Während er leicht an seinem Wein nippte, lauschte er aufmerksam den Ausführungen seiner Kollegin."Du musst dich nicht für deine Worte entschuldigen. Wer den Tot gesehen hat, versteht dich nur zu gut."
Er hat schon viele Männer sterben sehen, und leider auch einige Frauen. Immer wieder drängt sich das Bild jener jungen, unbekannten, welche er damals in Germania aus den Klauen eines Barbaren befreite. Nur an ihr Gesicht kann er sich nicht mehr einnern, jahrelang sah er darin immer nur seine geliebte Nova, doch seit kurzen ähnelt das gesicht mehr und mehr Helena.
Er schüttelt leicht den Kopf. "Erschreckend ist einfach nur, das nicht irgendwer diesen Angriff befahl, sondern ein Mann, welcher auch schon den Gang in Cursus Honorum getan hat. Und dies wohl aus verletzter Eitelkeit und falschem Stolz. Jedenfalls wenn man den worten des Vigiles trauen kann. Und das tue ich, denn auch wenn er nur ein Libertus ist, macht mir dieser Gabriel einen sehr aufrechten Eindruck."
Mit einer freundlichen Geste bittet er seinen Gast auf einer der Klinen Platz zu nehmen und nahm auch selbst auch einer Platz, ihr Kollege der Quaestor Princepes, könnte sich ja zu ihnen gesellen, wenn er denn erscheinen würde."Nun," fuhr er fort zu berichten,"die meiste Zeit verbrachte ich im Tablium dieser Villa, zusätzlich zu den Amtsgeschäften gab es da noch einige Familienangelegenheiten zu regeln, die natürlich anfallen, wenn man länger von zu Hause fern geblieben ist." Als er das Sprach, erkannte er zu ersten mal, das er wirklich in der Familie angekommen war. Vergessen war sein Groll gegenüber seine Familie. "Zum Glück hatte ich es übernommen, bei der Classis und den Vigeles nach Männer ausschau zu halten, welche das Bürgerrecht erhalten können. Sonst hätte mein Pferd die letzte Zeit, ausser einem Ritt nach Ostia im Stall gestanden."
Ostia,... diese wenige gestohlene Zeit würde er nicht mehr vergessen.
Beiträge von Quintus Tiberius Vitamalacus
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Ihre Nähe, ihre Küsse und ihre Berührungen liessen ihn alles vergessen, was ihn davon abhalten könnte, das zu tun, was ihn verlangte zu tun. Er verlangte nach ihr, nach ihrem kleinen, zierlichen Körper, nach ihrer zarten weichen Haut, die sich so kühl anfühlte und dennoch da, wo er sie berührte heisse Schübe des Verlangen in ihm ausslöste. Er dachte nicht an Morgen, nicht an die Absichten, die er noch mit ihr hatte, Nein, er genoss einfach diesen Moment. Zum ersten Mal seit Jahren,vielleicht sogar das erste Mal in seinem Leben überhaupt, spürte er, was es auch bedeutete ein Mann zu sein. Jede Berührung ihrer Hände auf seiner Haut, lässt seinen Atem etwas schwerer werden und er quitiert es mit immer heftiger werdenen Berührungen seiner Hände, die Stellen einer Erkunden, die er bisher noch kaum gesehen hat, geschweige denn berührt. Vergessen sind die Schlachten und Kämpfe, in denen er seine Narben erhalten hat, vergessen sind seine Bedenken, sich auf dieses Abenteuer einzulassen.
Nur zu gerne folgt er dem Drängen ihrer Hände, lässt sich begierig auf sie ziehen. Der Blick in ihr Gesicht, in ihre Augen in denen er zu erstem Mal wahrnimmt, wie eine Frau nach seiner Nähe und seinem Körper verlangt, eine Art zu Blicken, die er so noch nie wahrgenommen hat. All das lässt ihn auch seine Unsicherheit vergessen, diese Unsicherheit etwas zu tun, das seine Unerfahrenheit auf diesem Gebiet verraten würde. Doch irgendwie weiss er nun genau, was zu tun ist, er weiss genau was er will. Er will sie, will sie Besitzen, diese kleine Diebin, deren kleiner Körper nun unter ihm liegt, vielleicht gibt es ihm einfach das Gefühl noch mehr Macht über sie zu haben.
