Beiträge von Quintus Tiberius Vitamalacus

    "Nun, auch du wirst sicher die Gelegenheit finden, unseren Imperator kennenzulernen."


    Bei den Ausführungen Sebastianus über die Civilisten wird er nachdenklich. Für ihn gehört es zur einer der wichtigsten Traditionen, das die Väter ihre Kinder zumindest für eine Zeit zur Legion zu schicken.


    "Der Dienst in einer Legion mag hart sein, doch gehört es nicht zu unser Tradition, das Väter ihre Söhne zum Dienst in die Legion schicken ? Es ist doch auch die beste Schule um Disziplin und Wehrhaftigkeit zu erlernen."

    Als er ihr Lächeln sah, wurde er wieder etwas lockerer, auch wenn er weiter die Hände auf dem Rücken verschränkt hielt. Jahrelangen Militärdienst konnte er einfach nicht nicht verbergen. Seit frühester Kindheit war er so erzogen worden, diese Haltung als bequem zu empfinden.


    "Ja, es ist eine gute Zeit für Gespräche und Gedanken Wenn nach dem Trubel des Tages die Ruhe der Nacht kommt und man den eigenen Gedanken lauschen kann. Manche meiner Kamaraden waren erstaunt, wenn ich mich immer wieder freiwillig zur Nachtwache meldete. Doch es ist einfach wunderbar, mitten in der Nacht das Intervallum entlang zu gehen."


    Natürlich ist er etwas enttäuscht, das es wirklich schon Zeit ist für sie, nach Hause zu gehen, doch das zeigt er nicht, denn als sie die Einladung in die Casa der Familie ausspricht, legt sich ein Lächeln auf sein Gesicht, das sogar kurz in seinen Augen aufblitzt.


    "Gerne besuche ich dich und deinen Bruder in deiner Casa, ich werde dafür die Zeit finden. Und auch wenn ich es bedauere, das schon so spät ist, dafür, das Ostia eine schlafende Magistrata hat, will ich nicht verantwortlich sein. Allerdings erlaube mir, das ich dich sicher zu deiner Casa geleite. Ich bin dafür verantwortlich, das du erst jetzt dich auif diesen Weg machst, daher nuss ich sicherstellen, das du sicher nach Hause kommst."


    Auch wenn dies natürlich bedeutet, das er noch etwas länger ihre Gesellschaft geniessen darf, ist dies nicht der Auslöser seines Angebotes. Als aufrechter Soldat und Patrizier ist es einfach seine Pflicht, für ihre Sicherheit zu sorgen. Und die Gassen Roms waren sicherlich das sicherste Pflaster des Imperiums.

    Tiberius Vitamalacus nickte wohlwollend.


    "Es ehrt dich, auch den Dienst in der Legion zu erwägen. Sichert doch die Anwesendheit starker Truppenverbände an der Grenze zu den Barbarenländern den Frieden im Imperium."


    Er nimmt einen Schluckwein und schüttelt nachdenklich seinen Kopf.


    "Gerade das scheinen viele Civilisten zu vergessen."


    Bei der Frage, ob er schon mal den Imperator getroffen hat, antwortet er leicht zurückhaltend.


    "Ich sah in vor langer Zeit einmal in Hispania aus der Ferne. Und kürzlich hatte ich die Ehre und das Vergnügen ihn persönlich zu treffen."

    Zitat

    Original von Lucius Annaeus Florus


    Tribun, ihr selbst solltet am besten wissen, dass wenn man in Germania stationiert ist und dazu noch eine Einheit führen muss, man nicht die Zeit und Möglichkeit hat, sich auch noch um die Familia in Roma zu kümmern. Ich hatte in den ganzen Jahren in Germania kaum Kontakt zu meiner Familia und seit ich in Roma bin habe ich meinen Sohn auch nicht gesehen. Da darf man wohl eine simple Frage stellen, oder meint ihr nicht?


    Eigentlich wunderte es ihn schon, das eine Famile angelegenheit auf der Rostra erörtert wurde, doch er schätzte den Praefectus als aufrechten Soldaten, so antwortet er wesentlich freundlicher.


