Beiträge von Quintus Tiberius Vitamalacus

    Wieder ein Soldat, seit dieser Tiberia aus Germania gekommen ist, wimmelt die Villa von Soldaten. Dieser Titus ist der schlimmste, scheucht die Haussklaven im Auftrag seines Tribuns durch die Villa.


    "Zu Domine Triberius Vitamalacus ? Er wird im Tablinium sein,... ich werde dich führen..."


    Er führt Plautius ins Tablium.

    Tiberius Vitamalacus nickt, anders als so manch andere, versteht er genau das es Dinge gibt, über die ein Soldat oder auch Magistratus nicht in der Öffentlichkeit reden darf.


    "Sicher, das versteh ich nur zu gut. Ich hätte mich gewundert, wenn es anders gewesen wäre. Ich weis auch, wie schwer es ist, als Soldat über die Geschehnisse ausserhalb des Castellum informiert zu bleiben."

    Die Hände des Tribuns bleiben auf dem Rücken verschränkt, doch seine Haltung wird immer gelassener und immer länger blickt er in ihre Richtung, statt auf die Strasse vor ihm.


    "Ich habe die Erfahrung gemacht, das gerade Männer, die immer wieder ihr Leben riskieren, sich gerne solcher Talismane bedienen. Nicht das sie Mars nicht ehren, aber sie bringen gerne den örtlichen Göttern ihre Achtung entgegen."


    Ihm entdeckt der Blick zu Titus nicht, und er kann sich fast denken, worum sich ihre Gedanken drehen.


    "In einer Schlacht hängt das Leben von so vielen Dingen ab, auch wenn man der beste Kämpfer ist, kann dich ein unglücklicher Stoss töten, da versucht so mancher Miles alles, um das Glück auf seiner Seite zu halten und nicht von einem verirrten Pilum getroffen zu werden."


    Er berichtet einfach seine Erfahrungen, vergisst ganz, das seine Gesprächspartnerin eine Offizierswitwe war, deren Mann wohl in eine Schlacht fiel, so klangen seine letzten Worte vielleicht zu sachlich.


    "Wer im Imperium lebt, opfert auch den Göttern des Imperiums. Aber wie so oft in anderen Regionen , haften sie auch ihren alten Göttern mit an. Doch anders als in Judäa, gibt es in Germania kein Problem damit, das sie auch unserem Imperator opfern."

    Mal so aus dem Stand für die Legion :


    Ein Raum in dem gerade 8 Mann schlafen können, davor ein Raum von etwa gleicher Grösser als Küche, Wohnraum, Lagerplatz,...


    Diese zwei Zimmer bilden die Unterkunft für ein Contubernium.


    Zehn davon reihen sich aneinander und an der Spitze ist ein "Appartment" für den Centurio,.. das v`ll 1.5 mal so gross ist wie das eines Contubernium ist.


    Nach den Skizzen, die ich von solchen Wohnblöcken in einem Castellum kenne, verläuft vor dem Wohnblock noch ein überdachter Bereich. so das ich annehme, das das Leben in der Unterkunft auch viel im Freien abspielte...

    Während sie langsam nebeneinander in Richtung des Forums gehen, wobei das Tempo eigentlich ein langsames schlendern ist. Aus dem Augenwinkel nimmt der altgediente Soldat immer mal jene Gestalten, die des Nachts in Rom ihr Glück versuchen wollen. Doch der Tribun sorgt sich nicht, er weis, er kann sich auf Titus verlassen, dieser würde ihn warnen, sollte ein Narr auf die Idee kommen, mit unehrlichen absichten sich dieser kleinen Gruppe nähern zu versuchen.


    So kann Tiberius Vitamalacus voll und ganz die Gesellschaft und das Gespräch mit Iulia Helena geniessen.


    "Im Castellum kommt man nur wenig in Kontakt mit der Religion der Germanen, bis auf jene Händler vor dem Tor, die den Aberglauben der Legionäre ausnutzen und ihnen Talismane germannischer Gottheiten verkaufen. Was davon echt ist oder nicht, weiss ich nicht. Wenn du solche sehen willst, must du Titus fragen, er lässt seinen halben Sold dafür...."


    Er muss leicht schmunzeln, denn er hat häufig das Gefühl, das Titus Marschgepäck fast nur aus Talismännern besteht.