Er blickt in ihre Augen, sein Gesicht ist ganz dicht an ihrem, er spürt ihren Atem auf seinem Gesicht. Einen kleinen Moment verharrt er, zögert den entscheidenden Schritt noch in freudiger Erwartung etwas herraus, doch lässt sein Gesichtsausdruck keinerlei Zweifel darüber zu, was als nächstes nun folgen wird. Er stöhnt leicht auf, als er beginnt sich zu bewegen, er sich endgültig auf dieses Spiel der Körper einlässt, doch nur kurz ist sein Aufstöhnen, fast zeitgleich presst er seine Lippen auf die ihren, mit seinen Küssen erstickt er jede Lautbildung von sich und von ihr.
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Tiberius Vitamalacus schüttelt den Kopf. Ein Römer und gerade eiiner von Stand sollte im Umgang der Waffen geübt sein, so war seine Ansicht und so war es die Ansicht seine Grossvaters gewesen. Körperliche Ertüchtigung war wichtig, es war der Grundstock des Imperiums, eine der hohen Tugenden für den hochgewachsenen Soldaten.
"Jeder Mann sollte das Schwert führen können, oder eine Waffe seiner Wahl, Durus. -
Tiberius Vitamalacus nickt seiner Sklavin zu, sie hat recht, es wurde Zeit sich zu Tisch zu legen. So wendet er sich an seine Gäste.
"Wenn ich doch bitten dürfte, Platz zunehmem ? Livilla ist zwar noch nicht wieder da, doch die Speisen wrrden sicher besser, wenn wir noch länger warten..."
Er begibt sich zum Platz des Hauusheren und deutet auf den Platz des Ehrengastes auf der Lectus Medius.
"Iulius Constantius, wenn du hier Platz nehmen möchtest ? Und Du, Helena, direkt daneben ?"Auch den andere Familienmitgliedern weisst er ihre Plätze zu.
Sim-Off: 1- Flaccus, 2- Calvina, 3-QTV, 4-Consti, 5-Helena, 7-Honoria, 8-Durus, 9-Livilla
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Tiberius Vitamalacus grüsst den Wachposten knapp und wortlos und folgt dem Centurio.
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Er nickte nur leicht. "Etwas Bewegung schadet nie." Und folgte dann dem Centurio zurück zur Castra.
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Er nickt leicht. Dieser Pompeianer war ein Ärgernis, mehr nicht, aber ein Ärgernis, das er im Auge behalten wollte und über das er mehr in Erfahrung bringen und auch sollte.
"Dieser Brief, diese Verleumdung serne Kommandanten, ist auch etwas, das für mich ein bedenkliches Licht auf seine Aufrichtigkeit wirft. Weisst du zufällig, wo hin er nun entschwunden ist ? Also, welches Amt er nach seiner Quästur angestrebt hat ?"
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Natürlich hatte er schon seit einiger Zeit gewusst, das sein junger Verwandter antreten wollte, so war es nicht verwunderlich, das zusätzlich zu den Klienten seines Verwandten, sich ein weiterer Pulk von Menschen vor der Rostra versammelten. Tiberius Vitamalacus war mit seinem Gefolge erschienen, aus dem er selbst und besonders der hünenhafte Titus herrausstachen.
Kaum hatte Tiberius Durus geendet, applaudierte Tiberius Vitamalacus, ein Applaus der durch seine Klientel noch verstärkt wurde und darin unterging.

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Die Schläge des Tiberius Vitamalacus werden immer schneller, doch immer so, das sich der Sklave immer Zeit hat sich anzupassen und an das Tempo zu gewöhnen. Fehler in der Deckung quittiert der hochgewachsene Soldat sofort mit sichtbar schmerzhaften Körpertreffern, doch lässt er seinem Gegenüber immer die Zeit, sich von den Treffern zu erholen.
Es ist nicht seine Absicht, den Sklaven zu schlagen oder nieder zukämpfen, nein, er will ihn trainiern, die Ansätze die der Sklave hat, weiter ausbauen.Nach einer ganzen Weile, dem skalven stehen die ersten Schweissperlen auf der Stirn, hält Tiberius Vitamalacus inne.
"Titus, du übernimmst !"
Während Titus beginnt, wendet sich Tiberius Vitamlacus seinem Verwandten zu.
"Durus, was führt dich auf meinen kleinen Übungsplatz ? Etwas Training könnte dir auch nicht schaden, " meint er lachend. -
Der Quaestor Consulum wirft einen Blick auf die Akten der beiden Männer.
"Nun. gegen Quintus Atticus spricht nichts dagegen, Tiberius Marius a^llerdings erfüllt noch nicht die mindest Dienstzeit. Dies wäre erst NON OCT DCCCLVI A.U.C. (7.10.2006/103 n.Chr.) soweit."
