Beiträge von Medicus Germanicus Avarus

    Ganz klar hier war kein Verbündeter zu finden. Bald schon offenbarte sich ihm dieses Fass auf dem Forum in seinen Träumen. Mit Sicherheit! Avarus schüttelte sich und fror zugleich. Diese Gabe auf die alten Knochen der Ahnen zu leben war ihm nie in die Wiege gelegt worden. Naja nicht ohne Recht sagte man, das die Germanicer noch junge Römer waren. Abrupt endeten seine Worte und Schlag um Schlag drehte sich der Becher Wein. War es der letzte gute Tropfen? Was wenn der nächste Winter die Ernten vernichtete, was wenn die Fässer trocken blieben... wieviele Jahre könnte er überstehen. Wann verschwanden die feinen kleinen Ausstellungsstücke immer mehr in den eigenen Wänden. Gab es die überhaupt noch lang? Würde er wieder zur Miete wohnen müssen. In einer dieser stinkigen Insula unten in der Subura.


    Er schüttelte sich, warf den Mantel des Grauens ab und nahm sich vor seine letzten Jahre noch mit genügend Festen zu feiern. Am Ende konnte man sich schließlich immernoch totsaufen.


    "Mehr Land bedeutet nicht gleichwohl mehr Einkommen. Aber du hast vielleicht auch Recht und ich mache mir zuviele Sorgen darum, was Morgen sein wird.


    Lebe in den Tag hinaus, hat meine Oma immer gesagt und kümmere dich dabei deine Lieben. Wenn das Jahr vorbei ist und du bist wohlhabender geworden, dann erfreue dich daran, aber verschwende keine Zeit für die ewig entfernte Zukunft. Dann werde ich mal meiner Oma folgen..."


    Der Becher leerte sich in einem Zug.

    Auf dem Forum hatte er etwas gesehen, das ihm das Herz höher springen ließ. Die letzten Wochen waren eher stressig gewesen und nicht daran zu denken seinem Freizeitvergnügen zu fröhnen. Mit einem Mal aber war diese Zeit vorbei. Es ist wie wenn man aus den Wolken fällt und dann hart aufschlägt. Zwei drei Tage kam Avarus dahin zu lesen. Alte Briefe abzuarbeiten oder auch mal dem Gärtner mit einem Plausch auf den Zahn zu fühlen. Jetzt aber konnte ruhig etwas neues kommen und wie durch ein Wunder geschah das auch. Sicher so eine göttliche Fügung.


    Jedenfalls war es eine der Regios, wo sich der Senator Avarus sehr schlecht auskannte. Bedeuten würde dies fast nicht oder noch klarer garnicht. Er streunerte also durch den Gang und blickte sich suchend nach einem Priester um. Wahrscheinlich aber waren die hier nichtmal so förmlich bekleidet...

    "Auch dies ist eine Formulierung, die deine Meinung vertritt, was Recht und Unrecht ist. Vielmehr liegt es nicht nur am Beklagten, sondern auch am Kläger, aber gut.


    Wie ich das beurteile, ist Caecilius Metellus auf einer, nämlich seiner Einstellung zur Rechtslage festgefahren. Zusätzlich erhebt er noch voller Hohn und Spott Anspruch auf eine Entschädigungssumme. Wenn er sich seine haltlosen Anschuldigungen gegen ehrbare Bürger des Reiches nicht leisten kann, dann soll er es lassen. Aus den vorher genannten Gründen werde ich erst Recht sehen, wenn es erörtert und bewiesen wurde.


    Ich lehne also diese unverholenen Forderungen ab und erwidere auf meine Rechtshaberei hinaus geurteilt: Jener Caecilius Metellus soll diese haltlosen Klagepunkte fallen und mir eine Entschädigung im fünfstelligen Sesterzenbereich zukommen lassen."

    "Woran wird Reichtum gemessen, wo beginnt er und wo hört er auf. Nach den alten Regeln oder wie sie sagen Normen soll ein guter Römer doch mit einem Holztisch, einer einfache Kleidung und einem gesunden Mahl auskommen. Wenn wir zurück zu den Ahnen wollen, dann sind wir stinkreich. Was aber wenn man uns unsere Einkünfte drittelt? Sind wir dann noch wohlhabend. Für den Moment schon, für die Dauer aber werden wir unseren Lebenswandel einschränken müssen."


