Beiträge von Quintus Tiberius Vitamalacus

    Die beiden Biefe in Briefkasten der Villa Tiberia hatten dazu geführt, das Tiberius Vitamalacus sich, nach dem er sich noch durch zwei Schriftrollen des Codex Universales durch gearbeitet hatte, sich, gefolgt vom hünenhaften Titus, zu Fuss auf den Weg zu Castra Praetoria gemacht hatte.
    Es war für ihn ein selbstverständlichkeit, das er, wenn sein Klient ihn um Hilfe für ein Mitglied seiner Familie bat, dass er zumindest einmal herein schaute.


    So trat er an den Wachposten und grüsste diesen knapp.


    "Quaestor Consulum Tiberius Viatamalacus, wünsche einen Didianus Gabriel aufzusuchen, der sich im Valetudinarium befinden soll."

    Langsam tropft etwas Blut in die Opferschale, dann löst er seinen Griff um die Klinge und nimmt die Amphore mit den Öl, giesst es über die Klinge in die Opferschale.
    Das Gladius verschwindet wieder in der Scheide, die Amphore kommt wieder auf ihren Platz und er entzündet ein kleines Stück Holz, hält es über die Schale.


    "So wie ihr euer Blut geopfert habt, will ich auch das meine Opfern."


    Er lässt das Stück Holz in die Schale fallen und das Öl entzündet sich. Vor der leicht flackernde Flamme bleibt er schweigend stehen bis sie erloschen ist...


    Dann dreht er sich um und geht zurück in sein Cubiculum.


    Senator Maximus Decimus Meridius
    Legatus Augusti Pro Praetore
    Mogontiacum, Provincia Germania


    Salve Legatus Decimus,


    ich danke dirfür deine Glückwünsche zu meiner Wahl und möchte dir und deiner Gemahlin alles gute für eure weitere Zukunft wünsche. Die Legislatur neigt sich dem Ende zu und trotz der trockenen Verwaltungsarbeit möchte ich diese Erfahrung nicht missen, auch wenn ich mich oft zurück in ein Castellum wünsche.
    Doch trotz dieser Tatsache habe ich mich entschlossen bei der nächsten Wahl für das Amt des Aedilis Curules zu kandidieren, auch wenn damit die schwere Aufgabe verbunden ist, mit den Ludi Romani unmittelbar nach der Wahl die bedeutesten Spiele des Jahres auszutragen. Doch bin ich bereit mich dieser Herausforderung zu stellen und würde mich freuen und auch geehrt fühlen, auch in Zukunft mit deine5r Zustimmung rechnen zu dürfen.


    Über meinen weiteren Weg nach den Wahlen entscheiden die Wähler und die Götter, doch hoffe ich, in absehbarer Zeit, sei es direkt nach der Wahl oder auch nach dem Ende meines Aedilats, den Weg zurück zu den Legionen zu finden.


    Vale,


    Q.Tiberius Vitamalacus


    http://www.imperium-romanum.in…s/ch-quaestorconsulum.png


    Und noch ein Brief wurde von Titus hinterlegt



    Quaestor Martinius Mettelus
    Casa Martinia



    Salve werter Martinius Mettelus,


    unsere Zeit als Quaestoren nähert sich dem Ende zu. Um noch einmal Abschliessend zu klären, ob es noch einige Arbeiten zu verrichten gibt und auich zum kollegilaen Erfahrungsaustausch möchte ich dich und auch unsere Kollegen Martinius Metellus zu einem arbeitstreffen in die Villa Tiberia ANTE DIEM VII ID AUG DCCCLVI A.U.C. (7.8.2006/103 n.Chr.) einladen.
    Desweiteren möchte ich dir auch mitteilen, das ich zum Bankett erscheinen werde.


    Vale,


    Quintus Tiberius Vitamalacus



    http://www.imperium-romanum.in…s/ch-quaestorconsulum.png


    Titus hinterlegte einen Brief des Quaestor Consulum.



    Quaestrix Artoria Medeia
    Casa Artoria



    Salve werte Artoria Medeia,


    unsere Zeit als Quaestoren nähert sich dem Ende zu. Um noch einmal Abschliessend zu klären, ob es noch einige Arbeiten zu verrichten gibt und auich zum kollegilaen Erfahrungsaustausch möchte ich dich und auch unsere Kollegen Martinius Metellus zu einem arbeitstreffen in die Villa Tiberia ANTE DIEM VII ID AUG DCCCLVI A.U.C. (7.8.2006/103 n.Chr.) einladen.


