Beiträge von Quintus Tiberius Vitamalacus

    Er überlegte im Geiste die Liste seiner Besitzungen, welche er Lucius zu Verwaltung überlassen hatte. "Wenn ich es richtig erinnere, gehört ein Gestüt nicht zu meinen Besitzungen, Vielleicht sollte ich Lucius mal darauf ansprechen... " Der Gedanke an eine Zucht von Pferden gefiel ihm, an einem ruhigen Tag die eigene Pferdeherde zu besichtigen. "In Gallien hatten wir eine Herde von fast Pferden, es war herrlich sie auf sich zu gallopieren zu sehen," schwelgte er wieder in Erinnerungen an die schönen Zeiten in seiner Jugend und Kindheit, "Man durfte nur keine Angst zeigen, sonder, mit wilden Gesten dem Leithengst Zeichen geben, darauf hin würde er die Herde an einem vorbei lenken."


    Ihre entschiedenen Worte zu möglichen Gerüchten erfreuten ihn, denn um seinen Ruf machte er sich keine Sorgen. Wenn es jemand wagen sollte, falsche Gerüchte über ihn zu verbreiten, würde er Massnahmen ergreifen. Allerdings, der Gedanke daran, das jemand ihren Ruf beschädigen könnte, auch wenn nichts passiert war, für das er oder sie sich schämen müssten, war für ihn unerträglich, vielleicht gerade weil nichts wirklich unmoralisch passiert war. Und hatte er eben scherzend gemeint, er würde Titus auf sie ansetzen, würde er erfahren, jemand würde Helenas Ruf beschädigen wollen, würde er ernst machen und jener Kreatur Titus vorbei schicken.


    Doch lieber setzte er das lockere Gespräch über seine Karriere als Vasenmörder fort. "Dann muss ich ja wirklich meine Versprechen einhalten, denn ansonsten muss ich mir eine Brandrede meines früheren Kommandeurs anhören und vielleicht kommen dann auch meine anderen Verfehlungen hoch,..." Er lachte auf und imitiert im folgenden, zwar mehr schlecht als recht, eine Brandrede des Volkstribuns, "Volk von Rom, glaub dem schmarotzenden Patrizier Tiberius Vitamalacus kein Wort, es ist ein schlimmer Mörder, zu seinen Lasten geht der Mord an einer Vase...."

    Natürlich nahm sie das Kleid, nur war es gerade noch akzeptabel, so das er nichts sagen konnte. Titus übernahm erneut das Bezahlen, dann ging es weiter über den Markt. Schuhe...


    "Wir werden in den nächsten Tagen einmal eine Familien Cena haben, da wirst du alle kennenlernen. Vielleicht laden wir auch ein oder zwei Gäste ein."


    Ein oder zwei Gäste fielen ihm da schon ein,...

    Tiberius Vitamalacuis nimmt die Antwort, bezüglich der Gesundheit seiner Cousine mit einem Nicken zur Kenntniss, nicht ohne das er sich seine eigenen Gedanken dazu zu machen.
    Er nimmt Platz, immer noch militärisch Steif, so wie er es seit seiner Kindheit gewohnt ist.


    "Nun, der einfachste Ansatz wäre es, für das Quorum nach Codex Universalis § 45(3) nur jene Stimmen zur werten, die sich direkt für einen Kandidaten aussprechen, solange § 45(1) erfüllt ist. So würde praktisch die Stimmenthaltung gleich mit der Nichtwahl gesetzt."


    Er wusste, bies war nich der Weg das Problem zulösen.


    "Allerdings, hielte ich ein Absenkung des Quorums auf zum Beispiel 45 von 100 Stimmen im Falle eines zu besetzenden Amtes für besser. Zumindest sollte § 46(5) um den Satz ergänzt werden "Im Falle einer Nachwahl entfällt das Quorum nach § 45(3)." Damit entgeht man dem Dilema, welches nach der letzten Wahl entstand, denn die Nachwahl hätte in diesem Falle sinn gemacht."

    Zitat

    Original von Tiberia Calvina
    Langsam folgte ich meiner Familie


    Als sie sich der Ehrentribüne genähert hatten, drehte sich Tiberius Vitamalacus um, nickte Titus zu und wandte sich dann an seine Verwandten, speziel Calvina.