    "Praefectus, dies ist mir sicher bekannt, mir selbst fiel es schwer auf den neuesten Stand zu bleiben. Doch hielt ich deine Frage eher für eine kleine Runde für angemessen und nicht für Rostra. Wenn ich dir damit zu nahe getreten bin, nimm meine Entschuldigung dafür an und erlaube mir, dich in den nächsten Tagen zu einem Umtrunk in die Villa Tiberier einzuladen."

    Tiberius Vitamalacus nahm auf einem Stühle platz, wartete bis sich sein Gesprächspartner setzte und erst danach Titus seinen Platz einnahm.


    "Ich danke dir für deinen Glückwunsch und diesen Wein. Zum Wohl.."


    Er nahm einen der Becher, den der Wirt gebracht hatte, hob ihn an wartete bis auch Sebastianus seinen Becher hob. Erst nachdem sie so das Trinken eingeleitet hatten, fuhr er fort.


    "Ja, ich diene seit langem in der IX. und der hoffentlich nur vorläufige Abschied fiel mir nicht leicht, ist doch die Einheit eines Soldaten seine zweite Familie. Doch es war für mich eine Verpflichtung meiner Ahnen gegenüber, auch im Cursus Honorum meinen Dienst für Rom zu tun. Und nach dem, was ich auf der Rostra erlebt habe, war es auch nötig, das ein Mann in der Tradition der Legionen dort sein Wort erhebt."


    Aufmerksam horcht er auf, als der Mann seine Einheit erwähnt.


    "Ja, Decimus Livianus war mein Legatus Legionis bei der IX. Etwa zu der Zeit, zu der er zur IX. stiessen auch einige Miles von euch, darunter ein Artorius Avitus, zu uns. Als Ausbilder war ich sehr erfreut über das Niveau der Ausbildung der Cohortes Urbanae. Nur einige Übungen musste ich vertiefen und andere Schwerpunkte setzen, was aber normal ist, bedenkt man, wie unterschiedlich die Einsatzgebiete sind."

    Tihberius Vitamalacus wandte sich an den Man, welcher ihn Angesprochen hatte. Wie üblich musterte er sein Gegenüber und stellte zufrieden fest, das es sich wohl um einen Mann mit einer militärischen Ausbildung handelte, auch wenn er in Civil gekleidet war.


    "Salve, Sabbatius Sebastianus, mein Name ist Quintus Tiberius Vitamalacus, Tribun der Legio IX. Hispania, jedenfalls bisher. Ich habe mich gerade erfolgreich zur Wahl der Quaestur gestellt."


    Kurz zeigt er auf titus, der weiter im Hintergrund steht, und stellt ihn knapp vor.

    Der grosse Legionär kratzt sich am Kopf.


    "Kann ich Britannisch ? Dat heisst so was wie, das die mit dem Ergebniss zur Wahl des Aedils nicht zufrieden waren,...Und das sie wohl glauben, das wenn sie noch mal nachzählen, es irgendwie anders wird,... oder so ähnlich."


    Der Tribun nickt.


    "Gut,... Du kannst wegtreten. Sag Tiberia Honoria, das ich sie sprechen will !"


    Während Titus das Zimmer verlässt, widmet sich der Tribun wieder den Briefen.

    Auch als Soldat, erkennt er den Ausweg, welche sie ihm bietet. Ganz automatisch verschränkt er seine Hände auf seinem Rücken, so wie Befehlshaber, der unzuverlässige Truppenteile zurück in die Reserve nimmt.


    "Und ich danke dir dafür,... "


    Natürlich meint er ihre Nachsicht, doch er führt seine Worte anders fort.


    "...., das du so charmant meinen Worten lauscht."


    Er ist aber gerade Ratlos. Gerne würde er dieses Gespräch an einen angenehmeren Ort verlegen, oder auch sich einfach mit ihr zu einem Abendessen treffen,... Doch wie sollte er sie Fragen ?
    Es war eine Situation, die so ungewohnt für ihn war. Sicher hätte er einfach mit dem Kopf durch die Wand gekonnt,... einfach fragen. Doch eines wollte er, aus einem ihm unerklärlichen Grund nicht : Das sie ihn zurückwies....