    Er seufzte, denn er kannte das Leben ohne Luxus. Sein Vater hatte es gelebt, nachdem er viele Jahrzehnte in der Legion diente und eigentlich nie etwas Anderes als karges Römersoldatenleben kennen lernte. Er hatte auf des Avarus Bruder Traianus abgefärbt. Jener, der bis zum Statthalter aufgestiegen war. Sein eigener Weg war länger, steiniger, aber auch steil genug, um jetzt auf einen gewissen Standart blicken zu können. Jahrelang hatte er sich darum bemüht aus der Familie ein Medium voller Glück und Sicherheit zu machen. Heute stand er noch gut da, was war Morgen? Nein diesmal würde er kämpfen bis zum Schluss.


    "Warum müssen nur immer wir Politiker einbüßen? Es ist so untypisch. An der Quelle jeden Stranges sitzen wir, debattieren und letztlich bestrafen wir uns selbst mit immer neuen Sinnlosigkeiten? Wo soll das Enden, wo sehen wir ein Ende, wird es das überhaupt einmal geben? Werden wir irgendwann daraus erwachen, Bestrafungen aufzulegen und den Status Senator wieder erstrebenswert machen? Politisch beobachtet könnte man die letzten Jahre senatorische Gegenpolitik auch für die Kandidatenflaute im Cursus Honorum verantwortlich machen..." sinnierte er und nahm dabei vom Wein.

    Ohja eine schwere Geburt war das. Sie hatten einfach beide zuviele Bekannte, Verwandte, aber auch Freunde. Dann als die Liste stand blickte er nocheinmal über diese Vielzahl an Namen. Mit etwas Glück kam nur die Hälfte. Mit viel Pech luden sich im Laufe des Abends aber noch die halbe oder ganze Nachbarschaft ein und es kamen jene Köpfe, die sie vergessen hatten zu laden so vorbei. Meist ging es wie ein Lauffeuer durch die Straßen, wenn irgendwo so eine Sause frohlockte.


    "Ich denk mal wir haben alle Gäste und naja wen wir vergaßen, der wird schon von selbst davon erfahren und so kompliziert würde ich es nicht machen... wer kommt, der kommt einfach und wer zu Hause bleibt, der tut auch dies zu unserem Glück beitragen." :D

    Neben den üblichen Urkunden fischte ein Diener des Avarus auch ein Schreiben der bereits mehrmals durch rechtlich unterbemittelt aufgefallenen Cohortes Urbanae aus dem Postkasten. Jenes wurde dem Senator zugebracht, der sich ebenfalls im Eingangsbereich tummelte.


    Rit s ch, Rats ch ... machte es und man konnte im Inneren der Casa hören, wie der Senator grummelte: "Wer hier wen verklagt, werden wir ja noch sehen, diese %$§?!#..."

    "Nicht ganz kann ich dieser Formulierung als Erstes zustimmen, denn es sollte nicht heißen: Dem Senator Medicus Germanicus Avarus wird vorgeworfen, gegen Paragraph drei Absatz fünf der Lex Mercatus zu verstoßen ... blablabla, sondern vielmehr lege ich zu Protokoll, das es deine Worte sein sollten, die da aussagen: Ich Caecilius Metellus, werfe dem Senator Germanicus Avarus das und das vor. Letztlich stehst du nämlich als einzelne Person hier und nicht als Institution. Das nur mal als Hinweis." :P


    Wow was für ein Rechtsverdreher.


    "Was ich darauf erwidern werde, steht außerdem außer Frage, denn natürlich weise ich diese Anschuldigungen weit von mir und kann dies ausführlich beweisen, sollte es gewünscht sein. Es ist aber wohl fraglich, ob das Gericht oder du ehrenwerter Praetor auf Grundlage dieses schwammig formulierten Absatzes in dem Paragraphen drei überhaupt rechtlich urteilen kannst. Es ist jedoch nicht an mir dies zu entscheiden und so bleibt es nur durch mich zu beteuern nach geltenden Gesetz zu handeln."

