Ihr leise Lachen berührte ihn und erfreute ihn, er genoss es einfach, dieses warme Lachen zu hören. "Du weisst, wie ich das meine, Helena," ganz selbstverständlich liess er ihren Nomen gentile weg, er grinste verschmitzt, "Ich habe es natürlich überzeichnet." Doch es sollte nun genug sein mit der Politik, mit dem Gezeter manch verbohrter Köpfe auf der Rostra. Er wusste ja, das auch Helena sich mit dem Gedanken trug, den Weg in den Cursus Honorum zu beschreiten und er wusste auch, mit welchen Gepöbel des Pöbels, der sich auch noch Patrizier nannte, sie sich rum schlagen müsste. Er wusste nur, er würde dabei sein, ihr stets seine Unterstützung zur Verfügung stellen und hoffte auch , das sie wusste, das sein Angebot mit vollem Ernst ausgesprochen wurde.
Als sich ihre Rechte zu ihrer Linken auf seinem Unterarm legte, liess er das Amulett in seiner Hand fallen, so das es nun über seiner Tunika lag und legte seine Hand safte auf ihre Hände. "Es ist ja nicht nur die Tradition meiner Ahnen, die mich davon abschreckt, die Prätur oder das Consulat anzustreben. Ich bin einfach zum Soldaten erzogen, ich fühle mich wohl im Castellum mit seiner Ordnung, Rom hingegeh ist einfach das Chaos." Er lächelt leicht, es tat gut so reden zu können. "Aber du hast recht, vielleicht ist es Zeit, mehr zu tun und ein anderes Schlachtfeld zu betreten."
Er blickte ihn ihr Gesicht, das Gesicht einer jungen Frau aus einer Familie mit einem grossen Namen, die grosse Männer hervorgebracht hatte, ähnlich wie die Familie seiner Mutter,... Und doch waren die beiden sich so unähnlich...
"Meine Mutter starb, ich war vielleicht gerade erst mal 6 jahre alt. Ich weiss nicht woran sie starb, aber Mara, meine Amme meinte stets, das sie zu sehr die Villa in Roma vermisst hatte, in der sie aufgewachsen war..." Doch war nicht eigentlich nicht Mara fast so wie seine Mutter gewesen ? "Ich denke, beide werden über mich wachen und so möchte ich es auch, auch wenn meine Mutter eine Patrizierin war und meine Amme eine Sklavin."
Er schmunzelt, lenkt das Thema von sich zu ihr : "Du bist in eurer Casa in Tarracvo aufgewachsen ?" Er hat mehr von sich erzählt, als zu vielen anderen, zu gerne würde er auch noch mehr von Ihr erfahren.