    Vale,


    Quintus Tiberius Vitamalacus



    http://www.imperium-romanum.in…s/ch-quaestorconsulum.png


    Der erste Teil der Arbeit war vollbracht und nun stand eine Passage im § 56 zum Überdenken an, doch bevor er sich an die eigentliche Arbeit machen konnte, brachte ein Sklave zwei Briefe.
    Er überflog sie, und machte sih dann daran zu antworten. Dann übergab er drei Briefe an Titus mit dem Auftrag sie abzuliefern.


    Dann konnte er sich wieder dem Codex widmen.

    Titus
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    Der riessige Titus guckt den Klienten seines Tribuns skeptish an. Für wen der sich wohl geprügelt hat ? War der nich`wegen so`ner kleine liebsten beim Tribun gewesem ? Titus konnte das allles nicht verstehen, was daran immer so schwierig war. Er hatte seine kleine Liebste vor dem Castellum gehabt, naja, eigentlich waren es immer mal andere gewesen.
    Die kleine Mia hatte er zwar eine Weile vermisst, als sie nach Roma gegangen waren, aber die Küchenmaus in der Villa hatte ihn schnell darüber hinweg getröstet,...


    "Drei Wochen," grinste der Hünne," dat is doch nix,... nach der letzten Schlacht lag ich monate nur rum,... und hab auch nur wegen dem Tribun überlebt,.. sonst hätten die mich auf dem Schlachtfeld verbrannt."

    Auf dem Tisch im Tablinium liegen zahlreiche Schridftrollen, der gesamte Codex Universales, Tiberius Vitamalacus sitzt hinter dem Tisch, vor sich eine Wachstafel mit einigen Notizen. Er hat sich zunächst mit den ganz konktreten Aufgaben beschäftigt, um die ihn der Imperator gebeten hat.


    Nach und nach notiert er sich die Passagen des Codex, die es betrifft.



    § 51.9
    § 52.10
    § 53.7
    § 54.11
    § 55.6
    § 56.10


    § 57.8


    Es war nicht das Lararium in der der Casa Rustica seines Grossvaters und doch trat er an diesem Tag davor und legte ein kleines Amulett dazu, eigentlich das einzige Andenken, das Rückschlüsse auf seine ursprüngliche Famile zuliess. Dann zündete er etwas Weihrauch an, zieht sein Gladius und umschliesst die Klinge mit der rechten Hand, direkt über der Opferschale.


    "Ich trete heute vor euch, meine Ahnen, um jene von euch zu Ehren, welche, am heutigen Tag, im Jahr des Consulats des Paullus und des Varro, am Ufer des Aufidus ihr Leben liessen im Kamof gegen die Feinde Roms."


    Er spricht nicht mehr Worte, sondern umschliesst die Klinge des Gladius etwas kräftiger, bis einige Tropfen Blut die Klinge herabgleiten und in die Opferschaletropfen.

    Titus
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    Titus lachte auf,.. es war seine lockeres, ruppiges Lachen, das schon so so oft durch die Unterkünfte gehallt hatte. Und da er schon als Legionär es immer wieder an Respekt vor den Optios hatte mangeln lassen, hatte sich dsas auch nicht geändert, seit er seinem Tribun nach Roma gefolgt war.


    "Komm, Kleener, tu ma nich `so wichtig,... ich hab schon Optios vermöbelt, da warst du nich mal auf der Welt."


    Titus wandte sich der jungten Frau zu. " `Schuldigung, wenn ich dachte, das du was mit dem da haben tun könntest."

    Titus
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    Titus bahnt sich seinen Wegh durch die Menge, allein die Grösse und die Statur des hünnenhaften ehemaligen Legionärs sorgen dafür, das eigentlich alle vernünftigen Passanten ihm ausweichen. Nur ein eionzelenen Bürger, der anscheinend in Gedankenverloren ist, stolpert in ihn hinein, doch Titus reagiert nicht darauf, merkt es nicht mal. Auch der Bürger, der erst zu einer Schimpftirade ansetzen will, verzichtet angesichts der Grösse seines Gegenübers darauf.


    "Heh,.. du bist doch Mela, nich`war ?" begrüsst der Hüne den anderen Miles. " Dacht` eigentlich du solltest doch bei der IX. sein,... Oder hasst dich schon versetzen lassen ? Willst mich nich` deiner kleinen Süssen vorstellen ?"


    Wie gewohnt leicht rüpelhaft ist sein Tonfal und er verwendet auch das wissen, das er im Tablinium seines Tribuns mitbekommen hat.

