Beiträge von Medicus Germanicus Avarus

    Für Senator Avarus war es keine Frage des 'warum' oder 'wozu'. Für in war es eine Ehre an diesem großartigen Ereignis und Bauwerk auch anonym teilhaben zu dürfen, indem er eine großzügige Spende überbringen ließ.


    Täglich hüpften im Senat Schreiber umher und Bedienstete, Boten und auch manch ein Sklave. Avarus kritzelte auf eine Tafel einige Zahlen und unterschrieb mit seinem Signum nebst dem Senatorenring eingetaucht in leicht formbares Wachs. Er überreichte die Tabula an einen vertrauten und für seine Diskretion ihm bekannten Schreiberling. Er würde das gute Stück zur Casa Germanica tragen und dort von einem Sklaven die nötigen Sesterzen nebst einer ausreichenden Bewachung überreicht bekommen. Schließlich würden sich jene zur Schatzkammer des Senats aufmachen, um dem Zahlmeister die Summe auszuhändigen. Sicher würde man ihnen dafür eine Quittung ausstellen.


    Als dieser Scriba im Auftrage des Senators davon eilte, schaute ihm Germanicus Avarus noch einmal hinterher, um sich dann wieder den Geschehnissen vor Ort zuzuwenden.


    "Princeps Senatus Hungaricus bitte verzeih, aber es ist doch schon ein Weilchen her, deswegen wäre es vielleicht nützlich die Vorschläge von Damals noch einmal zu rezitieren oder aus den Archiven zu holen."


    Man verlangte doch sicher nicht sich von Anfang an neuen Vorschlägen hinzugeben. 8)




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    Zitat

    Original von Manius Pompeius Trimalchio
    Bitte meine Betriebe an Lucius Octavius Detritus übergeben so wie's hier steht: SIM-ON


    Naja da steht ja via Vererben. Soll das nicht der Vigintiviri erst noch übernehmen, also simon zuordnen?


    Wenn nicht, dann wäre noch der Name intressant, das würde dann nämlich nur einmal Arbeit machen. ;)


    Etwas verwirrt, nahm Gundhraban das Schreiben entgegen. Nicht öffen würde er es, sondern einfach dem Herren übergeben. Trotzdem war der Senator ja da, aber dieser Gast schien ihn meiden zu wollen... naja dachte der Türsklave und fragte stattdessen: "Kann ich sonst noch etwas für dich tun?"




    SKLAVE - GENS GERMANICA

    Nichtmal im Traum könnte sielbst eine Dame wie Lucilla seinem Geldbeitel dermaßen Schaden zufügen, das die Gens Germanica einige Wochen Hungern müßte. Seit sie beide sich am ANTE DIEM V KAL MAR DCCCLVI A.U.C. verlobt hatten, fieberte Avarus keinem Ereigns so entgegen wie ihrer Hochzeit.


    Und es wurde wirklich Zeit.


    "Wir werden diese Tage überstehen finanziell genauso wie die Gerüchteküche. Als Mitglied der Acta sollte es dir gegeben sein gewissen Zynismus zu verbi.... ähm na also unter den Tisch fallen zu lassen."


    Schnell streiften die Gedanken wieder hin zu diesem Ort und Datum, was noch nichteinmal gefunden war und doch sein Herz höher springen ließ.

    ...war es, als der Hausherr sich einen Ruck gab und einen Sklaven in die Gemächer des Germanicus Secundus schickte.


    Er selbst hatte es sich auf einer Liege im Atrium bequem gemacht und folgte den Augen mit den Gedanken. So fuhr er über einige Säulen, die aus besten Marmor geschliffen das Atriumdach hielten. Ihr Glanz zeigte sich auf dem Boden wieder, der Mosaiksteine beherbergte. Die ganze Welt schien ihn der Tage zu umgehen. Doch so konnte es zumindest in der Gens nicht weiter gehen.


    Während er also träumte, wartete Senator Germanicus Avarus gleichwohl auf den Enkelsohn...

    "Am neuen Bauplatz muß keine Behausung eines Gottes weichen, wozu also die Götter befragen? Den Baugrund wie allgemein üblich zu weihen sollte völlig ausreichend sein."


    Eine Bodenweihung war allgemen üblich und würde hervor bringen, wenn es Unwillen in den Höhen der Sphären gab.


    Dem Senator Avarus würde nochmal der Hals wund werden, wenn er weiterhin so oft den Kopf schütteln mußte im Senat.