    "Doch es soll wirklich so sein, die Götter der Germannen sind sehr Erbverbunden und häufig sind Bäume, Baumgruppen oder Steine von grosser religöser und Gesellschaftlicher Bedeutderung. Ich hab gehört, das jedes germannische Dorf einen Ort hat, welcher sich Ting oder so ähnlich nennt, etwas ausserhalb des Dorfes. Dort spricht der Häuptling Recht, vollstreckt Urteile oder verhandelt mit anderen Stämmen.... Im römischen Teil Germaniens werden die Einwohner immer civilisierter, doch auf der anderen Seite des Rhenus sieht es ganz aus. Die Händler, welche von dort kommen sind natürlich willkommen, denn es sind ehrliche Geschäftsleute, nicht wie die Griechen,... Die Krieger allerdings sind wild und auch unheimlich bemalt. Doch ihnen fehlt die Disziplin uns zu bezwingen... "


    Freundlich a sieht er sie an.


    "Wenn du nach Germania reist, empfehle ich dir Frühling oder Sommer, denn Schnee ist nicht nur kalt, sondern erschwert auch das fortkommen."

    Eine der positivsten Sachen an dieser WM ist, meiner Meinung nach, die integrative Wirkung die sie hat.
    Sprach man doch vor wenigen Wochen noch von dem Integrationsunwillen vieler ausländischer Mitbürger, jubeln die meisten noch enthusiatischer als viele Deutsche.
    Wenn es vor vier Jahren die Türkeifahnen im Autokorso durch die Strassen der Städte wehten, sind es heute die deutschen Fahnen.


    Und diese Mannschaft macht es auch leicht, für sie zu sein, sie spielt einfach gut und schön.... =)

    Das er selbst schnarchen könnte, war ihm nie in den Sinn gekommen und noch nie hat ihm jemand darauf angesprochen. Es mochte sein das er es tat und seine Kameraden hatten stets geschwiegen, aus welchen Gründen auch immer. Und sonst gab es kaum Menschen, die dicht genug an ihn heran gekommen waren.
    Es spürte, wie sie dieses Thema amüsierte, doch da irgendwie jede Erwiederung leicht falsch Verstanden werden könnte, unterlässt er es weiter darauf einzugehen.


    Stattdessen berichtet er weiter aus Germania, während er neben ihr hergeht.


    "Es gibt in der Tat römische Bürger, die noch sehr viel germanisches Blut in sich haben und auch in ihren Sitten und Gebräuchen fest verhaftet sind. Doch ich denke, sie schätzen auch die Vorzüge unserer Kultur. Und natürlich auch die Sicherheit, welche die Legionen des Imperium ihnen bieten."


    Er dachte an die junge Frau, die sein Freund Numerianuns und er vor dem Tor des Castellums getroffen hatten. Ob Numerinanus weiter Kontakt mit ihr hatte ? Das er eine gewisse Symphatie für diese Duccia hatte, war dem Tribun damals aufgefallen.


    "Nach und nach werden sie sicherlich ganz und gar romanisiert und auch wir werden vielleicht die eine oder andere eigenart ihrer Kultur als Sinnvoll erachten und zu unserer machen. Als der göttliche Gaius Iulius Caesar Gallien eroberte, waren die Kelten auch noch wild und mittlerweile sind sie mustergültig romanisiert. Und heute ist ihr Halsreif, die Torques, eine hohe Auszeichnung in der Legion "


    Das ihr der Gedanke an Schnee fremd ist, verwundert ihn nicht sonderlich. Hier in der Umgebung von Rom schneite es wahrscheinlich nie und wenn, nur ganz wenig.


    "Für viele Miles der IX. war es auch eine neue Erfahrung, als wir von Hispania nach Germania verlegt wurden. Schnell haben einige von ihnen ihr schweres Marschgepäck mit zusatzlicher Kleidung versehen. Ich hatte das Glück, das ich meine Kindheit im Norden von Gallien verbracht habe. Daher war mir diese Kälte nicht fremd."


    Er schmunzelt leicht.


    "Doch ich gebe zu, an solchen Tage schätze auch ich es sehr, die Thermen im Castellum aufzusuchen."

    Er schüttelte traurig den Kopf. Das der scheidende Quaestor seinen eigenen Ausführungen nicht folgen konnte, war traurig genug. Aber auf Einsicht würde er bei diesem Mann wohl nicht hoffen können.


    "Quaestor, wenn man über einen Sumpf wandert, ist man dankbar über einen Holzweg, denn verhindert doch dieser, das man einsinkt."


