Es spät in der Nacht, als eine hochgewachsene Gestallt sich dem Ianusbogen nähert. Die Gestalt ist ein einen schweren Mäntel gekleidet, die Kapuze tief ins Gesicht gezogen.
Am Ianusbogen bleibt die Gestalt stehen.
Es spät in der Nacht, als eine hochgewachsene Gestallt sich dem Ianusbogen nähert. Die Gestalt ist ein einen schweren Mäntel gekleidet, die Kapuze tief ins Gesicht gezogen.
Am Ianusbogen bleibt die Gestalt stehen.
Der Centurio nickte.
"Ja, wir dienen in der Legio IX Hispania und sind in Colonia Claudia Ara Agripnesum stationiert."
Etwas erstaunt blickt er sie an.
"So, du bleibst also in Roma ? Gefällt es dir hier ? Ich war schon lange nicht in Hispania. Denn ich bin oben in Germania stationiert. Ich bin bin nur wegen der Verlobung hier."
Er dreht sich kurz um.
"Minervina, habe ich dir schon meinen Sohn Legionär Tibirius Lupus vorgestellt ?"
Er deutet auf knapp auf Lupus.
Einen Moment sieht er sich wieder durch die Villa Tiberia wandern mit Minervina auf dem Arm. Damals hatte er die Hoffnung gehabt, das es doch einen Weg für ihn und Nova geben würde. Aber anders als sonst, wenn er an jene Zeiten denkt, wird sein Blick nicht kalt und hart. Stattdessen legt sich ein freundliches Lächeln auf seine Lippen und er lächelt Minervina freudlich an.
"Reitunterricht hattest du ? Und warum nur kurz ?"
Freundlich legt er seine Hand auf ihre Schulter.
"Ich hab mir kürzlich ein Pferd gekauft, es heisst Ajax."
Ein kurzes Lächeln legt sich auf die Lippen des Centurios.
"So, Minervina ?" Er errinnert sich an das kleine Kind, das er durch die Villa in Tarraco getragen hat. "Ich hätte dich fast nicht erkannt, so gross bist du geworden...."
Wenn Minervina hier ist, sollte ihre Mutter nicht fern sein. Er verspürt kein Bedürfnis sie zu sehen, so sieht er sich kurz um, um iht nicht über den Weg zu laufen.
"Magst du immer noch so gerne Pferde ?"
Onkel Quintus ? Hatte er recht gehört ? Wer war dieses Mädchen ? Sein Blick ist ernst, seine Stimme hart.
"Kenne ich dich, junge Dame ?"
Während er das Mädchen mustert, grübelt er daüber nach, wer sie sein könnte.
ZitatOriginal von Rediviva Minervina
Minervina bemerkte wohl, dass hier etwas nicht stimmte, aber dem würde sie später auf den Grund gehen - solange sie nicht mit irgendwelchen Kerlen abandelte, denn schließlich war da noch ihr Papa! Aber nun nickte sie einfach nur strahlend und ging mit schnellen Schritten durch die Beine hindurch, ihr Ziel fest in den Augen haltend. "Onkel Quintus!" rief sie laut als da plötzlich doch ein Paar Beine im Weg stand und sie etwas die Orientierung verloren hatte..
Langsam geht der Centurio durch den Raum, als er eine sehr junge Stimme seinen Namen rufen hört, doch ist sein Name recht häufig. Aber trotzdem sieht er sich um und geht auf die Stimme zu.
Schliesslich steht er vor er und sieht von oben auf sie herab.
"Junge Dame, suchst du jemand ?"
Der Centurio lässt sich von Furianus zur Porta bringen.
"Sicher werde ich kommen, ich wünsche dir noch einen schönern Abend. Vale, Furianus."
Der Centurio spricht leise zu seinem Sohn.
"Schau dir die Praetorianer gut an. Ihr Auftreten ist gut, sehr gut,... Nimm dir diese Präzesion zum Vorbild. Und vielleicht findest du ja auch die kleinen Schönheitsfehler..."
Mit diesem kurzen Worten dreht er sich um und sieht sich etwas unter den Gästen um. Livia grüsst er mit einem freundlichen Nicken...
"Nun, es zeigt einen Teil der zweiten Schlacht von Bedriacum, in der Antonius Primus für deinen Ahnen den Sieg und die Imperatoren...." setzt Quintus Tiberius Vitamalacus an, als das Erscheinen der Praetorianer ihn unterbricht.
Dem Ausbilder in ihm fallen sofort einige kleine Verbesserungsmöglichkeiten im Auftritt der Milites auf, doch ist die Präzesion und die Präsenz der Leibgarde bewundernswert. Und die Erscheinung der Augusta ist makelos..
Er nickt kurz dem Paar zu und zieht sich dann mit seinem Sohn etwas zurück. Die Gastgeber sollen sich ungestört nun um ihren hohen Gast kümmern.
Langsam öfnet er die Tür, tritt in den Raum herein und schliesst sie wieder.
Gemessenen Schrittes geht er in die Mitte des Raumes und bleibt stehen. Er sieht das Bett in dem sie geschlafen hat, den Tisch an dem sie ihre Studien betrieben und Briefe geschrieben hat.
