• Allein, auch hier schien niemand da zu sein. Seltsam.
    Der Ädil würde nicht zufrieden sein. Irritiert machte sich der Valerier auf den Rückweg zum Haus der Aurelier.

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    SODALIS FACTIO VENETA - FACTIO VENETA

    KLIENT - MANIUS FLAVIUS GRACCHUS

  • Alles in ihr hatte sich gesträubt das Haus zu verlassen. Sie verließ die schützenden Wände der Villa Claudia nur ungern, Aber sie hatte es versprochen und irgendwen hatte sie ja auch ein schlechtes Gewissen. Immerhin hatte sie Hiera ja quasi an die Prätorianer ausgeliefert. Aber sie hatte nun mal keine Wahl gehabt. Sie hatte sich gleich drei claudische Sklaven mitgenommen, denn allein wäre sie niemals aus dem Haus gegangen. Und im Anschluss würden sie gleich noch Besorgungen machen. Die anderen Sklaven warteten etwas abseits. Da sie keinen Nebeneingang für Sklaven und Lieferanten gefunden hatte, klopfte sie nun also an der Porta.

  • Morrigan zuckte sichtlich zusammen. Sie konnte immer noch nicht damit umgehen, wenn man sie anfuhr oder auch nur brummig war. Entsprechen eingeschüchtert sagte sie nun auch leise. „Salve ich bin Morrigan, Sklavin des Konsuls Claudius. Ich bin hier, weil ich den Sklaven Lyciscus suche. Ich habe leider keinen Nebeneingang gefunden. Ich hoffe es ist kein Problem, wenn ich hier klopfe?“

  • [Blockierte Grafik: http://www.niome.de/netstuff/IR/nsc/Acanthus.png| Acanthus


    Als der Ianitor vernommen hatte was die Sklavin wollte, zog er erstmal eine Augenbraue hoch, der Kerl war doch gerade erst einmal ein paar Tage hier, schon verlangte man nach ihm. Doch es konnte Acanthus egal sein, so behielt er seinen grimmigen Blick und nickte Morrigan zu, bevor er wieder hinter der porta verschwand.


    Wenig später trat auch schon Lyciscus hervor, man hatte ihn keinen Namen genannt, nur das man ihn sprechen wollte. Umso überraschter war er, das Morrigan vor dem Tor stand, zuerst dachte der Sklave das sich Hiera vielleicht für das Training melden würde, das sie ihm noch zugesichert hatte. "Sa... Salve Morrigan, was machst Du hier? Wie kann ich Dir helfen?" zwar war der Thraker erfreut sie zu sehen, jedoch war er immer noch verwundert. Auch ein Blick hinter Morrigan, zu den Sklaven die sie hier her begleitet hatten, zeigte ihm das Hiera definitiv nicht hier war.

  • Sie wartete geduldig bis Lyciscus erschien. „Salve Lyciscus.“ Grüßte sie ebenso. „Ich soll dir das hier von Hiera zur Verwahrung geben.“ Sagte sie und drückte Lyciscus den zu einem Bündel gelegten Mantel in die Hand. Anhand des Gewichtes konnte man wohl erkennen, dass es sich um mehr als nur den Mantel handelte. „Sie ist ihm Gewahrsam der Prätorianer, bete für sie.“ Sagte Morrigan noch, bevor sie sich schnell abwandte. Sie wollte nicht erklären müssen, Wollte nicht sagen, dass sie Hiera quasi in die Hände der Prätorianer übergaben hatte. Nein all das wollte sie nicht. Sie wollte auch nicht wissen was in dem Mantel versteckt war. Sie wollte es einfach nur los werden.

  • Eine Sklavin aus dem Haus der Iunier hatte sich von Hiera überreden lassen. Sie hatte gesagt gibt einfach den Brief ab. Ganz wohl war ihr nicht bei der Sache, aber dennoch tat sie Hiera den gefallen, vor allem, weil diese ihr jetzt was schuldete. Hier vor dem Haus fand sie sogar einen Man, der offensichtlich Sklave des Hauses war. Als sie ihn fragte, ob er zu dem Haushalt gehöre, nickte er. So drückte sie ihm das Schreiben in die Hand mit der Bitte um Aushändigung an Lyciscus.
    Bevor der Mann auch nur irgendetwas antworten konnte. Nahm die Sklavin die Beine in die Hand und verschwand umgehend wieder.





    Sim-Off:

    *Lyciscus hat PM

  • Lyciscus kam gerade von einem Botengang zurück, als er direkt vor der Porta gefragt wurde, ob er zur Villa Flavia gehörte. Der Thraker nickte der Frau zu die ihm die Frage gestellt hatte, zugleich drückte sie dem Sklaven ein Schreiben in die Hand, und verschwand auch schon wieder. Mit verwirrten Blicken sah Lyciscus der Frau hinterher, und noch viel verwirrter betrachtete er das Schreiben, das er soeben erhalten hatte. Ohne überhaupt verstanden zu haben, was gerade passiert sei, bewegte sich der Thraker langsam in die Villa Flavia, und begann das Schreiben zu lesen.

