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Geschrieben von Servius Matinius Ocella am 14.09.2020 um 20:33:

  RE: Patrouille der Prima

Ocellus staunte nicht schlecht als Varro mit den Männern und einer Frau aus dem Wald kam. Er war nicht untätig gewesen. Er hatte die Barbaren durchgezählt, durchsuchen lassen und sogar Hilkos Beim gefunden. Sie hatten einen zweiten Karren requiriert und den Fahrer überredet seine Zeit für den Rest des Tages der Ala II zu widmen.

Mit seinem typischen Auftritt, wenn er eine hübsche Frau sah kam er auf Varro und Eila zu und meinte, Gelände gesichtet und gesichert. 18 getötete Barbaren. Bewaffnung lässt keine Rückschlüsse auf Stamm oder Herkunft zu.
Sein Kennerblick glitt über Eila.
...und ihr habt auch was Schönes im Wald gefunden?
Sein Lächeln ließ sonst reihenweise Frauen dahinschmelzen und er bemühe hier sogar seine DeLuxe Version.



Geschrieben von Eila am 16.09.2020 um 05:54:

  RE: Patrouille der Prima

Eila folgte dem Offizier aus dem Wald. Ihre Handgelenke juckten an den Abriebstellen und andauernd verfing sich ihr Kleid an irgendwelchen Ästen im Dickicht.
Was würde nun werden? Seufzend atmete sie aus und wurde gewahr, daß sie den Wald verließen. Ein weiterer Legionär kam auf sie zu. Ein typischer Frauenheld schätzte sie ihn ein. Solche Typen träufelten einem Mädchen Honig ins Ohr um zu bekommen was sie wollten und dann ließen sie einen fallen wie einen abgenagten Knochen.
Der Frauenheld sagte etwas zum Offizier und machte ihr in seinem Beisein schöne Augen.
Dieses blöde Grinsen...hatte er da was zwischen den Zähnen?
Eila verdrehte sichtbar die Augen um ihr Desinteresse zu demonstrieren und sah sich um.
In der Nähe lagen die Leichen der Bande die sich verschleppt hatte. Sie erkannte den Kerl der sie,...sie stutzte...fehlte den der Arm oder? Sie sah näher hin und wandte sich ab. Ihm fehlte nicht nur der Arm. Ihr wurde ein wenig schummrig, was kein Wunder war, denn bis auf brackiges Wasser hatte sie die letzten zwei Tage nichts zu sich genommen.
Ohne ihr Zutun knickten die Beine ein und sie sackte seitwärts auf die Wiese. Sie bekam noch mit, daß jemand etwas rief und sah ein paar stramme Waden um sich herum, aber das letzte war das Gesicht des Offiziers der sich über sie beugte und in den Arm nahm.
Eigentlich hatte sie keinen bestimmten Typ, aber der...es wurde ihr schwarz vor Augen.



Geschrieben von Gaius Germanicus Varro am 16.09.2020 um 14:30:

  RE: Patrouille der Prima

Während Ocella wie ein Gockel stolzierte und sich in Position brachte sackte die Germanin in sich zusammen. Varro versuchte noch sie aufzufangen, doch es war zu spät. Ocella stand mit offenem Mund da, er war ja allerleiReaktionen bei Frau gewohnt, aber in Ohnmacht war während seiner Einleitungsphase bisher noch keine von ihnen...so glaubte Varro zu wissen, denn Ocella hatte sein Ohr seit sie sich vor 28 Jahren das erste Mal geprügelt hatten.
Behutsam hob er ihren Kopf an, sah in ihre Augen und fragte sich warum er in ihnen versank. Inzwischen war sie komplett weggetreten. Was für ihn halbwegs normal war schien sie eher mit zu nehmen. Blutgeruch, Leichen von Unmengen Fliegen bedeckt in der Mittagssonne, ein halb aufgerissener Pferdekadaver.Na schön, packen wir zusammen. Legen wir sie auf den Wagen und dann zurück zum Castellum! Sie platzierten sie auf der Ladefläche unter ein paar ausgebreiteten Decken.
Die Waffen der Barbaren, die Beute, Hilkos Sattel und Ausrüstung kamen hinzu und kurze Zeit später brach die Patrouille auf. Varro ließ Ocella und zwei Equites bei dem Karren und ritt auf dem schnellsten Weg zurück zum Castellum.



Geschrieben von Gaius Germanicus Varro am 24.10.2020 um 07:52:

  Faktenlage

Die Strasse war wenig genutzt. Zu dieser Tageszeit waren nur wenige Fuhrwerke und Fußgruppen unterwegs, weshalb es relativ störungsfrei voran ging.
Varro empfand es als ungewöhnlich, daß sich ein Praefect selbst ein Bild der Lage machte, zumal in diesen unsicheren Zeiten. Doch Terentius Nero schien kein Mann des Officiums zu sein.
Er an der Spitze der Turma neben Nero und wies im Vorbeiritt auf die Stellen an denen in der Vergangenheit kleinere Barbarengruppen aufgerieben worden waren. Bald kamen sie an die Stelle des letzten Zwischenfalls und Sie stoppten die Patrouille für eine Begehung.
Varro ließ den Bereich sichern und begab sich an die Stelle an der die Leichen der Germanen gelegen hatten. Sie waren allesamt fort. Irgendjemand hatte sie wohl entfernt und vielleicht sogar bestattet.
Wie immer war nichts von dem Kampf zu sehen. Die Wiese schien unberührt. Lediglich das abgenagte Skelett, von Hilkos Pferd lag noch in Teilen dort wo es gestorben war. Ein seltsames Beklemmen erfüllte Varro als er die Überreste betrachtete. Um davon abgelenkt zu werden wies er auf die Wiese und den Waldrand.
Hier hat es sich zugetragen. Es waren wohl irgendwelche jungen Wirrköpfe auf der Suche nach Beute,…weniger entschlossene Krieger die die Lage sondiert haben.
Es war zu leicht sie zu schlagen. Einzig das Überraschungsmoment kostete uns einen Mann und dessen Pferd. Im weiteren Verlauf war die Gegenwehr eher stümperhaft wenngleich todesmutig.

Was nur natürlich war, denn jeder der eine Waffe trug setzte sie ein, mehr oder eben weniger erfolgreich.


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