    "Ich werde nun meinen Platz auf der Ehretribübe einehmen. Ihr könnt euch die Parade hier ansehen, Titus wird in eurer Nähe bleiben."


    Dann drehte er sich um, wandte sich zur Ehrentribüne

    Tiberius Vitamalacus überliess es Titus, die Einkäufe zu bezahlen, den Preis noch etwas herunter zu drücken und dann die Pakete auf die Tragesklaven zu verteilen. Er selbst folgte Calvina zum nächsten Stand, an dem sie begann sich noch mehr Kleider an zu sehen, er ertrug es mit stoischer Ruhe.


    "In der Villa Tiberia wohnen zurzeit die drei Kinder von Titus Tiberius Ahala, Tiberius Durus, Tiberia Livilla und Tiberia Honoria. Und noch mein Grosscousin Tiberius Flaccus. Demnächst zieht wohl auch meine Schwester Claudia ein."


    Sein Blick verriet, das er das Klied, welches sie gerade in der Hand hielt nicht gut hies.

    Er lacht leise, während er in ihr wundervolles Lachen blickt und irgendetwas in ihm neidet seinen Hengst es, das Helena ihm über die Nüstern streicht. Doch das zeigt er nicht, sein Lächeln ist ist fröhlich, verschmitzt und fast frech. "Nun, bisher hat er eigentlich jeden von sich weg gedrängt, egal ob Mann und Frau, daher konnte ich ihn mir überhaupt leisten." Sein Blick geht kurz auf den Strand, hält ausschau nach ihren spuren vom Hinwrg, doch hier, wo sie gerade sind, hat der Regen alle Spuren hinweg gewischt. So blickt er wieder zu ihr, blickt kurz in ihre Augen, "Aber vielleicht sollte ich ihn wirklich zur Zucht nutzen, seine Nachfahren böten sicher gute Pferde für die Venata."


    Der Pferdekarren rauschte gerade an ihnen Vorbei, der Fahrer grüsst einige der Fischer in der Nähe und Quintus Tiberius Vitamalacus entgehen nicht die neugierigen Blicke mancher Fischer und er beugt sich zu Helena und flüstert leise. "Ich hoffe, das du nicht Opfer böser Gerüchte wirst, nur weil wir zusammen von der anderen Bucht kommen." Eben jener Bucht, zu der sie junge Liebespaare aufmachten. Doch sollte man sie für ein solches Paar halten ? Das war doch Schwachsinn... Oder etwas nicht ? Nein,... sicher nicht, bestärkte er sich


    "Vasenmörde?" Er musste lachen, "Ja, ich bekernne mich schuldig, ich war an dem Mord an der Vase beteiligt, obwohl Lucius der Haupttäter war." Er legte seine free Hand auf ihre auf seinen Arm, schüttelte leicht den Kopf. "Wenn du Lucius fragst, würde er wahrscheinlich sagen, ich sei Schuld. Und wir zwei würden wieder beginnen uns zu prügeln,... " Der Schalk in seinen Augen ist kaum zu übersehen bei diesen Worten, und verstärkte sich noch, als er fortfuhr, scherzhaft drohend : "Du kennst nun mein schlimmste Geheimniss, behalte es für dich, oder ich miuss Titus auf dich ansetzen." So drohend der Ton auch ist, Augen und Gestik sprechen eine ganz andere Sprache.

    Tiberius Vitamalacus registierte das leichte erstaunen des Ehemannes seiner Cousine, doch ist der Princeps Senatus für ihn der richtige Addresat für sein Anliegen.


    "Salve, Senator. Ich hoffe deine Gemahlin erfreut sich bester Gesundheit ?"


    Das sollte für die Höfflichkeiten reichen, er hasste unnötiges Gerde, so äusserte er gleich direkt sein Anliegen.


    "Senator, ich komme heute zu dir, in deiner Funktion als Princeps Senatus, denn ich denke, die Wahlgesetze zum Cursus Honorum verlangen dringlichst eine Veränderung, damit ein Situation, wie bei der letzten Wahl zum Aedilis Curulis nicht erneut entsteht."


    Er räusperte sich leicht.