    Sim-Off:

    Schon Okay


    Tiberius Vitamalacus nickte leicht. Er würde sehen was er für seinen Klienten zun könnte, schliesslich wäre es auch für ihn selbst von Vorteil, einen Klienten in der Garde des Imperators zu haben.


    "Gut, ich kann dir nichts versprechen, aber tue was in meiner Macht steht. Und grüss mir die IX., wenn du zurück bist."


    Damit war für ihn das Gespräch erledigt.

    Titus
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    Der Tribun grübelte gerade über irgendwelche Wachstafeln und Schriftrollen, was hatte er gesagt worum es ging ? Codex Irgendwas... Egal, so war es an Titus allein einige Sachen zu besorgen,... na da könnte er auch gleich was für seine kleine Küchenmaus besorgen.So war er unterwegs auch den Märkten, bereits schwer bepackt mit verschiedenen Packeten.


    Ein Vorteil seiner Grösse von mehr als zwei Schritt, war seine Übersicht über das Geschehen. So entging ihm nicht der junge Mann, der scheinbar blind durch die Strassen ging. War das das nicht ein Klient seines Patrons ? Der Kleine war doch ein Miles der IX. ? Titus änderte seinen Kurs, die Menge ignorierent,... direkt auf den Mann zu...

    Er spürte ihre Hand auf dem Stoff seiner Tunika, leicht uns sachte und löste in ihm etwas aus, das er erstst kürzlich, während eines Gewitters unter einer Klippe am Strand von Ostia , wiederentdeckt hatte. Und er wusste, er brauchte nur seine Hand auszustrecken und er würde bekommen, was etwas in ihm wollte. Und er würde es freiwillig von bekommen, anders als noch vor wenigen Augenblicken.
    Doch er tat es nicht, es war nicht das was er wolltem, er wollte es nicht so und nicht mit ihr, auch wenn sie sicherlich verlockend aussah, wie sie so gänzlich unbekledet dicht vor ihm stand. Ähnlich wie kürzlich, als Titus ihm die beiden Sklavinnen hatte zukommen lassen wollen, gab er diesem primitiven Verlangen nicht nach, doch anders als damals, blieb er stehen, liess auch ihre Hand da, wo sie war und nahm in aller Ruhe noch einen Schluck Wein.
    "Was Nebensächlich ist oder nicht, das entscheide immer noch ich !" Immer noch war sein Blick kalt und seine Stimme nicht wesentlich wärmer. "Und ich will wissen, warum du es tust, ansonsten..."
    Er lässt offen, was er denn tun würde, wenn sie nicht beginnt über ihre Motive zu sprechen, doch die Kälte in seinem Blick steht im krassen Gegensatz zu ihrem nacktem Körper und dem geringen Abstand zwischen den beiden.

    Ihre Reaktion erfehlte seine Wirkung nicht auf ihn, ihr Blick über den Rand des Glases, der Stoff der Tunikareste, der zwar Ehntscheidende vergarg, aber dennoch die Neugier auf das darunter Erweckten.


    Doch,.... die Wirkung bei ihm war wahrscheinlich eine andere, als sie vermutet hatte. Für ihn ist es nur eine Bestätigung, das Titus Riecher der Richtige gewesen war, das sie mehr als eine kleine Diebin war. So nahm er ein Schluck Wein aus seinem Glas und blickte sie dabei weiter an, erwiederte ihren Blick aus seinen braunen, aber doch kalten Augen. "Du bist jung und attraktiv, zeigst kaum Furcht und Skrupel. Kurz gesagt : Du kannst nützlich sein." Die Stimme ist so kalt und hart, wie die Worte und das Urteil selbst. "Es wäre nicht dein Schaden, doch ich muss wissen, warum du raubend und mordend für Rom ziehst !" Das sie schon einmal getötet hatte, nahm er als Tatsache, auch wenn sie es nicht wirklich eingestanden hatte. Doch wer eine Waffe bei sich trug, der nutzte sie meist auch, besonders wenn man in Schattenseiten der ewigen Stadt unterwegs war.
    Er macht noch kleinemn Schritt auf sie zu, so das er dicht vor ihr steht und blickt sie kalt lächelnd an."Also, verrate mir, warum ich dich unterstützen soll, anstatt dich in der Cloaka Maxima verschwinden zu lassen ?"