    "Deine Meinung und Eine. Laut den Traditionen unserer Vorfahren ist er sehrwohl mit hohem Ansehen verknüpft. Er wird nicht von irgendwem gelitten. Nein ein Gelehrter und promovierter Eigentümer führt die Geschäfte. Dazu kommt ein Gesetz, das weder stichhaltig noch klar formuliert wurde. Jeder Römer würde dies ausnutzen, wenn es um einen Betrieb geht, der ihm sein Einkommen zu siebzig Prozent sichert."

    Sim-Off:

    jösas völlig verbriemt


    "Das hoffe ich doch nicht, das sie dies in Erwägung zieht..." ließ Avarus blicken und beschaute sich nebenbei die andere Grundlage, die Hungaricus formulierte. Ansich war er selbst gesetzestreu mit seinem Architekturgewerbe. Also war es auch Lucilla, da sie den Stein aus der Landschaft brechen ließ. Nur ihre Schmiede war da etwas unsachgemäß. Zumal es schwer zu erklären war, wie Erze nachwuchsen. Beim Edelstein Marmor war das eher machbar und so abwägig es einige sahen, ihm selbst war jedes Mittel Recht dieses orthodoxe Gesetz nach seinem Wissen und Gewissen auszulegen. Reichlich schwammig war es ja formuliert.


    "Es grenzt derweil an eine Utopie weniger gestandenen Gentes zum Vorwurf zu machen, ihr Geld auf den Straßen mehr denn auf fruchtbaren Ländereien zu finden. Wenn wir betrachten, was es für imense Summen kostet dieses Land zusammen zu kaufen, dann frage ich mich, wie ein einfacher Senator genügend Sesterzen sammeln soll, um den Cursus Honorum zu bestreiten. Wir erkennen schon heute die Quittung dafür, was in den vergangenen Jahren vermoschelt wurde. Weniger Kandidaten bedeuten auch mehr Arbeit für Gewählte. Weniger Kandidaten zeigt aber auch, das kaum jemand in der Lage ist diesen Schritt zu tun ohne sich bis hinter beide Ohren zu verschulden. Wollen wir Plebejer wirklich den Patriziern das Feld überlassen Rom zu regieren? Ich hoffe nicht. Und letztlich sind es doch gerade diese Familien, die sich auf alten großflächigen Ländereinen ausruhen können, wo wir Plebejer nichtmal die Chance erhalten nachzuziehen."

    Ich möchte mal zur Diskussion stellen, ob es nicht sinnvoll ist, Waren die über den CP verschickt werden auch über jenen sichtlich zu transportieren. Jener Kunde könnte das Stückdings dem CP anbieten in der Wisim und dieser reicht es dann weiter. Sinnvoll wäre das vorallem, wenn man betrachtet, das die Gruppenids nicht nur die schnöden Schreiben posten, sondern nebenbei auch etwas erzählen. Doch so wie es jetzt ist, ist es immer eine Holzkiste über die man nichts weiß. Weder Gewicht, Inhalt schon garnicht noch sich Beigeschichten im Transport einfallen lassen kann. Runterfallen einer Kiste, wäre zum Beispiel der einfachste Fall. ;)

    "Das kann ich nachvollziehen und ich gebe mich damit zufrieden geldlich ausgeglichen zu werden. Dein Schaden soll es nicht sein, wenn du in den Urbanern eine schwere Stellung hast. Trotzdem hoffe ich, das in Zukunft solcherlei Eindringen entfällt. Es trifft wohl zu, das diese Straße vor dem Haus besonderlich erpicht darauf ist Klatsch und Tratsch weiterzutragen. Solch eine Geschichte muß sich vorzüglich dafür eignen und du kannst wohl auch verstehen, wenn meine Familie und ich nicht sonderlichen Wert darauf legen Thema dieser Gerüchte zu sein."


    Der Vinum exklusivo wurde gebracht.


    "Darf ich dir auch einen Becher anbieten?"