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Tiberius Vitamalacus gab kein Wort auf das Geschwaffel des Händlers, Sklavenhändler mochte niemand, sie waren das letzte in der Gesellschaft, man traute ihnen sicher nicht.... Auch wenn man sich ihrer Ware stets gerne bediente.
Er schüttelte den Kopf gab Titus und der neu erworbenen Sklavin einen Wink, das man nun gehwen könnte.Zu Minerviona gewandt sagte er knapp : "Nun, möchtest du dir noch etwas ansehen ?"
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Tiberius Vitamalacus war dem Centurio gefolgt, mit gewohnt kräftigen Schritten, denn auch wenn er nun eine Toga trug, er blieb einfach der Soldat, der schon immer gewesen war.
So stand er nun neben dem Centurio, wartete darauf, das der Miles sich an ihn wandte. -
Die ersten chläge sind noch nicht besonder stark und folgen auch in einem fast gemächlichem Tempo, so das der Skalve zunächst noch kein grosses Problem hat, diese Schläge abzuwehren.
"Titus, der macht sich ja nicht so schlecht,... "
"Jo,.. Tribun,... soll ich ma ?"
Tiberius Vitamalacus schüttelt nur den Kopf und erhöht die Schlagzahl beträchtlich, kündigt aber immer die Höhe an, in die er Zielt.
Ictus latus! --- Hieb rechte Seite!
Ictus scaevus! --- Hieb linke Seite!
Ictus Supra! --- Hieb oben!
Ictus recte! ---Hieb gerade!
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Zitat
Original von Caius Octavius Sura
"Codex Iuridicalis, §56 habe ich noch nie ganz verstanden, um vollkommen erlich zu sein, jedoch wird dieser ja gerade sowieso von dem Praefectus Urbi erneuert. Nichtsdestotrotz stimmt es natürlich, dass wir die Ermitlungen übernehmen, nur manchmal liegt es im Interesse einer anderen Einheit, da es ja um ihren Mann geht. Jedoch werde ich mich bemühen die Ermittlungen zu führen und ja, ich kenne Pompeius Strabo. Er hat einen Cursus an der Schola abgehalten, den ich besuchte und ich habe ihn ein paar mal in der Taverne getroffen. Jedoch kam er mir vor wie jeder andere auch. Es verwundert mich auch, dass er so umschlägt. Ich werde ihn wohl auch verhören müssen. Jedoch sollten wir als erstes klären, wer die Ermittlungen leitet. Hast du noch einen Augenblick? So würde ich gerne zu den Vigiles gehen.Er nickte leicht. Es wäre gut, wenn dieser Paragraph klarer formuliert würde. Für einen theoretiker mochte es einfach sein, nach dem ein Verbrechen geschehen war, zunächst ein längere Überlegung zu beginnen, der Praktiker hingegen musste schnell handeln können. Kurz überlegte er diesen Fall durch : Es kam zunächst wirklich darauf an, mit welcher Absicht die Täter kamen. Nach Gabriels äusserung lag es nahe, das die Täter nicht die absicht gehabt hatten, Gabriel zu töten, er sollte eine sehr schmerzhafte Warnung erhalten, also handelte es sich um Körperverletzung und Nötigung in Tateinheit, bzw. um eins Anstiftung dazu. So sollten die Ermittlungen bei der CU liegen...
"Ich habe noch etwas Zeit und würde dich gerne zu den Vigiles begleiten..."
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Hmm,... ich glaube, gerade was Tiberius und manch anderen Kaiser angeht, muss man aufpassen, wer ihm ein solches Verhalten zu geschrieben hat, da gerade die Autoren, welche später über ihn geschrieben haben, nicht im Lager der Freunde des Kaisers, sondern im Lager der Feinde zu finden waren.
So kann es gut sein, das ihm gerade ein Verhalten zugesprochen wurde, das in der Gesellschafft absolut verpönt war. -
Zitat
Original von Caius Octavius Sura
Tiberius Vitamalacus schüttelte den Kopf, dieses Kompentenzwirrwarr war schon erschreckend.
"Obliegt nicht den Cohorte Urbanae die Verbrechensaufklärung ? Und nicht den Vigiles ? Und warum sollte die Praetorianer die Ermittlungen führen ?"Zwar war Gabriel ein Miles der Vigiles, doch trotzdem sollten doch die Bestimmungen des Codex Militaris beachtet werden. Oder Steckte noch mehr dahinter ?