    "Als ich dem Imperator die Termine für die nächste Wahl empfahl, wurde mir die Dringlichkeit bewusst. Stell dir vor, es gibt für beide Aedilate jeweils zwei Kandidaten, von ähnlicher Stärke. Zwangsläufig würden so keine Aedile gewählt, beziehungsweise, mussten vom Senat oder Imperator bestimmt werden. Was allerdings Zeit kostet, und bei der voraussichtlichen Lage des Wahltermins, könnte es passieren, das die Ludi Romani, mangels amtierender Kandidaten ausfallen würden."


    So endete er zunächst, sein Vortrag war ihm schon lang genug gewesen.

    Er hatte ja schon bemerkt, das Ajax Helena akzeptiert hatte, was wahrlich keine Selbstverständlichkeit war, weigerte er sich doch in der Regel beharrlich andere Menschen an sich heran zu lassen. Doch nicht nur, das er sich Helena unbeschwert näherte, nein, er schnaubte noch zufrieden, als sie ihre freie Hand nach Ajax ausstreckte, trabte vor, direkt neben sie und Stubste sachte ihre Hand an. "Ich glaube, er ist eher eifersüchtig auf darauf, das Du mit mir sprichst und nicht mit ihm," meinte er mit einem schelmischen Grinsen auf den Lippen, während sie lngsam weiter gingen, "Ich muss mir ja fast sorgen machen, ob er mich überhaupt zurück nach Roma trägt, oder nicht nicht lieber dir zur Curia folgt," ergänzte er lachend.


    Ihre Erzählungen aus ihrer Kindheit liessen ihn schmunzeln, er konnte sich Bildlich vorstellen, wie die kleine Helena und ihr Bruder ungesehen aus der Casa rannten und in den Strassen von Tarraco unsinn machten. "Ich denke, Kinder lockt immer das unbekannte einer Stadt," grinste er leicht, " selbst bei uns in Gallien, weit auf dem Land, war die nächste kleine Stadt immer ein Ziel, besonders zu Markttagen. Nur waren es gute funf Meilen bis dahin, daher waren wir darauf angewiesen, mit den Centurio oder meinen Grossvater dorthin reiten zu dürfen."


    Er musste bei der Erinnerung daran leise lachen. Ihm war der Ausdruck in ihren Augen nicht entgangen, als er von dem Drill in seiner Kindheit erzählt hatte, wahrscheinlich nahm sie an, das er glitten hatte, doch das hatte er nicht wirklich, es war hart gewesen, aber es hatte ihn geprägt und gestärkt, zu dem gemacht, was er war. Und er hatte viele schöne Erinnerungen an jene Zeit.


    "Es war am Tag vor dem Markt, Cato, Lucius und Ich freuten uns darauf mit reiten zu dürfen, mein Grossvater wollte mir ein Gladius kaufen," erzählte er lebhaft, die Erinnerung an jenen Tag nur zu gut im Gedächtnis, "doch irgendwie gerieten wir in streit, Lucius und ich, nichts ernstes, ein Streit unter Freunden, nur leider stiessen wir dabei eine Vase um, so eine riesige, aber wirklich hässliche." Er lachte leise. "Stell dir den Krach vor, der durch das Atrium hallte, den der Schrei des Centurios direkt danach. Lucius und ich rannten in die Küche, Mara blickte uns an, deutete unter Tisch und wir versteckten uns darunter. Gleich darauf kam der Centurio herein und hätte er uns erwischt, wäre der Stadtausflug gestrichen gewesen, aber Mara überzeugte ihn davon, das wir Jungs draussen waren und nichts mit der kaputten Vase zutun hatte." Das der Centurio dies nicht geglaubt hatte und nur ärger mit seiner Konkubine vermeiden wollte, vielleicht sogar dankbar darüber war, das er sie nicht bestrafen musste, liess er allerdings weg.

    Tiberius Vitamalacus Stimmung ist nicht zum Besten, zu lange aht der Miles gebraucht, auf ihn zu reagieren. Wäre dies ein Miles seiner IX., dem Miles wären einige Runden das Intervallum entlang sicher gewesen.


    "Tiberius Vitamalacus, Quaestor Consulum. Ich wünsche eueren Praefectus zu sprechen." Die Stimme des beurlaubten Tribuns muss dem Miles verraten, das hier nicht irgendein Civilist vor ihm steht.

    Ein Bote aus der Villa Tiberia in der Stadt hinterlegt zwei Briefe.