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Während er so da steht, fühlt er fast, als ob sie da wäre. Wie sehr wünscht er sich, sie würde einfach herein treten, sie würden sie freudig ansehen und einander in die Arme fallen.
Er bleibt lange so stehen, in seinen Gedanken ist sie bei ihm,...
Der Centurio nimmt noch einen Schluck Wein.
"Dein Ahne war ein grosser Mann. Wenn du nur ein kleines bisschen von ihm in dir hast, dann hat Claudia sich den richtigen Mann erwählt."
Er stellt seinen Becher ab....
"Germania ist friedlich, doch wird erst das Frühjahr zeigen, ob der Barbar von jenseits des Limes seine Lektion gelernt hat. Doch Rom kann gberuhigt sein, die Legionen sind bereit."
Er blickt Furianus ernst an.
"Doch ich denke, du hast noch einige Vorbereitungen zu treffen. Daher werde ich mich nun verabschieden."
Zusammen mit seinem Sohn erreicht Quintus Tiberius Vitamalacus das Gebäude der Factio und klopft an.
Dicht gefolgt von seinem Sohn tritt Quintus Tiberius Vitamalacus an das Paar heran. Seine ganze Haltung ist aufrecht und stolz, gerade zu steif.
"Claudia, Furianus, erlaubt mir, euch zu eurer Verlobung zu gratulieren."
Der Centurio deutet auf Lupus,...
"Furianus, darf ich dir meinen Sohn Tiberius Lupus vorstellen ? Lupus, dies ist der Quaestor Lucius Flavius Furianus, der Verlobt deiner Tante... Übergib ihnen doch unsere Geschenke."
Quintus Tiberius Vitamalacus lauscht den Verwandtschaftbeziehungen, als Livia sie aufzählt. Eine klare Struktur wie in der Legion ist ihm lieber, nicht dieses weitgefächerte, veräsdtelte Struktur. Er müsste sich bald mal einen Stammbaum der Familie genauer anschauen.
Da fällt ihm ein, das Lucius ihm doch so etwas zukommen lassenm sollte. Doch dieser Lump kümmert sich sicher wieder lieber um irgendwelche Frauengeschichten.
Schweigend nimmt er sich eion paar Oliven....
Gefolgt von seinem Sohn betritt der Centurio den Raum. Mehr so als ob er kurz vor einem Gefecht steht, bleibt er in der Tür stehen, sieht sich um und verschafft sich einen ersten Überblick über die bereits Anwesenden.
Dann geht er mit entschlossem Schritt auf das Verlobungspaar zu.
Quintus Tiberius Vitamalacus erwiedert ihr Lächeln...
"Sei nicht zu streng mit ihm, es ist nur eine Einladung und ich bin hier."
Er nimmt seinen Helm auf und sieht noch einmal seine Schwester an.
"Ich möchte mir noch einmal das Zimmer an sehen.. "
Langsam erhebt er sich, hofft das seine Schwester versteht das er allein das Zimmer seinr Nova ansehen möchte.
"Ich werde gleich zurück sein."
Nun ist es an Quintus Tiberius Vitamalacus dem zukünftigen Mann seiner Schwester aufmunternd seine Hand auf die Schulter zu legen.
"Es geht nicht um Groll, es geht darum deine Pflicht zu tun. Ich war beim letzten Feldzug dabei und spürte dabei, wie sich Blut anfühlt. Und ich wusste meist nicht, ob es meines ist, oder das meiner feinde oder meiner Kameraden."
Ohne zu fragen nimmt er die Karaffe und schenkt sich und Furianus nach.
"Mein Grossvater sagte einst, verlange nie von einem Mann etwas zu tun, das du nicht selbst zu tun bereit bist. Wenn dein Untergebener das verstanden hat,.. dann wird er alles für dich tun."
Er geht etwa einen Schritt von Furianus weg und dreht sich dann zu ihm um.
"Mein Grossvater erzählte mir von Vespasianus, wie seine Legio in Britania in einen Hinterhalt geriet,... und deine Ahne stellte sich unter seine Männer um mit ihnen bis zum letzten zu Kämpfen.... und so siegten sie."
Das Furianus nicht zurüchweicht, lässt die Achtung des Centurios etwas an steigen. So nimmt er seinen Becher auf und hebt ihn an...
"Auf Claudia,..."
Er trinkt einen Schluck und sieht dan Furianus an.
"Müstest du schon mal einen Menschen mit eigener Hand töten ?"
Fast könnte man meinen, das der Centurio lächelt...
"Verstecken ist nicht der richtige Begriff,... Er scheint mit der Verwaltung seiner Centurie viel zu tun zu haben. Und ich ksnn es verstehen,... Ich will Männer in den Kampf führen und nicht für jeden kleinen Vorfall einen Bericht schreiben."
Vorsichtig stellt er den Helm auf den Boden, sieht seine Schwester an.
"Nun, die Einladung war am Germanus addressiert, doch auch so formuliert, das ich mich auch eingeladen fühlte."