    "Senator Flavius Junior es steht wohl außer Frage, das ein großer Teil der anwesenden Senatoren und Gentes dazu in der Lage wäre das Gebäude aus der eigenen Tasche gänzlich zu finanzieren. Aber steht so eine Reaktion nicht auch im Gegensatz zum Gemeinwesen des Senats? Wir sollten uns nicht profilieren an Bauwerken wie Diesem und unser gemeinsames Streben im Vollzug zur Errichtung des Ulpianums voran treiben. Princeps Senatus Hungaricus sollte der Schatzkammer des Senats eine neue Kiste zufügen und jeder Senator sollte seinen Teil darin verstauen. "




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    An Sextus Duccius Parfur
    Duumvir von Mogontiacum
    Casa Duccia - Mogontiacum
    Provinz Germania




    "Salve Duccius Parfur.


    Ich möchte mich zuerst für meine späte Antwort auf dein Schreiben entschuldigen. Hoffe aber, das dir jene Wartezeit damit vergolten sei, das ich dir mit diesem Schreiben meine baldige Ankunft in Mogontiacum ankündige. Wenn es im Möglichen ist, so wäre ich dir sehr verbunden, das bereits Arbeiter für den Tavernenaufbau zur Arbeit bereit stehen, wenn ich die Stadt Mogontiacum erreiche.



    Mit Grüßen aus Rom,





    [Blockierte Grafik: http://www.ostheim21.de/Imperium/Sig_Avarus.gif]


    PRIDIE KAL MAI DCCCLVII A.U.C.
    (30.4.2007/104 n.Chr.)


    "Hm mag sein. Ich werde darüber nachdenken und dich jetzt verlassen."


    Avarus erhob sich überraschend schnell und verließ den Stationarius mit einem...


    "...Vale Hadrianus."

    "Als könnte der Senat das Geld nicht aus den eigenen Reihen auftreiben. Senatores ich initiere einen Spendentopf zur Errichtung des Ulpianum. Ein jeder hier anwesende Senator, der dem Unterfangen dieses Baus zugestimmt hat, sollte in der Lage sein einen kleinen Teil der Kostenlast zu tragen."


    Blickt durch die Reihen.


    "Wenn wir alle etwas geben, bin ich mir sicher es kann von einer gesicherten Finanzierung gesprochen werden."


    Setzt sich wieder und fügt mit ruhiger Stimme an:


    "Wegen einer Inschrift würde ich keinen ganzen Bau verzögern. Doch es ist ein wichtiger Schriftzug und wir Senatoren sollten uns dazu befinden auch diese Hürde auszuräumen."


    Es war Frühling. Der beste Monat, um ein Monument dieser Bedeutung zu beginnen. Jeder Aufschub würde es um Jahre verzögern können.





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    Zitat

    Original von Spurius Purgitius Macer
    "Senator Germanicus Avarus, der blanke Hohn spricht aus deiner Stimme", ereiferte sich Macer, als er die Worte des Senators hörte. "Der Imperator Caesar Augusts erscheint persönlich im Senat, um anzukündigen, dass er persönlich zur Abwehr eines Feindes in den Krieg ziehen wird und du hast nichts besseres zu tun, als dich in Andeutungen über die Kandidatenlage bei den nächsten Wahlen zu ergehen?"


    Mit so einer Antwort hatte Macer wirklich nicht gerechnet. Wahrscheinlich war er zu sehr Militär und zu wenig Politiker, um auf solche Gedanken wie Avarus überhaupt zu kommen, aber nachvollziehen konnte er sie jedenfalls nicht.


    "Roms Grenzen sind bedroht, Legionen werden ins Feld ziehen. Ich zweifle nicht daran, dass sie siegreich sein werden, mit ihren obersten Feldherrn an der Spitze. Aber etwas mehr Verständnis für diese Situation kann der Senat wohl schon aufbringen, als unmittelbar nach dieser Ankündigung eine Debatte aufkommen zu lassen, die unnötigerweise noch Bedenken über die politische Lage der Hauptstadt herbeiredet."


    "Mit Nichten Senator!"


    Ein böser Blick traf Macer, den Avarus mit einer wegwischenden Handbewegung untermalte.


    "Wissen ist Macht Senator und wir sollten wissen, das ein abwesender Kaiser immer gewisse Gefüge in Rom durcheinander gebracht hat. Wir hoffen weiterhin zu wissen, welche Sicherungsmaßnahmen Rom bleiben, wenn Augustus gen Osten zieht. Rom sollte nicht offenbahrt werden wie ein rohes Ei. Ich habe nur darauf hin gewiesen, das es am Senat liegt eine stabile innenpolitische Lage während der Abwesendheit des Kaisers zu gewährleisten. Dazu gehört ein starker Cursus Honorum....


    ... und ich kann es schon in den Gesichtern einiger Senatoren lesen: Nein ein Senator Avarus wird sich dabei nicht versuchen selbst zu Profilieren. Mir und ich denke es werden sich weitere Senatoren dazu bekennen, liegt es neben einem sicheren und gut versorgten Rom vorallem am öffentlichen Frieden.