    Salve Claudia,


    wir wurden zur Parade anlässlich der Verabschiedung von Livias Ehemann vom Amt des Praetorianer Praefecten. Ich rechne mit deinem erscheinen.


    Vale,


    Quintus T.V.




    IN NOMINE IMPERII ROMANI
    ET IMPERATORIS CAESARIS AUGUSTI



    An Quaestor Quintus Tiberius Vitamalacus
    und Pontifex Tiberia Claudia



    Die Cohortes Praetoriae laden hiermit zu einer großen Parade auf dem Marsfeld, anlässlich der Verabschiedung des langjährigen Praefectus Praetorio Marcus Vinicius Hungaricus.


    Ein Platz auf der Ehrentribüne ist für Euch reserviert.




    Gaius Caecilius Crassus
    Praefectus Praetorio - Cohortes Praetoriae
    http://www.imperium-romanum.in…p-praefectuspraetorio.png

    So wendeten sie, und gingen den Strand zurück in Richtung Ostias. Darauf, das das Wetter noch einmal umschlagen würde und sie erneut untzer die Klippe flüchten müssten, darauf wagte er garnicht zu hoffen. So würde sich sicherlich ihr Beisammensein wohl oder übel bald zu ende gehen. Aber, der Moment war einfach zu schön, um ihn mit tristen Gedanken zu belasten. Stattdessen stellte er sich lieber die junge Helena als unbändigen Wildfang in der Casa Iulier in Tarraco vor und das war ein Gedanke, der ihn wirklich erfreute.
    "Dann habt ihr beide die Casa richtig auf den Kopf gestellt ? Da wäre ich gerne Zeuge gewesen," lachte er leise auf, " Was habt ihr denn angestellt ? Euch vor eurem Erzieher versteckt ? Oder dem Koch die besten Meeresfrüchte aus der Küche geklaut ?" Genau das konnte er sich gut vorstellen, die kleine Helena, die sich, zusammen mit ihrem Bruder, unter dem Tisch in der Küche versteckte, und immer wenn der Koch eine Meeresfrucht auf den Tisch legte, mit ihrer Hand danach angelte und ihre Beute mit ihrem Bruder teilte.


    "Bei uns war daran kaum zu denken, stets galt es den Drill und die Übungen des Centurios meines Grossvaters zu erfüllen. Wenn wir allerdings keine Lust hatten, dann haben wir uns versteckt. Und der einzig sichere Platz war eigentlich das Reich von Mara, die Küche. Da traute sich nicht mal der Centurio das Wort zu erheben." Dies gehörte zu den schöneren Erinnerungen, die er an seine Jugend hatte und das Lächeln blitzte in seinen Augen auf, als er sie ansah.


    Ajax, der mittlerweile bemerkt hatte, das seine Reiter die richtung gewechselt hatte, trabte von hinten an genau auf die Beiden zu. Er bremste erst kurz hinter ihnen ab und schob seinen Kopf zwischen ihre, schnaubte dabei laut, anscheinend um darauf aufmerksam zu machen, das er wieder da war. Dann liess er sich wieder etwas zurück fallen.

    Tiberius Vitamalacus musterte den Sklaven kurz und eindringlich, dann antwortete er ihn.


    "Salve ! Tiberius Vitamalacus, Quaestor Consulum," stellte er sich selbst militärisch knapp vor, "Ich würde gerne den Princeps Senatus Marcus Vinicius Hungaricus sprechen."

    Irgendwie blieb dieser Satz, natürlich auch der Kraft, die Du aus der Hilfe anderer schöpfen können musst`, von ihr ihm Gedächnis hängen. Noch wusste er nicht warum, denn es war doch eindeutig und klar, das man, in verantwortungsvoller Position Arbeit deligieren musste, um daraus Kraft zu gewinnen. Doch etwas löste dieser Satz in ihm aus, auch wenn er nicht genau wusste was und zu welchem Entschluss es ihn führen würde.