  • Das Stadttor hatte Azita ohne Probleme passiert und bei der Gelegenheit hatte sich auch gleich ihr "Problem" in Wohlgefallen aufgelöst (oder besser gesagt in Rauch). Der tote Verwalter war auf dem Weg ins Elysium und ihre fünf Belgleiter auf dem Rückweg nach Ostia. Besser konnte es gar nicht laufen! Naja, erst einmal hatte sich Azita gehörig "verlaufen" in dem riesigen Labyrinth namens Rom. Azita nahm es aber gelassen und sie nutzte die Gegenheit um die Stadt ein wenig zu erkunden. Rom! Hier wollte sie hin und hier wollte sie sein - zumindest bis auf Weiteres.


    Vor Einbruch der Dunkelheit hatte sich Azita schließlich bis zur villa Flavia durchgefragt und wie es sich für eine Ex-Prinzessin gehörte, maschierte sie direkt zum Haupteingang. Die Größe und der Prunk der villa beeindruckte die Perserin im übrigen kaum, obgleich das flavische Anwesen den Landsitz in Antium um ein Vielfaches übertraf. Mit einem Märchenschloss aus 1001 Nacht konnte so ein Patrizierhaushalt allerdings nicht mithalten ... aber genug genörgelt!


    An der Türe angekommen hob Azita die Hand und klopfte: *KLOPF KLOPF* an die porta. "Autsch! ... , kam es dabei leise über ihre Lippen, als sie sich an dem Holz der schweren Türe einen klitzekleinen Holzspan in die Haut einzog.


    "Bei Ahura Mazda! ... An einer Tür aus purem Gold wäre mir das nicht passiert!", fluchend betrachtete Azita am ausgestreckten Arm ihren Zeigefinger und pustete an die Stelle, wo der winzige Holzssplitter in ihre Haut piekste.

  • Das Gefluche ließ Azita für einen Augenblick ihren Finger vergessen. Mit großen Augen starrte sie auf die sich öffnende Türe und den Griesgram, der offenbar die Quelle des Gefluches war.


    Warum hatte der so schlechte Laune? Und von einer höflichen Begrüßung hatte der Kerl wohl auch noch nichts gehört. Na der kam Azita gerade recht:


    "Hast dir wohl auch gerade einen Schiefer an der Türe eingezogen, oder warum fluchst du hier so rum? ... Hier, mein Finger! Da steckt ein Holzsplitter drinnen und der tut weh!", erwiderte Azita schnippisch, ohne auf die Frage zu antworten und keck reckte sie dem Ianitor ihren Zeigefinger vor die Nase.


    Und da der Ianitor wisen wollte wer sie war, sprach Azita ohne Pause, dafür aber mit voll Stolz geschwellter Brust weiter:"Ich bin im übrigen Prinzessin Azita, .. Tochter von König Pakoros dem Zweiten, ... Satrap über eine Provinz mit Zehntausend Untertanen! ..." und zum Ende hin immer schneller und leiser werdend:" Ich soll hier auf Aurelia Prisca warten, weil ... ich stehe momentan in ihren Diensten ... ehm, [SIZE=7]bin ihre Sklavin sozusagen[/SIZE]..."


    Seufzend zog Azita ihren Finger zurück und pustete wieder dagegen.

  • [Blockierte Grafik: http://www.niome.de/netstuff/IR/nsc/Acanthus.png| Acanthus


    Der Blick des Ianitor änderte sich überhaupt nicht, steif und immer noch äußerst Grimmig, hörte er sich an was die Frau zu sagen hatte. Das sie sich einen Splitter eingezogen hatte, und es ihr auch noch weh tat, ignorierte Acanthus gekonnt.


    Nachdem die Frau kurz erklärte, wer sie war, hätte der Ianitor sich schon fast wieder umgedreht und die Tür verschlossen, weil er anfangs dachte es mit einer Verrückten zu tun zu haben. Vor allem weil sie irgendwas von Prinzessin, König, und Untertanen erzählte. Erst als die Frau Aurelia Prisca erwähnte, und ergänzte, ihre Sklavin zu sein, musterte Acanthus sie nochmals. "Soweit ich weiß, ist die Herrin nicht hier, und es könnte etwas dauern, bis sie zurückkehrt." fing Acanthus an zu der Frau zu sprechen. "Wenn Du ihre Sklavin bist, dann begib Dich in die Sklavenunterkunft, diese zwei werden Dich begleiten." dabei zeigte er wiederum auf zwei andere Sklaven, die hinter der Tür standen. "Sie werden darauf achten, das Du nichts anstellst, bis die Herrin wieder eintrifft, ...Prinzessin..." Schon ließ Acanthus sie durch die Tür gehen, wobei sein Blick immer noch Grimmig auf ihr ruhte.

  • Azita beäugte den Griesgram nun ebenfalls mit leicht zusammengezogenen Augenbrauen. Ihre adelige Herkunft schien ihn nicht im geringsten zu interessieren, noch beeindruckte es ihn wer ihr Vater war. Schon wollte Azita es ihm nochmals erklären, aber da fing der Griesgram vor ihr schon zu sprechen an.