    Er nahm doch einmal seine Wachstafel hervor.


    "Lass mich noch einmal deinen Weg verfolgen. Zunächst sagtest du : Die Provinzen Germania und Hispania habe ich im Auge behalten, danach hast du erläutert, das du Einträge aus dem Tabularium übernommen hast, welches von fleissigen Helfern geführt wird. Und im Anschluss daran, führtest du aus, das jene Einträge aus den Provinzen, von den Quaestoren der Provinzen erstellt wurden."


    Er steckt die Tafel weg.


    "Du betontest sogar, das du allein jene Teile aus Germania und Hispania erstellt hast, wobei du bereitwillig die Mitwirkung des Quaestor Urbanus an jenem Teil für Italia eingeräumt hast. Das in der Tat auch die Quaestoren in Germania und Italia vor Ort an dieser Arbeit beteiligt waren, dieses hast du erst nach mehrmaligen intensiven Nachfragen eingestanden."


    "Es bleibt nur ein Schluss daraus: Du wolltest das Mitwirken der beiden Quaestoren nicht erwähnen ! Ich habe meine Schlüsse daraus gezogen,.... Und vermute auch, das du wieder bereit bist, mit einem abenteuerlichen Gedankenkonstrukt zu behaupten versuchen wirst, das es doch ganz anders war..."


    Er wendet sich um, um zu gehen.


    "Doch dafür ist mir meine Zeit zu Schade. Vale "

    Aufmerksam folgt er den Gedankenkonstrukten des scheiden Quaestors.


    "Quaestor, es freut eher mich, das du es mittlerweile geschafft hast, meinen Worten schon beim ersten Mal zu folgen !"


    Denn sein Tonfall ist genauso fest wie schon die ganze Zeit.


    "Wenn ich deinen Ausführungen logische folge, handelt es sich bei jenen, die du so lapidar, als fleissige Helfer tituliert hast, bezüglich der Provinzen Hispania und Germania um die Quaestrix Provincialis und den Quaestor Pro Praetore..."


    Er schüttelt leicht den Kopf.


    "Quaestor, dies wirft für mich ein interessantes Bild auf deine Einstellung zu einer der ältesten Traditionen Roms, dem Princip der Kollegialität. Und das von einem Mann,der sich zum Bewahrer der Traditionen erklärt hat."


    "Ich danke dir, ich habe keine weiteren Fragen."

    Nachdenklich sah der Tribun, den davon gehenden Mann nach.


    "Vale !"


    Er wandte sich leise an Titus, der wie üblich dicht hinter ihm stand.


    "Irgendetwas ist in Rom passiert, hat sich verändert und leider nicht zum Gutem. Wo ist das Verständniss für den Zusammenhalt einer Familie, des Einstehens für Einander ? Stattdessen schreien gestandene Patrizier Zeter und Mordio, nur weil sie anscheinend Angst vor einer Frau haben..."


    Er schüttelt den Kopf.


    "Ich fürchte, wir haben einen Verfall von Sitten und Traditionen zu beklagen. Doch Rom wurde nicht an einem Tag erbaut und es wird auch nicht an einem Tag zerfallen."


    Er wendet sich zum Gehen.


    "Titus, imus !"


    Er verlässt die Rostra.

    Nebeneinander gehen Iulia Helena und Tiberius Vitamalacus die Strassse entlang. Der Tribun blickt nicht hinter sich, doch er weis genau, das einige Schritte hinter ihnen Titus läuft und auch der Schatten seiner Begleiterin wird ihnen dicht folgen.

    "Germanien,... es ist doch etwas rauer als Hispania oder gar Italia."


    Er spricht leise, geniesst einfach den Moment. Die Hände hat er, wie für ihn üblich auif dem Rücken verschränkt und sein Haltung ist leicht nach vorn gebeugt, so das er nicht ganz so gross wirkt.


    "Die Städte wie Colonia Claudia Ara Agrippensum sind sicherlich sehr römisch und auch zwischen den Städten machen die Strassen einen guten, römischen Eindruck. Doch die dichten Wälder, durch welche sie häufig führen, erinnern einem stets daran, das man als Soldat dort immer Wachsam sein muss..."


    Sein Gedanken wandern zurück zu den Wintern, mit dem riessigen Mengen an Schnee.


