Beiträge von Medicus Germanicus Avarus

    Willkommen im Imperium Romanum. :)


    "Soso, das läßt sich leicht nachprüfen. Allerdings fehlt es mir an Lust zur Zeit und daher bitte ich dich mal etwas über dich zu erzählen.


    Kleine Stichpunkte könnten sein: Alter der ID, was sie bis jetzt gemacht gemacht hat, wo sie lebte und oder reiste, was du im IR vor hast oder ereichen willst usw.


    Ach ja du darfst das Ganze in einen kleinen Text fassen, das zeigt uns auch gleich deine Fähigkeit zum RPG'lern auf." ;)


    Nur ein kleiner Test. 8)

    "Wie ich dir schon erzählte, beabsichtige ich Decima Lucilla noch in diesem Jahr zu meiner Frau zu nehmen. Das wird eine lange Liste Arbeiten bedeuten. Vorerst wird es dabei um die Tafel gehen. Es ziemt sich natürlich nicht, den Gästen das gleiche Geschirre, die selben Liegen oder Tische hinzustellen. Für diesen Zweck muß neues Möbilar ins Haus. Deine Aufgabe bestünde darin Händler, Schreiner und Tischler in Rom aufzusuchen und jenen im ganzen Reich zu schreiben, was sie einem Germanicus Avarus anbieten können."


    Nippt am Wein und denkt dabei schon weiter.


    "Hinterher oder zu gleicher Zeit geht es um die gereichten Weine, Speisen und der Gleichen. Ich möchte dazu einige Gespräche führen, billigen Plunder bekommt man zu oft auf den Foren Roms angeboten. Trotzdem möchte ich zwar gute Ware, jedoch auch diese nicht überteuert. Du siehst also es wird eine ganze Menge an Arbeit auf dich zukommen."


    Er lächelte etwas verschmitzt.

    Ein frischer Wind zog durch das Atrium. Man hatte die Kuppel geöffnet, um der stehenden Luft Abwind zu geben. So kam auch ein Hauch davon im Esszimmer an. Avarus hob nur leicht die Arme, um den Luftzug unter die Achseln zu lassen. Der Sommer war richtig drückend heiß und er wünschte sich auf eins seiner Landgüter im Norden. Doch es war einfach keine Zeit dafür. Zuviel der Dinge die erledigt werden sollten.
    Sie, Caia kam da fast ein wenig gelegen.

    "Hm sag mal, was hast du neben dem Wiederkennenlernen der Stadt Rom noch vor? Ich könnte nämlich eine Hilfe gebrauchen, die sich auf den Märkten umhört, mir Händler ins Haus holt und den Schriftkram formuliert und verbringt."


    Er blickte sie an und fügte schnell noch hinzu: "Du sollst es natürlich nicht umsonst machen."

    "4000 Sesterzen"


    Er hielt sich kurz. Ein wenig durfte er treiben, denn leider mußte Avarus weg. So verließ er die Versteigerung. Ein guter Sklave würde ihm die Nachricht 'nicht erstanden' oder eben den Sklaven mit heim bringen. Abaris der Jude war es...

    Da war einer aus seinem Fass gekrochen. Gut das Avarus weit genug von dessen entfernt stand. Die Notdurft war sicher nicht geregelt und er stank stark. Avarus überlegte sich eine Handhabe gegen Bettler, die sich zur eigenen Belustigung in Sklavenversteigerungen einmischten und doch nichtmal das Geld hatten, um eine Gesichtsrasur vorzunehmen.


    Heute spendabel erhöhte er um einen grandiosen Dupondius.


    "1001 Sesterzen für den Sklaven."

    Was spann die kleine Caia in ihrem Köpfchen zusammen. Politische Lage? Hm etwas iritiert blickte der Senator sie an, um dann zu lächeln.


