Beiträge von Quintus Tiberius Vitamalacus

    Der Centurio betritt seine Unterkunft und legt Helm und Sagum ab. Dann setzt er sich mit einem Becher Wein an den Tisch und studiert einige Berichte die in seiner Abwesenheit angefallen sind.


    Nach einer Weile steht er auf, schenkt sich einen Becher Wein ein und setzt sich wieder. Aus seiner Tunika holt er Novas Brief hervor und liest ihn immer wieder.

    Während sie weiter marschieren, sieht Centurio Tiberius Vitamalacus auf die Karte und hört sich den den langen Vortrag des Optio an.

    "Optio, manchmal denke ich wirklich, du gehörst in den Senat und nicht die Legion, Optio !"


    Er blickte in die Reihen der Milites...

    "Legionarius Rufus, was soll das sein ? Marschformation ??? "


    Dann wendte er sich wieder an den Optio.

    "Wir nehmen den Linken weg, Optio. Milites, ist dieses lahme Tempo euer Ernst ?"


    Mit festem Schritt marschiert er weiter.

    Centurio Quintus Tiberius Vitamalacus reitet mit Ajax zurück in die Ställe. Ajax zeigt seine Unlust zurück in den Stall zu müssen, doch der Centurio hat den Hengst gut unter Kontrolle.
    Die Stallknechte hingegen haben deutlich respekt vor dem schwarzen Hengst und seinen wütenden Attaken. So muss der Centurio sein Pferd selbst versorgen.
    Danach begibt er sich in seine Unterkunft.

    Er liesst den Brief, scheinbar ohne jede Regung. Als er geendet hat, rollt er den Brief zusammen und steckt ihn ein. Nichts in seinem Gesicht verrät was gerade in ihm vorgeht, nur seine Hand legt sich auf den Griff seines Gladius.

    "Claudia, wir werden uns auf deiner Sponsalia sehen."


    Er dreht sich auf der Stelle um und geht zum Ausgang. Dort angekommen dreht er sich noch einmal um.


    "Weisst du, wer dieser Mann war ?" Er schüttelt den Kopf. "Sag nichts,... "


    Während er den Raum verlässt, hört man ihn noch leise sagen : "Ich hätte es ihr doch verziehen...."

    Der Centurio nickt, gibt seinen Sohn ein Zeichen sich zu setzen und setzt sich dann selbst.


    "Danke für diesen freundlichen Empfang, werter Princeps."


    Qunitus Tiberius Vitamalacus sitzt aufrecht auf dem Stuhl der ihm angeboten wurde.

    "Wir sind nur sehr kurz in Roma, der Dienst an den Grenzen des Imperiums ruft. doch konnten wir noch dem Finalrennen der Equirra beiwohnen, auch wenn die Grünen gewonnen haben."


    Er deutet kurz auf seinen Sohn.

    "Doch bei Tiberius Lupus weckte das Rennen grosse Begeisterung für die Veneta, so das er gerne unserer Factio beitreten würde."

    Zitat

    Original von Tiberia Claudia
    "Unsere Schwester. Sie waren in ihrer Jugend unzertrennlich und dementsprechend hat ihn ihr Tod mitgenommen." sagte sie.


    Der Centurio trat hinzu, ob er etwas gehört hatte oder nicht, war nicht klar.

    "Lupus, wir müssen weiter,... lass die Pferde bereit machen."


    Dann, als sein Sohn verschwunden ist, wendet er sich an seine Schwester.

    "Ich habe gehört, Nova hatte mir noch einen Brief geschrieben,... Den habe ich noch nicht gesehen..."

    Er steht in der Mitte des Zimmers und seine Gedanken sind bei ihr. Irgendwann setzt er sich an den kleinen Tisch, sein Blick ist immer noch abwesend.
    Er starrt einfach nur gerade aus...


    Plötzlich hat er das Gefühl das sie hinter ihm steht, sie ihre Hände auf seine Schultern legt. Ganz Intuitiv legt er seine rechte Hand dorthin, wo er ihre zu spüren meint.

    "Nova, warum ? Warum hast du nicht... Ich hätte einen Weg gefunden... Ich liebe dich doch..."


    Seine Stimme ist leise und flüsternd, doch er bekommt keine Antwort.


    Dann irgendwann steht er auf und verlässt das Zimmer...

    Unter dem Bogen bleibt die Gestalt stehen und nimmt die Kapuze ab. Quintus Tiberius Vitamalacus kniet langsam nieder. Er streckt seine rechte Hand aus und berührt vorsichtig den Boden.
    Hier ist es passiert, hier setzte sie ihrem Leben ein Ende. Und auch wenn es es schon lange her ist, es ist das erste Mal das er es schafft diesen Ort aufzusuchen.
    "Nova, ich liebe dich....."


    Er bleibt eine Weile dort knien, dann erhebt er sich wieder, zieht die Kapuze über und verschwindet in der Nacht.

    Quintus Tiberius Vitamalacus nimmt eine Olive und verzehrt sie langsam.

    "Nun, jene jenseits des Rhenus sind nicht unbedingt furchterregend, vielmehr nur laut und unkultiviert. Das Schlimmste im Kampf gegen die Germanen ist ihr Gestank."


    Während er zu einer weiteren Olive greift fügt er hinzu...

    "Jene in unseren Provinzen haben schon die Kultur des Imperium kennengelernt und wissen den Besuch in einer Therme zu schätzen."

    Zitat

    Original von Rediviva Minervina
    "Ja ich werde hier bleiben! Tante Claudia wird mich vermutlich ausbilden - nur wann genau ist noch nicht sicher!" brichtete sie von den Plänen von ihr und ihrer Mutter. "Mutter und ich haben auch schon überlegt ob ich nicht Vestalin werde, aber dafür bin ich noch etwas zu jung!" bedauerte sie, allerdings nicht lange und nicht besonders tiefgründig.
    Dann blickte sie zu dem 'jungen' Manne, der für sie ja nun doch etwas älter war. "Nein!" meinte sie und musterte Lupus mit einer Mischung aus Misstrauen und Neugierde. "Hallo! Ich bin Rediviva Minervina!" stellte sie sich vor.


    Interessiert lauscht der Centurio den Ausführungen von Minervina. So will sich Helena also ihrer Tochter entledigen. Wie alt mag sie sein ? 6 oder 7 ? Nur etwas älter als er war, als er seine Mutter verlor.

    "Claudia wird dich ausgebilden ? Und wo wirst du wohnen ? Auf dem Landsitz ? "


    Er lächelt für seine Verhältnisse ungemein freundlich.

    "Vestallin ? Wäre eine ehrenvolle Berufung gewesen."


    An Lupus gewandt sagt er : "Lupus, dies ist Minervina !"