    "Im Winter ist es kalt, deutlich kälter als hier. Häufig ist das Land unter grossen Mengen Schnee verborgen,... In einer solchen Mondscheinnacht war es da viel heller, weil der Schnee das Mondlicht reflektiert."

    Als sie lacht, muss er mitlachen, leise zwar, aber er tut es. Und es tut gut. So leicht wie in diesem Moment fühlte er sich schon lange nicht mehr. Es ist kein Vergleich zu der schwere, die ihmn noch umfangen hatte, als er den Ianusbogen aufgesucht hatte.


    "Als Soldat muss ich mich auf dem Schlachtfeld oft genug auf mein Glück und den Zufall verlassen, weil es einfach nicht anders geht. Da muss ich es nicht unnötig strapazieren. Titus deckt mir den Rücken und im ernstfall verdoppelt er meine Kampfkraft."


    Titus und er waren im waffenlosen Kampf immer noch gleichwertige Gegner, so wie damals, bei ihrem ersten Kräftemessen in Tarraco. Was Titus mehr an Kraft hatte, glich der Tiberia mit Schnelligkeit und Wendigkeit aus.
    Der Hüne näherte sich etwas, blieb dann stehen und wartet das es weiter gehen würde.


    "Ich mag in der Provinz gelebt haben, doch als Soldat wohne ich eben im Castellum und wirklich ruhig wird es auch nur in späten Nachtstunden. In den Häuser der Stabsoffiziere mag es noch ruhig sein, aber wer schon einmal in einer Unterkunft zusammen mit 7 Kameraden geschlafen hat, weiss, das es nie ruhig wird."


    Mit einer kleinen Geste weisst er auf Titus.


    "Diese Riese schnarcht schrecklich laut..."


    Er setzt sich neben sie und passt seine Schritte routiniert den ihren an, auf die Strasse...


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    Als der Nubier in Erscheinung tritt, lächelt der Tribun fast frech.

    "Da bin ich dankbar dafür, das dein Schatten mich nicht für einen gemeinen Dieb oder gar schlimmeres hielt. Sonst hätte mein Schatten in Erscheinung treten müssen."


    Kaum merklich sind seine letzten Worte etwas lauter, doch tritt, auf der anderen Seite des Bogens eine Gestalt hervor und schiebt eineKapuze vom Kopf. So kommen Titus blonde Haare zum vorschein, die neben seiner Grösse für seine germannische Abstammung spricht.


    "Zwar fürchte ich keine Angriffe, doch es geht sich gelassener, wenn man zwei vertraute Augen im Rücken hat. Und Titus hat mit mir schon einige kritische Situationen erlebt und ich kann mich auf ihn verlassen..."


    Freundlich lächelt er ihr zu.


    "Gerne begleite ich dich in Richtung des Forums,... "

    Er drehte sich kurz zu dem Mann, der, obwohl äuserlich von Stand, scheinbar noch nichts von Gravitas und Dignitas gehört hatte.

    "Das Wort, welches du suchst ist Quaestrix. Wobei ich zu deinem Gunsten annehmen will, das deine Unkenntniss gespielt ist, um deine Ansicht in dieser albernen Diskussion um Frauen in Politik deutlich zu machen."


    Er musterte den Mann eindringlich von oben nach unten. Etwas militärisches hatte er schon, doch sein Auftritt liess den Tribun doch zweifeln.


    "Doch wie kommst du darauf, das ich sie der lächerlichkeit Preis gebe ? Nur, weil ich jene Antworten, die sie schon gab, wiederholte ? Meine Ergfahrung hat mich gelehrt, das, wenn ein Mensch eine Antwort nicht versteht, es hilft, wenn ein anderen die Antwort wiederholt."


    "Das ein Verwandter einem Mitglied seiner Gens unterstützend zur Seite steht, erachte ich als einer der wichtigsten und ältesten Traditionen Roms."


    Er applaudiete der abtretender Quaestrix dezent...


    "Aber ich nehme an, egal, was die Quaestrix gesagt hätte, diese beiden und wahrscheinlich auch du, hätten sich daran gestört... "


    "Aus deinen Worten leite ich hab, das du kürzlich in Hispania warst ?

    Bei diesen Worten kann der Patrizier nur zustimmen.


    "Ja, da hast du recht. Doch ich auch zuversichtlich, denn noch können wir nicht über Rekruten klagen. Allerdings habe ich auch die Befürchtung, das die Soldaten das Imperium an den Grenzen verteidigen, hier auf der Rostra vergessen werden."