    Und nur daran.... mit Nichten also möchte ich diese deutlich zu ernste Situation im Osten des Reiches dazu verwenden mich oder andere zu profilieren. Ich verbitte mir strengstens solche Anschuldigungen, Senator Macer."




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    "Oh Lucilla, wie kannst du nur annehmen ich wöllte die ganze Vorbereitung auf dich abwälzen? Dem ist mit Nichten so."


    Etwas trotzig blickte er drein. Immerhin war es nicht gut einer Frau die ganze Federführung zu überlassen. Was der eigentliche Grund der Intervention seiner Worte war.


    "Ich werde mich bemühen den Aufenthalt so kurz wie möglich zu fassen und nach Rom zurück sein bevor du dich mit den Vorbereitungen zur Hochzeit übernehmen kannst."

    Einer dieser Tage fand sich Avarus im Garten ein, um zu lesen. Dabei schwirrten ihm aber immer wieder Gedanken durch den Kopf. Einig wurden diese auf nur einer Antwort und sein Neffe spielte dabei eine wichtige Rolle.


    Also ließ er einen Sklaven durch die Casa eilen um Sedulus zu finden und falls vorhanden in den Garten zum Onkel Avarus zu schicken. Bis es soweit war, versuchte jener einige Lektüren in sich aufzunehmen.

    "Na gut..." oder auch nicht. Sein Neffe schien nicht der Schnellste zu ein, wenn es darum ging Erbmasse zurückzuerhalten. Am Ende konnte es aber für Avarus auch von Bedeutung sein, wenn Sedulus noch nicht den Weg zum Palatin genommen hatte. Doch diese Gedanken wollte Medicus später weiter spinnen. Jetzt war es ersteinmal Zeit sich zu verabschieden.


    "... ich danke dir Matinius Fuscus und freue mich schon auf unser nächstes Treffen. Einen guten Tag noch."


    Avarus reichte dem Quästor und langjährigen Freund der Gens die Hand und verließ dann das Büro. Nebenan würde er sich gleich noch die Urkunden abholen, um sie in der Casa Germanica sicher zu verwahren.


    "Natürlich.... " Der Senator nahm die kleine Tafel entgegen und ließ den Blick darüber streifen. Sicher war sicher. "Ach Manius war mein Neffe Germanicus Sedulus schon bei dir?" Eine eher beiläufig gestellte Frage, die Avarus dazu anfügte.

    Einerseits wäre es sicher schön, wenn Lucilla ihn begleiten würde. Auf der anderen Seite stand dann aber auch der Aufwand diese Reise einer Dame von Rom so angenehm we möglich zu machen. Das würde einige Wochen Planugszeit in Anspruch nehmen. Noch dazu hätte Avarus für seine vor Ort auszuführenden Tätigkeiten weniger Raum, denn sicher wöllte seine Zukünftige nicht den ganzen Tag allein in einer Villa hocken. Weiterhin wäre damit auch der Gastgeberkreis geringer zum Wählen und Avarus würde bei einer alleinigen Reise auf seine Zimmer im Posthaupthaus zurückgreifen können.


    Also machte er es ihr nicht sonderlich schwer sich gegen eine gemeinsame Reise auszusprechen. Schließlich und letztlich würde er so auch bald in Rom zurück sein können.


    "Wahrscheinlich hast due Recht und es ist besser, wenn die Vorbereitungen langsam beginnen. Ich möchte dich zwar nicht mit dieser schweren Aufgabe allein belasten, aber wie mir scheint freust du dich schon darauf..." ein schelmisches Grinsen flog über das Gesicht. "... ich hoffe das es nicht länger als einen Monat dauern wird, doch genaueres könnte ich und werde ich dir nur schreiben können. Genaueres nämlich weiß man(n) nicht..."

    Zitat

    Original von Lucius Flavius Furianus
    "Ich bin mir sicher, dass geeignete Kandidaten, wie jedes Jahr, gewählt werden, keine Sorge, Senator."


    Furianus hätte am liebsten seine Entrüstung über diese leichte Anspielung an den Tag gebracht. Zu gerne hätte er Avarus angegriffen, der wohl nach seiner Blammage ein zweites Mal zur Schändung bereit schien.


    [...]


    "Das gilt es wahrlich zuhoffen. Sei meine Befürchtung auch damit untermauert, das die fähigsten der besten Söhne Roms in wichtigen Aufgaben vertieft sind."








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    "Am Senat und seiner Beschlussfreudigkeit..." kommentierte Senator Avarus zu einem Amtskollegen nebenan. Doch wollte er Hungaricus seiner direkten Nachfrage nicht ins Wort fallen und schwieg auf öffentlicher Ebene.















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