    "In meinem ersten Gedanken hoffte ich darauf ein System einführen zu können, das alle Architekten des Reiches vereint und vorallem bildet. Ein Zertifikat jetzt zu erstellen ist ein zweiter Weg. Dieses dann weiter zu begrenzen mag in vieler Augen sinnvoll sein. Wo aber zieht man dann die Grenze, wieviel weniger sind Römer in anderen Städten und Regionen außerhalb Roms wert? Wieviel ist uns das Leben heilig? Nun ich plädiere dafür die Architektenzunft schrittweise gänzlich mit einem Diplom zu bedenken und so die Sicherheit zu höheren Zielen zu führen. Nicht nur die Großbauten in Rom sollten sicherer werden, auch Arbeiter könnten länger erfolgreich und ohne zu Tode zu kommen ihren Dienst verrichten. Die Einsparungen in dieser Hinsicht sind schon imens."


    Betrachtete man einmal die Kosten, die immer neue Kräfte verursachten, bis sie den Status erreicht hatten gute Arbeit abzuliefern. Wurde diese dann durch einen Unfall tragisch beendet, mußte sich der Bauleiter wieder nach neuen unerfahrenen Sklaven umsehen, sie kaufen, sie lehren, sie fit für eine spezialisierte Arbeit machen.


    "Wenn es den Senatoren vorerst zu unrealisierbar scheint, die ganze Zunft zu lehren oder zu prüfen, dann kann ich auch mit einem Kompromis leben, der die staatlichen Baumaßnahmen und die der Cursus Honorum Beschreiter betrifft. Letztlich aber sollte es in unserem Interesse liegen die Schaar derer mit jedem Jahr auszuweiten."


    Auch auf die Kosten mußte er wohl nocheimal eingehen. Kontrollen obliegen den Einheiten, Avarus hatte gehofft, Durus wüßte dies.


    "Nicht die Gelder für Kontrollen sollten wir planen, denn diese müssen geführt werden von jenen, die auch heute schon Sorge darum tragen. Aedile in Rom, militärische Einheiten in der Provinz. Vielmehr ist es nur das Zertifikat neben einer zusätzlichen Anweisung an die Weisungsbefugten das Kosten verursachen wird. Jene auf die Absolventen zu verteilen, sehe ich als römisch und richtig an. Dazu kann es durchaus sein, das eine solche 'Belobigung' der Schola Atheniensis Kultstatus erreicht und kein Bauherr oder Architekt ohne auskommen will. Die Einrichtung hat schon viel Positives für die Römer geleistet. Das sollte man nicht vergessen und ich bin mir fast sicher, das es auch mit diesem Projekt hauptsächlich Freude geben wird, denn Frust."




    PRAECEPTOR - SCHOLA ATHENIENSIS
    MAGISTER ARCHITECTURAE - SCHOLA ATHENIENSIS
    SODALIS FACTIO VENETA - FACTIO VENETA

    "Ja das sollten wir und diese Briefe in weite Ferne kann ich über den Cursus Publicus bringen. Das kostet dich dann nichts."


    Er schaut sie an und findet, das es wirklich an der Zeit ist dieses hübsche Mädel vom Markt zu nehmen. Das ihm das gelingen könnte? :D


    "Sagen wir mal so unsere Verwandten, das erklärt sich von selbst. Es ist nur fraglich, ob ich die in Germanien wohnenden fernen Nichten und Neffen einladen werde. Erst letztlich zu einem Genstreffen ließen sie sich weder blicken, noch sendeten sie eine Begründung dafür. Für Sedulus und seinen Anhang..." -damit meinte er Paulina- "...werde ich aber einige Zeilen finden. Dabei könnte ich auch Marcus Vinicius Lucianus mit laden, doch wird er wohl nur schwerlich erscheinen können."


    "Hmm... in Rom fallen mir auch noch ein paar ein. Es wird wohl doch kein kleines gemütliches Fest. Doch sag du erstmal..." 8)

    Natürlich war das so. Avarus hatte nur gehofft irgendow gäbe es ein Schlupfloch und Crassus kannte dies. Doch würde er ihn dann fragen, um an Land zu kommen? Nein! Also waren sie am Anfang und dieser Caecilius ließ von seiner Intention nicht ab.