    Er nimmt noch einen Schluck Wein und stellt dann den Becher auf den Tisch.


    "Nun ist aber genug mit der Politik, davon hatte ich auf der Rostra genug. Da ich bisher in Germania diente, muss ich mich erst mal etwas in Rom einleben. Vielleicht kannst du mir etwas erzählen, was die Bevölkerung in der letzten Zeit beschäftigt hat, abseits der Wirrungen der grossen Politik."

    Aufmerksam hatte Tiberius Vitamalacus das Geschen auf der Rostra verfolgt und die Einwände, welche einige Vorbrachten liessen ihn unverständlich den Kopf schütteln.


    Die beiden Patrizier bliickt er nach einander an.


    "Hat denn die Quaestrix nicht gesagt, warum sich die beiden Herren von ihr abwandten ? Wenn du der Meinung bist, der Grund sei nicht der, den die Quaestrix nannte, dann stell die beiden anderen Herren die Frage."


    Dann blickt er zu dem zweiten Mann.


    "Wenn der Duumvir der Meinung ist, die Quaestrix hätte schlechte Arbeit geleistet, so frage ich mich, warum hat er sich dazu nicht bei passender Gelegenheit geäussert, nämlich bei der Wahlrede der Quaestrix zum Aedilat ?"


    Heftig schüttelt er den Kopf. Was er persönlich von dieser Geste hielt, würde er seinem zukünftigen Gelegenheit bei passender erzählen.


    "Bei dir Frage ich mich, ob du je ein Amt inne hattest, in welchem du einem Dienstherren zur Verschwiegenheit verpflichtet warst, denn dann wüsstest du, das es Berichte gibt, welche aus den verschiedenen Gründen der Vertaulichkeit unterliegen."


    "Als Quaestrix Provincialis war sie dem Proconsul als Sekretärin und Gehilfin zu geteilt. Also ist sie in erster Linie verpflichtet, der Provinzverwaltung zu berichten. Dies tat sie, so berichtete sie, dem ranghöchsten Beamten der Provinzverwaltung gegenüber der Anwesend war."


    "Natürlich kann die Quaestrix ihren Bericht hier offen verlesen, doch dazu Bedarf es des Einverständnis des Proconsuls. Dies kann er natürlich jederzeit und auch hier und jetzt geben. Ich schätze, dann wäre die Quaestrix sofort bereit, ihren Bericht an die Provinzverwaltung hier zu verlesen."

    Zitat

    Original von Gnaeus Postumius Rufus
    ...und trotzdem war der Tribun schließlich an der Reihe und stand vor dem Schreibtisch.
    "Salve!" sagte ich und sah ihn fragend an.


    Tiberius Vitamalacus antwortet höflich, doch aber in dem für ihn typischen bestimmten Tonfall.


    "Salve. Ich habe ein Eilbrief nach Hispania."


    Er legt den Brief auf den Tisch.


    An Lucius Didius Crassus
    Casa Didia
    Carthago Nova


    Salve Lucius,


    ich erwarte eine Stellungnahme von dir, bezüglich der Arbeit von Tiberia Honoria in Hispania. Dieses umgehend.


    Vale,


    QTV



    "Das wären 20 Sesterzen, richtig ?"


    Er legt einen Beutel auf den Tisch.


    Sim-Off:

    20 Sz. überwiesen

    Kurz wandte er sich an den Praefectus, bevor dieser entschwand.


    "Jederzeit, Praefectus. Die Villa Tiberia steht einem aufrechten Soldaten stets offen."


    Dann wandte er sich an den scheidenden Quaestor, schüttelte dabei leicht den Kopf.


    "Also hast du einfach nur dieses Tabulariums bedient ? Verzeih, deine Worte klangen nach deutlich mehr Aufwand..."


    "Ich frage mich, ist es in Rahmen unserer Traditionen nicht üblich, gerade für jene Teile der Chronik, welche die Provinzen betreffen,eben jene Quaestoren um kollegiale Hilfe zu bieten, die in die Provinzen entsandt wurden, um sicher zu stellen, das jene Einträge, welche du aus dem Tabularium entnimmst auch richtig sind."


    "Denn das dieses auch Fehler enthalten kann, darauf hast du uns ja bereits aufgeklärt, als du die Einwohnerlisten nanntest, welche auch zum Tabularium gehören."