    Zum ersten Mal zeigt sich auf dem Gesicht des Patriziers eine leichte Regung, der Anflug eines leichten Lächelns. "Das du kein Soldat sein kannst, das ist mir auch nicht entgangen" Doch auch wenn ihre verrutschende, zerrissene Tunika immer mehr von ihrer Weiblichkeit verrät, er zeigt sich davon völlig unbeeindruckt. Er dreht sich um und schenkt sich ein neue Glas Wein ein. "Möchtest du auch ein Glas ?" fragt er beiläufig und schenkt, ohne eine Antwort abzuwarten, ein zweites Glas ein.
    Mit beiden Gläsern in den Händen geht er wieder auf sie zu, reicht ihr das in seiner linken Hand. "Hier...."

    Vielleicht hätten in seinem Inneren die Cornichen erklingen sollen, als er hörte, das sich Helena bei Flaccus nach dem Mosaikenleger erkundigte, wenn man das Ziel betrachtete, welches er mit seinen Briefen nach Germania ins Auge gefasst hatte. Doch das passierte nicht, vielleicht, weil diese Operation und so sah er es als kühl überlegender Soldat, erst am Beginn stand, oder aber, weil er nicht glaubte, das Helena eine Frau war, die sich zu übertriebenen Ausgaben hinreissen lassen würde. Irgendwie war er sich sicher, das sie bei aller Freude des Umgestaltens und Dekorierens, das den meisten Frauen so viel Freude bereitete, nie die Grenze der Vernunft überschreiten würde, sich ihr sehr nähern, ja, aber nicht sie überschreiten.


    Das Helena sich anbietet, Calvina zu einem gemeinsamen Bummel über die Märkte mitzunehmen, erfreut ihn wirklich, nimmt sie ihm doch so eine Sorge und auch lästige Pflicht ab. "Die Stadt mag vieles zu entdecken bieten, doch auch vieles, das gerade eine junge Frau nicht entdecken sollte. Vielleicht ist es wirklich besser, Calvina lässt sich auf ihrem nächsten Einkaufsbummel von zwei Charmanten Damen wie dir und deiner Cousine begleiten, und nicht mit einem alten Miesepeter wie mir," meint er zu Helena, ihr neckendes blinzeln dabei erwiedernd, "schliesslich verfolgen Männer beim Einkauf eine wesentlich andere, effizientere Strategie beim Einkauf und neigen dabei dann zur Ungeduld." Doch gerade jetzt, ertappt er sich bei dem, sehr angenehmen Gedanken an einen Einkaufsbummel mit Helena über die Märkte der Stadt.


    Sim-Off:

    ach ja : WISIM

    Ihm entgeht nichts im Ausdruck der jungen Frau, setzt es in Verbindung zu ihren Worten und das, was Titus ihm bereits berichtet hat. So zählt er eines zum anderen und es bildet sich ein Bild der jungen Frau. Eines ist sicher, harmlos ist sie sicher nicht.
    Der Dolch in seiner rechten Hand nähert sich langsam ihrer Kehle und leise antwortet er ihr. "Vielleicht hast du schon getötet,... Ich habe es jedenfalls schon hundertfach getan." Immer dichter nähert sich dabei langsam die Klinge ihren Hals, jener Stelle die am Empfindlichsten ist, so dicht, das sie die Kälte der Klinge spüren können muss.
    Dann geht es Blitzschnell, die Klinge entfernt sich, er dreht sich halb um und der Dolch fliegt mit einem Surren durch das halbe Zimmer, genau dahin wo die Rüstung und der Helm des Tiberius Vitamalacus aufgebaut ist. Er bliebt in dem Holzstück stecken, das den Helm trägt, genau da, wo beim Träger das Gesicht wäre.
    Langsam entfernt er sich wieder von ihr, wieder zu dem Tischchen mit dem Wein. "Die Frage ist, warum man es tut. Ich bin Soldat,.... " Er droht sich um, blickt sie durchdringend an. "Und du ?"

    Der Fuss des Tiberius Vitamalacus ging etwas vor, direkt auf den Dolch, der vor ihren Füssen lag. Er hatte die absolten Gewissheit, das von ihr keinerlei Gefahr für ihn Ausging, denn selbst wenn sie ihn angreifen würde, würde er mit ihr Fertig werden und im schlimmsten Falle war Titus hinter der Tür. So ging er vor ihr auf Knie, hob den Dolch auf und richtete sich wieder auf.
    "Mit dieser Waffe hat dich Titus erwischt, dicht an der Ehrentribüne des Imperators." Er hielt ihr die Waffe vor die Augen. "Es wurden schon römische Bürger für weniger zum Tode verurteilt."