Beiträge von Quintus Tiberius Vitamalacus

    Der Tribun hatte den Zeitpunkt der Abgabe der Prüfung verpasst. Die Gründe waren kompliziert und verwickelt. Ob es nun sein Fehler war oder nicht, das war nicht klar, aber es tat auch nichts zur Sache.
    Er hatte es zu verantworten und daher würde er den Kommandeur nicht mit irgendwelchen Geschichten langweilen, sondern ihn einfach nur um eine Nachprüfung bitten.


    So trat er an die Tür des Officiums und klopfte an.

    So,.... der Umzug ist zu mehr als 95% gepackt,... ein zwei Kisten noch, das eine oder andere Regal an die Wand bohren,... aber das Wichtigste ist endlich da : der Internetzugang :D


    Wir melden uns zurück :D


    Wir das heisst : Quintus Tiberius Vitamalacus, Lucius Didius Crassus, Minos Hanno, Cato.... und in ein paar Stunden, sobald sie von der Arbeit zurück ist auch Didia Fausta, Aurelia Antonia und Tiberia Honoria.

    Der Tribun Tiberius Vitamalacus trat auf den Platz und musterte die Steinschleuder etwas skeptisch. Lange war es her, das er mit solchen Waffen geübt hatte. Es war damals gewesen, in den Gallia, in der Casa seine Grossvaters. Zusammen mit Cato und Lucius hatte er vom alten Centurio Unterricht erhalten.
    Allerdings hatten sie es weniger benutzt um statische Ziele zu treffen, vielmehr hatten sie damit Jagd auf Kanichen und anderes Kleinwild gemacht. So schien ihm die Aufgabe eine Rüstung zu treffen nicht seher schwer.


    Er trat vor, nahm die Schleuder und platzierte nach und nach drei Treffen auf den "Rüstungen".

    Interessiert lauschte der Tribun den Ausführungen des Dozenten. Marius Reform hatte in seinen Augen den Grundstein gelegt für die heutige Stärke und Macht des Imperiums. Doch wahrscheinlich müsste man die Kampftechniken und der Legionen den erfordernissen der Gegenwart und an die heutigen Gegner anpassen.
    Der Germane liess sich häufig nur ungern auf eine offene Feldschlacht ein, er agierte lieber im Schutz der Wälder.
    Vielleicht sollte man, bevor es zu weiteren Eroberungen in Germanien kam, die Wälder schritt für schritt abholzen.
    Doch leider war das Imperium zur Zeit zu Defensiv eingestellt.

    Kaum hatte der Dozent die Lederhüllen gegriffen, da hatte auch schon der Tribun Tiberius Vitamalacus seine Lanzenspitze umhüllt. Es war etwas ungewohnt, so eine lange Lanzen zu Handhaben, doch der Tribun meisterte diese Aufgabe mit relativer Leichtigkeit.
    So stand er bald bereit, die Lanze abgedeckt, mit beiden Händen umfasst und das Schild auch parat.

    Tribun Tiberius Vitamalacus hatte sich recht zügig bewaffnet. Die altmodische Rüstung zu tragen war ungewohnt, aber das Gewicht war kein Problem, die normale Marschlast eines Legionärs war sicher schwerer. Und als Ausbilder der IX. war er täglich auf dem Exzierplatz unterwegs und schonte sich selbst auch nicht.
    Genau studierte er die ungewohnte Handhabung des Schildes und wog die lange Lanze in den Händen. Im Stillen überlegte er, unterwelchen umständen man diese Kampfform in der neueren Zeit verwenden könnte.

    Der Tribun Tiberius Vitamalacus sass ruhig auf seinem Platz und folgte aufmerksam den Ausführungen des Vortragenden. Die Geschichte und die Entwicklung der Legionen Roms war ihm wohl vetraut. In seiner Jugend hatte er stundenlang den Ausführungen seines Grossvaters gelauscht.
    Doch immer mal wieder vielen ihm Dinge auf, die ihm der alte Legatus anders gelehrt hatte. Oder irrte er sich selbst vielleicht ?