    "Es ist spät geworden,.... "


    War dies ein kluger Satz ? Ein Satz, der ihm seinem Ziel näher brachte ? Kannte er dieses Ziel überhaupt ?

    Tiberius Vitamalacus registierte erfreut, das Iulia Helena sein Lächeln erwiderte, wobei es ihm nicht ganz klar war, warum es ihn freute. Doch dann lauschte er den nun ausufernden Ausführungen des Quaestors. Hin und wieder machte er sich eine Notiz....


    Als der Quaestor geendet hatte, musterte er zunächst den Mann kritisch, der den Quaestor so lobte. War dies ein Soldat der Prima ? Hatten diese Milites denn zu viel Ausgang, das sie wochenlang in Rom verweilen konnten ? Ihm war der Mann erst vor wenigen Tagen bei seiner Rede auf der Rostra ins Auge gefallen.
    Doch das war nicht sein Problem, es war nur etwas, was einem Offizier sofort ins Auge fiel.


    Zunächst wandte er sich aber an Florus.


    "Praefectus Classis, verzeih wenn ich mich da einmische, aber wäre es nicht die Aufgabe deines Sohnes und von dir als Pater, für diese Unterstützung zu werben ?"


    Dann wandte er sich an den scheidenden Quaestor.


    "Quaestor, ich danke dir, das du dich dazu herab gelassen hast, deine Res Gestae zu halten."


    Diese Worte paarte er mit einer übertrieben Geste des Dankes.


    "Sie war lang und dabei erinnerte ich mich an eine Geschichte, welche mir mein Grossvater aus dem alten Griechenland berichtetet:"


    "Als die Athena einmal mit den Spartanern verhandelten, erhob sich, nach einem Vortrag der Athena, der Sprecher der Spartaner und sagte: `Ich danke dir für deine Worte, doch waren sie so zahlreich, das wir den Beginn vergessen hatten, bevor du zuende kammst.` "


    Dabei hebt er eine Wachstafel hoch.


    "Da allerdings Römer schlauer als Ausländer sind, haben wir die Wachstafel und machen uns Notizen. Eine der Lehren, für die ich meinem Grossvater dankbar bin."


    "Quaestor, du sagest,... bezüglich der Chronik...:"


    Er öffnet die Tafel und liest daraus vor:


    "Die Provinzen Germania und Hispania habe ich im Auge behalten"


    Er klappt die Tafel zu und schaut den Aurelier an.


    "Als Mann, der bisher im Norden lebte, fern von Rom, frage ich mich, wie du dieses Angestellt hast ? Hast du die Provinzen selbst bereist ? Oder hast du Hilfe hinzugezogen ? Wenn ja, sollte es doch für einen bescheidenen, aufrechten Mann es selbstverständlich sein, diese zu benennen ?"

    Gelassen antwortet Tribun Tiberius dem Imperator.


    "Mein Imperator, da mich die Einladung zu diesem Conventus erst nach meiner Ankunft in Roma erreichte, konnte er mich natürlich nicht beauftragen. "
    "Als ich die Einladung erhielt, ging ich in mich und überlegte, wenn ich kenne der einer solchen Erhebung würdig wäre. Und als Soldat der der IX. kamen mir zunächst Decurio Iulius Numerianuns und Centurio Camillus Matinius Plautius in den Sinn."


    "Diese Männer kenne ich seit der Zeit, zu der sie als Probati zur IX. kamen und es ist meine offene, ehrliche und aufrechte Meinung, das beide diese Erhebung verdienen."

    Aufmerksam liesst der Tribun die wachstefeln, die Titus ihm gereicht hat. Dies dauert etwas, das Titus Schrift und auch sein schriftliche Latein ein schlimm sind. Doch gerade das schätzt der Tribun, da ein unbeteiligter solche Wachstafeln als Kindergekritzel ab tun würde.


    An einer Stelle stutzt der Tribun.


    "Titus, was bedeutet denn FMR ?"


    Titus, mit einem Becher Wein in der Hand, antwortet..