    "Oh ich habe sie im sonnigen Mauretanien erworben. Dort wo die fruchtbaren Ebenen aufhören und wilde Gesteinsformationen das Ende der römischen Verwaltung ankündigen. Das Land ist immer im Wind, es ist stürmisch gar, aber die Gesteine sind reich an Metallen wie Blei, Kupfer, Zinn und auch Eisen. Man sagte mir es würde auch Adern des Edelmetalls Gold dort zu finden sein, angestochen sind sie aber noch nicht. Ebenso die anderen Minen. Ich habe dieses Land gekauft, sollte meine Zeit in Rom einmal abgelaufen sein. Ein Rückzugsort. Neben den Erzen stehen auch Brüche mit feinen Graniten und Marmor dort. Sie alle ruhen. Nur die zwei centurien Felder lasse ich bestellen. Jene liegen aber mehr im fruchtbaren Becken nah der Küste und den bewohnten Landstrichen."


    Auch er trinkt seinen becher leer. Füllt ihn nach und dreht das gute Stück dann nachdenklich.


    "Du hast Minen? Welcher Art sind sie und wo befinden sie sich, wenn ich fragen darf?"

    Sim-Off:

    drück doch mal auf 'antworten' ;)


    "Ich kann es dir natürlich nur so berichten, wie ich es selbst erlebt habe. Es war ein üblicher Tag. Solche wo ich viel Arbeit zu Hause erledige und den Weg auf den Palatin scheue. Das es Wochentage in Rom gibt, wo man lieber die Straßen meidet, brauche ich dir wohl nicht zu berichten. Auf jeden Fall saß ich in meinem Arbeitszimmer, als ein Diener völlig außer Atem hereingestürzt kam. Ohne Pause berichtete er mir davon, das sich Soldaten der CU Penetration zu meinem Haus verschafft haben und dabei den Türdiener derart rigeros beiseite stießen, das eben jene Depletion an den unbezahlbaren künstlerischen Werken im Portal hinterließen.


    Es war nicht ohne, was ich da hörte. Es drehte sich in diesem Moment nicht nur um meine Obhut. Also habe ich ein paar stämmige Buben vorraus gesandt, die dafür Sorge zu tragen hatten in meinem Haus ein Equilibrium zu erschaffen. Es steht mir wohl frei mein Hab und Gut zu schützen. Zusätzlich brachte jener Offizier nichteinmal an der Pforte heraus, was er denn überhaupt wollte. Nein als Senator und gerade auch nach dem letzten Anschlag auf den Consul muß man äußerst vorsichtig sein. Und komm mir jetzt nicht damit, das es ein Soldat der Cohortes Urbanae war. Wer sagt uns, das die alle unkäuflich sind? Richtig niemand, denn mit Nichten werden sie es sein.


    Meine Männer trugen keine Waffen bei sich, sie hätten aber genügend Gegenstände im Haus vorgefunden, die sich als solche in der Not verwenden lassen. Du siehst ja selbst welche Kunstgegenstände hier überall ausstehen.


    Ich selbst erschien zuletzt in dieser Atmosphäre und muß dazufügen, das die gewählten Worte des Centuren bereits eine Abwehrhaltung in mir provozierten. So redet man nicht mit mir, so kann er mit seinem Metzger rumspringen oder seine Hure anplärren. Mich jedoch hat er mit Respekt zu behandeln, egal was sein Vorgesetzter ihm für einen Befehl gegeben hat. Schuld ist nämlich erst dann Schuld, wenn sie bewiesen ist. Dies ist in seinem Befehlsfall bei Weiten nicht die Gegebenheit gewesen."


    Er endete und fühlte sich dabei wieder leicht erregt. Ein Diener durfte kommen und ihn einen Becher stark verdünnten Wein bringen. Damit war jener Sklave ersteinmal aus dem Raum...

    Einer dieser Tage, an dem man glauben mußte, der Senator würde den Müßiggang fröhnen. Dabei hatte er nur sein Personal in der Culina erneuert. Anders gesprochen diese Möchtegernköche zum Teufel gejagt. Heute saß er desswegen im Speisezimmer, um die neue Truppe zu testen. Dabei ließ er aber auch keine Delikatesse aus. Es wunderte ihn nur, das dieses Schauspiel keine Hausbewohner anzog.


    Stattdessen wurde ihm ein Gast von der Hauseingangstür gemeldet.