    Es sind vier Reiter, welche im hohen Tempo gen Süden reiten. Vorneweg der Tribun, sein Sagum weht im Wind. Es ist sein Hengst Ajax, der das hohe Tempo vorgibt, irgendwie spürt man die Freude die er am Galop hat.


    Nur Titus, der deutlich hinter den beiden Eques liegt, ist diese Tempo ein Graus.


    Es geht, im hohen Tempo, nach Roma.

    Da Gracchus keine Fragen mehr hatte, nickt der Tribun seinem Kollegen zu und wendte Ajax. Titus, seine Ordonanz, ahnt böses, denn er wird dem Tribun wohl bis nach Roma begleiten, genauso wie zwei Eques...


    An dem hohen Tempo, das der Tribun vorgibt, freut sich am meisten sein schwarzer Hengst.

    Da ich morgen umziehe und in der neuen Wohnung erst am 15.5 wieder ein Internetzugang besteht, melde ich mich mal für diese Zeit ab.
    Ich werde mioch zwar bemühen, immer mal reinzuschauen, werde mich aber auf das wesentliche Konzentrieren, vorallem dem Akademie Kurs.


    Dies betrifft natürlich auch meine anderen ID`s.... Lucius Didius Crassus, Minos Hanno und Cato.

    Der Tribun nickt.

    "Nun, es sind noch etwa 3 Meilen für heute... Decurio Numerianuns Turmae hat die Vorhut. Ich erwarte demnächst einen Melder von ihm, bezüglich des Platzes. Centurio Plautius mit der II. Kohorte würde dann vorraus eilen und mit dem Vermessen beginnen."


    Er deutete auf den Tross.

    "Wir führen schweres Gerät mit. Morgen, bevor es auf den Rückweg geht, hatte ich an ein Übungsschiessen gedacht."


    "Wenn du keine Fragen mehr hast, dann breche ich auf."

    Der Tribun Tiberius Vitamalacus kontrollierte einmal mehr den ganzen Zug. Besonders beim Kriegsgerät sah er nach dem rechte, munterte die Milites etwas auf. Dann ritt er auf der Höhe der IV. Kohorte mit dem Zug mit.
    Der Tag war ideal für einen Marsch, es war trocken und doch war der Himmel bedeckt, so das zumindest nicht das Wetter die Milites zum schwitzen brachte.


    Mittlerweile haben sie gut 6 Meilen zurückgelegt, Numerianuns Turmae müsste sich gut 1-2 Meilen vor dem Hauptfeld befinden. Doch bisher schien alles ruhig zu sein, den er hatte noch keinen Melder zum Hauptfeld geschickt

    Die Tür wurde von Titus geöffnet.

    "Salve, Kamerad, was willste denn ?"
    fragte der Legionär lässig. Der junge Mann mochte zwar der Sohn des Tribuns sein, doch noch war er nur ein einfacher Legionär. Noch zumindest, auch wenn sich das bald sicher ändern würde.


    Sim-Off:

    Bitte nutze die "Antworten" Funktion und folge Links, wenn ich denn welche einbaue.

    Der Tribun warf seinem Sohn einen strengen Blick zu, dann wandte er sich an die Sacerdos.
    "Werte Antonia, wie ich es schon angedeutete hatte, möchten wir anlässlich der Hochzeit meiner Cousine Tiberia Livia mit Marcus Vinicius Hungaricus und der Verlobung meiner Schwester Tiberia Claudia mit Lucius Flavius Furianus möchten wir der grossen Göttin Iuno ein Opfer dabringen, auf das beide Ehe eine gesegnete Zukunft haben."


    Er deutete auf die Opfergaben.

    "Ich habe eine weisse Ziege, eine amphore Milch und viele Blumen als Opfergaben mitgebracht."