    Respekt! Gute Ohren hatte der Kerl. Verdammt gute sogar, dass er das Genuschel auf Anhieb verstanden hatte. Azitas Miene verfinsterte sich zusehends als sie hörte, dass sie in die Sklavenunterkunft sollte. Ach warum nur meinte es das Schicksal immer so schlecht mit ihr. Ob es hier wenigstens Einzelzimmer gäbe?


    Und nichts anstellen, Prinzessin! Jetzt veräppelte er sie auch noch! "Pfffffff .... ", schnaubte Azita und als sie an dem Ianitor vorbei ins Haus stolzierte, zischte sie ihm auf persisch zu:"Ja ja, du blöder Kerl. Keine Sorge, ich stelle schon nichts an ... " und zu ihren beiden "Bewachern" wieder auf Latein und etwas freundlicher gestimmt: "Kann einer von euch mir den Splitter aus dem Finger entfernen? Aber schön vorsichtig, ja? ... Und ein warmes entspannendes Bad wäre jetzt auch nicht schlecht. " Wenn sie schon zwei persönliche Bewacher zur Seite gestellt bekäme, dann sollten sich diese gleichmal nützlich machen. Mit dem erteilen von Befehlen kannte sich Azita schließlich aus - mit dem befolgen selbiger, eher weniger.

  • Mein Wahlkampf ging in der Villa Flavia Felix weiter. Wiederum klopfte ich an und wartete, bis jemand mir öffnete. Begleitet wurde ich wie immer von mehreren Sklaven und Freigelassenen, so dass mein Auftritt auch einigermassen würdig erschien.


    Ich würde gerne die Senatoren Caius Flavius Scato und Manius Flavius Gracchus sprechen. sagte ich, als ich nach meinem Begehr gefragt wurde.

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    Acanthus, der Ianitor, blickte missmutig wie immer drein.
    "Beide zugleich oder einzeln*? Senator Flavius Scato ist noch in der Stadt unterwegs. Und worum geht es überhaupt?"
    Mit den Herren sprechen wollte schlussendlich so mancher und nur Acanthus' Bollwerk war es zu verdanken, dass die hoffnungslosen Bittsteller erst gar nicht eingelassen wurden - auch wenn der junge Mann mit seinem Tross nicht nach einem hoffnungslosen Fall aussah.


    Sim-Off:

    *Ich bin nicht sicher, ob Scato derzeit verfügbar ist, er hat seit mehreren Wochen nichts geschrieben, daher wäre einzeln vermutlich sinnvoller.



    IANITOR - VILLA FLAVIA

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    IUS LIBERORUM

    PONTIFEX PRO MAGISTRO - COLLEGIUM PONTIFICUM

  • Sim-Off:

    Kein Problem.


    Auch hier wurde ich von einem durchaus freundlichen Sklaven begrüsst und wieder kamen dieselben beiden Fragen, welche ich natürlich beantwortete.


    Eigentlich wäre es ganz schön gewesen, wenn ich gleich beide zusammen hätte sprechen können, aber da Senator Flavius Scato noch unterwegs ist, wird es auch einzeln ohne Probleme möglich sein.


    Nach einer kurzen Pause um Luft zu holen fügte ich an:


    Mein Name ist Lucius Annaeus Florus Minor und es geht um die bevorstehenden Wahlen.

  • [Blockierte Grafik: http://www.niome.de/netstuff/IR/nsc/Acanthus.png| Acanthus


    Wegen der Wahlen also. Acanthus öffnete die Tür. Selbst im Falle, dass der Hausherr anders sollte entscheiden, gebot die Höflichkeit zumindest, den jungen Mann einzulassen.
    "Nun, dann tritt bitte ein, Senator Flavius wird dich sicherlich gleich empfangen."


    Ein namenloser Sklave hinter der Türe nahm den Aennaer in Empfang und führte ihn in das Haus hinein. Nur kurz musste er im Atrium verharren, ehedem er weitergeführt wurde in den Garten.




    IANITOR - VILLA FLAVIA

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    IUS LIBERORUM

    PONTIFEX PRO MAGISTRO - COLLEGIUM PONTIFICUM

  • Eine Ein-Personen-Sänfte tauchte in der Straße vor der Villa Flavia auf und bewegte sich zügig, aber nicht hastig, auf die Porta zu. Polydorus, der persönliche Sekretär seines Herrn, sowie ein gedrungener Leibwächter begleiteten die Sänfte. Vor der Porta wurde gehalten und Caius entstieg dem Transportmittel. Auf sein Zeichen hin klopfte Polydorus an der Tür.

  • [Blockierte Grafik: http://www.niome.de/netstuff/IR/nsc/Acanthus.png| Acanthus


    Der Ianitor der Villa Flavia öffnete und wollte bereits sein übliches Sprüchlein losblaffen, sah jedoch im rechten Augenblick Sänfte, Leibwächter und einen Herrn hinter dem Sekretär warten, so dass er innehielt und stattdessen - noch immer nicht freundlich, doch zumindest in neutralem Tonfall - fragte:
    "Ja, bitte?"




    IANITOR - VILLA FLAVIA

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    IUS LIBERORUM

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