubt eine Begleitperson mitzubringen.






    Lucilla et Avarus





    SKLAVE - GENS GERMANICA

    Der Wert einer Inschrift war beträchtlich. Zwar würde der Senator dem Cultus auch gern etwas von den Kosten erlassen, sah es jetzt aber als notwendig an, die wahre Größe dieser Steintafel nicht herabzuspielen.


    "Es dürfte mit zwei- bis viertausend Sesterzen zu rechnen sein. Aber wie gesagt, favorisiere ich ein anderes Salär."


    Was sollte ein Mann wie er mit noch mehr Geld, wo das Familienvermögen derart opulent war. Man möge glauben was man wollte, aber Avarus war nicht der Mensch, der gern in Geld badete. Zwar beruhigte es ungemein, trotzdem hiel er sich vermehrt an den Leitspruch: Über Geld spricht man nicht, entweder man hat es oder man hat es nicht.

    Avarus dachte nocheinmal über sein gesprochenes Wort nach, fand aber nicht, das es für den Stand der Senatoren unangemessen formuliert war. Nun gut... gebetsmühlenartig ratterte er seine Gedanken nocheinmal leicht verständlich herunter.


    "Wenn du befindest, Senator Macer...."


    Er strich sich über die Stirn.


    "Sicherheit ist im Bezug auf eine Baustelle das wichtigste Instrument, um Leben zu schonen und Stadtteile friedfertig zu halten. Wie geht es denn, wenn wir heute des Metzgers Frau erschlagen, weil ein Steinheber nicht aufpasste. Morgen ist dann der örtliche Weinhändler dran, weil er den kurzen Weg unter den Gerüstbrücken wählte. Wenn wir den Handwerkern dieses Instrument der Absicherung nicht gebührend auferlegen, wird er immer Wege finden Schuld zu bestreiten - im Nachhinein- und von Vornherein Pflichten vernachlässigen. Sie sind so und glaubt mir ich habe schon mit vielen dieser Baumeister zusammen gewirkt. Wenn nicht jene ein wachsames Auge haben, die im Geist gebildet sind, steht es schnell schlecht um unsere Bürger.


    Was ich damit sagen will, ist das zentrale Thema der Sicherheit in den Kursen mit aufzufassen. Richtig ist, das es derzeit zwei ältere Abschriften gibt, derer Worte sich eher mit dem Errichten, denn mit dem Sichern befassen. Doch sind sie in dieser heutigen Zeit auch nicht mehr ganz so aktuell. Wesswegen wohl auch schon sehr lange keiner dieser Kurse mehr abgehalten wurde.


    Ist es aber auch nicht so, das wenn wir hier debattieren von etwas Neuem sprechen? Ich habe kein altes Gesetz aufgegriffen, sondern mir eigene Gedanken zu diesem Thema gemacht und sie euch vorgestellt. Nun ihr scheint das völlig anders zu sehen, dann ist das euer Recht und eure Stimme."


    Leicht entnervt setzte sich Avarus wieder hin. Seine Miemik verriet dabei nicht, was er dachte. Die Arme verschränkte er vor der Brust und blickte starrend -überlegend- vor sich hin.




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    "Es ist durchaus zu verstehen, was einem Römer darauf seine Worte sind, aber so sage ich dir... es sind nicht die Absperrungen..." welch Worte doch ein Patrizier heuer fand "... sondern jene Dinge, die Rom zu schützen wissen. Heute mögen wir mit einigen Fragen zur Sicherheit römischer Bürger beginnen, Morgen fragt man sich, warum wir darüber debattierten. Und wir sollten in der Lage sein ihren Fragen Antwort zu stehen, denn es ist eine zentrale Befindung, die mich treibt. Nicht Sicherheit allein wird Gemäuer empor richten, aber sie wird immer ein zentraler Punkt in allen Gebieten bleiben. Sie dient dazu Römer am Leben zu halten, sie wird sich durch jede Künette bewegen, sie entscheidet über Fortgang und Untergang und sie dient uns schlicht um Rom vor dem Untergang zu bewahren, denn was ist eine römische Hauptstadt ohne ein ruhiges, sicheres Volk?"


    Die Antwort wußte wohl jeder Senator, der schon einige Jahre dem römischen Imperium gedient hatte. Das diese jugendlichen Spunde immer öfter ihre Stimmen ohne die Obhut ihrer Patrone erhoben war ein Zeichen. Jenes zu deuten oblag den Priestern, aber es schien nicht den alten Traditionen zu entsprechen, soweit war sich Avarus im Klaren. Nur wie verhielt man sich dabei? Es war eben etwas neues....




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    Durchaus ein komischer Anblick, den dieser geistliche Schreiber da bot.


    Einige private Spender also. Natürlich würde man keine Namen hören. Immerhin war so der Materialbedarf etwas, mit viel Glück auch ganz abgedeckt.


    "Dem ist so ja..." Avarus hatte aber keine Lust sich darum zu kümmern. Immerhin war es auch vielmehr eine Aufgabe der sich der Cultus Deorum zu stellen hatte. "... vielleicht ist es das Beste man unterrichtet mich bei einer Zu- oder Absage zum Tatbestand der Auftragsvergabe. Ich nehme an bis zur völligen Schließung der Auftragsvergabe hat das Collegium Zeit sich der Prämisse durch den Senat zu versichern oder eben diese Fiktion zu begraben." Waren also seine Worte.

    Derer gibt es noch eine ganze Menge mehr. Vorallem die besonders hohen Stufen sollten wohl daran erinnert werden, das diese Ehre erarbeitet werden sollte. Mir geht es dabei nicht um Namen. Mit einigen dieser Spieler kann Avarus sehr gut, mir geht es dabei vornehmlich darum, das Spielregeln auch umgesetzt werden können und gleiches Maß für alle gilt. Oder wie kann man einem Anwärter erklären, wenn es für Andere auch erreichbar scheint?


    Edit: Ich hab nicht geschrieben, das sie ersetzt werden sollen, sondern das sie erkennen lassen sich zu bemühen eben jene Voraussetzungen nachzuholen.