    "Die Lager sind gespalten wie immer. Der Cursus Honorum wird ja bald neu gewählt. Man nimmt an, das sich viele Neulinge aufstellen lassen werden. Dazu kommt noch eine Handvoll jener Bürger, die es versäumt haben zu gegebener Zeit politisch aktiv zu werden. Ihr Weg wird wohl mit der Quästur enden. Sonst gibt es wenig Raufereien zu berichten. Man könnte es auch mit dem Sommer begründen. Nicht viele Senatoren bleiben zu dieser Zeit in Rom. Die Meisten zieht es auf ihre Landgüter in Italien. Erst im Herbst wird es wohl wieder straffer zur Sache gehen."


    Umschrieb Avarus die Geschehnisse und trank weiter stark verdünnten Wein.

    "Jene Aelia eheliche nach einem reichlichen Jahr Verlobungszeit ihren Corvus. Sie sind vor wenigen Wochen nach Alexandria aufgebrochen. Wie du sicher erfahren hast, wurde Germanicus Corvus zum neuen Praefectus Aegypti ernannt."


    Avarus nahm vom Wein und drehte einige Trauben vom Stiel.


    "Das heißt in der Casa ist es wieder etwas ruhiger geworden..."


    Fügte er noch an und wartete, was Caia noch so alles wissen wollte.

    Nicht gerade die feine Art mit dem Finger auf einen Senator zu zeigen, aber die Art des aus der Art geschlagenen Flaviers drückte ihm wohl auch diese Umgangsform auf. Avarus schttelte nach dessen Worten den Kopf.


    "Als Praefectus Vehiculorum wäre ich dies mit Sicherheit. Doch muß ich dich enttäuschen, denn mein Rang ist eine gute Stufe höher und der eines Legatus Augusti. Hispanien braucht einen Hispanier und keinen Germanicus Avarus."


    Mit nichten würde er das Heim in Rom dieses Jahr erneut verlassen. Zu große Ereignisse standen an und Avarus gehörte zu dieser Zeit eindeutig nach Rom und nicht in die spanische Pampa.









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    Für Germanica Caia wäre er wohl der passende Sklave. Sie brauchte einen Bewacher in Rom und sie würde sicher noch andere Dienste für ihn finden. Avarus schaute auf das Publikum wieder waren Männer mit großen Einfluss da. Er war sich aber sicher, erstmal jene ausblenden zu können, die sich nur produzieren wollten.


    Sein Blick fiel auf das Ding auf der Bühne. Ein Germanier sollte es sein. Ein gutes Stück, fein gearbeitet und sicher gut im Umgang mit jedem Werkzeug. Jener Kerl konnte es unter Umständen gut in der Casa Germanica haben. Hatte der Senator Avarus oder einer der anderen anwesenden Bewohner jedoch etwas auszusetzten, war der Dreschpflegel nicht weit.


    Noch so jeden Sklaven hatten sie sich geformt und Avarus erhob die Stimme für ein erstes Gebot: "Die Gens Germanica bietet 1000 Sesterzen. Außerdem würden wir gern noch ein wenig mehr über die Fähigkeiten und die Gesundheit der Ware erfahren."

    "oh natürlich, gern."


    Er nahm erneut vom Wein. Ein guter eigener Tropfen aus den Hochebenen rund um Mogontiacum.


    "Viel von deiner Sippe kann ich dir nicht berichten. Zugegebener Maßen scheert sich dein Bruder nicht viel um die Verwandschaft in Rom. Aber es gibt auch sonst genügend Neuigkeiten zu berichten.


    Vielleicht beginne ich mit Sedulus meinem Neffen. Er lief meiner zukünftigen Frau Decima Lucilla und mir in Africa über den Weg. Überraschenderweise auf dem Weg nach Rom. Er heiratet in wenigen Tagen, erneut muß ich zugeben, das es mich im Besonderen überrascht hat und naja ich es etwas verfrüht finde. Ähnlich sieht es seine Schwester Aelia. Du kennst sie doch noch? Adoptiert als Didia Aelia von meinem Bruder Traianus."