    "Eine Stadt zu Führen erfordert sicher eine andere Art der Führung als ein Castellum," meinte er lächelnd," das hattest du schon einmal erwähnt. Und die Politik erfordert noch andere Methoden. Weisst du, Helena, es ist weinger die Menge der Arbeit, die mich scheuen lässt, denn die Art der Arbeit. Ich bin es gewohnt direkte Kommandos zu geben oder zu empfangen, Und das in einem Ton, der sehr direkt ist, für Civilsten vielleicht sogar verletztend und ich so den Wähler vor den Kopf stosse. Doch so bin ich nun mal, und ich möchte mich nicht, nur um ein paar Stimmen zu buhlen, verbiegen." Seine worte waren mit grossem Ernst und sorge gesprochen, denn es waren wirklich seine grössten Bedenken. "Ich nun mal ein Mann des direkten Angriffs, nicht der feigen, hinterhältigen Intrige."


    Kurz dachte an den Tag, an dem seine Mutter gestorben war, wie er heulend im Stroh sass und Mara ihn gefunden hatte. Es war ein Tag, den er nie vergessen würde, genauso wenig, wie jenen, an dem er alle sterben sah, in Gallien, seinen Grossvater, dessen Centurio, Mara,... Einem Moment schweigt er, sein Blick schweift über das Meer und vor seinen Augen erscheint das lodernde Feuer der brennenden Casa Rustica vor seinen Augen. Doch gerade jetzt will er nicht daran denken, sich nicht die Stimmung vermiesen lassen, so verdrängt er diese Gedanken mit einem Kopfschütteln und wendet sich dann wieder seiner Begleiterin zu, wobei sich sein Gesicht wieder aufhellt und gerade ihr schmitztes Lächeln lässt ihn auch wieder lächeln, so lächeln, das es in seinen Augen aufblitzt.


    "Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen," grinst er leicht schmunzelnd, "das DU etwas angestellt hast, sicher warst du ein sehr braves Mädchen. Deine Brüder vielleicht, aber nicht du." Während er spricht, wird ihm klar, das schon der Nachmittag heran gebrochen ist und das sie doch nur ein Mittagspause hatten machen wollen und auch selbst müsste bald wieder nach Roma aufbrechen. "Ich denke, wir sollten uns langsam auf den Weg zurück machen, sonst denken die Bürger noch, ich wolle ihnen ihre Magistrata stehlen." Auch wenn seine Worte scherzhaft gemeint sind, er bedauert es, das sich so ihr zusammen sein bald dem Ende nähern würde.

    Wie gewohnt war er zu Fuss in den Strassen Roms unterwegs und nur mit kleinem Gefolge, sehr kleinem Gefolge, denn nur Titus folgte ihm mit 2 Schritten Abstand. Mittlerweile hatte er sich an die Toga gewohnt, auch wenn er immer noch lieber den Schutz seiner Rüstung gespürt hätte.


    Mit grossen Schritt trat er an die Porta der Casa und klopfte an.

    Tiberius Vitamalacus begrüsste seinen Kollegen mit dieser für ihn so typischen, gerade zu Militärischen Geste und hörte dann den Worten des Imperators und denen seines Kollegen zu. Als dieser geendet hatte, nickte er zustimmend. Da er nicht wusste, welche Aufgaben bereits vom Imperator an seinen Kollegen übertragen hatte, hielt er sich zurück mit seinen Äusserungen.


    Doch, eine Anregung hatte er : "Wenn du ein Aufgabe hast, mein Imperator, in welcher ich meine militärische Erfahrungen einbringen kann, bin ich gerne bereit diese zu übernehmen, sei es ein Lagebericht oder ähnliches."


    Als seine Kollege die Gesetzesänderung ansprach, kam ihn das Wahlgesetz in den Sinn und wenn er den Termin der nächsten Wahl, die danach anstehenden Ludi und den Tubel nach der letzten Wahl bedachte, sah er dort Handlungsbedarf. Allerdiings hielt er es für angebracht, das der Senat darüber beschloss, und so würde er diesen Stein an anderer Stelle zum Rollen bringen.

    Tiberius Viatamalacus nickte dem Beasucher zu, er würde bald einmal zur Classis aufbrechen, so war diese Information sicherlich nützlich. Zu seiner Cosine meinte er knapp :"Ich wollte nur sehen, wer zu Gast in unser Villa ist. Ich will auch nicht weiter stören. Vale !"


    Er wandte sich um und ging, nicht ohne ihnen das Gefühl zu geben, das nichts was in dieser Villa vor ihm verborgen bleiben würde.