"Gerade der mutmassliche Anstifter des Täters lässt mich aufhorchen, denn wenn ein Mann, welcher bereits in den Cursus Honorium eingetreten ist, sich zu solchen Taten hinreissen lässt, ist dies sehr denklich, und bedarf einer eindeutigen Klärung. Ist dir dieser Pompeinaer persönlich bekannt ?"
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Eine Weile wartete Tiberius Vitamalacus bevor auf den Blick seines Verwandten reagierte und sich erhob. Es lag ihm eigentlich fern, sich so selbst in den Mittelpunkt zu stellen, doch hier schien es nötig. So meldet er sich zu Wort.
"Werter Magister, werte Fratres, ich erkläre mich hiermit bereit das ehrenvolle Amt des Magister zu übernehmen, wenn denn die Mehrrheit der Fratres es mir zu übertragen bereit ist."
Seine Stimme ist gewohnt fest und bestimmt, zeugt davon, das er sich der Verantwortung, welche er mit diesem Amt überbehmen würde, sehr bewusst ist.
"So sind die nächsten Feierlichkeiten und Opfer scheinbar noch in weiter ferne, doch würde ich es mir zu eigen machen, schon jetzt mit den ersten Vorbereitungen und Planungen zu beginnen."
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"Nun, ich hoffe das unser geschätzer Kollege noch eintrifft, ich hatte ihm auch eine Einladung zu kommen lassen," erläutert er, weiterhin im freundlichem Plauderton, "Petronius Varus ist soweit ich informiert bin, noch in Germania."
Er nimmt von dem Tablet eines der der Gläser in dennen der Wein kaum verdünnt ist und reicht es seinem Gast. Dann nimmt er selbst eines mit unverdünntem Wein.
"Es freut mich zu sehen, das du dich von diesem schändlichen Attentat erholt hast." Er hatte als Soldat genug Erfahrung, das er ahnen konnte, wie dicht den seine Kollegin vor der Überfahrt ders Styx gestanden hatte. " Ich hoffem man ist den Täter auf der spur ? Die Zeiten sind rauer geworden, gerade kürzlöich erfuhr ich, das selbst ein Mitglied der Vigiles opfer eines Überfalls wurde." -
Er blieb einen Moment stehen, betrachtete sie, lies seinen Blick über ihren zierlichen Körper wandern. Eigentlich brauchte er nur seine Tunika etwas raffen und dann über sie kommen, einfach und schnell seine Verlangen stillen. Doch das tat er nicht, so war es damals gewesen, in jenen wenigen Nächten, in denen er das Lager mit seiner Frau geteilt hatte. Heute wollte er mehr, wollte genuiessen, was er tat.
Er löste seinen Gürtel, liess ihn einfach zu Boden fallen und zog seine Tunika über seinen Kopf, liess auch sie auf den Boden fallen. Nun stand er vor ihr, so wie die Götter ihn geschaffen hatten und wie ihn die zahlreichen Schlachten und Kämpfe, welche er durchstanden hatte, gezeichnet hatten. Langsam beugt er sich zu ihr herunter,sucht mit seinen Lippen wieder die ihren, während seine Hand über ihren Körper streicht, ihre weiblichen Rundungen erkundet. Er spürte ihre zarte Haut unter seinen Fingern, seine Berührungen sind fest und entschlossen, immer knapp an der Grenze grob zu wirken, sie drücken sein Verlangen nach ihr aus, genau wie es seine Küssen tun, die sich immer weiter intensivieren.Dicht liegt er neben ihr, erkundet ihren Körper mit seinen Händen und seinen Küssen, seine Haut berührt ihre Zarte Haut, sein Blick ruht eine Weile auf ihrem Gesicht, sein Atem ist schwerer geworden und in seinen Augen blitzt die Vorfreude auf das auf, was nun folgen wird.
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Als er dien neuen Preis hörte, drehte sich Tiberius Vitamalacus wieder um, musterte erst den Händler, dann die Sklavin und dann wieder den Händler. Er könnte natürlich jetzt noch weiter den Preis von Titus herunter handeln lassen, vielen Händlern fierl es sehr schwer, sich auf das Feilschen zu konzentrieren, wenn ihr gegenüber den Eindruck erweckte, er könne jederzeit ihren Kopf zwischen seinen Händen zermalmen.
Doch er entschied sich gant anders.
"Ich zahle dir 5000 Sz.. Allerdings, eines verrate ich dir : Sollte diese Sklavin meiner Nichte ärger bereiten, wird nicht nur sie am Kreuz landen, sondern auch mein Freund Titus hier, wird dich besuchen."