    "Das ? Das is so`n britannischer Begriff,... heisst sowas wie `full manual recaunt`..."


    Fragend sieht der Tribun Titus an:


    "Und was soll das bedeuten ?"

    Dankbar nimmt der hochgewachsene Mann mit der militärischen Haltung zur Kenntniss, dass es auch andere Zuhörer gibt, welche die Rede des Aureliers für eine absolut nicht gelungene Res Gestae halten. So schlimm war es um Rom also nicht bestellt.
    Den ewig zeternden Alten schenkt er nur einen knappen, vernichtenden Blick. In diesem Blick liegt seine ganze Verachtung, welche er solchen Personen gegenüber hat, die behaupten, die Traditionen bewahren zu wollen, sie dabei aber mit Füssen traten.
    Kurz blickt er zu Iulia Helana, lächelt freundlich. Auch Senator Quarto nickt er freundlich zu.
    Dann blickt er fragend den scheidenden Quaestor an, immer noch in erwartung einer Antwort.

    Interessiert lauscht er der Auflistung des Imperators. Auch wenn er keinen der Vorgeschlagen persönlich kennt, die beiden Kandidaten des Cursus Honorum kann er eindeutig zu ordnen.


    Der Name Marcus Annaeus Metellus sagt ihm nichts, daher schüttelte leicht den Kopf, als Senator Macer in die Runde blickt. Der Tribun würde sich nicht für diesen Mann einsetzen.
    Hellhörig wird er, als er den Namen Didius Albinus fällt.


    "Didius Albinus ? Er ist wohl ein Verwandter eines Klienten von mir, der mir ein wenig über diesen Mann berichtet hat, leider nichts positives. Ich kann mich daher nicht für eine Erhebung aussprechen."


    Der Name des letzten Kandidaten sagt ihm auch nicht sehr viel, doch der Familienname Iulier spricht für sich, so das er leicht zustimmend nickt, als der Name fällt.


    "Mein Imperator, meine Herren, wenn ich mir erlauben darf, zwei weitere Namen in Umlauf zu bringen."


    Er räuspert sich leicht.


    "Dabei handelt es sich um zwei verdiente Offiziere der IX. Hispania, zwei Männer denen ich voll und ganz vertrauen kann. Sie haben ihren Mut und Opferbereitschaft im Kampf gegen die Germanen bewiesen und ihren Dienst für die Legion und das Imperium stets vorbildlich verrichtet. Es handelt sich dabei um Decurio Tiberius Iulius Numerianuns und Centurio Camillus Matinius Plautius"

    Als Titus von der Rostra zurückkommt, findert er Tribun Tiberius Vitamalacus im Tablinium vor. Er ist gerade dabei, einige Briefe zu schreiben.


    "Ah, Titus ! Hast Du getan, worum ich dich bat ?"


    Der riesige Soldat nickt stumm und reicht dem Tribun die Wachstafel.


    "Sehr gut, Legionär. Nimm dir was zu trinken und setz dich."


    Er nimmt die Tafel und beginnt zu lesen.

    Und wieder beeindruckte den Tribun, welches Wissen diese Frau über das Militär hatte. Für einen Offizier und Vollblutsoldaten war es immer schwierig, über seine Berufung zureden, wenn man nicht sicher sein konnte, ob man sein Gegenüber nicht langweilte.
    Nova hatte ihm immer Interessiert zu gehört, doch sich nur wenig an Gesprächen beteiligt. Und mit Lupus Mutter hatte er in fast einem Jahr ehe kaum 5 Sätze gewechselt.


    "Wenn es meine Pflicht erlaubt, werde ich sicher nach Hispania reisen."


    Da war sie wieder, seine Pflicht. Dieser Pflicht hatte er immer alles geopfert. Doch er bereute es nicht, ausser eben dieser einen Sache, das er nicht für Nova da gewesen war.


    "Es ist aber unhöflich, immer wieder dich mit meiner Vergangenheit zu belasten..."


    Erst jetzt wird ihm bewusst, zu welch einer Geste er sich unbewusst hat hinreissen lassen. Sofort lässt er seine Hand sinken. Warum tat er das ? Was ist da in ihm gefahren ?