    Ein fragender Blick folgte,

    Wie erbärmlich sich der Flavier ins Licht rückte, dachte Avarus und wußte schon jetzt, das die Zeiten von Hispanien nurnoch schlechter werden würden, schickte man diesen Nichtsnutz dahin.


    Seine Stimme würde sich der Flavier nichtmal erkaufen können. Dessen Weg über die Stufen politischer, wie aktionärer Prozesse war ihm einfach nur suspekt. Keine Taten, nur Absitzen und hoffen auf schnöden Mamon in exorbitanten Ausmaß. Kaum ein Senator hatte sich so theatralisch durchgemogelt, wie dieser (sich selbst bezeichnende) Vorzeigepatrizier mit Hang zum ritterlichen Dasein.











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    Dackel doch zu deinem Patron. Quetsche ihn aus, dränge ihn im Senat um Zügigkeit zu bitten.
    Oder wähle den einfachen Weg und sei geduldiger. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.

    Mit dem nötigen Pergament in den Händen begab sich der Senator nach dem bekommenen Zertifikat zurück in das Officium des Rationalis und erhielt dort die Urkunden. Dann als das alles geregelt war, kehrte Avarus mit einem "Vale..." dem Arbeitsräumen den Rücken, um sich zurück in 'sein' kleines Reich zu begeben.

    Wenige Tage war es her, das AVarus die Casa aus einem anderen Grund besucht hatte. Wieder war es ein Fest, das seine Anwesendheit 'verlangte'. Noch konnte er sich mit dem Gedanken dieser Verbindung nicht anfreunden. Trotzdem war er es seinem Bruder schuldig zu erscheinen, um dem letzten Nachfahren den Weg in die Zukunft nicht zu verbauen. Es grante ihn an, aber Sedulus kam ganz nach seinem alten Herren und Medicus konnte da auch nicht anders, als ihm gewähren.


    Mit einem guten Weinstöckel in den Händen verfolgte er distanziert das Geschehen und achtete dabei genau darauf, das die Götter wenigstens ihren Segen gaben...

    Zitat

    Original von Aulus Octavius Avitus


    Turia:


    Die Sklavin des Hauses, öffnete und verneigte sich vor dem ihr bekannten Senator, "Senator, ihr kommt wegen des Festes?"


    "So ist es." Antwortete dieser und nahm an man würde ihn herein lassen.

    "Ich muß gestehen ich weiß auch nicht viel mehr. Desswegen hoffte ich, der Praefectus Urbi könnte den Senat informieren. Meine Information geht auf einen Packen Briefe zurück, die ein Prudentier an den Kaiser überstellen wollte. Die guten Mechanismen des Cursus Publicus haben diese in mein Officium geschafft."


    Erklärte sich Avarus und konnte noch immer keinen PU ausmachen. Wenn man sich nur wiedereinmal setzen würde...















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    "Oh gut..." kommentierte Avarus die Worte, das familiere Bindung auch ihr wichtig schien.


    "Rom ändert sich mit jedem Tag, welche Geschichten, Gerüchte intressieren dich denn am Meisten Caia?"


    Für einen Moment am ihm der Gedanke, das Mädel wollte länger in der Stadt bleiben. Dann war es wohl nötig sie in die höheren Kreise einzuführen. Er überlegte dabei, wer der jungen Germanikusse dafür in Frage käme die junge Dame gebührlich vorzustellen und eventuell auch politisch orientiert (ging es um ein Bündnis) ins Gespräch zu bringen.

    Sklaven elendes Gepacke. Sein Neffe würde an diesem neuen Exemplar seine Freude haben. Genötigt aufzustehen, das Officium zu verlassen, kam der Senator in sein Atrium und blickte auf den Gast.


    "Salve Didius, wie kann ich dir behilflich sein?"