    "Verzeih...." stammelt er unsicher.

    Das leere Gerede des Mannes, der hier vorgab über seine Tätigkeit als Quaestor zu reden, setzte sich fort. Und anscheinend verstand er auch nicht nichts von Rhetorik, so das er glaubte, ihn auf rhetorsche Frage antworten zu müssen.


    Traurig schüttelt er den Kopf.


    "Qaestor, Quaestor Quaestor...."


    Diesmal ist seine Stimme wesentlich leiser und er legt mitleidige Trauer in seine Worte.


    "Das ich den Ort kenne, an dem ich mich befinde, davon kannst du ausgehen, schliesslich habe ich hier in den letzten Tagen viele leere Worte gehört."


    "Ich wunderte mich nur, das ein Mann, von dem ich hier hörte, er sei ein Centurio der Legio Prima, uns hier mit solch hohlen Phrasen abzuspeisen sucht und dann auch noch beleidigt zurück schreckt, wenn man ihn deutlich auf dieses Versagen hinweist !"


    Während er spricht, werden sein Worte langsam kräftiger und schärfer im Ton.


    "Geduld mag ein Tugend sein, doch die Zeit seiner Mitmenschen und Wähler zu verschwenden, ist äusserst unhöflich... Daher frage ich dich noch einmal mit aller Deutlichkeit : Wirst du uns nun berichten, wie du dein Amt gemäss den Gesetzen des Imperium ausgefüllt hast ? Denn wenn nicht, können wir alle nach Hause gehen."

    Der Blick, den Quintus Tiberius Vitamalacus dem scheidenden Quaestor zu wirft, ist kalt und hart.


    "Soll ich meine Fragen in leere Floskeln verpacken, wie du deine Rede ? Vielleicht sollten wir auch unseren Legionären beibringen, statt des Gladius das gestelzte Wort zu führen ?"


    Er hob leicht die Hände zum Himmel...


    "Wo bin ich hier gelandet ? Wenn habe ich denn vor mir ? Sollte dies nicht ein Centurio der glorreichen Legio Prima sein ? Oder irre ich mich da ?"


    Er lässt die Hände wieder sinken.


    "Quaestor Aurelius Antoninus, du hast die Wahl : Entweder stehe ich als Tribun vor dir, oder aber,...."


    Er zeigt in die Runde der Zuhörer...


    "... als einer von vielen Wählern, die von dir Rechenschaft über die Taten fordern, für die du gewählt wurdest ! "


    "In beiden Fällen spreche ich zu dir als Vorgesetzter,... Und erwarte eine Antwort !"

    "Ich fürchte mich vor dem Tag, da immer weniger Römer zum Dienst an der Waffe bereit sind. Wenn die Verteidigung der Grenzen Roms in der Hand von Ausländern liegt. Dann könnten uns Niederlagen wie dsie des Varus bereitet werden..."


    Kurz legt sich trauer auf sein Gesicht, die Sorge um das Imperium und den Frieden, welches es garantiert, ist einfach zu gross und zu ernsthaft. Aber seit er mit Helena spricht, möchte er einfach nicht trübsal blasen, irgendwie spürt er eine ungewohnte leichtigkeit, wenn er mit ihr spricht.


    "Ich war kaum dort, die meiste Zeit verbrachte ich in Germania und im Norden Galliens. Und ich muss gestehen, Blumen konnte ich nie viel abgewinnen, ausser Rosen....."


    Rosen waren ihre Blumen gewesen. Nova hatte die Rosensträucher um die Casa Rustica in Gallien geliebt.


    "Obwohl,.... es gibt zwei Bäume in Tarraco,.... Die würde ih gerne wieder sehen,.... Unter ihnen fanden wir uns wieder...."


    Der hochgewachsene Soldat sieht zu der Frau herunter, ein Lächeln des Bedauerns liegt auf seinem Gesicht ...


    "Verzeih, ich stehe hier und rede mit einer schönen Frau,... und alles was ich tue, ist das ich von meiner traurigen Vergangenheit rede."


    Ganz nebenbei streift seine freie Hand über ihre Wange